News Pkw-Neuzulassungen: E-Autos liegen in Deutschland erstmals vor Benzinern

TeaShirt schrieb:
Ich muss sagen ich finde das echt lustig.
Nachdem Trump in seinem land jegliche Emissions regulierung abgeschafft hat, drängt er mit dem Iran krieg nun Endlos viele Leute zu den E autos und Solar.

Ich merk das im Umfeld wie sich alle grade erkundigen die ein älteres Auto haben. Selbst freunde die ein 4 Jahre alten Skoda fahren gucken sich um.

Also braucht es erst ein krieg und 50 cent teureren sprit damit die leute mal umsteigen.
Traurig aber Sehr gut.
Jeder kann sich auch mir nichts, dir nichts ein neues e Auto leisten. Da deutsche ja eh nur fürs Auto arbeiten gehen. Wenn meine Frau kein Auto bräuchte, hätten wir keins.
 
9t3ndo schrieb:
Naja, kommen ja auch kaum noch gute Verbrenner auf den Markt.
Ist halt ein erzwungener Wandel.
Ein überfälliger Wandel. Öl ist endlich und zudem sind wir aufgrund keiner eigenen Vorkommen schon immer abhängig von der politischen Weltlage. Das meiste Öl beziehen wir aus Fernost. Da, wo also in den letzten Jahrzehnten eigentlich regelmäßig Krieg tobt.

KitKat::new() schrieb:
Die Hybriden sind im Schnitt in im Vergleich zu E-Autos der Praxis leider deutlich dreckiger, und vor allem deutlich dreckiger als in den Herstellerangaben angegeben:
Hybrid fahren will halt gelernt sein. Die Herstellerangaben sind erreichbar. Wenn man aber natürlich nur Bleifuß kennt, dann ist ein Hybrid am Ende halt auch einfach nur noch ein Benziner. Es ist absolut realistisch, mit einem Vollhybriden 60-70% rein elektrisch zu fahren.
Das Hybriden natürlich "dreckiger" als reine Elektroautos sind. Keine Frage. Ist halt noch immer ein Benziner. Aber aus meiner Sicht ein gesunder Kompromiss gerade für Menschen, die sich eben keine eigene Ladestation aufstellen können.

Gut. In den Studien sind es eher die Plug-in-Hybriden. Aus meiner Sicht von Anfang an halbgar gewesen. Das hier insbesondere auch wieder deutsche Autobauer negativ auffallen. Oh Wunder.


Hab mir persönlich jetzt mal zum "testen" einen Corolla als 1-Jahres-Abo geordert. Ich gehe davon aus, dass ich mit dem Corolla am Ende effizienter unterwegs bin, als aktuell mit dem Aygo. ;)
Hat ja schon seinen Grund, warum der Corolla bei Taxi- und Mietwagenunternehmen besonders beliebt ist :D


Zur News: In Skandinavien ist man fast bei 100%... Hier feiert man das "Gleichziehen" von E-Antrieben und Benzinern. Wobei man zu den Benzinern halt noch die Hybriden rechnen muss :D
Also: Liegen E-Autos eben nicht erstmals vor Benzinern.

Aber die Leute kaufen ja auch gerne schwere dicke Autos mit denen sie nicht umgehen können.
 
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Dr. MaRV schrieb:
Gibt viele Betonschädel, die verstehen nicht, dass nicht jeder mit eigenem Haus, privater PV und der dicken Brieftasche für ein Elektroauto gesegnet ist. 🙄
Das verstehe ich auch. Ich wohne zur Miete und habe weder PV noch sonst was und muss an der öffentlichen Ladesäule laden. Mit Betonschädel meine ich die Leute die keine Veränderung wollen. Und mir Sachen erzählen die bei e-mobilität schon seit Jahren nicht mehr Stimmen.
 
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Boimler schrieb:
Du meckerst über Preise und sagst nicht, was du suchst. Der Punkt war ja nur, dass es im E-Markt durchaus besser wird. Bei den Verbrennern ist es preislich nicht unbedingt besser.

Steht mehrfach da - immer wieder. MEHRFACH.

Aber von den 2 üblichen Verdächtigen hier kam rein garnichts.
 
Dr. MaRV schrieb:
Miete in einer Stadt oder in einem Dorf mit 20 Kilometer Distanz zum nächsten Schnelllader?
In 98 % aller Gemeinden mit mehr als 5000 Einwohnern gibt es mittlerweile Ladestationen.

Vollabdeckung sieht übrigens so aus: In meinem Viertel habe ich in 5 Minuten Laufweg 5 öffentliche Schnellladesäulen. Dann kommen noch mehrere Supermärkte/Firmen mit Kundenparkplätze, wo ich welche gesehen habe.

Arboster schrieb:
Sollen die jetzt auch ein völlig intaktes Auto mit wenig Kilometern verkaufen und auf ein BEV umschwenken?
Wer will das denn? Oder ist das der berühmte Strohmann?
 
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Dr. MaRV schrieb:
Gibt viele Betonschädel, die verstehen nicht, dass nicht jeder mit eigenem Haus, privater PV und der dicken Brieftasche für ein Elektroauto gesegnet ist. 🙄
Ich habe gerade eine Weile gebraucht. Welche Betonschädel? Die Betonschädel, die ich kenne, sind ein paar Nachbarn (sog. Diesel-Dieters bzw. Benzin-Bertas), denen man das mit dem Energieverbrauch drei mal erklären kann, und sie verstehen es immer noch nicht.

Dass man jetzt unbedingt eine PV und eine dicke Brieftasche für ein Elektroauto braucht, das sind doch Ammenmärchen aus der Vor-Corona-Zeit.
 
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Kaufmannsladen schrieb:
Wer will das denn? Oder ist das der berühmte Strohmann?
Na hier wird doch von einigen so getan, als wenn jeder sofort auf BEV umsteigen müsse und sich keiner über steigende Spritpreise aufregen dürfe alla "selbst schuld".

Nein, das ist nicht vorgeschoben (Strohmann) sondern bei mir und paar Leuten in meinem Umfeld Realität.

Ich wünsche mir in der Diskussion einfach mehr Verständnis für verschieden Situationen in denen ein BEV momentan eben nicht passt.
 
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Spriti schrieb:
Und mein Auto fährt keine 400-500km im Sommer, das wäre ja der Hammer.
Ich komme super mit 350km klar. Ich weiß wirklich nicht, wo ihr alle immer hinfahrt und wieso ihr alle so ne Reichweitenangst habt. 🤔
Bodensee nach Barcelona 2023, 1200Km, ~14h inkl. 3x 30min Pause zum E-Tanken, brauchten 20min Planung für die Reservierung der E-Säulen.

Alle 3h Pause tut gut und unser Kia EV6 hattd nur 390Km Reichweite. War einfach einmal um zu testen, sonst fliegen wir!

Mein CO2 👣 ist nicht gerade klein. Nur falls mir jemand Öko-Garry unterstellten möchte.
Aber Zuhauses alles was geht um die 🛫 ein bisschen zu kompensieren.
 
Rein steuerlich lohnen hybride deutlich mehr vor Benzin oder Diesel als die wiederum vor komplett Elektro.
Diese Forderung fordert besonderen Elektroschrott, gehört abgeschafft.
Rein elektrische Fahrzeuge sind auf dauer günstiger.
Gewicht ist aber ein gewaltiges Problem, die Technik muss leichtfüßiger werden, egal wie.
 
BAR86 schrieb:
Ich mag keine SUVs und bei mir (Familie) käme daher ein Kombi in Betracht.
Da gäbs etwa den BMW 5er als E-Variante, aber sonst schauts eher "mau" aus.
Der i5 hat eine Länge von 5 Metern und ist 1,90 m breit. Ein wahres Monster-Auto.
Das wären die Maße eines riesigen "SUV", der wäre lediglich 10 cm höher 😁
 
Arboster schrieb:
Ich wünsche mir in der Diskussion einfach mehr Verständnis für verschieden Situationen in denen ein BEV momentan eben nicht passt.
Es tut mir leid, aber ich habe kein Verständnis für Dummheit bzw. Naivität. Spätestens seit dem Ukrainekrieg war doch klar, dass die Versorgung mit Erdölprodukten keine günstige Angelegenheit mehr sein wird.

Natürlich kann man sich einen maximalst kostengünstigen fahrbaren Untersatz herbei wünschen, aber die Realität sagt eben: NEIN.
 
9t3ndo schrieb:
Aber mir gings null um den Krieg. Wie du auf die Herleitung kamst, war mir etwas unverständlich.
Dann habe ich dich falsch verstanden.
Ich finde zwang auch nicht gut. Aber manchmal müssen wir Bürger dann doch etwas gezwungen werden. Als Gurte in Autos Pflicht geworden sind. Gab es auch super viele Leute die sich nicht anschnallen wollten. Ich kenne immer noch Leute die, meist ältere. Die das vermeiden wollen. Kann mich noch an die Zeit erinnern wo es normal war sich hinten nicht anzuschnallen. Ich verstehe nicht wieso die Leute unbedingt noch einen Verbrenner fahren wollen. Wenn ein E-Auto soviel angenehmer ist. Ich bin vorher entweder V8 aus Sindelfingen oder München gefahren. Und mag Verbrenner immer noch. Aber ich bin mir meinem Stromer mega Happy. Sofort volles Drehmoment, Standheizung und Standklima ist immer dabei. Beim Verbrenner war die Standheizung nur als extra zu haben. Beim Laden auf der Autobahn kann ich aufs Klo gehen und muss nicht neben dem Auto stehen bis der Tank voll ist um mich dann an der Kasse anstellen bis ich dran bin um zu bezahlen. Und dann erst auf Klo gehen zu können.
In dem Auto ist es super leise bei 160 auf der Autobahn. Der einzige Vorteil der beim Verbrenner bleibt ist wenn man auf der Autobahn falls man es schafft die ganze Zeit Vollgas heizt und alle drei Stunden in unter 10 Minuten mit Tanken und bezahlen fertig ist.
Ach so und dann habe ich ja noch garnicht erwähnt das man dann auch noch um Welten weniger Schadstoffe in die Umwelt bläst co² Stickoxide, Feinstaub etc.
Also das man da noch gezwungen werden muss.
Klar wenn man die Kohle für ein E-Auto nicht hat oder es wegen irgendwelchen anderen Umständen wie Lademöglichkeit nicht passt. Aber da tut sich auch gerade viel.
Wieso man ausgerechnet im Autoland Deutschland so ein Problem mit dem E-Auto hat. Wo man sich hier immer so fortschrittlich gibt und auf die Ingenieureskunst der deutschen so stolz ist. Nur um dann in der Vergangenheit zu leben. Verstehe ich Null.
 
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Chilisidian schrieb:
ich will ja nix sagen, aber ich zahle gerade 3,50 EUR für hundert Kilometer
Noch.

Fighter1993 schrieb:
Weiß du was da für Zuleitungen benötigt werden? Das möchte ich sehen wie das in komplett Deutschland umgesetzt wird.
Wer bezahlt das?
Das verstehen viele in der privilegierten Bubble nicht. Die schauen sich ihre 11kW Ladesäule in ihrer Garage an, gucken auf ihr PV-Dach und zeigen dann mit dem Finger auf die schmutzigen Verbrennerfahrer, während sie "absolut nicht nachvollziehen können", warum das E-Auto für die Meisten immer noch nicht attraktiv ist. Von einer Massentauglichkeit ist die Infrastruktur noch um Galaxien entfernt. Allein ein "Minipark" mit zwei bis drei starken Säulen braucht ne neue lokale Ortsnetzstation. Die muss erstmal über das Mittelspannungsnetz versorgt werden. Die Leistungen müssen über die lokalen Umspannwerke gestemmt werden können. D.h. größere Umspannwerke müssen gebaut werden bzw. mit größeren Leistungstransformatoren, neue Mittelspannungskabeltrassen müssen gelegt werden, noch mehr Ortsnetzstationen müssen gebaut werden, auch für die "lahmen" Säulen. Das gesamte Stromnetz ist nicht für solch hohe Lasten ausgelegt, zumal die jahrzehntealten Lastprofile nicht mehr passen, weil die Beansprachung hohe Ladeleistungen aus Sicht der EVU de facto nicht vorhersehbar ist. Deshalb müssen die Ortsnetzanlagen immer mehr digitalisiert werden und erfordern zudem lokale Lastkompensationstechnik (Puffer).

Momentan funktioniert das noch irgendwie, weil die Menge an E-Fahrern noch gering ist. Verdoppel oder verdreifache mal die Anzahl und da geht der Spaß erst richtig los. Darüber hinaus wird man von den jetzigen Ladepreisen nur noch träumen. Am Ende werden die Menschen zu ähnlichen Preisen laden wie zu den Zeiten mit "günstigen" Verbrennerpreisen, weil die gesamten Infrastrukturkosten getragen werden müssen.
 
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mesohorny schrieb:
Privat kenne ich allerdings niemanden, der sich in den letzten Jahren einen elektrischen Neuwagen gekauft hat, zu schnell schreitet die Technik voran und zu hoch ist daher der Wertverlust.

Ich vermute, hier wird sich die Statistik auch wieder etwas schöngelogen.
Spricht nicht unbedingt für dich oder dein Umfeld.
Wir fahren seit ca 4 Jahren ein VW e up und so günstig bin ich noch nie auto gefahren.
Selbst ohne PV zahle ich derzeit ca 3€/100km.
Mit nem billigen balkonkraftwerk(2000watt/800w Einspeisung) komme ich an guten Tagen auf 1-1,5€/100km.
Sprit und Gaspreis ist mir ziemlich egal.

Und ja ich habe auch noch ein Benziner und ein Diesel(Wohnmobil), aber mit denen fahre ich wenig. 90% der Strecken reicht das E Auto völlig.
Wartungskosten sind nahe null noch zusätzlich und es gibt noch einen co2 Gewinn:)
 
Tuetensuppe schrieb:
Der i5 hat eine Länge von 5 Metern und ist 1,90 m breit. Ein wahres Monster-Auto.
Das wären die Maße eines riesigen "SUV", der wäre lediglich 10 cm höher 😁
Die Höhe der Autos ist allgemein ein Problem.

Beim i4 hat BMW noch richtig konstruktiven Aufwand getrieben, um den auf den 1,44m des Verbrenners zu halten.
Der i3 legt schon ein paar Zentimeter drauf. Audi A6 E-Tron ist schon über 1,50m hoch.

Das reduziert auf der Autobahn bei höherem Tempo die Reichweite auch deutlich.
 
Komisch...wo sind plötzlich die ganzen Diesel-Dieter hin. Egal wo und wann man ein E-Auto in Deutschland erwähnt hat, kamen die ganzen Verbrennerjunkies hinter der A-Säule hervorgesprungen und haben einem ins Gesicht gespuckt mit Gejaule.
 
Fighter1993 schrieb:
Wie willst du die Rastplätze in Deutschladen mit Strom versorgen?
Ich glaube du siehst zuviele Probleme die keine sind oder sich lösen lassen.
Du hörst dich ja fast wie ein Bedenkenträger von der Öllobby an. Wie machen das bloß die Norweger oder China? In China sollen hunderte Millionen Leute mit dem E-Auto bis Ende des nächsten Jahrzents fahren. Und das werden die auch.
 
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Fixy Hartmann schrieb:
Es tut mir leid, aber ich habe kein Verständnis für Dummheit bzw. Naivität. Spätestens seit dem Ukrainekrieg war doch klar, dass die Versorgung mit Erdölprodukten keine günstige Angelegenheit mehr sein wird.
Wenn Du nicht antworten kannst ohne zu beleidigen, dann lass es doch besser.
Antworte sinnvoll auf meinen Beitrag, dann können wir weiter diskutieren.
 
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kachiri schrieb:
Ein überfälliger Wandel. Öl ist endlich und zudem sind wir aufgrund keiner eigenen Vorkommen schon immer abhängig von der politischen Weltlage. Das meiste Öl beziehen wir aus Fernost. Da, wo also in den letzten Jahrzehnten eigentlich regelmäßig Krieg tobt.
Stimme ich dir zu aber er kommt etwa 4 - 6 Jahre zu früh.
Einerseits wegen der Akku- und Ladetechnik und anderseits, zumindest in Deutschland, wegen der nicht vorhandenen Ladeinfrastruktur.
In Großstädten, wie Berlin, sind E-Autos immernoch recht unpraktikabel, weil du das Laden schon sehr gut planen musst, weil einfach nicht genug Säulen existieren und das Laden auch vergleichsweise lange dauert.
Die letzten Tesla Erfahrungen, die ich über Miles gemacht habe, waren auch eher 15 Minute warten für einen freien Supercharger, um dann 20 Minuten zu laden. (Man bekommt Vergünstigungen, wenn man leere Fahrzeuge nimmt und die voll lädt wärend der Nutzung)

Irgendwie hat das ganze schon eine parallele zu Glasfaserausbau. Es mangelt an der Verfügbarkeit.
 
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ThePlayer schrieb:
Dann habe ich dich falsch verstanden.
Ich finde zwang auch nicht gut. Aber manchmal müssen wir Bürger dann doch etwas gezwungen werden. Als Gurte in Autos Pflicht geworden sind. Gab es auch super viele Leute die sich nicht anschnallen wollten. Ich kenne immer noch Leute die, meist ältere. Die das vermeiden wollen. Kann mich noch an die Zeit erinnern wo es normal war sich hinten nicht anzuschnallen. Ich verstehe nicht wieso die Leute unbedingt noch einen Verbrenner fahren wollen. Wenn ein E-Auto soviel angenehmer ist. Ich bin vorher entweder V8 aus Sindelfingen oder München gefahren. Und mag Verbrenner immer noch.
Auch die aus Sindelfingen gehen mit der Zeit. Der CLA EV fährt sich super. Gute 600-700km drin, sofern man nicht ständig Durchzug abverlangt.
 
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