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Ich beobachte ein komisches Phänomen bei meiner Reolink E1 Zoom. Sie läuft mit Bewegungserkennung und schreibt auf mein NAS. Soweit gut. Das Kuriose ist, alle Aufnahmen beginnen knapp 2 Sekunden, bevor jemand die Tür öffnet und den Raum betritt. Wie macht die das? Das Ding hat doch keinen Röntgenblick. Das ist echt seltsam. Vielleicht hat das auch schon jemand bei seiner Reolink beobachtet.
Ist Absicht so - die filmt permanent und startet das speichern dann 2sek bevor die Bewegung statt findet um alles einzufangen was sich bewegt. Kann noch eingestellt werden auf 10sek glaube ich.
Erscheint mir noch nicht logisch. Dann hätte ich ständig Datenverkehr auf dem NAS, hab ich aber nicht, nur wenn sie eine Bewegung erkannt hat schreibt sie auf das NAS. Das Teil müsste dann ja einen recht großen internen Speicher haben, den sie ständig voll schreibt und dann überschreibt, bevor sie eine Bewegung erkennt und den 10 Sek Clip aufs NAS schreibt. In der Preisklasse ist in der Kamera doch kein GB großer Speicher als Puffer verbaut.
@reditalian Weil das die Kamera intern im RAM macht. Da reichen doch wenige MB dafür. Schreiben, speichern, schreiben,speichern,schreiben speichern. Das macht man nicht am stück sondern in parts
nein der Pufferspeicher in der Cam muss keinesfalls groß sein, ein paar MB reichen da aus, vermutlich sogar alles im RAM der Steuerung.
Ich kann mir vorstellen, dass ggf. nur ~5-10sec. im Puffer stecken vom Livefeed, sollte keine Erkennung erfolgen dann werden diese eben weiterhin verworfen, ansonsten werden die 2-3sec ausm Puff genommen und eben der Livefeed und das aufs NAS geschrieben.
Das ist nichts anderes als der Puffer bei einem Videostream bei Youtube/Twitch etc., nur statt in der Zukunft, im Falle der Kamera eben in die Vergangenheit.
Das Teil müsste dann ja einen recht großen internen Speicher haben, den sie ständig voll schreibt und dann überschreibt, bevor sie eine Bewegung erkennt
Die Kamera kann ja z.B. immer nur die letzten 10 Sekunden vorhalten. Erst bei Bewegung wird dann kontinuierlich aufgenommen, inklusive den paar Sekunden, die immer vorgehalten werden. Das frisst absolut kein Brot.
Und wenn Du zusaetzlich eine MicroSC verbaut hast, kann die auch benutzt werden. @reditalian
Ein 10 s langes 4K Video mit 15 FPS z.B. ist hier um die 20 MByte gross. Das packt der RAM des Geraetes sicher.
Danke Leute, macht Sinn. Hat die einen internen Speicher und speichert quasi permanent als Schleife, kann sie bei Bewegungserkennung vor dem speichern aufs NAS die Aufnahme natürlich 2 Sek früher beginnen, weil sie permanent intern vorab speichert.
Die Länge der Aufnahme per FTP kann ich in der Software interessanterweise nicht einstellen, nur die maximale Dateigröße. Sie speichert also so lange aufs NAS, wie sich etwas bewegt, oder die maximale Dateigöße erreicht ist.
Was ja auch unsinnig wäre. Du weißt ja nicht, wie lange die Bewegung anhält. Wäre irgendwie unpraktisch, mittendrin abzuschalten, wo es doch ggf. gerade erst spannend wird
Geht das mit den Reolink nicht auch anders rum? @reditalian
Ich habe hier einige TAPO Kameras am rennen. Auf dem NAS (Terramaster) ist ein Survaillance Manager. Da die Tapo ONVIF und RTSP koennen, hole ich mit dem NAS den Videostream. Damit habe ich alles was die Kameras sehen. Unabhaengig ob die Kamera Bewegung detektiert. Das Ueberschreiben alter Aufnahmen erfolgt auf dem NAS.