Pegida - Meinungen und Ursachen

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@Lübke: Wenn es nicht erwähnt wird lässt es halt Interpretationsspielraum, ich sehe das als schlecht an.

Hinweise darauf dass die Täter einen Migrationshintergrund haben sehe ich da weil es eine große Gruppe war. Die "Täter" sind ja verschwunden erst und kamen dann mit 15 Mann wieder. In meinen Augen ist so etwas typisch für eine bestimmte Gruppe von Leuten.

Klar könnten auch Neo Nazis sind aber meine Vermutung ist eher es handelt sich hierbei um Leute mit Migrationshintergrund.

Dadurch dass der Artikel es nicht klar erwähnt überlässt er halt diese Interpretation.
Man richtet dadurch mehr Unheil an als wenn man einfach erwähnen würde um was für Leute es da geht.

der einzige, bei dem es einen hinweis auf einen möglichen migrationshintergrund gibt, ist das opfer mit namen burkan!
Wobei es egal ist ob das Opfer ein Deutscher oder jemand mit Migrationshintergrund ist. Das tut nicht wirklich was zur Sache. Tugce war ja auch Türkin macht sie das zu einem besseren oder schlechteren Opfer als ein Deutscher? In meinen Augen nicht.

ahja, sowas würde ein braver deutscher ja nie tun... ja nee, is klar.
Ein braver Deutscher kommt 2 Minuten später mit 15 Mann wieder? Auch wenn ich viele Freunde habe, ich wüsste nichtmal wie ich innerhalb von 2 Minuten 5 Zusammengekriegen sollte in der Woche wo die meisten arbeiten.
 
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Über Vermutungen bildest du dir also jetzt eine Meinung dazu?

Klar könnten auch Neo Nazis sind aber meine Vermutung ist eher es handelt sich hierbei um Leute mit Migrationshintergrund.

Hätte, hätte, Fahrradkette.
 
ber Vermutungen bildest du dir also jetzt eine Meinung dazu?
Der Artikel verschweigt es absichtlich (meine Meinung). Daher bilde ich mir MEINE Meinung darüber.

Die Presse könnte das ja unterbinden indem sie gleich mit offenen Karten spielt.

Wie stellst du es dir in Zukunft denn vor? Soll die Presse absichtlich nie mehr erwähnen wer der Täter war? Da kann man ja dann auch prima jede Menge gesellschaftliche Probleme wegretuschieren.

Guck dir mal an wie das in USA ist. Da kommen Fotos von den Tätern einfach so in den Nachrichten. Hierzulande pisst man sich an, weil die armen armen Täter ja auch noch Persönlichkeitsrechte haben.

Und sorry ich finde bei einem Verbrechen an der Gesellschaft hat die Gesellschaft auch ein Anrecht darauf zu erfahren wer dahinter steckt, wieso sollte sie das nicht wissen?

Mighty X schrieb:
Über Vermutungen bildest du dir also jetzt eine Meinung dazu?



Hätte, hätte, Fahrradkette.

Bei der Pegida wird ja auch immer wieder gesagt es sind alles Rechte von vielen. Scheint aber gesellschaftlich so akzeptiert zu werden von vielen. Obwohl die Leute anfangs net reden wollte, so hat sich dennoch eine Meinung gebildet;) Aber jetzt ist es auf einmal was anderes wenn ich das gleiche tue?

Der mutmaßliche Täter wurde auch wieder laufen gelassen, nichtmal Untersuchungshaft. Man geht damit um als ob würde es sich um einen Ladendiebstahl handeln, dabei ist das Opfer um Haaresbreite dem Tod nochmal so eben davon gekommen!
 
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Ilsan schrieb:
Der Artikel verschweigt es absichtlich (meine Meinung). Daher bilde ich mir MEINE Meinung darüber.
[...]

bullshit+detector.jpg
Quelle
 
Ilsan schrieb:
Und sorry ich finde bei einem Verbrechen an der Gesellschaft hat die Gesellschaft auch ein Anrecht darauf zu erfahren wer dahinter steckt, wieso sollte sie das nicht wissen?
Wozu? Was genau hast du davon? Abgesehen davon: Welcher verurteilte Straftäter wurde dir denn vorenthalten?

Guck dir mal an wie das in USA ist. Da kommen Fotos von den Tätern einfach so in den Nachrichten. Hierzulande pisst man sich an, weil die armen armen Täter ja auch noch Persönlichkeitsrechte haben.
Unterschiedliche Auslegungen der Unschuldsvermutungen. Im europäischen Raum soll sie auch die Würde des Angeklagten sichern, der nun mal Unschuldig ist bis seine Schuld nachgewiesen wurde. Im US-Recht ist sie auf die Beweislastregel reduziert.

Und da gefällt mir die Auslegung in Europa um einiges mehr.
 
GevatterTod schrieb:
Eine erhellende Meldung zum Thema "Jugendliche mit Migrationshintergrund und das vergebliche Bemühen um einen Berufsstart".

Und das trotz Lehrlingsmangel und mittlerweile im Mittel gleichwertigem Bildungsniveau der Jugendliche mit Migrationshintergrund. Ich lehne mich jetzt mal aus dem Fenster und sage, dass viele Ausbildungsbetriebe bewusst oder unbewusst subjektive Vorbehalte gegen Bewerber mit Migrationshintergrund haben, aber ich bin mir sicher, dass der eine oder andere in diesem Thread einen Weg finden wird, dieses Problem auf die Betroffenen abzuwälzen.

Das reflexartige "auf die Opfer abwälzen" anderen (vorneweg) vorzuwerfen, scheint die Sichtweise von dir etwas zu verschwimmen. Hier musst du empathischer herangehen.
Schauen wir uns deine verlinkte Studie an. Es wurden "1.011 ausbildungsberechtigte Betrieben in Deutschland" befragt. Die wichtigste Info fehlt jedoch. Welche Größe hatten die Betriebe? Wenn ich es ueberlesen habe, ergänze es bitte.
Ansonsten gehen wir mal von Kleinstbetrieben mit 5-10 Mitarbeiter aus oder evtl. auch weniger. 38% geben Sprachbarrieren als Vorbehalt an.

Wenn jetzt jemand in einem kleinen Betrieb anfängt, ist Einarbeitung nötig. Bei Sprachproblemen kostet es mehr Zeit und mehr Geld. In kleinen Betrieben sind auch kleine Verluste existenzbedrohend. Sprachprobleme können auch sicherheitstechnisch zu Problemen fuehren, gerade im Handwerk. Und wer als Kleinstbetrieb schon mal Probleme hatte mit Sprachbarrieren, der wird sich beim nächsten Mal 2 mal ueberlegen, leider zum Nachteil fuer Andere mit Migrationshintergund. Die Befuerchtungen vor schlechten Leistungen werden jedoch mit gerade Mal 9% beziffert.
Die 38% bei Sprachbarrieren finde ich z.B. gar nicht so schlecht, da die Betriebe nur aus Bewerbungsschreiben und Vorstellungsgespräch urteilen können. Ein Großteil ist sprachlich sehr gut gefestigt.

Weiterhin wuenschen sich 66,8% mehr Tranzparenz bei Sprachangeboten.

Hier können wir doch ansetzen: Dafuer ist doch die IHK mehr als geeignet, als Bindeglied zwischen Betrieben und Azubis.
Sprachangebote könnten den Betrieben angeboten werden. Gerade bei fachlich- aber nicht sprachlich geeigneten Bewerbern wären doch solche Angebote (eventuell mit wenig Buerokratie) ein Fortschritt.

Weiterhin können sich Gewerkschaften dafuer einsetzen, jedoch brauch es hier eine Basis an Mitgliedern. Jedoch, wer macht sich unbedingt um eine Gewerkschaft Gedanken, wenn man noch nicht mal Azubi ist? Hier sollten die Arbeitnehmer mit Migrationshintergrund sich gewerkschaftlich organisieren, um z.B. oben angesprochene Angebote fuer Azubis zu fördern. Solch eine Solidarität wäre doch was.

Die 14,7% mit Angst vor kulturellen Unterschieden lasse ich außer Acht, da das nicht annähernd definiert oder detailliert dargestellt ist, was die Verfasser damit meinen. Auch die 74,8% der Betriebe, die keine Bewerbungen erhalten haben, lasse ich unkommentiert. Die Verfasser zweifeln das mit anderen Studien an ohne diese zu nennen oder zu verlinken. Hier weiß man auch wieder nicht, welche Branchen befragt wurden und bei welchen Branchen sich Jugendliche mit Migrationshintergrund bewerben.

Es wäre schön, wenn Vorbehalte nicht da wären, aber das ist nunmal unsere Realität. Und auch bei Statistiken steckt ein Funken Wahrheit drin.
Ich hoere bei solchen Themen jedoch selten von Linken, Rechten und Konservativen konstruktive Vorschläge. Es gibt vorhandene Mittel, die man nutzen könnte und Wege, die man beschreiten kann.

Ilsan schrieb:
Vermute mal es handelt sich auch hierbei um eine Gruppe von Jugendlichen mit Migrationshintergrund. Dadurch dass die Zeitungen es mittlerweile nicht mal mehr erwähnen (dürfen) macht man es nur noch schlimmer.

Ob sie das duerfen, weiß ich nicht, aber um dezent auf Täter mit Migrationshintergrund hinzuweisen, las ich letztens erst die Formulierung "Person/Buerger mit deutschem Pass". Da muss man ja schon die Kreativität bewundern.

Jedoch sind Kriminalstatistiken mit Bedacht zu genießen. Erstens ist es schwierig zu erkennen, welche Tätergruppe es war und mit welchem Hintergrund. Zweitens wurde schon ab und zu darauf hingewiesen, dass der Polizei die Dokumenationsmöglichkeiten fuer solche Fälle fehlen. Und wenn es diese gäbe, greift wieder Erstens.
 
der artikel sagt nichts darüber weil es keine relevanz hat. wenn da nicht ausdrücklich islamisten/nazis oder sonstwas steht, dann wird das mit der tat auch nichts zu tun haben. der rest sind vorurteile

Das ist zu kurz gedacht. Wenn doch angeblich die Mehrheit der Gesellschaft kein Problem mit Migration hat und alles so schön und toll und alles ist, dann könnte man es auch erwähnen und hätte absolut nichts zu befürchten.

Grade das Weglassen verschärft das Problem aber nur noch wie du hier siehst. WENN es Leute mit Migrationshintergrund waren und man diese Information hat so soll man es auch so schreiben. Das ist allesamt besser als wenn der Bürger es paar Tage später dann "hintenherum" erfährt. Dann fühlt er sich wieder nur verarscht.
Ja auch Informationen vorenthalten kann man als "Lügen" ansehen.

Was erreichst du dadurch? Du förderst Vorurteile anstatt dass du sie abschaffst. Ich weiß nicht wie es dir ergeht aber wenn ich gewisse Dinge VERMUTE, und dann im nachhinein herausfinde mir wurden Informationen absichtlich vorenthalten wiegt das deutlich stärker als wenn man von vornerein mit offenen Karten gespielt hätte.

Denkst du es hilft irgendwem, mal angenommen 4 von 5 Körperverletzungen werden von Leuten mit Migrationshintergrund begangen, dass man dem Bürger dies verschweigt?

Fazit:

Ob sie das duerfen, weiß ich nicht, aber um dezent auf Täter mit Migrationshintergrund hinzuweisen, las ich letztens erst die Formulierung "Person/Buerger mit deutschem Pass". Da muss man ja schon die Kreativität bewundern.
Mit solchen Formulierungen sollen die Medien nur ein bestimmtes Problem kaschieren. Ist meine Meinung. "Früher" tat man sich ja nicht so schwer damit, daher hat sehr warscheinlich die Politik mit den Medien mal gesprochen auf sowas in Zukunft zu achten.

Das Problem an sich wäre auch keines wenn es einfach nicht soviele Körperverletzungen die von Leuten mit Migrationshintergrund begangen wurden zu berichten gäbe.

Und da gefällt mir die Auslegung in Europa um einiges mehr.
Teils teils. Wenn man klever wäre würde man das Beste aus Beiden vereinigen anstatt stumpf auf etwas zu beharren.

Dass in der USA auch mal stärker durchgegriffen wird bei manchen Dingen finde ich in der Tat besser als unsere Kuscheljustiz.
Leute die schon 10 Vorstrafen im Lebenslauf haben, noch dazu zum großen Teil mit Körperverletzung gehören nun wirklich nicht mehr in die Gesellschaft sondern in ein Gefängnis..
 
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Das ist zu kurz gedacht. Wenn doch angeblich die Mehrheit der Gesellschaft kein Problem mit Migration hat und alles so schön und toll und alles ist, dann könnte man es auch erwähnen und hätte absolut nichts zu befürchten.
man könnte auch erwähnen welche farbe die socken der täter hatten. da hat man auch absolut nichts zu befürchten. warum tut man es nicht? ganz einfach: weil es nichts zur sache tut. wären es islamisten oder sonstige rassisten gewesen, hätte das da schon gestanden. son aufmacher nehmen die redaktionen nur all zu gerne mit.

WENN es Leute mit Migrationshintergrund waren und man diese Information hat so soll man es auch so schreiben.
WENN dem so ist, wird das in aller regel auch erwähnt. hier war das aber wohl nicht der fall, also wirds folgerichtig auch nicht geschrieben.

Ja auch Informationen vorenthalten kann man als "Lügen" ansehen.
welche informationen wurden denn hier vorenthalten? dass es angeblich menschen mit migrationshintergrund waren ist eine reine behauptung von Ilsan. und du bist ihm voll auf den leim gegangen und auf seine vorurteile angesprungen.
 
Teils teils. Wenn man klever wäre würde man das Beste aus Beiden vereinigen anstatt stumpf auf etwas zu beharren.
Was wäre denn das beste aus beidem? Willst du den "perp walk" hier in Deutschland? Die Unschuldsvermutung wird ja schon heute gerne von den Medien komplett missachtet. Man denke nur an den Fall Kachelmann.
 
Was wäre denn das beste aus beidem? Willst du den "perp walk" hier in Deutschland?

Dass man mehrfach Vorbestrafte wegsperrt wäre schonmal ein guter Anfang denkst du nicht?
Wieso lassen wir Leuten überhaupt die Chance weitere Straftaten zu begehen wenn sie ihre zweite, dritte und vierte Chance nicht wahr genommen haben? Brauchen so Leute wirklich noch eine 11. oder 21. Chance? Und hat die Gesellschaft das zu ertragen?

man könnte auch erwähnen welche farbe die socken der täter hatten. da hat man auch absolut nichts zu befürchten. warum tut man es nicht? ganz einfach: weil es nichts zur sache tut.

Wenn doppelt soviele Verbrechen von Menschen mit weißen Socken als mit schwarzen begangen werden, so wäre das sicherlich auch ein Thema mit dem man sich auseinandersetzen müsste?

Es ist in meinen Augen nur so lange kein Problem solange keine unnatürliche Häufung da ist. Denkst du wirklich die Vorurteilen wären auch da wenn Leute mit Migrationshintergrund eben prozentual nicht öfter Mist bauen?
Und man muss auch sagen dass es nicht ALLE Leute mit Migrationshintergrund betrifft. Viele sind fähig hier friedlich zu leben, manche aber nicht. Es gibt aber Tendenzen vor denen man nicht die Augen verschließen darf. Und da sagst du nun was von "keine Relevanz" ?
 
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Ilsan schrieb:
Guck dir mal an wie das in USA ist. Da kommen Fotos von den Tätern einfach so in den Nachrichten. Hierzulande pisst man sich an, weil die armen armen Täter ja auch noch Persönlichkeitsrechte haben.

Dann warten wir nur solange, bis das falsche Foto hochgeladen wurde, der Name falsch geschrieben wurde oder Max Mustermann einen Namensvetter aus der selben Stadt hat.
Oder um dich hypothetisch einzubeziehen: was ist, wenn du als Verkehrssuender auf einmal unter Sexualstraftäter auftauchst? Und das fuer die Öffentlichkeit?
 
Gut jetzt sprechen wir aber von der Justiz allgemein. Ist wohl nochmal ein ganz eigens Thema und wir sind nun schon ziemlich Off-Topic unterwegs. Aber kurz zu deinen Punkten. Ja, ich denke die Strafen dürften häufig stärker ausfallen als es im Moment der Fall ist, desweiteren und das finde ich noch viel wichtiger sollte das Strafsystem um einiges schneller arbeiten als es derzeitig der Fall ist. Ich denke Strafen die auf dem Fuß folgen wirken stärker, als Strafen die erste Jahre nach der Tat angetreten werden. Dazu müsste man allerdings auch mal das Budget ordentlich erhöhen.
 
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Gut jetzt sprechen wir aber von der Justiz allgemein.
Auf der einen Seite schon auf der anderen nicht.

In meinen Augen sind zu milde Strafen eben auch ein Hauptgrund dafür wieso es teilweise mit der Migration nicht klappt. Ich bin mir ziemlich sicher wenn wir härtere Strafen hätten so würde sich auch das Problem mit manchen Ausländern zumindest ein gutes Stück weit bessern.

Dazu müsste man allerdings auch mal das Budget ordentlich erhöhen.
Richtig. Aber bei der Polizei spart man eher als dass man mehr Geld reinsteckt.

Ein Politiker hat auch mal gesagt dass jeder Bürger in der Pflicht ist Zivilcourage zu zeigen. Diese Aussage ist das Letzte!

Es ist die Aufgabe der Politiker das Volk zu schützen durch die Polizei(präsenz), nicht die Aufgabe der Bürger sich selbst zu schützen. Durch diese Aussage hat er nur die Aufgabe der Polizei auf den Bürger abwälzen wollen, denn wenn mehr Leute Zivilcoursage zeigen könnte man ja noch mehr bei der Polizei sparen;)
Obendrein werden gute Mittel um sich zu verteidigen auch gern mal als verbotene Waffen eingestuft sodass der Bürger sich gar nicht schützen kann.

Bei den 15 Mann und mit der Eisenstange hast du eigentlich nur noch mit einer Pistole ne Chance heile raus zu kommen. Selbst 2 Polizisten hätten da Verstärkung gerufen wenn die Gruppe noch dazu aggresiv ist.
 
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PEGIDA ist ein Zeichen für die misslungene flächendeckende Wessifizierung Ostdeutschlands.:D
Große Begeisterung oder gar Zustimmung für Zuwanderung hat es in Teilen der Bevölkerung noch nie gegeben.
Und Religion hat hier auch wenig Freunde.
Der islamistische Terror und seine kopflos machenden Videobotschaften haben diese Haltung sicher nicht zum besseren verändert.
Dass sich der allgemeine Unmut der Leute nun daran entzündet und in der PEGIDA-Bewegung seinen öffentlichen Ausdruck findet, ist in gewisser Weise eine Überraschung.
Wer hätte gedacht, dass sich so viele normale Bürger an derartigen Demonstrationen beteiligen.
Ohne sich für diese Haltung zu schämen.
Ein öffentlicher Affront für die Verfechter einer multikulturellen Gesellschaft.
Waren sie doch bis vor ein paar Tagen noch im Besitz der veröffentlichen allein selig machenden Wahrheit.
Auch die pawlowsche Reaktion der üblichen Verdächtigen "ALLES RECHTE" brachte keine Besserung.
Im Gegenteil - es wurden immer mehr die sich PEGIDA anschlossen.
Richtig bockig geworden sind diese Leute ... haben den rechten Arm gehoben und ihren Kritikern aus den selbst ernannten moralischen Eliten den Mittelfinger entgegengestreckt.
Was will nun PEGIDA?
Vielleicht geht es in diese Richtung ...

"Ich würde vorschlagen, daß sich Europa unter Einbeziehung Osteuropas großräumig abschottet und die Armutsländer der Dritten Welt durch Hilfen allmählich im Niveau hebt."

Irenäus Eibl-Eibesfeldt / FOCUS Magazin Nr. 21 (1996)
http://www.focus.de/politik/deutsch...l-irenaeus-eibl-eibesfeldt---_aid_158854.html
 
Die milden Strafen haben in der Regel Gründe.
Härtere Strafen bedeutet vor allem eher Gefängnis, länger und härtere Bedingungen in der Strafvollzugsanstalt. Welchen Effekt soll es aber bitte auf einen Menschen haben, wenn sein Umgang im Wesentlichen auf den Umgang mit anderen Kriminellen beschränkt wird und durch die lange Seperation eine Endfremdung mit dem gesunden, externen sozialem Umfeld stattfindet?
Die abschreckende Wirkung erhöht sich kaum (den meisten Taten geht eben keine Abschätzung der möglichen Folgen voraus), die sozialisierung von Kriminellen untereinander erhöht sich jedoch stark.
Ganz ehrlich, für sowas möchte ich keine Steuern zahlen!


Und naja, mehrfache Vorstrafen scheinen gesellschaftlich derart akzeptiert zu sein, das vor kurzem einem auf Bewährung freigesetzten Vorgestrafeten wenige tausend Personen Woche für Woche hinterhergerannt sind.


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Zivilcourage fängt viel eher an! Zivilcourage wäre es zum Beispiel, eine Person die "anders aussehende" irgendwie mit negativ assoziierten Wörtern belegt anzusprechen und zu fragen, was das bitte soll. Oder aber Kindern mit Erziehungsdefizieten samt Eltern "unter die Arme zu greifen".
Das man sich gegen Schläger(gruppen) mit ungleicher Bewaffnung einsetzt ist unter Zivilicourage meist nicht gemeint (außer es kommt mal wieder vor, dass 2 gegen einen aggieren und 20Leute drumherum stehen und nicht eingreifen.)
 
Welchen Effekt soll es aber bitte auf einen Menschen haben, wenn sein Umgang im Wesentlichen auf den Umgang mit anderen Kriminellen beschränkt wird und durch die lange Seperation eine Endfremdung mit dem gesunden, externen sozialem Umfeld stattfindet?
Dass die Gesellschaft solange zumindest vor ihm geschützt ist. Die Interessen der Gesellschaft stehen in meinen Augen ganz klar über denen des Täters. Klar sollte er wieder resozialisiert werden aber nicht auf KOSTEN der Gesellschaft.

Ich mein du kannst gern Mörder, Vergewaltiger und welche die sich an Kinder vergriffen haben und sonst was bei dir wohnen lassen, aber mach bitte nen hohen Zaun dann drum herum das ganze dass keiner mehr raus kommt.

Jemanden der schon 2 Leute ins Koma geprügelt hat das ist keine Person der ich irgendwo begegnen will in der Öffentlichkeit.

Und wo hört Chance auf Resozialisierung für dich auf. Sollte man bei so Leuten die Breivik auch sagen "komm wir versuchen es nochmal" ?

Ich mein klasse Argumentation, dann einfach Strafen komplett abschaffen. Spart man noch mehr Geld und die Täter haben dann die besten Vorausetzungen sich zu resozialisieren, immerhin stehen ihnen alle Türen offen und sie sind nicht in einem Gefängnis und ihr Kontakt mit Menschen ist auch net beschränkt.

Dann stecken wir wirklich nur noch die ganz ganz bösen Buben in den Knast wie Dikatoren, oder Massenmörder. Bei allem anderen gibts dann nur noch Bewährungsstrafen.
 
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Boar, es ist total schwer mit Leuten wie dir vernünftig zu diskutieren. Bisher hast du mit keinem Wort erwähnt, dass es dir um Schwerkriminalität geht. Sondern nur um Bestrafung von Kriminalität in Verbindung mit Migranten bzw. Migration. Wenn es dir um Schwerkriminalität geht, mach das bitte von Anfang an deutlich!

Wobei, was hat Schwerkriminalität bitte mit Migration zu tun? Abgesehen davon, dass man sehr gute Chancen hat unter solchen Bedingungen abgeschoben zu werden.
 
Sondern nur um Bestrafung von Kriminalität in Verbindung mit Migranten bzw. Migration. Wenn es dir um Schwerkriminalität geht, mach das bitte von Anfang an deutlich!
Ab wann ist jemand Schwerkriminell für dich? Wieviel Vergewaltigungen oder Menschen auf die Intensivstation muss man dafür geschickt haben?

Die wenigsten Leute führen nen Bilderbuchleben und schlagen dann plötzlich mit 15 Mann jemanden ins Koma.

Ich denke es ist klar dass wir hier nicht davon reden dass jemand im Kiosk ne Packung Kaugummi geklaut und Mittelfinger gezeigt hat.

Sondern nur um Bestrafung von Kriminalität in Verbindung mit Migranten bzw. Migration.
Ich sagte doch dass die Herkunft bei der Bestrafung egal ist. Ich denke aber das lasche Strafen udn Gesetze eben ein Grund dafür sind wieso es hier nicht so klappt wie man es gern hätte.
 
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Schaut in die USA und deren Gefängnisindustrie, als Steuerzahler so einen privaten Murks finanzieren zu müssen, der auch noch den Alltagsrassismus belegt, macht das Land keineswegs sicherer.
Das ist genauso ein Murks wie zu glauben, dass lückenlose digitale Totalüberwachung der Bevölkerung einen Terroranschlag oder Amoklauf verhindern könnte.
 
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