PC und Gewitter

@Daria:

also es würde auch ein Pharadeiischer-Käfig (is mit Sicherheit nicht korrekt geschrieben) alles schützen...siehe Auto
 
Stimmt, ein Auto ist ein solcher Käfig, aber bei einem EMP versagt die Elektronik.
 
Der Käfig leitet ja den Strom, nur um den den Inhalt herum, solagen dieser nicht leitet weil er nen niedriegeren Widerstand hat. Bei EMP passiert das auch doch leider verbrutzelt das sie Elektronik, müßte nen Biltz auch schaffen wenn ern Auto triff.
 
Es ist genauso wie ich bereits gesagt habe. Ein Käfig reicht nicht aus. Bei einem Auto treten durch die vielen Öffnungen (unter anderem die Fenster z.b.) EMP-Felder in das Innere ein die dann die Mikroelektronik zerstören. Um ein Auto wirksam zu schützen müsste es rundherum aus Metall bestehen, bzw. die anfällige Elektronik müsste komplett in Metall gehüllt werden.

Siehe auch den Link in meinem letzen Posting.
 
@Sir_Sascha
Ein Faradaykäfig hält einen Blitzschlag für Personen ab. Das gleiche gilt für PKW.
Ein EMP hat meine Wissens nichts mit einem Blitzschlag gemein.
Somit glaube ich an Grakas link.

Gruß

Elessar

Edit/
Na da hab ich ja ziemlichen Mist geschrieben:

E-Bombe
1932 machte der bulgarische Wissenschaftler Christofv die Entdeckung, dass Sprengstoffdetonation neben Licht und Schall auch elektromagnetische Wellen freisetzen. Explosionsinduzierte elektromagnetische Impulse von ausreichender Stärke wirken im Prinzip wie ein Blitzschlag und können elektrische Ausrüstung außer Gefecht setzen; das gilt vor allem für Computer, Funk- und Radaranlagen.


Amerikanische Militärexperten haben in den siebziger Jahren Berechnungen angestellt, wonach der elektromagnetische Impuls einiger weniger thermonuklearer Explosionen im erdnahen Weltraum über Nordamerika innerhalb von Millisekunden die gesamte Stromversorgung und das zivile Telefonnetz der USA zum Zusammenbruch brächten.


Mittlerweile wurden mehrere nicht-nukleare Verfahren entwickelt, starke elektromagnetische Impulse zu erzeugen. Am technisch ausgereiftesten ist das sogenannte Flux Compression Generator Design (FCD). E-Bomben dieses Typs wurden erstmals Ende der 50er Jahre an den Los Alamos National Laboratories getestet und befinden sich mittlerweile auch in den Arsenalen der Streitkräfte einiger Staaten des ehemaligen Ostblocks.


E-Bomben des FCG-Typs erzeugen einen elektromagnetischen Impuls in der Größenordnung von zig Millionen Joules, der im Zeitraum von einigenzehntel bis hundertstel Mikrosekunden freigesetzt wird.


Die Feldstärke einer großen FCG-Bombe kann die eines typischen Gewitter-Blitzes um den Faktor zehn bis tausend übertreffen.


Das Kernprinzip von Bomben des FCG-Typs besteht darin, durch eine Explosion ein elektromagnetisches Feld blitzartig zu 'komprimieren'. Dabei verwandelt sich (mechanische) Explosionsenergie in elektromagnetische Energie, die von der Bombe als elektromagnetischer Impuls freigesetzt wird.


Hierzu wird unmittelbar vor dem Zünden des Sprengstoffes mittels einer Spule innerhalb der Bombe ein Ausgangsmagnetfeld aufgebaut. Die Explosion der Sprengladung, im Inneren einer Kupferröhre, die koaxial von der Spule umschlossen wird, sorgt für einen 'fortschreitenden Kurzschluß' zwischen Kupferröhre und Spule. Dabei wird das elektromagnetische Feld quasi zusammengepresst. Der entstehende ansteigende Energie-Impuls erreicht kurz vor dem Zerbersten der Bombe seinen Höhepunkt. Entscheidend für die optimale Wirkung der Waffe ist, dass das Abbrennen der Ladung kontrolliert erfolgt und eine massive Ummantelung der Bombe zuverlässig ihr vorzeitiges Platzen unterbindet.




E-Bomben zählen zu den sogenannten 'Non Lethal Weapons' und sollen bereits während des Golfkrieges durch die Amerikaner Anwendung gefunden haben.


Bei FCG-Modellen handelt es sich insbesondere keineswegs um eine Waffentechnologie, deren Komplexität oder Aufwendigkeit die Entwicklung oder Produktion auf einen exklusiven Kreis von High-Tech-Nationen beschränken würde. Die Pro-Stück-Produktionskosten werden auf nicht mehr als 1000 bis 2000 $ geschätzt.


Schutz vor dem EMP-Effekt bieten insbesondere elektromagnetische Abschirmungen nach dem Prinzip des Faradaykäfigs. Ganz oder teilweise EMP-resistent sind auch Lichtwellenleiter und im Gegensatz zur MOS-Halbleiter-Technologie die traditionelle Röhrenelektronik.Edit end/




 
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