News Pkw-Neuzulassungen: E-Autos liegen in Deutschland erstmals vor Benzinern

Fighter1993 schrieb:
Ich spreche aber explizit von jetzt.
Ja und stand jetzt hat man genug Ladepunkte. Zumindest hatte ich bisher keine Probleme einen Freien zu bekommen. Klar gibt es hier und da noch Flecken wo welche fehlen. Das liegt aber auch Oft an den Gemeinden und Städten selbst.
Aber wenn Du von jetzt sprichst wieso dann das Problem wenn es irgendwann 10x so viele BEVs sind?
 
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Mobilität muss erschwinglich sein, daher habe ich für den Alltag (unabhängig von Krieg(en), Pandemie(n), oder der Regierung (DE / EU) mein Jobrad (E-MTB) herausgekauft. Für den Alltag (Arbeit, Fitnessstudio, kl. Einkäufe, Friseur, etc.) das zuverlässigste und günstigste Fortbewegungsmittel. Laut meiner Exceltabelle ca. 0,08€ / Kilometer, fallend. In 3 Jahren kamen so ca. 10.000 - 10.500km zusammen. Ausgenommen aus der Rechnung sind natürlich die Leasing-Kosten bzw. Kaufpreis (800€~) am Ende. Dem entgegen gestellt (ca. 70€~ netto / Monat) habe ich eine Tankfüllung für meinen Diesel "geopfert". Und somit vom besten gelernt.. ..dem Papa.
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Nein, nicht dem Papa.., dem Papa-Staat. Einfach von der rechten in die linke Hosentasche transferiert.. ✌️😄

Für "lange Strecken" nutze ich nach wie vor meine C-Klasse als Diesel. Der Normal-Verbrauch liegt hier bei ca. 6L / 100km. Und bis auf den Rost, verrichtet der OM646-Motor auch nach über 335.000km nach wie vor seinen Dienst. Und das sehr zuverlässig.

Ein E-Auto käme für mich zwar in Frage (#Technologie-Offenheit), aber für das was "ich" Suche, gibt es "noch" keinen Markt. Gebrauchtwagen als Kombi (Arschloch-SUVs kommen für mich aus Prinzip nicht in Frage!) mit AHK (Anhängelast > 1800Kg), für einen Preis von maximal 10.000€. Die Anhängelasten von E-Fahrzeugen sind absolut lächerlich. Während man mit 2T+ Gewicht unterwegs ist und mehr (oft +Allrad-Antrieb), dürfen die VW E-Krücken im Idealfall 1400 - 1500KG ziehen.🤦‍♂️
Jedoch wird sich der Markt in naher Zukunft (02/2027 wird bei mir der TÜV fällig) wohl nicht so entwickeln, weshalb ich weiterhin einen Verbrenner, bevorzugt als Diesel auf dem Schirm halten werde. Ausschlaggebend für mich sind immer die wirtschaftlichen "Gesamtkosten", wo der "Anschaffungspreis" wohl mit den Größten Faktor aus macht.

Solange der Anschaffungspreis, selbst für gebrauchte, so hoch liegt (>17.500€~+), wird der Verbrenner wirtschaftlich das Rennen machen.

Und es braucht jetzt auch keine Eigenheimbesitzer mit Solar + Batteriespeicher + Wallbox + KI-Stromzukauf-im-Nachtarif, der jetzt dagegen argumentiert, dass er seine eigene Energie erzeugt, denn das trifft A, auf mich nicht zu und B, müssen diese Dinge ja ebenfalls angeschafft werden. In der Theorie ist das alles super. In der Praxis zahlt man das alles bis zum Lebensende ab und hofft, das nie etwas kaputt geht.
 
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ShiftC schrieb:
Noch sehr lange auf jeden Fall, Vertrag mit Preisgarantie läuft bis Dez 27. Und selbst jetzt gerade kann man noch entspannt Neukundenverträge mit 25ct pro kwh abschließen. Und wie gesagt, konstantes Schnellladen ist immer noch halb so teuer wie der Diesel auf 100km.
 
mesohorny schrieb:
unserer Firma müssen wir z.B. minimum einen PHEV mit 100km E-Reichweite als Firmenwagen nehmen, das alle 3 Jahre neu, reine Benziner und Diesel würden die meisten zwar klar bevorzugen
Sorry, wenn ich das so direkt sage, aber dann sind die ganz schön dumm. Als Dienstwagen kann man nicht besseres als einen PEHV haben. 0,5% Steuern statt 1% Ladekompensation zuhause (=Gewinn wenn man PV hat) und gleiche oder mehr Leistung (sofern Akku aufgeladen). Warum sollte man einen reinen Verbrenner als Dienstwagen nehmen?
PS: ich habe zur Zeit leider einen reinen Verbrenner als Dienstwagen und trauere dem PHEV nach, den ich im Außendienst hatte,
 
Zuletzt bearbeitet: (Jede Menge Tippfehler beseitigt.)
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mesohorny schrieb:
Ich würde gerne mal wissen, wie hoch die Firmenwagenrate unter den ganzen Neuzulassungen ist.

In unserer Firma müssen wir z.B. minimum einen PHEV mit 100km E-Reichweite als Firmenwagen nehmen, das alle 3 Jahre neu, reine Benziner und Diesel würden die meisten zwar klar bevorzugen, wird durch die Nonsense-Green-Carpolicy aber unterbunden.

Privat kenne ich allerdings niemanden, der sich in den letzten Jahren einen elektrischen Neuwagen gekauft hat, zu schnell schreitet die Technik voran und zu hoch ist daher der Wertverlust.

Ich vermute, hier wird sich die Statistik auch wieder etwas schöngelogen.
Liefer doch Mal eine Ansätze, die aufzeigen wie diese Statistik "lügt", statt hier wilde Behauptung in den Raum zu werfen. Danke und Gruß
 
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TeaShirt schrieb:
Also braucht es erst ein krieg und 50 cent teureren sprit damit die leute mal umsteigen.
Traurig aber Sehr gut.
Es muss sich finanziell auch einfach für die Leute lohnen. Und nun mit den massiv steigenden Preisen und der Unsicherheit hat man leider endlich einen Grund zu wechseln.

Ich hätte schon lange ein E-Auto, gerade für meinen Arbeitsweg wäre das gut. Aber ich habe weder zuhause am Haus, noch auf der Arbeit, noch im direkten Umfeld die Möglichkeit, zu laden. Da fängt es schon an.
Von den Anschaffungskosten ganz zu schweigen. Natürlich fährt man dann eher seinen Benziner, bis er auseinander fällt. Oder nicht?
 
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E1M1:Hangar schrieb:
@Chilisidian Mit Wallbox daheim und/oder PV-Anlage daheim?

Wir standen die letzten Monate auch vor der Entscheidung, was es werden soll - noch vor den Krieg im Nahen Osten.

Am Ende wurde es ein Verbrenner aus folgenden ( für mich leider zu stark beeinträchtigenden ) Gründen:

  • keine Haus mit Wallbox / PV Anlage -> hier an den paar öffentlichen Säulen muss man erstmal einen Platz bekommen und der Preisunterschied zum Sprit ist da, aber recht klein
  • wir brauchen einen Kombi mit viel Platz -> entweder hast so'ne 350km Kiste von Opel mit 40k€ oder was mit Reichweite und zahlst dich bei Audi, VW, BMW und Mercedes beim e-Kombi ab 75k€ dumm und dusselig

Tja,... ich wollte keine 70k€ min. ( gebraucht! ) für einen e-Kombi latzen... jetzt zahle ich eben 2,10€ für Sprit. ( Ein Glück verbraucht unserer nur 5,4l / 100km )
Enyaq bieten bieten viel Platz, sind technisch ausgereift und bekommst du gebraucht für ~30k
 
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Richy1981 schrieb:
kannst dir ja hochrechnen wie lange du wartest wenn du der 5. bist.....
Diese Erfahrung haben wir alle schon an der Waschanlage gemacht, wenn du drei Autos vor dir hast und es eine Portalanlage ist, dauert es 30 bis 40 Minuten oder noch länger, bis du mit deiner Wäsche fertig bist.

@DERHansWurst
Ein (Elektro)Auto kaufen, das nicht absolut notwendig ist, nur um über die Betriebskosten zu sparen ist Blödsinn. Meine Meinung. Dazu sind Autos in der Anschaffung zu teuer. Es ist was anderes als ein Kühlschrank oder eine Waschmaschine, wobei auch das schon Jahre dauert, bis man ins Plus kommt.
 
DERHansWurst schrieb:
Natürlich fährt man dann eher seinen Benziner, bis er auseinander fällt. Oder nicht?
Und was dann ?

E1M1:Hangar schrieb:
Tja,... ich wollte keine 70k€ min. ( gebraucht! ) für einen e-Kombi latzen..
Ein nagelneuer ID7 GTX mit allen Optionen kostet beim händler keine 70
 
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mesohorny schrieb:
Privat kenne ich allerdings niemanden, der sich in den letzten Jahren einen elektrischen Neuwagen gekauft hat, zu schnell schreitet die Technik voran und zu hoch ist daher der Wertverlust.

Ich vermute, hier wird sich die Statistik auch wieder etwas schöngelogen.

Weil ich mich derzeit privat damit befasse:
Tesla Model Y - Neupreis Aktuell knapp 38.000€ mit Staatlicher Förderung -3000€ (bei mir 4000€).
Komm ich auf 34k. Rechne ich noch die Zinsersparnis über 5 Jahre ein komm ich noch niedriger.

Mobile preise beginnen sich bei Laufleistung bis 40.000km bei ca. 29.000€ für 3 Jahre alte. Extremen Wertverlust sehe ich da nicht. Zumal die neuen Teslas nochmal besser sind bei der Verarbeitung.
 
und das, obwohl Deutschland / die "EU" u.a. mit ihrer "Zollpolitik" den Bürgern die günstigen und guten Elektroautos aus China inkl. dem tollen Konzept der Akkuwechselstationen von NIO mehr oder weniger vorenthalten


edit:
Alphanerd schrieb:
Deshalb least man den auch. Ist dann auch eine Neuzulassung.
dann zahlt man dennoch für die genannten Punkte
 
Zuletzt bearbeitet:
Warum kaufen alle Allmans nur noch so ne hochgelegten Gehhilfen aka Stadtpanzer? Und warum ist auf einmal das E Auto attraktiv? Das war vorher schon günstig im fahren. CDU Fanboy Diesel Dieter kann sich nach 1000km am Stück keine Pause vorstellen 😂

Glückwunsch an die Leute mit günstigen Hausstrom, ich musste immer die Stadtlader oder Supercharger nutzen, damit fuhr ich trotzdem günstiger im Vergleich zu einem Benziner. Mein Leasing lief jetzt aus und ich bin an dem Punkt, wo ich merke, einfach kein Auto mehr zu benötigen. Ich wohne lieber in der Nähe der Arbeitsstätte, anstatt zu pendeln.
 
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Dr. MaRV schrieb:
Ich wohne in einer Stadt, hier gibt es 1 (eine) 22 kW Typ2

Auf 22-kW-Laden habe ich keine Lust. Ich will es nicht – genauso wenig, wie ich mit den Öffis fahren möchte.

Das mit den Öffis verstehe ich wirklich mehr als gut, aber warum will man nicht am 22KW Lader laden? Erschliesst sich mir nicht? Gibt‘s da besondere Probleme? Wenn ja, welche genau? 🤔

Oder ist es die Angst vor dem Starkstrom? Mehr fällt mir tatsächlich gerade nicht ein.
 
@BOBderBAGGER
Kann man es reparieren lassen? Spricht doch nichts dagegen, solange die tragende Substanz noch in Ordnung ist. Selbst ein Motorswap kann günstiger sein als eine Neuanschaffung. Es ist unser innerer Monk, der uns dazu treibt etwas Neues zu kaufen. Nicht weil wir es brauchen, sondern weil wir es wollen. Man redet sich ein, das sich eine Reparatur nicht mehr lohnt, man ohne Investition nicht durch den TÜV kommt, um die unnötige Neuanschaffung vor sich selbst zu rechtfertigen.

Hardware_Junkie schrieb:
Keine Ahnung was hpc sein soll.
Was genau ist HPC?


High Performance Computing (HPC), im Deutschen auch als Hochleistungsrechnen bezeichnet, ist die Nutzung von Supercomputern und parallelen Verarbeitungstechniken zur Lösung komplexer Rechenprobleme.

@BloodGod
Weil ich mir schöneres vorstellen kann als 2,5 bis 4 Stunden zu warten, um den Kübel von 20 % auf 80 % zu bringen. Gibt Autos, die kann man an 22 kW anstecken, laden dann aber trotzdem nur mit 11 kW, weil intern durch die Elektronik begrenzt. ID.7 ist bspw. so ein Kandidat. Ich habe auch keine Lust zur Säule zu fahren, 20 Minuten nach Hause zu laufen, um dann 3 Stunden später wieder zurückzulaufen und die Karre zu holen. Ich wohne nicht in Hamburg, aber dort würde man nach 3h Standzeit am AC-Lader schon Strafen zahlen, ganz gleich ob noch geladen wird oder nicht. Am DC-Lader nach 1h.
 
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BOBderBAGGER schrieb:
Ein nagelneuer ID7 GTX mit allen Optionen kostet beim händler keine 70

Richtig billig, fast schon geschenkt Mensch.
 
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jtr00 schrieb:
Unterwegs laden und keine Angst haben.
Genau diese Arroganz ist es, die den Leuten das E-Auto verwährt. Es ist eben NICHT problemlos möglich zu laden. Vielleicht bei dir in Hamburg oder so.

Ich könnte weder zuhause, noch beim AG laden. Es gibt einen Supermarkt, der 2 Ladesäulen hat - die sind am Feierabend immer belegt. Also: Wo soll ich laden?

BAR86 schrieb:
Ich wohne in einer Gegend wo inzwischen fast jeder ein Balkonkraftwerk oder Solapanele hat
Keine weiteren Fragen, Euer Ehren. Damit bist du ziemlich in einer Bubble drin und siehst eben nicht, wie die Probleme der normalen Leute aussehen.

Nachtrag: E-Auto ist ja schön und gut (grundsätzlich), aber es muss eben zuerst die Ladeproblematik gelöst werden. Und sagen "ja für mich funktioniert es, stellt euch nicht so an" ist KEINE Lösung.
 
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