DeeJayTomek schrieb:
...und man elektrische Energie schlecht speichern kann.
...
Und die Wasserstoff lohnt nicht als Energieträger? Die Speicher müssten ja keinesfalls mobil sein und so dürfte von daher gern in Metalhydrid-Tanks gelagert werden, im "kleinen" bei U-Booten funtioniert das absolut hervorragend. Die Deutsche Windkraft-"Industrie" geht davon aus, dass Windkraft ohne Subventionen in fünf Jahren genauso günstig ist wie Atomkraft mit genannten Subeventionen durch die Übernahme eines groszen Teils der Müllkosten die bei Atmomkraft schlichtweg grundsätzlich anfallen. Vielelicht wird hier etwas zu viel Wert auf dieses Wort "Brennstabweiterverwertung" gelegt, es bleibt immernoch Atimmüll übrig und Atommüll kostet Geld.
Und ganz nebenbei lässt sich die Energie mittlerweile auch ohne Wasserstoff und Brennstoffzelle ganz gut speichern, ein richtiger Windpark der auf der Höhe der heutigen Technik ist, ist sehr gut in der Lage Energie kontinuierlich zu liefern. Natürlich wird der Park dann nicht immer mit maximal möglicher Auslastung gefahren, das macht aber auch nichts. Was du bemängelst gilt für einzelne Windräder die sich Dorf X mal eben hinstellt, es hat aber durchaus einen Grund warum Windanlagen in sogenannten Windparks angelegt werden.
Der Verbraucher kann auch nicht mehr Strom zahlen nur weil mal ein paar Windräder aufgestellt wurden, denn auf dem Strommarkt, und mittlerweile wurde ja endlich mal ein Kontrollorgan dafür geschaffen, bieten Energieanbieter Energie an, diese kaufen die Energievertreiber. Die Energie kann, muss aber nicht von einem Kraftwerk kommen das dem Energievertreiber der sie an den Endkunden bringen will gehört und wenn der Energievertreiber keine Windkraft bietet, dann wird sie auch nicht "mitbezahlt", das ist unmöglich, du darfst dir gern bei Yellostrom auswählen dass du ausschlieszlich Atom-Strom haben willst und dann bekommst du auch eben solchen, wer unbedingt jeden Pfennig fuchsen will wird das gern tun, oder wird feststellen, dass auf dem Zettel auf dem die TarifAuswahl steht Atomstrom keinesfalls der billigste ist, er ist billiger als die regenerativen, aber deswegen noch nicht das billigste. Wer sich mal anschaut wie wenig Schadstoffbelastung ein aktuell modernes Gaskraftwerk gegenüber dem modernsten Kohlekraftwerk verursacht wird vielleicht auch zu dem Schluss kommen, dass es für die Umwelt schon eine gute Sache ist die Kohlekraftwerke durch Gaskraftwerke zu ersetzen.
Ganz nebenbei verstehe ich beim besten Willen noch nicht warum niemand das Solar-Grosz-Kraftwerk in Spanien aufgreifft. Angst, dass regenerative Energiequellen doch mächtiger sein könnten als es für Überzeugungs-Arbeit hier wünschenswert wäre?
http://www.solarcontact.de/content/main/archivbeispiel.php4?seek=146&rubrik=solarmarkt
Schon über ein Jahr alt, rein kommerziell und zwei mal 50 MW, das ist schon ein recht gutes Öl-Kraftwerk.