schau dir einfach mal ein paar ältere testberichte an:
hier zb einer zur letzten p4 generation:
https://www.computerbase.de/artikel...e-test.430/seite-27#abschnitt_leistungsrating
auch sehr initerssant der pentium m (wenn auch leider nicht so oft vertreten im desktop bereich):
https://www.computerbase.de/artikel...c-test.407/seite-29#abschnitt_leistungsrating
hier sieht man noch recht deutlich die unterschiede zwischen einem neueren p4 und einem athlon64. wie du schon sagtest, waren die pentium beim encoden und packen besonders flott und beim spielen eher etwas langsamer. woran das liegt, kann ich dir auch nicht sagen, weil ich technisch in der hinsicht auch nicht so fit bin. aber ich glaube es liegt zum großen teil an der nachteiligen netburst technologie, die es zwar erlaubt einen hohen takt zu erreichen und "kleine schritte" so recht schnell mit dem hohen takt bearbeiten zu können, während amd mit dem niedrigeren taktraten eher "große schritte" pro takt nehmen kann. und beim packen und encoden sind anscheinend eher "kleinere aufgaben" zu erledigen als bei spielen, so dass die technologie des p4 in letzterer hinsicht nachteilig war.
interessant ist auch, dass der pentium m trotz des niedrigen takts, der noch unter denen der athlons lag, schon gleich auf ist. weshalb intel sich dann wohl auch entschieden hat, den p4 aufzugeben und den pentium m in form des core und core2 weiterzuentwickeln.
noch interessanter ist übigens, dass der effizientere pentium m nicht etwa eine neuere entwicklung ist als der p4 sondern ein direkter nachfolger des pIII, dessen entwicklungen nach der letzten, erstaunlich leistungsfähigen version tualatin aufgegeben wurde, um den status des eigentlich "fortschrittlicheren" p4 nicht zu gefährden. also haben wir mit den core2s eigentlich ordentlich aufgemotzte pIIIs in unseren rechnern arbeiten

(für mehr technische einzelheiten, am besten mal die wikipedia besuchen, ich erzähl gerad alles ein bisschen platt)
hier nun ein übersichtliches performancerating der dual cores wie sie vor nicht mal einem jahr aktuell waren:
https://www.computerbase.de/artikel...est.536/seite-21#abschnitt_performance_rating
auch hier bleibt der allgemeine vorteil des amd bei spielen erhalten und zudem haben sie auch beim encoden und packen mit den intel gleich aufgezogen. von daher muss man schon sagen, dass amd sehr gute prozessoren gebaut hat (die ja immer noch gut sind^^), die sehr wohl trotz des geringeren taktes in allen bereichen mit den dual cores von intel mithalten können.
und jetzt zum core2duo:
https://www.computerbase.de/artikel...est.589/seite-17#abschnitt_performance_rating
jetzt hat intel das ganze umgedreht, da sie dank der pentium m technologie den aufwand einiger opertionen im vergleich zum p4 sogar halbieren konnten. von daher ist es durchaus klar, dass sie locker mit den viel "schnelleren" p4/pd mithalten können, trotz des gringeren taktes.
ein paar fun-facts, die man sich aus den benchmarks auf nicht ganz ernst gemeinte weise zusammenreimen kann:
ein x2 5000+ leistet insgesamt etwa 25% mehr als der schnellste p4, der 670 mit 3,8ghz. also entspräche der 5000+ einem hypothetischem p4 mit 4,75 ghz
der E6600 ist etwa nochmal 15% schneller und würde so einem p4 mit 5,46 ghz entsprechen
um dem noch eins draufzusetzen

: der QX6700 ist laut benchmarks sogar bis zu 42% schneller als der x2 5000+ und wäre damit so leistungsfähig wie einem p4 mit 6,75 ghz