News Petition: Open-Source-Arbeit soll als Ehrenamt anerkannt werden

Kaito Kariheddo

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Das ist eine gute Idee, ich hoffe, dass diese Petition zahlreich unterschrieben wird
 
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Hmmm ich sehe durchaus den Vorteil das könnte aber auch missbraucht werden für (Weiter)Entwicklungen im Auftrag. Davon aber abgesehen bin ich eher positiv eingestellt :)
 
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100% dafür, kann aber leider als Schweizerin nicht unterschreiben.

Open Source muss staatlich gefördert und belohnt werden
 
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Warum haben sie das auf openPetition gestartet?

Das ist doch nicht die offizielle Petitionsplattform des Bundestags und somit ist die Petition bestenfalls für die Katz, schlimmstenfalls wird da noch Schindluder mit den gesammelten Daten getrieben...

Wenn dann hätten sie das hier machen sollen: https://epetitionen.bundestag.de/
 
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Gibt es vom Bundestag dafür nicht eine direkte Website für Petitionen? Drittseiten für so was zu benutzen hat immer etwas belangloses an sich. Da es eh zu nichts führt.
 
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Prinzipiell finde ich das gut, aber ich sehe da auch große Missbrauchspotentiale...
 
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Ehrenamt unbezahlt...maximale Förderung von 840€. Was ich auf die schnelle gefunden habe.

Wer garantiert am Ende, das die Leute nicht einfach abgezockt werden, wenn sie etwas gutes entwickelt haben? Weil es ist ja nur ehrenamtlich, bekommst ein schönes Schreiben und andere bereichern sich dadurch.

Ehrenamt ist teilweise nur ordentliche abzocke um nichts zu bezahlen. Den die Meisten die Ehrenamt machen, machen das aus Leidenschaft und ich finde das sollte auch belohnt werden. Wie die ganzen Menschen bei der Freiwilligen Feuerwehr.

Werde so etwas nicht unterstützen!
 
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MaW85 schrieb:
Ehrenamt ist teilweise nur ordentliche abzocke um nichts zu bezahlen. Den die Meisten die Ehrenamt machen, machen das aus Leidenschaft und ich finde das sollte auch belohnt werden. Wie die ganzen Menschen bei der Freiwilligen Feuerwehr.
ja leider ist es bei uns so, Du bekommst eher einen Orden anstatt Geld oder Zukunft
schaue Dich mal in Niedersachsen um, da gibts in jedem Dorf drei Gefallenengedenksteine, ist halt billiger als echtes Geld
 
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Open-Source-Arbeit soll als Ehrenamt anerkannt werden können.

Kleiner, aber feiner Unterschied.
 
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Einige verstehen wohl nicht, was ein Ehrenamt ist. Es ist kein (Neben-)Beruf!
Ein Ehrenamt dient dem Gemeinwohl und eine Aufwandsentschädigung ist fair, aber es soll eben nicht wie ein reguläres Gehalt vergütet werden.

Viele Ehrenämter wären überhaupt nicht möglich, wenn man dadurch wie in einem Nebenberuf Geld verlangen würde.
Es ist eine kostenlose Dienstleistung von guten Menschen für die Allgemeinheit oder Hilfsbedürftige, die sich kostenpflichtige Lösungen nicht leisten können.

Ich finde man sollte nicht darüber diskutieren, wie viel Geld man für ein Ehrenamt bekommen muss, sondern wie hoch die Strafen für den Missbrauch sein sollten. Hier sehe ich bei Open Source vor allem Multi-Millionen/Milliarden Unternehmen, die sich überhaupt nicht oder mit lächerlichen Beträgen beteiligen, solange sie steuerlich absetzbar sind, was indirekt darauf hinausläuft, dass dieser Missbrauch gefördert wird.

Bei Lizenzen spielen Unternehmen sehr gerne das Opfer. Aber wenn sie OpenSource Projekte missbrauchen, obwohl sie es sich locker leisten können, sind sie ganz still.
 
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Ist zu „Neuland“ für die zuständigen Rentner, also keine Chance.
 
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Naja ich bin mal der arsch und sage warum sollte es das? Auch finde ich den news txt arg übertrieben "Open-Source-Software stellt nicht nur das Fundament der digitalen Infrastruktur dar"

Und nein umsonst muss das keiner machen bzw wird auch keiner gezwungen sonderen, man kann ja auch wenn was open source ist um ein Obolus bitten und der Allgemeinheit hilft das auch nicht sonderen ehr kleineren Gruppen die zb genau das programm brauchen weil es genau item Zweck dient
 
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@Miuwa da hast Du recht, das Ehrenamt muss entlastet werden, d.h. der Staat muss dafür gerade stehen
ansonsten wäre das schon ziemlich abstrus: die Bessergesteltenstaatsdiener und die (noch) Gutverdienerelitearbeiter würden zu gut von den Ehrenämtlern pofitieren
(klingt zu künstlich, versteht hoffentlich jeder)
 
wird wahrscheinlich keiner wissen "wollen" schliesslich soll ja der Arbeitnehmer abbezahlen, die Apparatschiks sind fein raus
aber so 3-4% sind realistisch, am Ende sind so 100-200+ Mio. geflossen für Unsinn,d.h. 4-8+ Mio. für Zinsen jährlich bis zu unserem Ende, da wir auch nie die Schulden abbezahlen
 
whtjimbo schrieb:
natürlich sollen nicht die hilfsbedürftigen Menschen dafür bezahlen, sondern das System muss dafür zahlen
Nein, denn wenn "das System" für Open Source zahlen muss, wird es absolut ausgenutzt und Geld buchstäblich an falschen Stellen verschwendet. Und wenn man diese Ehrenämter nach Kategorien und Budget begrenzt, hat man Unternehmen geschaffen.
Man kann also gleich ein Unternehmen gründen, allerdings wird man dann schnell sehen, ob diese Open Source Arbeit überhaupt einen Wert hat.

Deshalb habe ich auch geschrieben, dass hier einige nicht verstehen, was ein Ehrenamt ist.
Es wird der Wunsch ein Ehrenamt zum (staatlichen?) Beruf machen zu wollen ausgedrückt.
Das ist als würde man sich wünschen, dass man ein Hobby zum Beruf machen möchte.
In beiden Fällen will man einfach nur einen Beruf... was nichts mit einem Ehrenamt zu tun hat.


whtjimbo schrieb:
solange Steuergeld für andere...

Dieser Logik nach sollte man für C Steuergeld einsetzen, weil bereits für A und B Steuergeld verschwendet wird.
Und weil man nun für A, B und C Steuergeld verschwendet, kann man für das D von morgen auch Steuergeld verschwenden. Usw...

Ein Ehrenamt ist ein Ehrenamt, weil es "kostenlos" ist.
Und wenn Open Source als Ehrenamt anerkannt wird, kann man unter Umständen eine Aufwandsentschädigung erhalten, Zuschüsse oder Begünstigungen, falls sie berechtigt sind und es damit fördern.
Aber einen Anspruch auf Steuergeld sollte es nie geben.
 
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verstehe sogar ganz gut Deinen Punkt,
aber dennoch ein Ehrenamt heisst auch beidseitig, dass Du und der Staat kann sagen: wir brauchen einander nicht,
wenn der Staat es günstiger machen kann? ok, dann ist es so
wir wissen doch beide, der Staat profitiert vom Ehrenamt
Rente+Krankenversicherung müssen da reinfliessen,
solange KV als Teil der Menschenwürde üblich ist, muss Ehrenamt das genauso bekommen

anders und klar: jeder der Ehrenamt bekleidet muss KV+RV frei sein, also die Gemeinschaft zahlt den Mindestbeitrag
 
Zuletzt bearbeitet:
Cool Master schrieb:
Hmmm ich sehe durchaus den Vorteil das könnte aber auch missbraucht

Ja, ich sehe da vor allem das Problem des Nachweises. Ansonsten keine schlechte Idee, auch wenn es gefühlt etwas seltsam ist. :D
 
Ja hier gibts komische Diskussionen die mit der News höchstens über 10 Ecken zu tun haben, es geht nicht darum das der Staat hier Leuten Geld bezahlt oder ob Obdachlose oder Arbeitslose ALG2 bekommen sollen, das sind alles davon los gelöste Diskussionen. Am ehesten könnte man sagen das es dann zwar nicht versteuert wird aber fast 1:1 von deinem ALG2 wieder ab gezogen (80-90%) nach den ersten 100 Euro.

Also Leute die nur das machen und sonst nichts bringt das nicht viel aber viele haben ja einen Vollzeitjob und machen nebenbei sowas, denen könnte es helfen.

Es gibt viele andere Probleme aber manchen würde es helfen und es ist nur positiv macht Menschen freier und das ist erst mal gut. Und es ist ja auch nicht so das nur proprietäre Software als Opensource nach programmiert wird manche Software gibt es auch nur Opensource und nichts vergleichbares als Opensource, dann macht es Leute nicht nur Freier sondern z.B. Glücklicher oder Produktiver, und Produktivität könnte dann an anderer Stelle sogar wieder Steuern erhöhen.
 
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