whtjimbo schrieb:
natürlich sollen nicht die hilfsbedürftigen Menschen dafür bezahlen, sondern das System muss dafür zahlen
Nein, denn wenn "das System" für Open Source zahlen muss, wird es absolut ausgenutzt und Geld buchstäblich an falschen Stellen verschwendet. Und wenn man diese Ehrenämter nach Kategorien und Budget begrenzt, hat man Unternehmen geschaffen.
Man kann also gleich ein Unternehmen gründen, allerdings wird man dann schnell sehen, ob diese Open Source Arbeit überhaupt einen Wert hat.
Deshalb habe ich auch geschrieben, dass hier einige nicht verstehen, was ein Ehrenamt ist.
Es wird der Wunsch ein Ehrenamt zum (staatlichen?) Beruf machen zu wollen ausgedrückt.
Das ist als würde man sich wünschen, dass man ein Hobby zum Beruf machen möchte.
In beiden Fällen will man einfach nur einen Beruf... was nichts mit einem Ehrenamt zu tun hat.
whtjimbo schrieb:
solange Steuergeld für andere...
Dieser Logik nach sollte man für C Steuergeld einsetzen, weil bereits für A und B Steuergeld verschwendet wird.
Und weil man nun für A, B und C Steuergeld verschwendet, kann man für das D von morgen auch Steuergeld verschwenden. Usw...
Ein Ehrenamt ist ein Ehrenamt, weil es "kostenlos" ist.
Und wenn Open Source als Ehrenamt anerkannt wird, kann man unter Umständen eine Aufwandsentschädigung erhalten, Zuschüsse oder Begünstigungen, falls sie berechtigt sind und es damit fördern.
Aber einen Anspruch auf Steuergeld sollte es nie geben.