News Personal: Intels Marketing-Chef wird versetzt – ohne Ersatz

Volker

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#1
Nur vier Jahre nach seiner Einstellung wird Steve Fund als Chief Marketing Officer (CMO) von Intel abgelöst, der von Procter & Gamble und Staples kam und für frischen Wind sorgen sollte. Der Fokus von Intels Marketing lag fortan oft bei Robotern und Drohnen und nicht mehr bei klassischen Produkten.

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DaVinz

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#3
Mich hat es verwirrt das Steve Fund sehr weiblich aussieht. ;)
Zum Glück wurde es ja im letzten Absatz aufgelöst zu wem dieses Gesicht gehört. :D
 

han123

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#4
Edit: Meh... Nicht komplett gelesen.
 

Axxid

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#5
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#6
Hatte Intel nicht erst letztens einen der Marketingtypen von AMD übernommen? Mir ist zumindest so. Vielleicht ist das eine Position für den ^^
 

Volker

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#7
Ja haben sie. Aber er wird Marketing für Grafikchips machen, vor allem die zukünftigen diskreten Lösungen.
 
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#8
Ah okay danke. na dann kann man ja gespannt sein, wie sich Intel demnächst so nach außen Präsentieren wird. Ich denke ein Berufen auf die klassischen Stärken macht durchaus Sinn, denn damit assoziiert man Intel auch deutlich mehr.
 
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#10
@Hotstepper

Glaube ich nicht. Marketing umfasst mehr, als nur Werbekampagnen. Wissen viele nicht, ist aber so. Ein wichtiger Punkt im Bereich Marketing ist auch Marktforschung. Sprich zu evaluieren was die potentiellen Kunden überhaupt für Lösungen brauchen und fordern. Dazu muss man frühzeitig potentielle Partner ins Boot holen und eng mit dem vertrieb zusammenarbeiten, um vor dem Launch Partner ins Boot zu holen. Gleichzeitig wird man sich frühzeitig um Werbekonzepte Gedanken machen und dafür auch in Vorproduktion gehen. Es müssen Konzepte und Ansätze entwickelt werden und langfristige Strategien und Ausrichtungen festgelegt werden. Dazu hat Marketing (ähnlich wie vertrieb) sehr viel mit Networking zu tun. Man muss präsent sein und langfristig die beziehungen zu strategischen Partnern pflegen. Als AMDs Marketingmensch wird er über ein breites netzwerk verfügen, dass genau solche Lösungen sucht, wie sie intel jetzt baut. Und dieses Netzwerk möchte rechtzeitig von Intel überzeugt werden.

Marketing beginnt nicht erst wenn das Produkt fertig ist. Man schaut sich rechtzeitig den Markt und auch die konkurrenz an. Ich glaube, er wird sich nicht langweilen. Eher im Gegenteil, er wird schon ziemlich gut zu tun haben.
 

Cool Master

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#11
@Hotstepper

Glaube ich auch nicht. Man wird jetzt schon mit Entwicklern sprechen und evtl. sogar schon Zugriff auf erste Prototypen geben damit die darauf optimieren.
 
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#12
Wenn man ehrlich ist, dann weiß ja auch noch niemand, wie Weit Intel wirklich mit den GPUs schon ist. Da gibt es ja nur schätzungen. Ich glaube zwar nicht, dass sie schon Prototypen haben (die werden sie gleich in 10nm fertigen und da wird man wohl noch nicht weit sein, so komplexe chips zu fertigen). Aber es kann gut sein, dass man da schon recht weit ist.

Intel wird nicht ohne Grund jetzt schon Leute für das Marketing in dem bereich einstellen. Ich tippe mal, dass man einen marktstart gegen 2020 anpeilt. Also in 1,5-2 Jahren. Und das halte ich auch für eine gute Dauer für die Marketingvorbereitungen.

Genaues weiß halt nur Intel und ich glaube man hält sich da sehr bewusst sehr bedeckt zu dem Thema und lässt möglichst wenig nach außen dringen.
 
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#14
Intel ohne IDF... das ist so als würden Autohersteller die IAA oder den Genfer Automobilsalon absagen.

Ja, externe Kräfte können helfen indem sie andere Sichtweisen einbringen.
​Es kann aber auch fatal sein, wenn die Leute nicht den leichtesten Bezug zur Kernkompetenz oder Identität des Unternehmens, der Marke, des Produkts/Marktes haben.
 

Volker

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#15
Ja er brachte neuen Wind, aber nicht nur guten. Mit dem IDF absagen ging aber noch mehr einher. Plötzlich gab es quasi 0 technische Details mehr zu CPUs &Co, keine Architektur, nichtmal Turbo-Taktraten zuletzt. Alles nur noch über 12 Umwege künstlich kompliziert, denn heraus kommt es am Ende eh. Gerade AMD hatte zuletzt gezeigt, dass man das doch viel besser hinbekommen kann.
 

knoxxi

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#16
gerade weil AMD ja für ihr super Marketing bekannt ist. :D
 

Volker

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#17
gerade weil AMD ja für ihr super Marketing bekannt ist. :D
Dazu zählt aber auch Pressearbeit. Und die ist in letzter Zeit super. Denn ohne die vielen Testsamples von CPUs, Boards und den Support würde keiner davon etwas lesen und so weniger Leute etwas kaufen. Deshalb ist der Posten als CMO halt viel mehr, wie einige schon richtig erkannt haben.
 

DogsOfWar

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#19
Intel ohne IDF... das ist so als würden Autohersteller die IAA oder den Genfer Automobilsalon absagen.

Ja, externe Kräfte können helfen indem sie andere Sichtweisen einbringen.
​Es kann aber auch fatal sein, wenn die Leute nicht den leichtesten Bezug zur Kernkompetenz oder Identität des Unternehmens, der Marke, des Produkts/Marktes haben.
kann dir nur voll und ganz zustimmen! nich nur die sache mit dem IDF sondern auch das design der verpackung der 8th gen cpus ist hochgradig zum kotzen! hab hier unter meinem (rechts von mir in der mitte stehenden glasstisch, auf dem mein tower steht) angefangen mit nem e8400 bis hin zu meinem aktuellen i5 fünf intel boxed schachteln stehn und alle sind BLAU, mh.. ich mein, sicher, für die meisten isses nur ne verpackung aber naja das auge isst mit oder wie!?

amd zeigt wies richtig geht. nicht nur die overkill boxen des TRipper sondern auch der ganze wraith krams ist in sachen marketing bzw bindung ans produkt wirklich super durchdacht gewesen. nach dem ganzen spectre murks muss sich team blau wirklich mal was ausgefallenes überlegen denn die haben beim kunden echt einiges wieder gut zu machen. wenn der preis des i7 8700k dauerhaft auf rund 300€ bleibt dann wäre das schon der erste schritt in die richtige richtung.
 

nato44

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#20
"Steve Fund soll sich fortan special projects for the company widmen"

Also Arbeitsbereich nun = Abstellkammer neben dem Hausmeister :D
 
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