PC startet nicht (Mainboard/Netzteil bereits ausgetauscht)

obskur

Cadet 2nd Year
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Dez. 2007
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Hallo, ich habe (mindestens) ein extrem nervraubendes Problem mit meinem Computer. Es geht leider nicht gekürzt, hier ist die Story:

In den Weihnachtsferien: Nach einwöchiger Nichtnutzung wollte ich booten, wozu mehrere Anläufe benötigt wurden (keine Anzeige; er blieb gleich zu Beginn bei den aufheulenden Lüftern hängen). Nach kurzer Zeit crashte er und ließ sich nicht erneut booten: Lüfter heulten auf erneut und dauerhaft auf und er verharrte in dem Zustand. Das Mainboard gab nichtmal eine Fehlermeldung aus: sämtliche Leuchtdioden auf dem Board, die zur Identifikation nötig gewesen wären (statt Pieper), leuchteten einfach permanent.

Nach eigener Interpretation grenzte ich das Problem naiv ein, dass ich Mainboard bzw. Netzteil verdächtigte. Und kaufte mir dann ein günstiges Mainboard (ASRock P43DE).
Das Problem schien behoben: der PC startete, hin und wieder mal blieb er im Boot-Screen vom Mainboard hängen, worüber ich hinwegsah. Vor vielleicht zwei Wochen intensivierten sich nun wieder die Probleme, sodass er morgens mehrere Anläufe benötigte, um zu starten: alles heulte kurz auf, PC ging aus, von alleine zweiter/dritter/usw. Versuch.. bis es dann klappte.

Vorgestern abend wurde er beim herunterfahren von sehr eigenartigen Geräuschen begleitet. Jeder Versuch ihn anzuschalten blieb ohne Erfolg; man hörte bloß noch ein leises Winseln.
Nach erneuter Selbstdiagnose kaufte ich gestern ein neues Netzteil. Erst schien wieder alles zu funktionieren, aber nun meine ich eine Art Wackelkontakt entdeckt zu haben: trete ich fest auf den Boden, geht der Computer aus. Stecke ich ein Kabel in den Audiojack, geht der Computer aus. Klopfe ich leicht auf den Tower, geht der Computer aus. Usw. Erneutes hochfahren nach solchen "Wackelkontaktcrashes", gestaltet sich ebenfalls als schwierig, da er immer komplett vom Strom genommen werden muss und mehrere Versuche benötigt werden, ihn zu booten.

Alle Kabel sitzen fest.

Die CPU ist ein Quad Core von Intel, genaue MHz sind mir grad entfallen.
Habe noch keinen Memtest gemacht.
Grafikkarte Gainward Geforce 8800GT
das neue Netzteil ein Chieftec Nitro mit 650W, das alte ein 500W BeQuiet.

Danke fürs Lesen
und im Voraus für die Hilfe
 
ICh würde das Basissystem ausßerhalb vom Gehäuse starten....(Ausbau) vermute erstmal kurzer mit dem Gehäuse . Vielleicht hilft auch 1 RAM von mehreren nehmen
 
Danke für den Hinweis.

Ich habe in der Zwischenzeit Folgendes getan:

1. Einen fremden Ein-/Ausschalter verwendet, das Board aber erstmal im Gehäuse gelassen und nichts abgeändert. Das wirkte kurzzeitig wie die Lösung, denn selbst klopfen am Gehäuse verursachte keinen Crash. Nach 10/20 Minuten dann aber doch Ernüchterung - er ging einfach aus.

2. Mainboard aus dem Gehäuse genommen und ebenfalls einen fremden Ein-/Ausschalter verwendet. Es läuft nun seit einiger Zeit problemlos. Sofern das die Lösung sein sollte, verstehe ich sie nicht.. wie kann ich mir einen Kurzschluss mit dem Gehäuse genau vorstellen? Kann es evtl. auch an irgendwelchen externen USB- etc. Komponenten gelegen haben, die ich gerade nicht angeschlossen habe?
 
Hast du die Abstandsschrauben für das Mainboard montiert? Sieht mir sehr danch aus das da der Teufel steckt! Wenn sie drin genau kontrollieren ob alle am richtigen Platz sind und du die richtigen Schrauben genommen hast.

Mfg Beko
 
Ja, die Schrauben sind alle drin. Ich habe allerdings ein paar Schrauben zu viel drin, habe ich gerade gesehen. Die befinden sich allerdings sehr weit auf der rechten Seite und stehen nicht mehr im Kontakt zum Board. Kann das wirklich der Grund sein? Komisch ist auch, dass es viele Jahre problemlos lief (und ich an diesen Schrauben nichts änderte).

Gestern abend jedenfalls ist der Computer kein weiteres Mal gecrasht. Ich werde ihn erstmal zur Sicherheit heute noch einige Stunden extern betreiben, und mich dann mal genauer mit den Abstandsschrauben beschäftigen.
 
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