ping auf externe Adresse der Fritzbox

Kingfisher OK

Rear Admiral
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Hallo zusammen,

beim Einrichten der Synology Cloud nutze ich einen DynDNS Dienst, welcher mir die externe IP-Adresse der Fritzbox auf einen DNS namen mappt.

Mich interessiert jetzt, über welchen Weg die Daten gehen, die ich vom Computer A nach Synology Drive schicke (im Falle der Synchronisation mittels Synology Drive App) wenn ich:

1. Den externen DNS Namen nutze zur einrichtung.
2. Die direkte IP-Adresse des Teilnehmers im eigenen Netzwerk nutze.

Ist der Datendurchsatz in beiden Fällen identisch bzw. gehen die Pakete beim Nutzen von DNS zuerst nach draußen und anschließend wieder über das externe Interface nach innen? Oder versteht die Fritzbox, dass die externe IP-Adresse nicht genutzt werden muss?

Viele Grüße

ps.:
gibt es eine Möglichkeit in einem "host" file in der Fritzbox folgendes einzutragen:

externe.dns.adresse 192.168.0.x


Damit würde sich das Thema erübrigen?
 
Zuletzt bearbeitet:
Was sagt tracert? Da siehst du ja, ob noch Hops außerhalb des Netzwerkes durchlaufen werden oder nicht.
Ich hab keine Fritze, kann es daher nicht selbst prüfen. Ich würde mich aber wundern, wenn der Router es nicht bekommen würde, dass das Ziel er selbst ist. Meiner ist so schlau.
 
Stichwort WAN-Loopback. https://avm.de/service/fritzbox/fri...floesung-privater-IP-Adressen-nicht-moeglich/

Die FRITZ!Boxen verhindern im Auslieferungszustand Zugriffe über einen DynDNS-Namen auf die eigene öffentliche IP. Ist sowieso von hinten durch die Brust ins Auge, weil man seine Pakete nicht durch das halbe Internet und dann zum Zielgerät schicken will, wenn man es auch mit einem Hop im gleichen LAN erreichen kann.

Den hosts-Eintrag kannst du so machen, aber dann ist die Frage, wieso du überhaupt den DynDNS-Namen nutzt und nicht gleich die lokale IP. :D
 
DeusoftheWired schrieb:
Den hosts-Eintrag kannst du so machen, aber dann ist die Frage, wieso du überhaupt den DynDNS-Namen nutzt und nicht gleich die lokale IP. :D

Damit man mit mobilen Geräten (Laptop, Smartphone) das nicht immer ändern muss, wenn man das Haus verlässt.
 
Schon klar, nur hat der Threadersteller ja nicht die hosts-Datei eines Mobilgeräts genannt, sondern die der FRITZ!Box. Das ist ein Unterschied.

Grundsätzlich hast du aber recht. Das Problem mit wechselnden Namen des NAS bei der Nutzung zu Hause und unterwegs taucht ja hier ab und an auf.
 
Das was du vor hast nennt sich Split DNS, wird aber idR von Geräten für den Privatgebrauch nicht wirklich unterstützt. Dabei wird intern für eine DNS-Zone andere Ergebnisse zurück geliefert als eine Anfrage von extern. Typisches Beispiel sind z.B. Laptops in Unternehmen mit Anbindung an einen Exchange.
Eingerichtet wird dann z.B. mail.domain.tld und wenn man im Büro ist soll die Domain auf die interne IP auflösen und wenn man unterwegs ist eben die externe.

Bei ner Fritzbox kann man diesen rebind Schutz für einzelne Hosts und Domains aufheben, Anleitung wurde ja schon verlinkt.
 
Danke für eure Antworten.

DeusoftheWired schrieb:
Schon klar, nur hat der Threadersteller ja nicht die hosts-Datei eines Mobilgeräts genannt, sondern die der FRITZ!Box. Das ist ein Unterschied.

Grundsätzlich hast du aber recht. Das Problem mit wechselnden Namen des NAS bei der Nutzung zu Hause und unterwegs taucht ja hier ab und an auf.

Es geht tatsächlich darum, außerhalb des Heimnetzwerks auch synchronisieren zu können.
Das host File am Mobilgerät zu verändern, macht imo keinen Sinn, da das dann ja in fremden Netzwerken nicht funktioniert.

@snaxilian
der rebind schutz wurde schon aufgehoben, es funktioniert nämlich. Nur bin ich mir nicht sicher, ob es nicht eventuell schneller geht, wenn intern die private ip der synology benutzt werden kann.
 
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