Pendeln oder neue Wohnung

loc-nar

Cadet 4th Year
Registriert
Juni 2011
Beiträge
108
Moin zusammen,

ich Wechsel dieses WS meine FH und müsste dafür jeden Tag knapp zwei Stunden pendeln. Jetzt bin ich natürlich am überlegen ob ich lieber ausziehen und mir vor Ort ne Wohnung suchen sollte oder halt die zwei Jahre aussitzen. Weswegen mir die Entscheidung so schwer fällt ist das ich jetzt sehr zentral Wohne, zu einem unschlagbarem Preis, in einer Stadt wo günstige Wohnungen Mangelware sind und ich so eine Wohnung in der Nähe meiner FH wohl nie finden werde. Wer von euch pendelt hier auch? Kann man das aushalten :D

Lg Andre
 
2 Std pro Weg?

Dann würde ich auf jeden Fall umziehen. Bei 1 Std. pro Weg gehts noch, wenn die Bahnverbindung gut ist.
Als ich meinen ersten Uni Versuch gemacht hab, bin ich auch 3 Semester langt gependelt (1 Std. pro weg), mich hats tierisch genervt. Der Zug fuhr zwar stündlich aber dafür der letzte um zehn Abends... mal mit den neuen Kommilitonen einen trinken oder ins Kino war also nich... außer ich wollte durch machen bis morgens um 5 Uhr. Zwischen den Vorlesungen mal nach Hause... nix is. Im Zug lernen... guter Vorsatz, wird aber nix ;)

Im Job gehts glaub ich aber im Studium, wo man ja auch mal n paar Stunden Luft zwischen den Vorlesungen hat, nervt es. Lernen kann und will man auch nicht ständig, irgendwann hat man jedes Geschäft und Cafe gesehen... es ist einfach lästig.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also die zwei Stunden Pendeln waren Hin- und Rückweg gemeint. Die Zuganbindungen sind sehr gut und da ich sowieso nicht feiern gehe ist das auch nicht schlimm. Notfalls wohnt Mutti noch in der Stadt wo meine neu FH ist.

Wieso hast du es nicht geschafft im Zug zu lernen ;)?
 
nix da-
 
Zuletzt bearbeitet: (Beitrag wieder hergestellt)
Wie willst du dannn soziale Kontakte schließen?

Feiern bedeutet ja nicht automatisch Exzess ;). Aber wenn du nie mitgehen kannst auf ein Bier oder auf STudentenpartys, weil du immer bis 10e heimfahren musst, sehe ich das für dein soziales Feld als kritisch.
 
Bin sowieso Einzeltäter :D also soziale Kontakte sind mir egal und trinken tu ich auch nicht ;)
 
Wenn Du die Möglichkeit hast, dann suche Dir am neuen Ort eine Wohnung oder ein WG Zimmer !

Ich war selber mal in der Situation, dass ich meiner Liebe gefolgt bin und dafür 3 Stunden Arbeitsweg (hin und zurück) in Kauf genommen habe.
Sowas kostet nicht nur erheblich Lebensqualität und -zeit, es killt ggf. auch eine Beziehung.

Ich habe jetzt einen Arbeitsweg von unter 20 Minuten und will das auf keinen Fall mehr missen.
 
Ich pendel in der Vorlesungszeit täglich nach Hamburg (eine Fahrt dauert meistens so 1 - 1:15 Stunden... Je nachdem, wie ich die Züge so kriege). Ich hab aber das Problem, dass die letzte Bahn gen Heimat um kurz vor 10 fährt, was ich nicht ganz so praktisch finde. Wenn ich Glück habe und ich n Auto mitnehmen kann, dann fährt für mich die letztmögliche Bahn mehr als 2 Stunden später, was der sozialen Bindung zu den Kommilitonen eher zuträglich ist.

An das Pendeln selbst gewöhnt man sich, zumindest habe ich es getan. Während der Zugfahrt würde ich an deiner Stelle aber nicht lernen, denn zumindest ich (und ich hab meist Tage bis 18:00 gehabt) möchte mich während der Zugfahrt lieber entspannen. Ich hab dann meist immer n Buch gelesen oder Musik gehört. Viele der nötigen Arbeiten (Vorlesungen nachbereiten etc. pp. hab ich dann auf das Wochenende verlegt, wichtige Dinge hab ich aber auch noch direkt am Abend erledigt. So bin ich bisher eigentlich ganz gut gefahren während des Studiums, ohne dass ich groß unter Druck gekommen bin.

Es kommt aber auch immer darauf an, was man studiert und wie zeitintensiv das Studium ist. Wenn man noch viel zu tun hat nach den Veranstaltungen in der Uni kann sich pendeln doch als eher lästig herausstellen, weil man während der Zugfahrt wegen anderen aufdringlichen Fahrgästen gar nicht vernünftig arbeiten kann.
 
Ich hab mir auch vor einiger Zeit diese Gedanken gemacht.

Denk mal über so etwas nach wie:
  • 1. Strecke & Dauer
  • 2. deine finanzielle Situation
  • 3. dein soziales Umfeld
1.
bei dir scheint das "nur" ne Stunde hin zu sein. Ich hab 2 Stunden Fahrt vor mir mit 2-3x umsteigen. Und das erachte ich schon als viel. Du musst selbst entscheiden ob du das auf dauer erträglich findest.
Wenn du mal was länger da bist, hast du immer diese Stunde fahrt zurück. Thema Bahnverbindung ist auch so ne Sache. Wie die anderen hier schcon sagten, kann man halt schwer bis in den späten Abend mal mit Kommilitonen einen trinken gehen oder anderes unternehmen.
Bei ner Wohnung hast das Problem nicht wirklich.

2.
was macht deine finanzielle Situation?
Bafög allein reicht nicht wirklich aus hab ich mir oft sagen lassen. Nebenbei Arbeiten oder die Eltern um Unterstützung bitten sind Möglichkeiten etwas eigenes Taschengeld zu bekommen.
Wenn die Eltern das nicht leisten können musst du auch neben der Uni vielleicht mal arbeiten was natürlich je nach Job und Bezahlung auch mal viel Zeit fressen kann.

dazu kommt noch, das du dich je nachdem wie viel bafög du erhälst "etwas" verschuldest.

3.
Soziale Kontakte.
Du schreibst du bist Einzeltäter aber du hast bestimmt auch Leute mit denen du dich mal treffen willst , was unternehmen möchtest usw. Das Umziehen in eine neue Stadt macht das natürlich etwas schwerer den Kontakt zu halten.
Ich kann für mich sagen, das ich dieses problem gut umgangen bin. Alle meine "wichtigen" sozialen Kontakte ziehen auch fürs Studium um und sind auch in dem selben Gebiet wie ich (Nachbarstadt o.ä.) ODER sind noch in der alten Stadt, wo ich sie am Wochenende und in Semesterferien besuchen kann.



Ob das Pendeln für dich erträglich ist oder du den Luxus und die damit folgenden Mehrkosten für eine Wohnung auf dich nehmen willst & selbstständig sein willst, liegt bei dir.
Wenn du dann immer noch nicht weißt ob du pendeln sollst oder nicht :
kannst du dich mal in die bahn setzen und zur neuen FH fahren und dann wieder zurück. dann weißt du welche strecke du mehrmals die Woche fahren musst und ob du´s möchtest.


LG und gn8
 
Ich muss dazu gestehen das meine neue FH in meiner alten Heimatstadt liegt ;)

Bafög bekomme ich nur denn halben Regelsatz. Der Rest wird über Kindergeld und Studienkredit bedient. Da ich fürs lernen ein bisschen mehr Zeit brauche als andere fällt arbeiten, neben dem Studium, ins Wasser.

Die Zugstrecke wird von einem privaten Anbieter bedient wo die letzte Bahn kurz nach Mitternacht fährt. Da ich aber kaum soziale Kontakt hier oder in meiner alten Heimatstadt habe geht es mir nur ob ich nicht irgendwann durch drehe beim Zugfahren xD
 
Zurück
Oben