News Pentium M für Desktop verkauft sich gut

Hast aber vergessen wie teuer es ist diese häßlichen Dinger in die Landschaft zu stellen, bis die sich bezahlt haben... teurer Strom.
 
@MountWalker: wie neo-bahamuth schon schrieb, schon daran gedacht, was es kostet??? das lohnt sich vorne und hinten nicht. und wenn es menschen krank macht, macht es sicher auch fische und vögel krank. die teile sind teuer in wartung. wenn die regierung kein geld dazu geben würde, hätten wir gar keine(wäre mir recht). die regierung sollte lieber geld in forschung (was mit brennstäben noch alles möglich ist) investiren, als es in die blöden, teueren, hässlichen, krank machende mühlen zu stecken.
 
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Mobil -CPUs im Desktop ... die PISA Generation greift zu !

Es gibt erste Messungen zum Gesamtstromverbrauch eines PCs.
Durch das offene Konzept, kaum stromsparende Zusatzkomponenten im Desktopbereich ergibt sich ein sehr bescheidenes Ergebnis.

Wirtschaftlich ist die Sache unsinnig - Intel muss dynamische Vcc Regelung und Takt einbauen, wie bei AMD-K8 schon Standard. Mit heutigen PC-Komponenten kann man sich die 70 Watt Spitzen bei Vollast problemlos leisten, die Stromversorgung hat eh solche Reserven.

Eine 25 oder 50 Watt CPU im Desktop macht nur Sinn, wenn der ganze PC wieder auf typ. 100-150 Watt zurückentwickelt wird. Da ist aber vieles, speziell bei den GraKas noch zu leisten.
 
Nana rkinet, der einzige der uns bei der PISA Studie so schlecht dastehen lässt bist du :D
Vor allem im Hauptfach "Sarkasmus" gibts du dir zwar ordentlich Mühe aber die Ergebnisse sind doch weit hinter finnischen Satirikern :D
 
Lass mal neo-bahamuth, das ist nur der pure Neid, dass AMD momentan in Sachen Stromverbrauch/Leistung nicht mit Intels Pentium M mithalten kann.

Und weil dies der Fall ist, sind demzufolge stromsparende CPUs in Desktops völlig überflüssig. ;)

Mal abgesehen davon ist Speedstep nichts anderes als die "dynamische Regelung von Vcc und Takt". :rolleyes:
Wenn ein Athlon K8 im Min-State noch 20 Watt frisst ist das in Ordnung, aber wenn ein Pentium M nur 6-7,5 Watt aufnimmt, ist er überflüssig im Desktop. :rolleyes:

Ja ne is klar...

mfg Simon

btw: Pentium M FAQ
 
Wer sagt denn das sich niemand ein Pentium M System mit stromsparenden Komponenten zusammenbaut? Das es nicht viel nützt wenn man zu dem Pentium M noch 2 6800Ultra einbaut is klar (ich weiß das geht nich aber is ja jetzt mal egal).
Aber bei einem A64 wird doch genauso stromhungrige Hardware verbaut wie beim Pentium M nur das der Pentium M eben bei der gleichen Leistung noch weniger verbraucht. Im Moment ist der Pentium M nur noch zu teuer aber das legt sich mit Sicherheit noch.

Das der Pentium M im Desktop PC überflüssig ist finde ich absolut nicht. Für Intel ist er im Moment das einzige Rezept gegen den A64 und für uns Käufer kann das nur gut sein. Das senkte die Preise denn wenn es erst mal mehr Mainboards für den Pentium M gibt und der sich richtig gut verkauft dann werden da die Preise sinken und irgendwann auch beim A64.

Und mit der Sonoma Plattform wird er auch endlich eine vernünftige Plattform bekommen.
 
@Simon

Hast auch schon gehört das es von AMD prozessoren (Goede) gibt welche ebenfalls für energiesparende systeme gedacht ist und ebenfalls mit bis zu 2GHz getaktet ist. vielleicht ist er nicht ganz so bescheiden aber mit 25-30W unter last und 10-14W Idle ist das bestimmt eine sinnvolle alternative zum Pentium-M.

Das Pentium-M prozessoren im desktop überflüssig sind bin ich mit dir völlig einig,

mfg Viper
 
@hagjon
er wird sich "sehr" gut verkaufen wenn erstmal die Preise für die CPU's und Mainboards gefallen sind ;)
wenn die nur noch paar €uronen über denen von Desktop Komponenten liegen werd ich wohl auch zuschlagen oder bis zum nächsten Chipsatz warten, der dann wohl auch FSB200/800 haben soll :)
aber selbst mit "nur" FSB100 ist die leistung ernorm :daumen:
 
Also ich finde es lächerlich was die ganzen Linken in diesem Land abziehen. Kämpfen für eine saubere umwelt, wollen aber "schonende" windkraftanlagen aufstellen. sowas kann echt nicht wahr sein. wo soll ich denn meinen strom für computer, radio, fernseher herbekommen? da reicht bestimmt keine mühle!?
Und wir werden immer mehr strom brauchen. wo sell der bloß herkommen? aus anderen staaten? da sind die atomkraftanlagen bestimmt sicherer. Ich gebe bobster recht. lieber geld inn forschung investieren, denn wenn wir die kernfusion haben,haben wir sämtliche probleme gelöst. Also keine macht den linken !
 
achja, noch was. mit solar braucht auch keiner zu kommen, denn die umweltbelastung bei der herstellung ist nicht zu vernachlässigen und die teile halten nicht lange (ca.10j). die wartung ist zwar technisch einfach, aber zeitintensiv und daher teuer. wenn sie verdreckt sind liefern die zellen nur einen bruchteil des solls. also braucht man einen fensterputzer...
 
=Dax= schrieb:
Wer sagt denn das sich niemand ein Pentium M System mit stromsparenden Komponenten zusammenbaut? Das es nicht viel nützt wenn man zu dem Pentium M noch 2 6800Ultra einbaut is klar (ich weiß das geht nich aber is ja jetzt mal egal).
Aber bei einem A64 wird doch genauso stromhungrige Hardware verbaut wie beim Pentium M nur das der Pentium M eben bei der gleichen Leistung noch weniger verbraucht. Im Moment ist der Pentium M nur noch zu teuer aber das legt sich mit Sicherheit noch.

Das der Pentium M im Desktop PC überflüssig ist finde ich absolut nicht. Für Intel ist er im Moment das einzige Rezept gegen den A64 und für uns Käufer kann das nur gut sein. Das senkte die Preise denn wenn es erst mal mehr Mainboards für den Pentium M gibt und der sich richtig gut verkauft dann werden da die Preise sinken und irgendwann auch beim A64.

Und mit der Sonoma Plattform wird er auch endlich eine vernünftige Plattform bekommen.

Erstmal muss man feststellen, dass der Pentium M überhaupt nicht für den Desktop gedacht ist. Die Auslegung als mobil CPU muss der Desktop Anwender mit bezahlen. Zum einen ist das ein höherer Preis, zum anderen in einer schlechteren Performance.

Selbst wer sich heute ein entsprechendes System kauft, dem ist nicht garantiert, dass sich in dieses ein zukünftiges Pentium M Desktop Derivat überhaupt einsetzen lässt. Mit ziemlicher Sicherheit sogar ist dem nicht so.

In der aktuellen c't sind Desktop Pentium/Celeron M Systeme mit einen Wald und Wiesen Newcastle verglichen worden.

Das Ergebnis ist beeindruckend. Im Idle Betrieb war die Verlustleistung der Systeme sehr ähnlich. Unter Volllast hat der Newcastle zwar eine höhere Verlustleistung umgesetzt, war allerdings auch deutlich schneller, was die Sache dann auch wieder relativiert.

Dieses Wohlgemerkt ein Newcastle. Ein Winchester ist ja nicht nur nochmals einen Tick schneller, sondern auch noch deulich sparsamer.

Ob nun einen CPU 2W oder 6W Verlustleistung als Komponente umsetzt (das ist immerhin eine 200% Watt höhere Verlustleistung) ist letztendlich egal im Desktop Bereich. Man muss nämlich beim Desktop die Stromquelle nicht mit rumschleppen. Das ist übrigens der einzige Grund warum mobil Komponenten sparsam im Stromverbrauch sein müssen.

Die c't hat sich alle Mühe gegeben ein wirklich sparsames Pentium M Desktop System zusammen zu stellen. Ich weiss die genauen Zahlen nicht mehr, ich glaube es war was um die 100 Jahre die es Bedarf den finanziellen Mehraufwand durch die marginalen Stromersparnisse, gegenüber dem Newcastle wieder auszugleichen.

Ich finde es ehrlich albern überhaupt über ein Pentium M Desktop System nachzudenken.
Das entsprechende Boards erscheinen spricht meiner Meinung nach nicht für den Pentium M, sondern gegen die völlig fehlgeleiteten Pentium 4 Prozessoren.

Die Alternative für denjenigen, welcher sich keinen Athlon64 in den Rechner stecken möchte. Warum auch immer AMD64 Support, hohe Performance, ein sparsamer Energieverbrauch, das NX-Bit, eine sehr zukunftsträchtige Plattform und ein moderater Preis denjenigen nicht so recht überzeugen mögen. ;)

Bisher ist der Pentium M im Desktop nicht angekommen. Das was ich sehe ist eher eine Vergewaltigung.
 
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@NaTez

News schrieb:
AOpen teilte uns auf Anfrage mit, dass der Verkauf des hauseigenen Mainboards äußerst zufriedenstellend vonstatten geht. Immer mehr Foren-Threads, in denen Nutzer ihre Erfahrungen mit dem Pentium M schildern, zeugen ebenfalls von der Ankunft des Pentium M in den ATX-Rechnern der Endanwender.

Aber klar, der Pentium M ist voll unsinnig und so, alles nur doof, alles nichts und Stromverbrauch ist vollkommen schnuppe, es macht einerseits Sinn zu Hause eine 60 W Glühbirne gegen eine 10 W Energiesparbirne zu tauschen, aber eine 89 W CPU (Winchester) oder von mir aus auch eine 65 W CPU (Newcastle) gegen eine 25 W CPU tauschen bringt ja gar nichts, klar, alles nur blöder Hype und so, du hast ganz bestimmt recht, oder ums mit "Ramzis" Worten zu sagen:
you all leet :evillol:

ps.
Wer die Ironie bisher nicht gefunden hat darf sie jetzt aufgrund dieses postscriptalen Hinweises erkennen.
 
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Der P-M soll keinen sinn machen weil die Graka immer noch viel Strom schluckt? Was kann denn der Prozessor dafür wenn der User sich eine 80W Graka in den Slot steckt?
Es gibt auch Leute die wollen ein HTPC System haben, und dafür reicht die OnBoard Graka + DVI/TV Erweiterung dicke aus.
Für User die gerne spielen und trotzdem Wert auf den Stromverbrauch legen: Radeon 9600XT, die Karte schluckt auch kaum mehr Strom als der P-M und ist für die meisten Spiele in geringen Auflösungen noch ganz gut zu gebrauchen :)

Dazu noch ein effizientes Netzteil und man wird die Ersparnis schnell merken.

@Atomkraftgegner: Mag sein das die Atomkraft nicht perfekt ist, aber momentan gibt es keine Alternative, die Brennstoffzelle ist noch Zukunftsmusik.
Solarenergie, Windkraft, Wasserkraft sind ein Witz und reichen bestenfalls für 2-3% der Haushalte, oder es stellt sich JEDER so nen Ding aufs Dach ;)
Kohlekraftwerke mögen weniger gefährlich sein, nur ist Heizen mit Kohle auch nicht grade Fortschrittlich, nicht grade Zukunftssicher und günstig schon mal gar nicht ;)
 
Bei uns werden die AKWs abgestellt, dafür bauen alle Nachbarländer umso mehr davon, den Strom kaufen wr natürlich dann von denen so dass es grad egal ist ob Windkraft oder AKW Trom ausm Ausland, ist dann beides teuer...
 
neo-bahamuth schrieb:
Bei uns werden die AKWs abgestellt, dafür bauen alle Nachbarländer umso mehr davon, den Strom kaufen wr natürlich dann von denen so dass es grad egal ist ob Windkraft oder AKW Trom ausm Ausland, ist dann beides teuer...

1.
Es gibt Energieanbieter die DICH wählen lassen was für Energie du haben willst. Vattenfall zählt freilich nicht dazu. Ich bin also nicht gezwungen mir Atomstrom aufdrücken zu lassen.

2.
Im Elsasz am Westufer des Rhein stehen 13 Atomkraftwerke die seit fast zwei Jahrzehnten Baden Würthemberg versorgen. Glaub mir, so viel mehr Atomenergie als wir bereits heute importieren werden wir in Zukunft nicht importieren können. Dass die CSU freilich den ganzen Tag anderes behauptet ist normal, die brauchen das für ihren Stimmenfang, genau wie den Humbug von wegen wir Deutschen hätten die Sicherheit im Blut und die Tscheschen währen alle Schluderer - irgendwie schon peinlich dass man schon zu rassitischen Mitteln greiffen muss um den deutschen Wiedereinstieg in die Atomkraft zu begründen.


@Wazzup

Der CSU nachplappern kann jeder, aber wo genau sind die Beweise für "reicht nur für 2-3 %", genaugenommen ist das seit Jahren Unsinn weil wir bereits weit mehr Energie aus diesen Quellen gewinnen. Der Spruch mit den 2-3 % wäre vor zehn Jahren interessant gewesen, die Zeit ist nun allerdings schon eine Weile her.

Und ganz nebenbei:
Schau einfach mal nach Spanien und such nach Solarkraft. Ohne Subventionen wurde da das weltweit grösztre kommerzielle Solarkraftwerk hingestellt, schlicht finanziert über private Investoren, aber klar, alles uninteressant. :rolleyes:
 
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Den c't Artikel dazu kann ich nur empfehlen. Dort ist nett beschrieben warum ein Desktop System mit Notebook CPU niemals in den Verbrauchs Bereich kommen wird, wie ein entsprechendes Notebook.

Es gibt schlicht und ergreifend die sonstigen benötigten Komponenten nicht zu kaufen. Die Komponenten eines Notebooks sind extrem aufeinander abgestimmt. Kauft man sich z.B. ein Desktop Netzteil höherer Leistung, ist es schon mal überhaupt nicht mehr möglich die Effizienz einen NB zu erreichen. Das man selbst die Komponenten aufeinander so abstimmt kauft, ist nicht möglich weil schlicht entsprechende Angaben der Hersteller fehlen.

Die c’t hat sich ja alle Mühe gegeben ein entsprechend sparsames Desktop Pentium M System zusammen zu stellen. Halt mit dem Ergebnis, dass man den Rechner über 100(?) Jahre betreiben muss, um die Mehrausgaben durch Energiekosten zu sparen.
Die Stromersparnis ist halt so marginal gering, weil der A64 schon an sich eine geringe Verlustleistung besitzt und der geringere Verbrauch eines schon geringen Verbrauchs sich Geldmässig kaum mehr auswirkt.

Ein P4 Prescott mit 114W tatsächlicher Verlustleistung ist unvernünftig, weil dieser nach ATX Vorgaben kaum noch zu kühlen ist und außerdem geht die Verlustleistung in Bereiche welche dann doch ins Geld gehen können.

Es gibt aber keinen Newcastle mit 89W Verlustleistung, sowie es auch keinen Winchester Kerne gibt welche 69W Verlustleistung besitzen.

Die AMD TDP Angabe ist eine Design Vorgabe und steht in keinster Weise für die Verlustleistung einer speziellen CPU. In Kurz AMD garantiert, dass wenn man Komponenten einsetzt welche für das jeweilige TDP freigegeben sind, diese bis in alle Zeiten für die schon erschienen und auch zukünftigen CPUs ausreichend sind.

Das ist diametral zur TDP Angaben von Intel, welche unter TDP eine Verlustleistung einer speziellen CPU bei durchschnittlicher Belastung angibt.

Um noch mal auf dem c’t Artikel zu kommen. Die Idle Verlustleistungen der Systeme waren nahezu identisch. Der A64 im Test aber deutlich fixer. Das steht unmittelbar im Zusammenhang. Ist ein Rechner schneller, kann dieser gleiche Aufgaben schneller erledigen und wieder länger im Idle stehen.


So mag sich zwar vielleicht ein Sparlampe rechnen. Aber dieses auch nur dann, wenn einerseits die Lampe überhaupt genutzt wird und die Ersparnis innerhalb der Nutzungsdauer die Investition übertrifft. Man sieht, die Ersparnis ergibt sich nicht automatisch mit der Lampe, sondern ist an einige Parameter gekoppelt.

Und diese Parameter stehen beim Pentium M z.Z. unglaublich schlecht. So schlecht, dass Intel selbst überhaupt nicht auf die Idee kommt den Pentium M für Desktops zu vermarkten.

Es spielt keiner Prozessoren Quartet. Wo 2,9W, 3W Verlustleistung stechen. Es gibt ein vernünftig und ein unvernünftig.

Und darum bitte ich doch bei dem momentanen gehype. Bitte mal alles mit Vernunft betrachten

Glaubt man Tomshardware ( ?) so liegt die tatsächliche Verlustleitung eines Winchester A64 3000+ im Idle bei 3,2 W und unter Last bei 28,8 W. Sollte dieses stimmen, so hat sich die Diskussion eh erledigt, noch bevor diese richtig in Gang gekommen ist. http://www.tomshardware.com/cpu/20041115/pentium4_570-20.html
 
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@MountWalker: Windenergie kann nie eine wirkliche Alternative, sondern höchstens eine Ergänzung zu bestehenden Kraftwerken sein, genau wie Sonnenenergie. Warum? Weil der Wind zu unstetig ist und man elektrische Energie schlecht speichern kann. Man muss bei der Stromversorgung garantieren muss, daß Strom immer im ausreichenden Masse vorhanden ist. Für windstille Zeiten müssen also genug Reserven vorhanden sein um den kompletten Energiebedarf auch mit konventionellen Kraftwerken zu decken - da man ein Kohle- oder Atomkraftwerk aber mal nicht so eben auf Knopfdruck innerhalb von ein paar Sekunden "hochfahren" kann, laufen diese praktisch im Leerlauf auch dann mit, wenn die Energie durch Windkraft erzeugt wird.

Fazit: Windkraft spart praktisch kein Atom- oder Kohlekraftwerk ein und verteuert den Strom dazu noch.

Noch schlimmer ist das übrigens bei Solarzellen, deren Herstellung verschlinkt meist mehr Energie, als sie während der üblichen Lebenszeit in Regionen wie Deutschland jemals wieder produzieren werden.

--Thomas
 
NaTez schrieb:
Erstmal muss man feststellen, dass der Pentium M überhaupt nicht für den Desktop gedacht ist. Die Auslegung als mobil CPU muss der Desktop Anwender mit bezahlen. Zum einen ist das ein höherer Preis, zum anderen in einer schlechteren Performance.

Selbst wer sich heute ein entsprechendes System kauft, dem ist nicht garantiert, dass sich in dieses ein zukünftiges Pentium M Desktop Derivat überhaupt einsetzen lässt. Mit ziemlicher Sicherheit sogar ist dem nicht so.

In der aktuellen c't sind Desktop Pentium/Celeron M Systeme mit einen Wald und Wiesen Newcastle verglichen worden.

Das Ergebnis ist beeindruckend. Im Idle Betrieb war die Verlustleistung der Systeme sehr ähnlich. Unter Volllast hat der Newcastle zwar eine höhere Verlustleistung umgesetzt, war allerdings auch deutlich schneller, was die Sache dann auch wieder relativiert.

Dieses Wohlgemerkt ein Newcastle. Ein Winchester ist ja nicht nur nochmals einen Tick schneller, sondern auch noch deulich sparsamer.

Ob nun einen CPU 2W oder 6W Verlustleistung als Komponente umsetzt (das ist immerhin eine 200% Watt höhere Verlustleistung) ist letztendlich egal im Desktop Bereich. Man muss nämlich beim Desktop die Stromquelle nicht mit rumschleppen. Das ist übrigens der einzige Grund warum mobil Komponenten sparsam im Stromverbrauch sein müssen.

Die c't hat sich alle Mühe gegeben ein wirklich sparsames Pentium M Desktop System zusammen zu stellen. Ich weiss die genauen Zahlen nicht mehr, ich glaube es war was um die 100 Jahre die es Bedarf den finanziellen Mehraufwand durch die marginalen Stromersparnisse, gegenüber dem Newcastle wieder auszugleichen.

Ich finde es ehrlich albern überhaupt über ein Pentium M Desktop System nachzudenken.
Das entsprechende Boards erscheinen spricht meiner Meinung nach nicht für den Pentium M, sondern gegen die völlig fehlgeleiteten Pentium 4 Prozessoren.

Die Alternative für denjenigen, welcher sich keinen Athlon64 in den Rechner stecken möchte. Warum auch immer AMD64 Support, hohe Performance, ein sparsamer Energieverbrauch, das NX-Bit, eine sehr zukunftsträchtige Plattform und ein moderater Preis denjenigen nicht so recht überzeugen mögen. ;)

Bisher ist der Pentium M im Desktop nicht angekommen. Das was ich sehe ist eher eine Vergewaltigung.

Ich würde mir im Moment auch keinen Pentium M kaufen der ist noch zu teuer und die Ausstattung der Boards ist nicht zeitgemäß aber ich denke der Pentium M ist ein richtig guter Prozessor der nicht mit über 100Watt Verlustleistung kämpfen muss wie der Prescott und wenn dann noch Unterstützung für schnelleren Speicher kommt kann er mit Sicherheit auch mit dem A64 mithalten.

Ich hab selbst auch einen Athlon 64 und werde wohl wenn überhaupt erst in 1 1/2 bis 2 Jahren einen Pentium M kaufen aber ich finde der ist eine gute Alternative und außerdem
Konkurenz belebt das Geschäft. ;)
 
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