Pegida - Meinungen und Ursachen

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Unbestritten höchstens im rechten Flügel. Tatsächlich findet keine unkontrollierte Zuwanderung statt. Ob diesbezügliche Abläufe verbessert werden können, sei mal dahin gestellt, aber es stimmt einfach nicht, dass wir "jeden Kamelwämser" nach Deutschland holen. Richtig ist, dass die Zahl der Personen ohne Schulabschluss oder mit einem niedrigen Abschluss unter Immigranten besonders hoch ist. Gleichzeitig gibt es aber keinen quantitativen Unterschied zwischen den Bevölkerungsgruppen bei gehobenen Schulabschlüssen, und bei der Hochschulreife liegen Personen mit Migrationshintergrund sogar teils deutlich vor der einheimischen Bevölkerung.

Laut dieser Statistik http://mediendienst-integration.de/migration/wer-kommt-wer-geht.html

sind im Jahr 2013 437000 Menschen zugewandert (netto)

davon sind nur 27400 hochqualifiziert. Jetzt mal ganz populitisch gefragt: Was sollen wir mit dem Rest?
 
Folgende Zitate sind stellenweise Teilzitate:

GevatterTod schrieb:
Dankenswerterweise waren die Leute bei PEGIDA so freundlich, das wilde Sammelsurium aus teils kruden Ideen ein wenig zu ordnen und auf sechs Kernpunkte (vorher 19) zu reduzieren.
Der Forderungskatalog besteht nach wie vor aus 19 Punkten und ist auf deren Homepage/Facebookpräsenz verlinkt. Das dürfte man als Kurzversion verstehen.

GevatterTod schrieb:
Unbestritten höchstens im rechten Flügel. Tatsächlich findet keine unkontrollierte Zuwanderung statt.
Wenn es ein Gesetz gibt (Dublinverfahren), dass Asylbewerber im ersten Aufnahmestaat bleiben müssen, z.B. Italien, sehr viele aber laut Presseberichten nach Deutschland kommen, gleichzeitig hier Asylbewerber pauschal als zukünftige angebliche "Fachkräfte" verkauft werden, einige davon in Berlin Schulen besetzen oder in München Plätze, sehr wenige ausgewiesen und abgeschoben werden trotz der Vielzahl an abgelehnten Asylbewerbern, manchmal trotz eindeutiger Herkunft aus "sicheren Drittestaaten" (Grundgesetz), dann kann man nicht mehr von "Kontrolle" sprechen. Das hat nichts mit rechts oder links zu tun, sondern mit Realität.

GevatterTod schrieb:
Gleichzeitig gibt es aber keinen quantitativen Unterschied zwischen den Bevölkerungsgruppen bei gehobenen Schulabschlüssen, und bei der Hochschulreife liegen Personen mit Migrationshintergrund sogar teils deutlich vor der einheimischen Bevölkerung.
Du verschweigst, dass man nicht jedes ausländisches "Diplom" mit dem deutschen vergleichen kann. Außerdem ist der Anteil der jüngsten Zuwanderer ohne jegliche Berufsausbildung deutlich höher als bei Deutschen. Das wiegt hinsichtlich Arbeitslosigkeit besonders schwer.

GevatterTod schrieb:
Erfolgreich integriert ist, wer die hiesigen Gesetze achtet, am sozialen teilnehmen kann und aktiv teilnimmt und sich in den Arbeitsmarkt eingliedern kann. Das sind die einzigen Faktoren, die sich irgendwie objektiv erfassen und bewerten lassen.
Ich würde noch ergänzen: Beherrschung der deutschen Sprache.

GevatterTod schrieb:
Weiterhin finden Überfremdung (übrigens noch so ein Begriff aus dem Wortschatz der Nationalsozialisten) und Islamisierung nicht statt, ganz egal wie oft es noch behauptet wird. Zwar leben in Deutschland 16 Millionen Menschen mit einem Migrationshintergrund, davon leben aber ein Drittel in zweiter oder dritter Generation in Deutschland - und die neu zugewanderten haben wie dargelegt ein vergleichbares oder besseres Bildungsniveau als die einheimische Bevölkerung. Und bei einem Bevölkerungsanteil muslimischer Mitbürger von 5 Prozent kann man wirklich nicht von einer Islamisierung sprechen.
Es gibt Stadtteile mit einem Migrantenanteil weit über 50%. Hier kann man nicht mit dem Totschlagargument kommen, "Überfremdung" wäre ein Nazibegriff. Völliger Unfug. Das ist das, was nicht wenige Menschen denken und fühlen, wenn sie durch Straßen z.B. in Berlin gehen, in denen kaum noch deutsch gesprochen wird, ihnen immer wieder Burkaträgerinnen begegnen oder die meisten Läden ausländische Schilder oder Verkäufer haben. Wenn ihre Kinder in Klassen kommt, wo sie als Deutsche in der Minderheit sind. Wenn sie als Kunde mit Menschen sprechen oder telefonieren, deren Namen sie nicht aussprechen können geschweige denn aufschreiben.

Natürlich schwingt bei "Überfremdung" manchmal der Stammtisch mit, aber das gilt auch für Begriffe wie "Bankster", bei denen niemand gleich die nächste kommunistische Revolution befürchtet.

GevatterTod schrieb:
Hier zeigt sich das mangelnde Verständnis für die Komplexität der Problemstellung und der rechtliche Hintergründe. Wir haben bereits eine gesetzliche Grundlage, die die Abschiebung von Personen, die lediglich über einen Aufenthaltstitel verfügen, ermöglicht (eben gerade auch um Terrorgefahren zu begegnen), und dieses Mittel wird auch angewandt.
Warum befinden sich dann in Deutschland 2000 gewaltbereite Islamisten [1], darunter laut BKA 260 "Gefährder", also radikalislamische Personen, die jederzeit Anschläge begehen könnten? [2]

[1] http://www.rp-online.de/panorama/de...reite-islamisten-in-deutschland-aid-1.4285324
[2] http://www.tagesschau.de/inland/alarmplan-101.html

Warum gibt es so linkspopulistische Aktionen wie Winterabschiebestopps in Länder mit Temperaturen über 15 Grad (siehe z.B. Islamabad)? Da frage ich mich manchmal, warum die Politiker sich noch ernsthaft wundern, dass es gerade zu den größten Protesten gegen Asylpolitik aller Zeiten auf deutschem Boden kommt.

Ganz viele Grundlagen hinsichtlich Abschiebungen stehen nur noch auf dem Papier. Es gibt etliche Möglichkeiten, Duldung, Bleiberecht, wiederholter Widerspruch gegen die Ausweisung, Aussetzung der Abschiebung usw. zu erwirken. Jeder Flüchtling ist ja, wie wir zuletzt immer wieder hören, mehr oder weniger traumatisiert. Voilá - kranke Flüchtlinge werden natürlich ebenfalls nicht ausgewiesen. Dann kommen noch Härtefälle wegen Familiennachwuchs oder Familiennachzug zum Tragen und vieles mehr. Übrigens auch nicht "Flüchtlinge", die Schulen oder Plätze widerrechtlich besetzen, werden sofort abgeschoben.

Man sehe sich nur mal drei Zahlen fortlaufend an: Anzahl Asylbewerber. Anerkennungsquoten. Anzahl Abschiebungen. Damit ist das meiste gesagt.

GevatterTod schrieb:
Funktioniert ja auch so toll bei den Schweizern, wenn sie wegen einer handvoll Minarette nach einer von Rechtspopulisten subjektiv und emotional geführten Wahlkampf am Rad gedreht haben. Aber ich verstehe schon, warum sich PEGIDA für Bürgerentscheide stark macht, denn in der Vergangenheit hat sich gezeigt, dass Bürgerentscheide vor allem emotional geführt und entschieden werden, und das ist ja ganz nach dem Geschmack der PEGIDA: Mit populistischen Themen die Änste und subjektiven Wahrnehmungen der Menschen berühren. Zwar glaube ich, dass zumindest wenn es um die Themen der PEGIDA ginge, die PEGIDA in der Regel verlieren würde, aber wir hätten dann ständig eine Stimmung im Land wie in den letzten Wochen. Eine dauerhafte populistische Bedröhnung aus allen Kanälen (und glaubt jemand wirklich, dass Leute, die "Lügenpresse" und "Vaterlandsverräter" skandieren, eine Niederlage an der Wahlurne akzeptieren würden?).

Versteht mich nicht falsch, ich bin nicht grundsätzlich gegen direkte Demokratie. Ich bin lediglich der Meinung, dass wir uns als Gesellschaft weiter entwickeln müssen, ehe wir das Mittel der direkten Demokratie wirkungs- und verantwortungsvoll einsetzen können.

Empfinde ich als vordemokratische Arroganz. Mit dem gleichen Argument könnte man die parlamentarische Demokratie als solche abschaffen. Warum soll ein Bürger so eine einfache Frage wie "will ich Minarette", "will ich Minderstlohn", "will ich EU-Beitritt/Austritt" nicht beantworten können, aber gleichzeitig wird ihm zugemutet, hochkomplexe Parteien zu wählen, die hinterher noch nicht mal einhalten müssen, was in ihrem Wahlprogramm steht?

Ich finde es trotz Deiner Distanzierung sehr fragwürdig, sich für oder gegen demokratische Prozesse zu entscheiden, weil einem eine konkrete Einzelfallentscheidung nicht passt. Demokratie heißt, dass Dinge geschehen, die ich nicht immer gutheiße, aber das immer möglichst viele daran beteiligt sind, damit nicht Diktaturen, Interessengruppen oder elitäre Zirkel in ihrem eigenen Saft schmoren und so glauben, das Volk beherrschen zu können. Das gilt auch für die Migrationspolitik.

GevatterTod schrieb:
Russland ist in die Ukraine einmarschiert und hat fremdes Territorium annektiert, aber die EU ist der Kriegstreiber?
Bei dem Punkt kann ich mich Pegida nicht anschließen. Allerdings glaube ich schon, dass nicht jeder Bericht zu Russland die nötig Objektivität hat vorweisen können.

GevatterTod schrieb:
Im Wesentlichen geht es darum, Verbraucher aber auch Waren innerhalb der EU besser zu schützen. Darüber hinaus leben wir in einer globalisierten Welt, in der Staatengrenzen immer weiter an Bedeutung verlieren und Personen, Waren und Informationen ganz selbstverständlich zwischen Nationen verkehren. Das funktioniert nur mit harmonisierenden Regulierungen.
Das Problem ist nicht dieses logische Prinzip, das du beschreibst, sondern dass die EU gewaltige Demokratiedefizite hat, wie es ja auch selbst deren höchste Stellvertreter zugeben, Motto: "Wäre die EU ein Land, würde es nicht in die EU aufgenommen werden." Und so beglückt uns ein Sigmar Gabriel mit Glühbirnenverboten und anderem bevormundendem Murks durch die Hintertür. Ein anderes Beispiel ist das Bürokratiemonster "Antidiskriminierungsgesetz", das selbst einfache Bürger mit Strafen bedroht, wenn diese sich nicht politisch korrekt bei ihren Kleinanzeigen verhalten, und das mittelalterliche Prinzipien wie "Beweistlast für den Angeklagten" beinhaltet. Das kam durch die Grünen in die Brüsseler Hinterstuben und dann als Beschluss-Vorlage (EU-Richtlinie) nach Deutschland.

Es gibt nur zwei Möglichkeiten: Demokratisierung und weiteres Zusammenwachsen der EU oder wieder mehr Rechte für die Nationalstaaten. Wenn ersteres nicht funktioniert oder nicht gewollt ist (dafür gibt es europaweit gesehen viele Indizien), ist es fahrlässig, zweiteres aus Trotz zu unterlassen.

GevatterTod schrieb:
Es gibt keinen signifikanten Stellenabbau bei der Polizei. Die Zahl der Stellen liegt seit 1999 bei rund 245.00 und verändert sich kaum. Wir können darüber reden, ob mehr Stellen geschaffen werden sollten, dabei kann es dann aber nur Beamte im Ermittlungsverfahren gehen und um neue Kriminalitätsfelder wie etwa Cyber-Kriminalität. Die Zahl der Straftaten ist seit 2004 rückläufig, gleiches gilt im erhöhtem Maße seit 2007 für die Fälle von Gewaltverbrechen. Jugendkiminalität ist rückläufig, gleiches gilt den Anteil der Straftäter mit Migrationshintergrund. Deutschland wird sicherer, nicht gefährlicher!

Ich bin sehr sicher, dass sich mit der aktuellen Zuwanderungswelle (Osteuropa + Asylbewerber als Nahost und Afrika) der Trend umdrehen wird, genau so wie in den 90er Jahren. Man sehe sich dort mal die Entwicklung der Straftaten an.

Ein Trend alleine ist aber auch keine Aussage über einen Zustand. Ich finde die Anzahl der Straf- und Gewalttaten gerade in Großstädten immer noch viel zu hoch. Ein Beispiel sind steigende Einbruchszahlen in Berlin oder Hamburg. Die Polizei mit mehr Mitteln und Personal auszustatten, ist wichtig. Es können von mir aus auch wieder mehr Polizisten auf Streife gehen, das sollte unter dem Strich günstiger sein, als wenn man sich inzwischen als Hausbesitzer zu Sicherheitsmaßnahmen von mehreren tausend Euro genötigt sieht, um halbwegs sicher zu sein.

GevatterTod schrieb:
Zusammenfassung: Das Papier besteht Größtenteils aus den üblichen populistischen Themen und Forderungen, die diffuse Ängste und subjektive Wahrnehmungen ansprechen sollen, welche nicht von der Datenlage gestützt werden. Die konkreten Forderungen und Vorschläge, die das Papier enthält, zeugen von einem mangelnden Verständnis für die Komplexität der Problemstellungen und den rechtlichen Rahmenbedingungen.

Auch wenn ich ebenfalls einzelnen Punkten widerspreche bzw. diese ergänzen würde, fällt mein Gesamtfazit nicht so negativ aus. Und machen wir uns nichts vor: Populismus ist ein nur schwer definierbarer Begriff. Jeder versteht etwas anderes darunter. Sind AfD+Pegida populistisch, ist es die Linkspartei allemal. Es ist auch nicht verboten, das zu fordern, was "beliebt" im Volk ist oder was bereits irgendwo auf dem Papier so steht.

Auch "diffuse Ängste" sind ein Stilmittel etablierter Parteien. Paradebeispiel ist die Atomkraft. Was anderes als "diffuse Ängste" wurden nach Fukushima in Deutschland befördert, um eine ganze Industrie vorschnell umzukrempeln? Zu keiner Zeit bestand in Deutschland eine objektiv hohe oder höhere Gefahr eines Atomunglücks.

Ebenfalls ist das Ignorieren von Komplexität hin und wieder ein notwendiges Übel jeglicher politischer Auseinandersetzung, besonders bei der (auch außerparlamentarischen) Opposition, die nicht die Mühen der Realpolitik durchleben muss. Jede Partei in Deutschland hat ihre Parolen und einfachen Merksätze. Es ist nur so, dass diese akzeptiert werden, während man sich bei neuen Bewegungen gerne darüber ereifert.

Bei Pegida und teilweise der AfD ist es nun besonders extrem: Die gefühlt komplette Presse des Landes einschließlich aller Parteien schießen sich auf sie an, während ein großer Teil der Deutschen das ganz anders sieht. Das ist für mich der eigentliche, interessante Punkte bei Pegida&Co., die massive Repräsentationslücke der Ansichten ihrer Anhänger in Politik und Medien. Unabhängig davon, wer nun "Recht" hat.
 
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Ich möchte mal die, die das unterstützen sehen, wenn es in Deutschland die Verhältnisse gäbe, wie in den Ländern aus denen die Einwanderer kommen.
Wenn dann diese auswandern würden, um es besser zu haben. Und da sind wir beim Kernproblem! Diese Menschen kommen ja nicht hier her, weil sie Deutschland so toll finden, sondern weil es bessere Lebensverhältnisse bietet. Und damit ist gesicherte Wohnung, Essen, Kleidung etc gemeint. Freiheit so zu leben, wie man das möchte (generell gesehen).
Die Flüchtlinge kommen ja nicht, weil sie sich in ihrer Heimat keinen neuen Flatscreen leisten können. Das ist ein Luxus, den sie oft erst hier kennen lernen. Und wenn ich die Wahl hätte, ob meine Kinder für ihr Essen im Dreck und Müll wühlen müssten, wie in Somalia etc. oder mit täglich frischem Obst und Gemüse auf dem Tisch, Pizza und Co aufwachsen können und guter Schulbildung... ja dann würde ich auch lieber nach Europa respektiv Deutschland flüchten.
Denn DAS sind Wirtschaftsflüchtlinge!
Wieso bauen wir da eine Mauer des Hasses auf?
Immerhin geht es vielen dort so, weil wir es uns gut gehen lassen!
Wenn wir also wirklich etwas ändern wollten, müssten wir dafür sorgen, dass es in den betroffenen Ländern sich genau so lohnt zu bleiben. Wir müssten gleiche Lebensverhältnisse und Chancen schaffen!

Die Tür zu machen und selbst, im für diese Menschen, Luxus leben, finde ich da äußerst geschmacklos. Wobei das der Kapitalismus ist... hauptsache ICH. Schei... auf andere.
 
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V4Mp82 schrieb:
Wenn wir also wirklich etwas ändern wollten, müssten wir dafür sorgen, dass es in den betroffenen Ländern sich genau so lohnt zu bleiben. Wir müssten gleiche Lebensverhältnisse und Chancen schaffen!

Das ist utopisch und mit der aktuellen Menschheit unmöglich.

Man muss in kleinen Schritten anfangen. Das würde aus meiner Sicht bedeuten:
Wachstumszwang und Geld arbeitet stoppen und auf nachhaltige Produktion und Energieversorgung umstellen.
Dieses Konzept als Optimallösung an andere Länder kommunizieren und dann auch dort einfügen.

Aktuell sitzen wir in einem sinkenden Schiff und versuchen immer größer werdende Löcher künstlich zu stopfen.
 
GevatterTod schrieb:
Ich gebe es auf, noch weiter über die wahre Gesinnung der PEGIDA zu diskutieren. Wer angesichts des Personals und des Verhaltens der PEGIDA noch immer nicht erkennt, wessen Geistes Kind diese Mitbürger, der kann oder will es nicht einsehen.
Lass mich raten: Wärst du Thüringer, hättest du Links gewählt? Scheiß drauf, dass da 2 Ex-Stasi-IMs dabei sind, die auch noch stolz drauf sind. Oder hast du damals Rot/Grün gewählt, wohl wissend, das Fischer ein radikaler Steineschmeißer und Polizistenprügler war?
Nein, nur wenn es etwas nach rechts geht, wird genauer hin geguckt....

Unbestritten höchstens im rechten Flügel. Tatsächlich findet keine unkontrollierte Zuwanderung statt.
Da die Zuwanderung nicht, wie z.B. in der Schweiz, gezielt am Bedarf orientiert und geregelt wird, was ist sie dann, wenn nicht unkontrolliert?
"Unkontrolliert" heißt nicht nur, dass jeder sich über die Grenze schleichen kann um dann hier ungeprüft zu wohnen und ne Arbeit anzunehmen.

Viel wichtiger aber: Zuwanderer haben in den letzten Jahren die einheimische Bevölkerung hinsichtlich des Bildungsniveaus überholt! Zuwanderer sind im Schnitt besser ausgebildet als Deutsche!
Schon in den 90ern war es ein geflügeltes Wort bei den Russlanddeutschen, dass die alle "Ingenieur" sind. Waren die ja auch, in der UdSSR... aber UdSSR-Ingenieur != Dipl.Ing.
Die wenigsten ausländischen Ausbildungen werden hier anerkannt, weil sie nicht unseren Ansprüchen (z.B. der IHK) genügen.

Erfolgreich integriert ist, wer die hiesigen Gesetze achtet, am sozialen teilnehmen kann und aktiv teilnimmt und sich in den Arbeitsmarkt eingliedern kann. Das sind die einzigen Faktoren, die sich irgendwie objektiv erfassen und bewerten lassen.
Sicher, aber ist das gegeben? Du ignorierst schon wieder die Berichte aus den No-Go-Zonen, in denen unsere Exekutive und Judikative keine echte Handhabe mehr haben.

Weiterhin finden Überfremdung (übrigens noch so ein Begriff aus dem Wortschatz der Nationalsozialisten) und Islamisierung nicht statt,...
Objektive Zahlen, subjektive Eindrücke.
Bei meinem letzten Trip nach Berlin hatte ich das Gefühl, in der Subway-Filiale auf Thai bestellen zu müssen.

Und bei einem Bevölkerungsanteil muslimischer Mitbürger von 5 Prozent kann man wirklich nicht von einer Islamisierung sprechen.
Und ab wann dann? 30%? 50%? In verschiedenen Ballungszentren sind solche Werte schon realistisch.

Funktioniert ja auch so toll bei den Schweizern, wenn sie wegen einer handvoll Minarette nach einer von Rechtspopulisten subjektiv und emotional geführten Wahlkampf am Rad gedreht haben.
Besser, als wenn man alle 4 Jahre die Wahl zwischen Pest und Cholera hat und die vollmundig gegebenen Wahlversprechen teilweise noch nicht einmal ein Jahr durchhalten. Mit mir wird es keine Maut geben...
Bei unserer Art der Demokratie denk ich immer irgendwie an "Niemand hat dei Absicht eine Mauer zu errichten"

Russland ist in die Ukraine einmarschiert und hat fremdes Territorium annektiert, aber die EU ist der Kriegstreiber?
...nachdem sowohl EU als auch NATO auf sehr fragwürdige Weise eine Osterweiterung voran getrieben haben.

Also, was hat es mit der Brüsseler Regulierungswut auf sich? Im Wesentlichen geht es darum, Verbraucher aber auch Waren innerhalb der EU besser zu schützen.
....und deshalb brauchen wir eine EU-weite Sonderregelung, wie genau Schnullerketten beschaffen sein müssen. Wir brauchen eine EU-Verordnung, die detailliert festlegt, wie eine Bayrische Brezen gebogen sein muss.

Deutschland wird sicherer, nicht gefährlicher!
Dann empfehle ich dir mal eine Verlegung deines Wohnsitzes in das Gebiet um Zittau.... kleiner Tip, das ist da, wo du die Wahl hast, ob dir Tschechen oder Polen in die Garage einbrechen.

Es gab vielleicht keinen Stellenabbau, aber eine sehr sinnbefreite Umverteilung. Wenn du einen Beweis willst, schau dir die Statistiken für die Gebiete am Bayrischen Wald, dem Erzgebirge und der Oder-Neiße-Grenze an. Es sind einfach mehr Sicherheitskräfte nötig.
 
@Andy8891
Natürlich ist das nicht umsetzbar. Dafür müssten Menschen auf etwas verzichten...
Trotzdem wäre nur das eine gute Lösung. Und so lange es diese nicht gibt, halte ich es für vollkommen gerechtfertigt wenigsten die Möglichkeit zu einem besseren Leben zu eröffnen. Ob das jetzt genutzt wird oder nicht...
 
Hallo,

wieso wird die Pegida eigentlich mal wieder von den korrumpierten Medien in die rechte Ecke gedrängt ? Schaut euch mal an wer dort alles mitmarschiert

Schwarze,Menschen türkischer Abstammung,so lächerlich das ganze :schluck:
 
Dafür bitte mal mindestens ein Beweisbild, dass das auch wirklich eine PEGIDA-Demo war und nicht eine Gegendemo oder eine einfache Mahnwache zu den Anschlägen in Paris o.Ä.
 
Wer sagt die machen mit, vielleicht wollen die nur hören, was da für Blödsinn geredet wird. Gehörten zur Presse? Waren zufällig da. etc
 
Andy8891 schrieb:
Laut dieser Statistik http://mediendienst-integration.de/migration/wer-kommt-wer-geht.html
sind im Jahr 2013 437000 Menschen zugewandert (netto)
davon sind nur 27400 hochqualifiziert. Jetzt mal ganz populitisch gefragt: Was sollen wir mit dem Rest?
Dann schau bitte nun auch noch drauf, woher diese Leute einwandern und gegen welche "Gruppe" PEGIDA agiert.
Polen Wanderungssaldo 73000
Rumänien Wanderungssaldo 50000
Bulgarien Wanderungssaldo 22000
Italien Wanderungssaldo 33000
Spanien Wanderungssaldo 24000
Griechenland Wanderungssaldo 20000
Wanderungssaldo ist die eigentlich relevante Zahl, also Zuzüge den Abzügen in die jeweiligen Ländern gegengerechnet.
Der Größte Teil der Zuwanderer stammt aus dem EU Raum (Freizügigkeit) 64%.
Dann kommen noch nennenswerte Zahlen aus Russland, der Ukraine und China.

Das Wanderungssaldo ist in andere Länder sogar negativ ;) so zu nennen z.B. die Türkei.
Dazu schrumpft der Anteil an potenziell Erwerbstätigen ja auch eher weiter. Die ganzen Rentner die wir hier haben, nützen der Wirtschaft ja auch nichts mehr, wenn man das so bezeichnen möchte.
Aber gehören diese 64% nun zum Abendland oder auch zu den nicht gemochten aus dem Morgenland und der angeblichen "Islamisierung"? :evillol:

Kannst dir auch gerne Mal genauere Statistiken zu Gemüte führen: https://www.destatis.de/DE/Publikat...ungen5127101137004.pdf?__blob=publicationFile
 
@livestrong: IMHO felt eine klare Distanzierung davon. Die Verantwortlichen scheinen rechte Strömungen in ihrer Bewegung nicht zu stören. Außerdem wird die Presse ihrerseits diffamiert, allerdings ohne wiederum klare Argumente zu bringen. So nehme ich das zumindest war als außenstehender.
 
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Direkt 2 Antworten dagegen von euch,ihr wollt es auch nicht wahrhaben wa :)jaja auch integrierte Menschen mit Migrationshintergrund die sich an das Leben in Europa angepasst haben, marschieren mit. Das ist ein gutes Zeichen.

Es ist vorallem die Mittelschicht die mit marschiert. Aber die korrumpierten Medien wollen das ja nicht wissen,die berichten lieber überwiegend davon es handle sich um rechte Gruppierungen bzw. ein Mix davon. Kennen wir doch alles schon:heilig:

achja hier

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@Darkwonder

das beantwortet nicht meine Frage ;)

Die Erkenntnis von der Mittelschicht hab ich auch bei einigen Medien gelesen, wer hätte das gedacht :rolleyes:
 
Die ganzen Rentner die wir hier haben, nützen der Wirtschaft ja auch nichts mehr, wenn man das so bezeichnen möchte.
Aber gehören diese 64% nun zum Abendland oder auch zu den nicht gemochten aus dem Morgenland und der angeblichen "Islamisierung"?
Viele dieser Rentner haben aber auch in die Kasse eingezahlt und nehmen nicht nur Transferleistungen in Anspruch.
Ich persönlich bin auch der Meinung, dass Einwanderungsgesetze verschärft werden müssen und auch Abschiebungen von Straftätern beschleunigt werden sollten. Das aber nicht nur seit jetzt, sondern seit Jahren.
 
Mittelschicht die mit marschiert. Aber die korrumpierten Medien wollen das ja nicht wissen
Genau, die Massenmedien wie Spiegel wollen davon nichts wissen. Oh, hubs, doch: http://www.spiegel.de/politik/deuts...n-marschiert-die-mittelschicht-a-1012913.html (Von der berechtigten Diskussion über die Qualität der Studie hier mal abgesehen.)

Ja, und wer ist noch mal bei den Nazis hauptsächlich mitgelaufen?

Und was heißt denn übrigens "Mittelschicht"? Mittelschicht sagt rein gar nichts über die politische Orientierung aus. Zumindest bedeutet es rein gar nichts, dass offenbar eine nicht irrelevante Teilmenge der PEGIDA-Demonstranten aus der Mittelschicht oder einer Teilmenge der Mittelschicht stammt.
Man kann z.B. Nazi sein und trotzdem aus der Mittelschicht. Oder aus der Unterschicht und trotzdem christlich-konservativ oder neo-liberal.
Mittelschicht bedeutet nicht "Querschnitt der Gesellschaft", "Mitte der Gesellschaft", "Durchschnitt", "Mehrheit" o.Ä.

Abschiebungen von Straftätern
Kannst du mir sagen, was einen Straftäter mit deutsche Staatsangehörigkeit besser/wertvoller macht als einen ohne deutschen Staatsangehörigkeit?

Einwanderungsgesetze verschärft
Warum? Wie? Mit welchem Ziel?


Schlimm finde ich ohnehin das: http://www.spiegel.de/politik/deuts...er-auf-vorratsdatenspeicherung-a-1012929.html
Und das dürfte sowohl Menschenrechtlern als auch PEGIDA sauer aufstoßen. Vorratsdatenspeicherung, die erwiesenermaßen rein gar keine positiven Auswirkungen hat, bei den aktuellen Anschlägen in Frankreich offensichtlich ebenso wenig (!) und nur Freiheit aller Bürger einschränkt. Dabei ist diese Freiheit doch sowieso das, was die Terroristen angreifen...
 
Zuletzt bearbeitet:
c137 schrieb:
Kannst du mir sagen, was einen Straftäter mit deutsche Staatsangehörigkeit besser/wertvoller macht als einen ohne deutschen Staatsangehörigkeit?


Einer ohne dt. Bürgerschaft befindet sich auf fremden Boden,das heißt er hat nicht die selben Rechte. Hat nix mit besser oder"wert"voller zu tun.
 
Das ist keine Antwort auf die Frage ;)
Und Menschenrechte besitzt auch ein Straftäter - und auch ein Ausländer. Zumindest in Deutschland, in den USA sieht man das ja teilweise für Ausländer im Ausland leider anders.
 
Kannst du mir sagen, was einen Straftäter mit deutsche Staatsangehörigkeit besser/wertvoller macht als einen ohne deutschen Staatsangehörigkeit?
Wenn du Gast in einem Land bist, hast du dich gefälligst anständig zu verhalten oder gehst doch bitte in dein Heimatland zurück.
Man stelle sich Deutschland als ein Haus vor, andere deutsche Staatsbürger sind deine "Familie". Nun kommen "Gäste", die du kostenlos bei dir wohnen lässt und versorgst. Diese stehlen oder zerstören dein Eigentum. Würdest du diese "Gäste" in deinem Haus behalten wollen ?

Warum? Wie? Mit welchem Ziel?
Warum sollen wir absolut jeden Einwanderer aufnehmen ? In anderen Ländern sind schärfere Einwanderungsgesetze absolut üblich.
Außerdem können wir einen anhaltenden oder stärker werdenden Einwandererstrom finanziell langfristig nicht stemmen.
 
Kannst du mir sagen, was einen Straftäter mit deutsche Staatsangehörigkeit besser/wertvoller macht als einen ohne deutschen Staatsangehörigkeit?

Die Welt ist ungerecht. Kannst du mir sagen wieso Deutschland der Erlöser der Menschheit sein soll?
Achtung Sarkasmus!! Wieso nicht jedem Einwanderer direkt 1 Mio aufs Konto überweisen, die Schulden werden doch eh nie zurückgezahlt Achtung Sarkasmus!!
 
Bounceback schrieb:
Es gibt Stadtteile mit einem Migrantenanteil weit über 50%. Hier kann man nicht mit dem Totschlagargument kommen, "Überfremdung" wäre ein Nazibegriff. Völliger Unfug. Das ist das, was nicht wenige Menschen denken und fühlen, wenn sie durch Straßen z.B. in Berlin gehen, in denen kaum noch deutsch gesprochen wird, ihnen immer wieder Burkaträgerinnen begegnen oder die meisten Läden ausländische Schilder oder Verkäufer haben. Wenn ihre Kinder in Klassen kommt, wo sie als Deutsche in der Minderheit sind. Wenn sie als Kunde mit Menschen sprechen oder telefonieren, deren Namen sie nicht aussprechen können geschweige denn aufschreiben.



Auch "diffuse Ängste" sind ein Stilmittel etablierter Parteien. Paradebeispiel ist die Atomkraft. Was anderes als "diffuse Ängste" wurden nach Fukushima in Deutschland befördert, um eine ganze Industrie vorschnell umzukrempeln? Zu keiner Zeit bestand in Deutschland eine objektiv hohe oder höhere Gefahr eines Atomunglücks.

Ebenfalls ist das Ignorieren von Komplexität hin und wieder ein notwendiges Übel jeglicher politischer Auseinandersetzung, besonders bei der (auch außerparlamentarischen) Opposition, die nicht die Mühen der Realpolitik durchleben muss. Jede Partei in Deutschland hat ihre Parolen und einfachen Merksätze. Es ist nur so, dass diese akzeptiert werden, während man sich bei neuen Bewegungen gerne darüber ereifert.

Bei Pegida und teilweise der AfD ist es nun besonders extrem: Die gefühlt komplette Presse des Landes einschließlich aller Parteien schießen sich auf sie an, während ein großer Teil der Deutschen das ganz anders sieht. Das ist für mich der eigentliche, interessante Punkte bei Pegida&Co., die massive Repräsentationslücke der Ansichten ihrer Anhänger in Politik und Medien. Unabhängig davon, wer nun "Recht" hat.

Jupp diese Stadtteile gibt es. Das bestreitet auch keiner. Diese Stadtteile gibt es aber auch, weil die ursprüngliche Bevölkerung nach und nach in "bessere" Gegenden gezogen sind. Und das fängt schon lange an, bevor es wirklich zu einer Steigerung der Kriminalitätsrate kommt.

Und dann sind wieder andere nachgezogen. Umgekehrt, wo Migranten durch bessere Gehälter die deutsche Bevölkerung verdrängen gibt es eigentlich selten bzw so gut wie gar nicht.

Und was die Schulen angeht: Man versucht auch alles um ja nicht auf Schulen zu kommen wo es zu viele Ausländer gibt, dafür muss es noch nicht mal zu Problemen gekommen sein.

Fukushima war doch eines der westlichen Atomkraftwerke, eine wo es nie nie niemals zu einer Kernschmelze hätte kommen dürfen. Das wurde uns jahrelang vorgebetet. Und man hat auch gesehen was das ganze jetzt für Auswirkungen hat (zuzüglich zu den Schäden die der Sturm sonst noch angerichtet hat). Außerdem brodelte es schon länger weil eines der sicheren Zwischenlager noch nicht mal 50 Jahre gehalten hat. Und wie man sieht haben unsere Energiekonzerne ja nicht mal genug Rücklagen für den Rückbau aller Kraftwerke, obwohl der Atomausstieg schon beschlossen war nur immer wieder verzögert wurde.


Neue Parteien werden immer kritischer betrachtet als Alte. Das wußten schon die Grünen. Von der Linkspartei reden wir erst gar nicht. Kann man gerne kritisieren. Ist aber nichts Neues. Welches Punkte von PEDIGA und AFD sind eigentlich so wichtig, dass es den Großteil interessiert? Und welche Punkte vertreten sie, die durch die großen Parteien nicht vertreten werden?

Eine uneingeschränkte Zuwanderung befürwortet keiner. Über die Ghettoisierung meckert man gerne aber tun kann keiner was. Kostet entweder Geld doer widerspricht dem GG. Das Asylrecht wurde schon mehrere Male zusammen gestrichen.

Privatisierung der Sozialsysteme betreiben SPD und CDU schon seit Jahren. Was also bleibt noch von den vielen Themen? Volksentscheide? Fordert die Linke schon seit Jahren.
 
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