News Pkw-Neuzulassungen: E-Autos liegen in Deutschland erstmals vor Benzinern

mesohorny schrieb:
Bei den Stromkosten an den Chargern hier in der Umgebung ist es sogar tatsächlich günstiger mit Verbrennern zu fahren, selbst bei den aktuellen Preisen.
Laden kann man hier meist nur für 85 Cent/kWh, das heißt für mich ca. 15,30€/100km.

Wer öffentlich laden muss, fährt gerne wieder Verbrenner.

Wo soll das sein?

Fahre seit zehn Tagen BEV und habe noch nichtmal ansatzweiße solche Preise gesehen. Ich lade nur öffentlich. Alles über 60 Cent meide ich. Nutze mal solche Apps wie charge price.
 
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Macerkopf schrieb:
Wie willst du 20-30 Jahre Vorsprung in der Batterieherstellung ggü. China in kürzester Zeit aufholen? Selbst wenn wir morgen eine neue Zellchemie entwickeln würden, würde es Jahre dauern um die erforderlichen Kapazitäten zur Verfügung zu stellen. Mal davon abgesehen, dass wir weder das Personal, noch das Know How haben. BMW fertigt zwar schon selber, aber bei weitem nicht genug um von chinesischen Zulieferern unabhängig zu sein. Bei Mercedes ist es dasselbe. VW hat soweit ich weiss noch garkeine nennenswerten Kapazitäten. Vor 15 Jahren hat noch kein Mensch an eine eigene Batteriefertigung in Deutschland gedacht.
Da hast du schon recht nur darfst du nicht vergessen das wir unsere Kapazitäten an die Ausländische Industrie verloren haben. Es gibt viele Beispiele wo gute Technologie aufgegeben wurde und sie nicht weiter entwickelt haben. Die Deutsche Industrie ist viel zu arrogant geworden und meint mit ihren aufgepumpten Autos auf Jahrzehnte dominant zu sein weil sie der Meinung sind das Made in Deutschland immer noch super ist. Schon lange habe ich kein wirklich gutes Auto mehr für die Masse gesehen die aus der Deutschen Autoindustrie stammt. Wir machen alles viel zu komplex und Kompliziert.
Wir sind nicht mehr innovativ und nur noch träge und beweinen uns wenn wir den Anschluss verloren haben.
(Innovativ für den Massenmarkt)
Ich möchte aber auch erwähnen das hier viele Dinge vom Volk ausgebremst werden und Innovationen dadurch gebremst werden oder zu Nichte gemacht werden. Wir müssen einfach aus dem Weichspüllgang herauskommen und uns von alt bewerten trennen.
 
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@9t3ndo
Aber genau das hätten wir halt schon alles haben können, wenn man den Fortschritt nicht verschleppt hätte. Insgesamt bin ich aber bei dir. Es gibt derzeit kaum Argumente für ein E-Auto, außer man kann sich eine eigene Ladestation setzen. Sonst wird es halt wirklich echt anstrengend mit dem Laden.
Deswegen bei mir eben der Toyota Vollhybrid. Für mich der Kompromiss.

Aber ich finde es richtig, dass der Ausbau der Ladenetze und der Kauf von E-Autos gefördert und forciert wird.
Müssen uns aber auch nichts vor machen. 1/4 zu 3/4 ist halt immer noch nicht gut.

Macerkopf schrieb:
Bei normalen Autos würde ich immer von Hybriden abraten, deutlich höherer Komplexizitätsgrad, es kann viel mehr kaputt gehen. Des Weiteren hast du durch das höhere Gewicht auch mehr Verschleiss. Dann lieber beim Verbrenner bleiben oder komplett zu Elektro umsteigen.
Im Gegenteil. Die Dinger sind, richtig gebaut, wartungsärmer. Frag doch mal Taxi- oder Mietwagenunternehmen, warum sie so gerne Toyota Vollhybride kaufen anstatt Dieselfahrzeuge (Benziner waren es ja schon immer eher selten).
Dir kann es sogar passieren, dass dir die Bremsen nicht wegen Bremsverschleiß kaputt gehen, sondern weil sie zu wenig genutzt werden.
 
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malteration_ schrieb:
So unterschiedlich sind die Bubbles.
In meinem Umfeld sind in den letzten 3 Jahren von ca. 10 autokäufen 7 Elektrisch 1 Hybrid und 2 Benziner.

Ich selbst bin auch auf ein Tesla Model 3 gewechselt und da ich eh meine Autos fahre bis sie "auf sind" ist mir Wertverlust völlig schnuppe.
Die Technik die er nun hat reicht mir vollkommen, weil es ein riesen Sprung ist, zu meinem vorherigen 20 Jahre alten 5er BMW. Dazwischen war es mal kurz ein Peugeot e-208 (den habe ich nicht bis "auf" gefahren ;) aber damit war ich unzufrieden, weil der einfach an jeder Ecke "ich bin eigentlich ein Verbrenner" geschriehen hat. :D
Du glaubst doch nicht im ernst das dein Tesla nur ansatzweise so lange durchhält wie dein vorheriges Auto.
Der Antrieb (Akku,Motor und Regelelektronik) ist bei Tesla ziemlich gut, aber der Rest vom Auto, kann man so ziemlich ......
 
Ich finde es total erstaunlich wie viel Unwissen und falsche Vorstellungen bzgl. BEV immer noch im Umlauf sind, und das doch in einem eigentlich technisch affinen Forum...
ShiftC schrieb:
D.h. größere Umspannwerke müssen gebaut werden bzw. mit größeren Leistungstransformatoren, neue Mittelspannungskabeltrassen müssen gelegt werden,
Das Stromnetz muss so oder so massiv ausgebaut werden da hier jahrelang nix investiert wurde (danke Altmaier). Neue Umspannwerke werden in der Regel aktuell zusammen mit neuen PV-Freiflächenanlagen hochgezogen, die Kosten trägt in der Regel der Betreiber. Die Zuleitungen für öffentliche Ladesäulen (z.B. die Schnelllader an der Autobahn) werden ebenfalls von den Betreibern bezahlt.
Abgesehen von den grossen Stromtrassen muss das Stromnetz hauptsächlich lokal ausgebaut werden, in der Regel weil es veraltet ist.
Die Kosten für den Ausbau entstehen jetzt. Ich gehe stark davon aus das der Ladestrom an Öffis eher günstiger als teurer wird. Die Ladesäulenbetreiber bremsen den Ausbau der Infrastrktur gerade ab, da noch viel zu wenige BEV unterwegs sind um die Säulen auch nur halbwegs auszulasten. Es gibt dort aber starke regionale Unterschiede.
 
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Stuffz schrieb:
Wo ist das Problem? Wenn man 200-400km Reichweite hat, […]
Wenn das Wörtchen wenn nicht wär‘.

M@tze schrieb:
Wo ist das Sarkasmus Smiley, weil Ernst kann das ja nicht gemeint sein. 🤷🏻‍♂️
Den gibt’s nicht, weil das kein Sarkasmus war. Alles Sache der Gewöhnung. Manche sind mit 120 schon überfordert, während Walter Röhrl bei 260 noch entspannt ins Handschuhfach greift. Die Kunst besteht darin das Ganze ohne Drängeln, unter Benutzung des Fahrtrichtungsanzeigers und Schulterblick hinzubekommen. Woran die Meisten scheitern. Viele schaffen es noch nicht mal bei Schrittgeschwindigkeit ein Stoppschild zu lesen.

Fixy Hartmann schrieb:
Ein halbwegs vernünftiges E-Auto schaft diese 140km auch in einer Stunde, und "verbrennt" dabei vielleicht 20-30 kwh, also ca. 2 bis 18€, abhängig von individuellen Voraussetzungen. Und was hast du verbraucht... warte, ca. 45€ laut aktuellen Tankstellenpreisen? ;-)
Meinst du die Verbrauchskosten interessieren mich? Die sind allseits bekannt. Ich habe auch nie bezweifelt das ein E-Auto keine Kurzstrecke kann.
 
hybrid macht für mich nur als "range extender" sinn. alles andere nein danke. bin letztens einen hybrid q3 gefahren. zuerst elektro und dann ausserhalb beschleunigt. wie kann es sein dass der kalte verbrenner direkt mit der drehzahl hoch schiesst, sowas ist doch nicht gesund.
 
Fakt ist ja, das kaum jemand umsteigen würde, wenn der Staat nicht Zwangsenteignen würde. Die hohen Spritpreise sind gewollt, ein gegensteuern ungewollt.
Es spielt Vater Staat alles in die Hände.

Wäre die E-Mobilität doch so toll dann würden auch mehr Leute umsteigen weil es lohnenswert ist.
Das ist es aber aktuell nicht.

Und aus diesem Grund zwingt man die Leute dazu mit solchen eingriffen.
Wäre die E-Mobilität so schön dann bräuchte man keine Subventionen, Förderungen usw.

Da ist für mich zuviel Doppelmoral und Scheinheiligkeit im Spiel.


Man scheißt den Bürgern einfach immer und immer wieder vor den Karren.
Dazu noch eine Prise Propaganda hier und da und schon hat man wieder einer Handvoll Bürgern schönen Mist in den Kopf gesetzt.
Leider fallen zuviele Leute darauf einfach immer wieder rein.
 
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mesohorny schrieb:
Bei den Stromkosten an den Chargern hier in der Umgebung ist es sogar tatsächlich günstiger mit Verbrennern zu fahren, selbst bei den aktuellen Preisen.
Laden kann man hier meist nur für 85 Cent/kWh, das heißt für mich ca. 15,30€/100km.
Lade ich für 50 Cent/kWh an Stationen die nur 5-10 KWh abgeben, zahle ich an Standgebühr über die Dauer noch mehr drauf.

Müsste ich das aus eigener Tasche zahlen, wäre mein Akku auch permanent leer.

Wer öffentlich laden muss, fährt gerne wieder Verbrenner.
Ich weiß zwar nicht wo du wohnst, aber du solltest einmal die Tarife von ENBW oder Ionity anschauen da bekommst du 1 KW für 39 Cent. Es stimmt das man hier eine monatliche Grundgebühr bezahlt nur sage ich dir dass man im Bezug auf den Benziner keine Ölwechsel benötigt und sich dadurch eine Grundgebühr amortisiert hat. Des weiteren kann du über die jährliche THG Prämie einige Euros auf Lau reinholen. Man muss nur mal rechnen und sich umschauen ;-)
 
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mesohorny schrieb:
Ich würde gerne mal wissen, wie hoch die Firmenwagenrate unter den ganzen Neuzulassungen ist.

In unserer Firma müssen wir z.B. minimum einen PHEV mit 100km E-Reichweite als Firmenwagen nehmen, das alle 3 Jahre neu, reine Benziner und Diesel würden die meisten zwar klar bevorzugen, wird durch die Nonsense-Green-Carpolicy aber unterbunden.

Privat kenne ich allerdings niemanden, der sich in den letzten Jahren einen elektrischen Neuwagen gekauft hat, zu schnell schreitet die Technik voran und zu hoch ist daher der Wertverlust.

Ich vermute, hier wird sich die Statistik auch wieder etwas schöngelogen.
Wie hoch ist denn die Anzahl derjenigen Menschen in deinem Freundeskreis, die sich in den letzten Jahren einen Benziner als Neuwagen gekauft haben? Vermutlich nicht viel höher, oder? Mal ehrlich, auch ein Benziner macht als Neuwagen doch kaum Sinn wenn man sich den Wertverlust in den ersten drei Jahren mal anschaut.

Ich verstehe auch nicht wo das Problem liegen soll, dass ein hoher Anteil evtl. Firmenfahrzeuge sind. Jedes Fahrzeug ohne Benzinantrieb ist doch erst mal ein Anfang…

…und der (zumeist private) Sekundärmarkt lebt auch nicht erst seit gestern von Firmen-Leasingrückläufern…
 
//differentRob schrieb:
LKW eher Wasserstoff via Brennshoffzelle
Auch zu teuer im vergleich, e- hat sich bereits wenn man aktuell schaut durchgesetzt. also akku lkw, nicht oberschiene, die ov´berschiene ist genauso nicht attraktiv.
Auch langstrecke ist kein problem. von Süden Deutschlands bis nach Nord Norwegen fahren ist kein Thema.
 
ShiftC schrieb:
Noch.


Das verstehen viele in der privilegierten Bubble nicht
Na klar... wer einem die Story nicht glaubt, muss in einer eigenen Bubble leben... natürlich. LOL.

ShiftC schrieb:
. Die schauen sich ihre 11kW Ladesäule in ihrer Garage an, gucken auf ihr PV-Dach und zeigen dann mit dem Finger auf die schmutzigen Verbrennerfahrer, während sie "absolut nicht nachvollziehen können", warum das E-Auto für die Meisten immer noch nicht attraktiv ist. Von einer Massentauglichkeit ist die Infrastruktur noch um Galaxien entfernt. Allein ein "Minipark" mit zwei bis drei starken Säulen braucht ne neue lokale Ortsnetzstation. Die muss erstmal über das Mittelspannungsnetz versorgt werden. Die Leistungen müssen über die lokalen Umspannwerke gestemmt werden können. D.h. größere Umspannwerke müssen gebaut werden bzw. mit größeren Leistungstransformatoren, neue Mittelspannungskabeltrassen müssen gelegt werden, noch mehr Ortsnetzstationen müssen gebaut werden, auch für die "lahmen" Säulen. Das gesamte Stromnetz ist nicht für solch hohe Lasten ausgelegt, zumal die jahrzehntealten Lastprofile nicht mehr passen, weil die Beansprachung hohe Ladeleistungen aus Sicht der EVU de facto nicht vorhersehbar ist. Deshalb müssen die Ortsnetzanlagen immer mehr digitalisiert werden und erfordern zudem lokale Lastkompensationstechnik (Puffer).

Momentan funktioniert das noch irgendwie, weil die Menge an E-Fahrern noch gering ist. Verdoppel oder verdreifache mal die Anzahl und da geht der Spaß erst richtig los.
A-Ha. Ist dir eigentlich klar, dass schon die heutigen Säulen, die man seit ein paar Jahren gebaut hat, oft eine Auslastung im einstelligen Prozentbereich erfahren? Also noch ganz viel mehr abliefern können??

Da wird doch bereits mit ausreichender Kapazität gerechnet. Ja, bereits heute.

Woher kommt also deine Phantasie von nicht ausreichenden Ladeleistungen?
 
ich_nicht schrieb:
Jeder kann sich auch mir nichts, dir nichts ein neues e Auto leisten.
Natürlich gibt es mehr als genug Menschen, bei denen das der Fall ist. Die Frage ist allerdings bei dieser Gruppe von Käufern, ob sie sich denn einen neuen Verbrenner leisten können bzw. wollen, oder ob das nicht die Käufergruppe ist, die zum Gebrauchten greifen.
und da fällt mir was auf... nachdem der (extrem) hohe Wertverfall bei BEV bejammert wurde... ich würde meinen, dass es die BEV Fahrzeuge dann günstig gibt / auf einem vergleichbaren Preisniveau zu den vergleichbaren Verbrennern gibt, oder nicht? Sie haben doch so viel mehr an Wert verloren ...?
 
Hauwexis schrieb:
Wäre die E-Mobilität doch so toll dann würden auch mehr Leute umsteigen weil es lohnenswert ist.
Das ist es aber aktuell nicht.
Die Leute steigen nicht um, weil alles neue ja doof ist. Der Deutsche Otto hat sich ja auch wie was weiß ich an sein manuelles Getriebe geklammert, während die Welt überwiegend Automatik fuhr.
Es wurde halt nie gefördert und von der Lobby verzögert. Die Technik ist seit Jahrzehnten da. Aber warum sollten Unternehmen investieren, wenn man mit alter mehr oder weniger ausentwickelter Technik ohne große Kosten (außer vielleicht Designkosten) Geld scheffeln kann.
Das ist der springende Punkt. Und dann natürlich das Infrastrukturproblem in Bezug aufs Aufladen von E-Autos. Da beißt sich die Katze auch in den Schwanz, wenn Betreiber von Ladesäulen halt den Ausbau bremsen, weil einfach bescheiden ausgelastet aufgrund der Verteilung.

Hauwexis schrieb:
Fakt ist ja, das kaum jemand umsteigen würde, wenn der Staat nicht Zwangsenteignen würde. Die hohen Spritpreise sind gewollt, ein gegensteuern ungewollt.
Es spielt Vater Staat alles in die Hände.
Quark. Aktuell spielt die aktuelle Situation der Öllobby in die Hände. Die kann sich die Taschen noch voller machen. Man hat in DE ja auch die richtige Ministerin dafür im Amt :)
 
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Arbeite als Projekleiter in einem Handwerksbetrieb und mach E-Mob, und eines kann ich durch meine weit über 100 geplanten und Installierten Wallboxen sagen, weit über die hälfte haben keine Ahnung oder gefährliches Halbwissen, wenn ich da ankomm zum Erstgespräch. Egal ob Auto, Ladeinfrastruktur, Ladezyklen und wieviel wann wo geladen werden können. Das ist ja Ansich nicht schlimm ABER wenn die Politik einfach nur das tut was sie am besten kann, scheiße Labern und Gesetze machen die alles einschränken und erschweren und vorallem dadurch alles Teurer machen, dann kommt sowas raus.....

Aber ja ich merk es auch die Anfrage ist seit Anfang des Jahres nach oben geschossen aber ich denke das nicht wegen zu hohen spritpreisen eher wegen der Autozulage. Und die Anfragen sind zu 80 Prozent Privat und davon ca. die hälfte Mehrfamilienhäuser mit Tiefgarage. Und ja es gibt genügend Mehrfamilienhäuser wo das nicht möglich ist aber für euch hab ich auch ne Antwort, meint Ihr ernsthaft das sich die Spritpreise normalisieren, die werden so bleiben, was passiert, die Menschen die Finanziell nicht so gut aufgestellt sind werden sich in Zukunft wie traurig das auch ist, kein KFZ mehr leisten können, das will ER ja genau so haben... Auch wenn für euch nicht Sichtbar, der Ladeausbau schreitet voran genau wie Technik das wisst ihr alle hier am besten.
In 10 Jahren haben E Autos dann eure 1000km Reichweite die ihr ja bei jedem Benzinautokauf auch IMMER als erstes gefragt habt.

Wenn das aber alles so weiter geht dann haben wir in 10 Jahre ganz andere Probleme als Reichweiten und Zulassungszahlen von E-Autos.

Peace
 
mesohorny schrieb:
Bei den Stromkosten an den Chargern hier in der Umgebung ist es sogar tatsächlich günstiger mit Verbrennern zu fahren, selbst bei den aktuellen Preisen.
Laden kann man hier meist nur für 85 Cent/kWh, das heißt für mich ca. 15,30€/100km.
Lade ich für 50 Cent/kWh an Stationen die nur 5-10 KWh abgeben, zahle ich an Standgebühr über die Dauer noch mehr drauf.

Müsste ich das aus eigener Tasche zahlen, wäre mein Akku auch permanent leer.

Wer öffentlich laden muss, fährt gerne wieder Verbrenner.
Was meinst du mit "kann"? Es gibt genug Anbieter mit gedekcelten Preisen, EweGo mit 62Cent z.B.

Wie kommt man da auf 85 Cent??
 
Atkatla schrieb:
Eine Vertausendfachung der Ladepunkte ist platzmäßig illusorisch,
Illusorisch ist deine Vorstellung davon was das Laden der Karren benötigt. es hat auch nicht jeder verbrenner seine eigne Zapfsäule, das ist dir doch klar?
 
kachiri schrieb:
Man hat in DE ja auch die richtige Ministerin dafür im Amt :)
Und was für ein Zufall das auch ist, könnte man ja fast auf die Idee kommen, wen man etwas "hinterfragt", das es doch kein Zufall ist. Aber pssssssssst ..............
 
Fixy Hartmann schrieb:
Ja, richtig gelesen, es ist noch kein ernsthaftes Problem!
Die Entsorgung einer umweltschädlichen Batterie oder anderen schädlichen Komponenten soll kein Problem darstellen? Es wird bei weiten nicht alles aufgewertet/wiederverwertet. Darüber sollte man sich schon Gedanken machen.
 
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Macerkopf schrieb:
Du weisst aber schon was der Sinn und Zweck eines Hybrids ist, oder? Hybride sind nichts anderes als eine Übergangstechnologie (nicht Fisch, nicht Fleisch), einerseits um den Flottverbrauch zu senken und andererseits um dicke SUVs zu attraktiven Konditionen an Firmenkunden zu verkaufen. Natürlich hat es auch performancetechnische Vorteile, aber vorallem geht es um den Flottenverbrauch und die Möglichkeit weiter Autos mit großen Motoren zu verkaufen. Mit solchen Autos wird das meiste Geld verdient.

Bei normalen Autos würde ich immer von Hybriden abraten, deutlich höherer Komplexizitätsgrad, es kann viel mehr kaputt gehen. Des Weiteren hast du durch das höhere Gewicht auch mehr Verschleiss. Dann lieber beim Verbrenner bleiben oder komplett zu Elektro umsteigen.
Da hast du mit vielen Dingen recht. Das du aber keine Hybride weiter empfehlen möchtest kann ich aber nicht nachvollziehen. Es gibt viele gute Hybride. Für mich ist die Hybridtechnik von Toyota extrem ausgereift und zuverlässig. Ich erfreue mich seit fast vier Jahren an einen Toyota Yaris Vollhybrid und bin im Sommer mit 3,8 Liter Verbrauch und im Winter mit 4,2 Liter am Start. Der Motor hat eine Wartungsarme Steuerkette läuft und läuft. Wermutstropfen sind die Bremsscheiben die durch die permanente Rekuperation oft anlaufen oder Rillen bekommen.
 
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