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Ich hab nochn 500w CoolerMaster Silent Pro aus 2010 im anderen Rechner laufen (i5 4690k, GTX1660).
Würde trotzdem zu einem aktuellen raten wenn du schon die Plattform erneuerst.
Viele hier im Forum raten streng davon ab, ein altes Netzteil zu verwenden (die betrachten die scheinbar als Verschleissteile...).
Ich würde es auch einfach mal ausprobieren; man riskiert m.W. keinen Schaden.
Aber es gab eine Weiterentwicklung der ATX-Standards, die u.a. mit sich bringen, dass neuere Netzteile effizienter sind und ausserdem auch mit komplexeren Energiespar-Szenarien zurechtkommen; ein Seiteneffekt eines alten Netzteils an einem "neuen" PC könnte also sein, dass das Gerät nicht mehr mit Standby zurechtkommt (Absturz statt Aufwachen o.ä.).
Falls also Komplikationen auftreten, sollte man das Netzteil auf dem Schirm haben!
Das Netzteil war damals als relativ Effizient eingestuft, hat (laut Datenblatt) eine Effizienz von 85%.. möcht das also eher ungern raushauen, zudem gerade BeQuiet Netzteile die Preisgünstig sind nicht am Markt sind
Wenn du dir Elkos und Spulen einiger Netzteile ansiehst, die bereits ein paar Jahre auf dem Buckel haben: ja, das sind Verschleissteile.
Zudem war das L8 schon beim Kauf noch kein NT welches uneingeschränkt empfohlen wurde. Es war okay, aber mehr nicht. Für aktuelle Hardware und deren Lastwechsel würde ich es nicht mehr empfehlen.
Natürlich kann man es auch versuchen wenn man unbedingt will. Aber Threads mit "PC läuft nicht mehr" gibts ja auch nicht erst seit gestern...
Aber das ist genau das Thema: BeQuiet ist eine gut etablierte Marke; selbst wenn sie ihre Geräte nicht selbst herstellen, so sind dies idR. (teilweise sehr) gut designte und hergestellte Kisten, die eben nicht auf No-Name-Cheapo-Elkos setzen. Defekte Spulen habe ich persönlich noch nicht erlebt (und defekte Elkos eher vor ca. 15 Jahren auf Mainboards).
Nur weil ich kein nennenswertes Risiko sehe, würde ich dazu raten, das alte NT auszuprobieren. Bei Problemen ist es ja schnell ersetzt.
BeQuiet ist eine gut etablierte Marke; selbst wenn sie ihre Geräte nicht selbst herstellen, so sind dies idR. (teilweise sehr) gut designte und hergestellte Kisten, die eben nicht auf No-Name-Cheapo-Elkos setzen
Das ändert aber nichts daran, dass das be quiet! Pure Power L8 CM 530W als relativ günstiges Einstiegsnetzteil angesiedelt war. Die höherwertigen Modelle waren schon immer die einzelnen Vertreter der Straight Power und Dark Power Baureihen.
Aufgrund der sich geänderten Leistungsanforderungen (Hauptlast auf der 12V Schiene und starke Lastwechsel) an die Netzteile, werden diese auch heute anderes designed.
Das Pure Power L8 CM 530W ist noch ein gruppenreguliertes Modell, was vor allem in sogenannten Crossload Szenarien Probleme bereiten kann. Mehr zu diesem Thema kann man unter folgendem Thread nachlesen.
Das ist korrekt. Und es trifft natürlich zu, dass potente Markennetzteile ein aufwändigeres Schaltungsdesign haben.
Danke für das Verlinken des Threads bei pcgameshardware.de; ich zitiere von dort:
"Ich will damit nicht sagen, dass wir alle Netzteile, die älter als 4 Jahre sind, entsorgen sollen. Das ist Unsinn.
Solange du die Hardware nicht veränderst, wird das Netzteil keine Probleme haben und auch 10 Jahre laufen"
Hier will der TO aber die Hardware ändern; allerdings nicht die Grafikkarte, sondern Board und CPU.
Leider weiss ich nicht, welche ELKOs genau das BQ einsetzt und insbesondere nicht, ob sie auf Feststoff-Elektrolyt setzen; da wir aber generell wenig wissen über den konkreten Anwendungsfall und wie intensiv das alte NT genutzt worden war, kann ich nicht anders (auch im Sinne der Ökologie und der Ökonomie) als dem TO nahezulegen, es auszuprobieren. Falls das NT sich dann mit einem Knall verabschiedet - Asche auf mein Haupt (aber für ein günstiges Einstiegsnetzteil war das L8CM530W auch schon ordentlich dimensioniert und hat auch ein paar Schutzschaltungen, die anno 2020 noch funktionieren könnten).