News Pkw-Neuzulassungen: E-Autos liegen in Deutschland erstmals vor Benzinern

DERHansWurst schrieb:
Ich hätte schon lange ein E-Auto, gerade für meinen Arbeitsweg wäre das gut. Aber ich habe weder zuhause am Haus, noch auf der Arbeit, noch im direkten Umfeld die Möglichkeit, zu laden. Da fängt es schon an.
Von den Anschaffungskosten ganz zu schweigen. Natürlich fährt man dann eher seinen Benziner, bis er auseinander fällt. Oder nicht?
Ich kenne deine Wohnsituation natürlich nicht, aber mal ganz grob wenn es um ein Pendelauto und Anscahffungskosten geht:

Die durchschnittliche Pendeldistanz liegt bei 17km, rund um Großstädte werden das meist um einiges mehr, weil die meisten Pendler ja außerhalb von S- oder Regionalbahnbereichen liegen.
Lass uns den Bedarf einfach auf 40km pro Tag mitteln, weil auch die mit nur den 34km im Schnitt machen auf dem Heimweg zum Einkaufen etc. hier und da noch einen Schlenker. 40km am Tag macht 800km im Monat. Wie angesprochen kenne ich deine Wohnsituation nicht, aber der Verbrauch ließe sich auch vom Keller, Balkon etc. per Schuko-Stecker mal laden, denn:

Verbrauchskosten:
  • EV: 800km = 8 * ~20kW/h (Autobahn mehr, Landstraße weniger) = 160 kW/h = 48 EUR bei 30 Cent.
  • Benziner: 800 km = 8 * 8l (viel Anfahren im morgendlichen Verkehr, also eher mal einen Liter mehr als weniger) = 64l * 1,90 EUR = 122 EUR

Das macht mal 70 EUR Unterschied und wenn du da nochmal 70 EUR drauf legst, kannst du dir ein kleines E-Auto leasen. Und hast da quasi Anschaffung drin, dazu auch meist die Service-Besuche. Wenn du die 70 EUR bei Seite legen würdest für ein neues Auto jeden Monat, hast du auch nach 10 Jahren noch nichts groß drinnen als eine kleine, eher abgefahrere Kiste und dann sind da die regelmäßigeren Unterhaltskosten noch gar nicht drin.

Alleine für den Alltag braucht es also nichtmal groß eine Ladeinfrastruktur privat. Eine lange Kabeltrommel würde reichen oder einmal die Woche während man einkauft, Essen geht oder sonstwas sich an eine Ladesäule hängen. Dann mit Abo, ja, sonst ist auch das teuer und da kommen dann wieder Kosten rein, aber mit ging es rein erstmal raum die Anschaffungskosten gegenzustellen.
 
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War im März mit meiner Mutter auch ein Tesla Y Standard kaufen, als Firmenwagen für sie. Tolles Teil, das fährt sich so gut. Ich werde mir wohl dieses Jahr auch ein E-Auto holen, auch wenn die Spritpreise wieder sinken sollten. Ich denke da an ein gebrauchtes Tesla Model 3 oder vielleicht den neuen Renault Twingo.
 
@sedot
Alle Ersatzteile sind gut erhältlich, ein komplett Motor kostet max. 500€

Oder ich kauf mir für 1000€ nen neuen Alten Polo :freak:
 
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Regonaut schrieb:
Stellt euch vor:

Ihr bekommt knapp über Mindestlohn als Facharbeiter. (1650-1850€ Netto)

Wohnt im 3 Stock zu Miete, ohne Stellplatz.

Habt einen 29 Jahren alten Polo.
Brauche mir das nicht vorzustellen, hatte einen knapp 20 Jahre alten. Nach 10-15 Jahren sollte man 500-1000€ im Jahr für Reparaturen zurücklegen.
Regonaut schrieb:
Max. 5000€ Rücklagen für ein neues Auto.

2-4 Ladesäulen im 13.000 Einwohner Ort.
Was für Ladesäulen denn? AC oder DC? Und selbst das kleinste Kaff hier in der Nähe (keine 8000 Einwohner) hat einen Schnellader am Discounter.
Regonaut schrieb:
Auf Arbeit gibt es keine Lademöglichkeit.
Du hast einen wichtigen Punkt unterschlagen. Wie weit hat man es bis zur Arbeit? Wenn es nur 10km weg ist, dann kommt man doch fast zwangsläufig an einem Schnellader vorbei.
Regonaut schrieb:
Kosten monatlich ca.
200€ Sprit
40€ Versicherung
10€ Steuern

Dafür bekommt man weder das E-Auto geladen noch Geleast.
Was ist mit den TÜV-Kosten? Wartung? Und Versicherung ist individuell. Steuer zahlen BEV-Halter auch nicht.
 
Ich frage mich ehrlich, was ein solches Thema in einem Computerforum verloren hat. Es liegt komplett außerhalb der eigentlichen Fachkompetenz und führt erfahrungsgemäß fast zwangsläufig zu politischen Diskussionen, die niemandem weiterhelfen.

Meine grundsätzliche Meinung dazu – und das lässt sich auf viele andere Bereiche übertragen: Wenn eine Technologie oder Lösung wirklich besser ist, setzt sie sich früher oder später von selbst durch. Wenn das nicht passiert, muss sie subventioniert werden oder man verteuert Alternativen künstlich. Das ist dann aber keine technische, sondern eine politische Entscheidung.

Es wäre generell hilfreich, wenn mehr Menschen über den eigenen Tellerrand schauen würden. Viele tun das leider nicht. Jeder hat unterschiedliche Voraussetzungen, Bedürfnisse und finanzielle Möglichkeiten – und genau deshalb sind pauschale Diskussionen in solchen Threads selten sinnvoll.
 
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H6-Mobs schrieb:
Ist so leider nicht mehr zulässig und somit verboten. Du musst die gleichen Anforderungen erfüllen, wie wenn du eine Wallbox montierst. Heißt separater Zähler und es muss Steuerbar sein.
Deine Aussage stimmt in der Form nicht.

Die §14a ENWG Regelung heißt nicht, dass man unbedingt einen separaten Stromzähler braucht, den braucht man nur für die Module 2 (60% Nachlass auf das Netzentgelt des gesteuerten Gerätes) und 3 (dynamische Netzentgelte für die steuerbaren Geräte).
Wenn du dich nach Modul 1, was alle Privathaushalte machen sollten (weil man in der Regel nicht genug Strom "verbraucht" um bei den anderen Lösungen auf 165 EUR Netzentgeltnachlass zu kommen), entscheidest, dann bekommst du 165 EUR pauschalen Nachlass auf deine Netzentgelte / deine "Stromkosten" und brauchst keinen zweiten Zähler betreiben (und bezahlen).

Die §14a ENWG Regelung erstreckt sich auf steuerbare Verbrauchseinrichtungen ab 4,2 kW Leistung, die ab dem 1.1. 2024 in Betrieb genommen werden.

Für die Installation der eigentlichen Steuerungsanlage ist der Netzbetreiber zuständig (Smartmeter-Gateway usw.), nicht du als Betreiber der Anlage. Dein Elektriker muss in der Regel lediglich ein Bus-Kabel von dem oberen Anschlussraum im Zählerschrank hin zu der zu steuernden Verbrauchseinrichtungen legen. Die technisch genauen Maßnahmen erfährt man aber genau bei dem zuständigen Netzbetreiber selbst, da gibt es im Detail Unterschiede zwischen den Betreibern.

Jetzt kommen die Ausnahmen:
Alles, was vor dem 1.1.2024 in Betrieb genommen wurde ist dauerhaft davon ausgenommen.
Alles, was eine Nachtspeicherheizung ist, ist dauerhaft davon ausgenommen.
Alles, was eine Netzanschlussleistung kleiner 4,2 kW hat ist dauerhaft davon ausgenommen.
Alles, was keine steuerbare Verbrauchseinrichtung (Kochfeld zum Beispiel) im Sinne der Vorschrift ist, ist dauerhaft davon ausgenommen.

Eine CEE16-Steckdose ist keine steuerbare Verbrauchseinrichtung.

Ein "Laie" (Nicht-Elektriker) darf eine mobile Ladelösung in eine vorhandene Steckdose (Schuko bei Ladeziegeln / CEE16 bei mobilen Ladelösungen mit bis zu 11kW Leistung) stecken und betreiben.
Mobile Ladelösungen sind nicht steuerbar.

Eine fest installiere Wallbox zum laden von Elektroautos ist jedoch eine steuerbare Verbrauchseinrichtung und muss, sofern sie jetzt neu installiert wird, entsprechend hergerichtet werden. Im Zweifelsfall muss dafür auch die gesamte elektroinstallation ertüchtigt werden (im Altbaubestand häufig der Fall).

Falls du Fragen dazu hast: Frag deinen lokalen Elektrofachbetrieb oder frag einfach beim Netzbetreiber selber nach.
 
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Fighter1993 schrieb:
das funktioniert nur weil die Auto 700 - 1000km Reichweite haben und in 3 min voll sind.

Skalier das mal hoch auf 20 min und 400km Reichweite.
Merkst selbst das das nicht aufgeht…mit dem Aktuellen Ladenetz!
Das Netz funktioniert nur weil es eben noch von sehr wenigen genutzt wird.

Sollten alle ein E Auto haben klappt es nicht mehr.

Du musst vom klassischen "Tanken" wegkommen. In Zukunft wird man einfach häufiger das Auto einfach anstecken. Sei es beim Einkauf, beim Sport oder im Freizeitpark.
Da braucht niemand zig hunderte Tankstellen bzw Hypercharger. Diese sind wichtig für Fernverkehrstrecken.

So ist es zumindest in Norwegen umgesetzt und ich fand dieses Konzept super. Selten hab ich da mal den Hypercharger genutzt. Dafür muss hier nur die Idee umgesetzt werden und auch die Leute in den entsprechenden Stellen müssten halt weiterdenken.

Du bist hier auch einer der im Henne-Ei-Problemdenken gefangen ist. Natürlich werden mit steigendem Absatz der E-Autos die Lademöglichkeit steigen. Auch sehe ich keine Probleme bei den Netzkapazitäten. Genug Strom wird schon über EE erzeugt, allerdings nicht nachhaltig gespeichert. Da muss die Politik intervenieren und mehr Vorgaben machen und Anreize schaffen, aber die pennt. Und nein, die Grünen waren ganz und gar nicht der Heilsbringer.

An meinem aktuellen Wohnort sind zwei Rewe, Lidl und Kaufland in der Nähe und wo ich einkaufen gehe. Alle haben min. 4 Ladestationen, die Rewe sogar 150kw+.
Wenn wir dieses Jahr in unserem Wunschort bauen können, dann hat dort jeder Supermarkt sogar noch mehr Ladesäulen, unabhängig dass sowieso PV aufs Dach und Speicher in der HWR kommt.
 
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Regonaut schrieb:
Dafür bekommt man weder das E-Auto geladen noch Geleast.
Das ist halt einfach nicht so. Du bekommst ein E-Auto für unter 150 EUR geleast. Wenn du irgendwie, und sei es per Schuko, daheim laden kannst, ist Pendeln so wesentlich günstiger und attraktiver seitens der Kosten und du musst dir um all die Rücklagen für Reparaturen auch nicht mehr die großen Sorgen machen.
 
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Dr. MaRV schrieb:
Ich muss auch nicht alle 2 Stunden auf's Klo und Kaffee saufen, ich schaffe es 550 Kilometer, ohne Unterbrechung in 4 Stunden zu fahren, ohne Unfall, ohne Sekundenschlaf, ohne brenzlige Situation. Ich habe 0 Punkte und habe in 30 Jahren keinen Unfall verschuldet. Bin anscheinend absolut nicht Durchschnitt.

Nur das die heutigen EV locker auch 350 - 450 Kilometer auf der Autobahn schaffen. Da ist auch auch gerne 3,4 - 5 Stunden unterwegs bevor man das erstmal lädt. Wer das akzeptieren kann fein, aber alle 2 stunden war sogar 2019 nicht so. Lass die Fakesnews stecken, habe davon schon genug.
 
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Jadedrache schrieb:
Für den doppelten bis dreifachen Preis wie zu Hause. Na das ist ja schön sozial.
Wo denn? Vielleicht beim Adhoc-Preis für Ahnungslose bei abzockenden Anbietern.

Aber sonst? AC-Laden bei manchen Supermärkten kostet ähnlich viel wie der Hausstrom. Wer enorm viel laden muss holt sich ein Abo für 5-10€ im Monat, und lädt dann für 39 Cent auch am Schnellader.
 
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Regonaut schrieb:
Oder ich kauf mir für 1000€ nen neuen Alten Polo :freak:
Ein Freund von mir hat auch eine Vorliebe für sehr alte Autos, der kann sich diesen Luxus aber auch leisten. Unabhängig von den momentanen Benzin Preisen.
 
Rawday schrieb:
Du musst vom klassischen "Tanken" wegkommen. In Zukunft wird man einfach häufiger das Auto einfach anstecken. Sei es beim Einkauf, beim Sport oder im Freizeitpark.
Und damit das funktioniert, muss es genug solcher Parkplätze geben. Die sind noch immer begrenzt. An unserem Supermarkt gibt es bspw. 4 öffentlichen Stellplätze mit Ladetechnik. Das Parkhaus ist noch ohne Plätze. Der Aldi um die Ecke hat auch nur 2-3 Stellplätze. Beim Edeka, der neu gebaut wurde, sogar nichts. Die Tankstelle um die Ecke hat 4 Plätze. Die andere Tankstelle gar keine.
Und auch in der Innenstadt. Da wurde zwar von Contipark teils "massiv" gebaut, aber auch nur so viel, dass quasi auf der ersten Ebene Ladesäulen sind...
Die Parkhäuser sind am Wochenende VOLL. Wenn wirklich jeder E-Auto fahren würde, würde das schlicht nicht ausreichen.

Und "kurz aufladen". Wenn ich für 20 Minuten im Laden bin, ist mein Auto wie weit aufgeladen? Heißt also eher beim Großeinkauf. PLUS hoffen, dass ein Parkplatz mit Ladesäule auch frei ist. Fun Fact: Die 4 Dinger am REWE sind fast durchgehend belegt.
Soll ich dir auch sagen warum? Weil da halt nicht nur ein REWE ist, sondern auch Wohnbebauung mit Mehrfamilienhäusern. Wo laden die wohl ihr Auto, wenn nicht an der Ladesäule in der Straße.

Das ist durchaus eine Herausforderung. Wenn man dann noch bedenkt, dass wir ja eigentlich weg davon wollen, öffentlichen Raum für Autos zu reservieren, kann es halt auch nicht sein, dass wir eher wieder Parkraum in diesem Bereich schaffen.

Und ich wohne in Köln.

Rawday schrieb:
An meinem aktuellen Wohnort sind zwei Rewe, Lidl und Kaufland in der Nähe und wo ich einkaufen gehe. Alle haben min. 4 Ladestationen,
Ja aber das ist es. Wenn alle E-Autos fahren, was willst du mit den 4 Ladestationen erreichen, wenn da weiß nicht 40-50 Parkplätze ohne Säule sind?

Du musst mit einem E-Auto, wenn du keine eigene Ladesäule hast, halt schon viel mehr planen, als mit einen Verbrenner. Den tankst du in unter 5 Minuten voll und fährst im Zweifel 1000 Kilometer damit.
 
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Also ich, 45, männlich, 180 cm lang (Körper) schaffe keine 350 bis 400 km auf der Autobahn. Nach 250 km ist bei mir Schluss, dann muss ich erst mal Energie auftanken.
Edit: Zum Glück fühlt mein Auto mit mir und ist dann auch alle.
 
Tharan schrieb:
Das ist halt einfach nicht so. Du bekommst ein E-Auto für unter 150 EUR geleast. Wenn du irgendwie, und sei es per Schuko, daheim laden kannst, ist Pendeln so wesentlich günstiger und attraktiver seitens der Kosten und du musst dir um all die Rücklagen für Reparaturen auch nicht mehr die großen Sorgen machen.
This!
Ich habe meinen Smart für 117 € im Monat geleast und das erste Jahr mit Verlängerungskabel und Ladeziegel geladen.
Wer will der kann, Ausnahmen gibt es natürlich immer.
 
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kachiri schrieb:
Du musst mit einem E-Auto, wenn du keine eigene Ladesäule hast, halt schon viel mehr planen, als mit einen Verbrenner.
Das ist richtig.

kachiri schrieb:
Den tankst du in unter 5 Minuten voll
Klappt so gut wie nie; es sind so gut wie immer noch ein paar Leute vor dir an der Kasse.

kachiri schrieb:
und fährst im Zweifel 1000 Kilometer damit.
Bei weiten nicht mit jedem Verbrenner.
 
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Unsere Anforderung war letztes Jahr ein familientaugliches, geräumiges Auto für um oder unter 25k und weniger als 20k km drauf.
Ist dann ein Ateca geworden.
Sind bisher ganz zufrieden.
Für den Preis gab es nix deutlich besseres auf dem Markt.
Der Dacia Bigster wäre noch interessant geworden aber kam leider zu spät und halt auch nur Hybrid. Von E-Autos in der Preisklasse brauch erst gar nicht anfangen.
Ladesäulen und Wallbox gibt es hier nicht. Eigeninvestitionen werden da erst interessant wenn man nicht mehr zur Miete wohnt.
 
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@ayngush Jetzt nimmst Du dir bitte noch die VDE-AR-N 4100 vor und revidierst dein Post bitte. Was der Gesetzgeber vorschreibt ist das eine, was dein VNB vorschreibt das andere. Einfach nur die Ki fragen ist nicht. Dafür ist sie zu dumm.
 
kachiri schrieb:
Und "kurz aufladen". Wenn ich für 20 Minuten im Laden bin, ist mein Auto wie weit aufgeladen? Heißt also eher beim
Kommt auf das Auto an. Der übliche Benchmark ist 10-auf-80-in-30. In 20 Minuten sollte man einen halben Akku reinbekommen. Aber kommt auch auf den Lader an, so manche mistigen Supermarkt-Lader können nur 2x30KW, d.h. es kommt nicht viel rein, wenn ein zweiter sich an die Säule stellt. Ist Glückssache.
kachiri schrieb:
Großeinkauf. PLUS hoffen, dass ein Parkplatz mit Ladesäule auch frei ist. Fun Fact: Die 4 Dinger am REWE sind fast durchgehend belegt.
Soll ich dir auch sagen warum? Weil da halt nicht nur ein REWE ist, sondern auch Wohnbebauung mit Mehrfamilienhäusern. Wo laden die wohl ihr Auto, wenn nicht an der Ladesäule in der Straße.
Auto-Besitz in hirnlos verdichteten Siedlungen ist allgemein nun wirklich kein neues Problem. Das Laden kommt nur ein als ein weiterer Aspekt dazu.
 
Araska schrieb:
Klappt so gut wie nie; es sind so gut wie immer noch ein paar Leute vor dir an der Kasse.
Komisch. Klappt bei mir so gut wie immer. Ich muss nicht einmal an der Säule warten. Bezahlt wird eh per App.

Araska schrieb:
Bei weiten nicht mit jedem Verbrenner.
"im Zweifel". Und selbst wenn es nur 500-600 Kilometer sind: Ist ja schnell wieder aufgetankt. Kommt im Endeffekt natürlich auf die Fahrweise an. Aber auch ein Elektroauto kannst du so fahren, dass es seine Maximalreichweite niemals erreichen wird ;)
Ergänzung ()

Fixy Hartmann schrieb:
Auto-Besitz in hirnlos verdichteten Siedlungen ist allgemein nun wirklich kein neues Problem. Das Laden kommt nur ein als ein weiterer Aspekt dazu.
Na ja. Die Leute pendeln zum Teil natürlich auch. Also auch in der Großstadt kann ich im Zweifel nachvollziehen, warum man ein Auto besitzt. Also zumindest ein Auto. Wenn es dann pro Familienmitglied eines ist... Anderes Thema.
Problem ist und bleibt halt: Die aktuelle Ladeinfrastruktur wäre doch maßlos überfordert mit einer höheren Quote an E-Autos. Sie ist es gerade in Ballungsgebieten schon heute.


Wenn es nach mir geht hätte ich heute lieber auch schon eine höhere Quote an E-Autos... Hat man in Deutschland halt über Jahrzehnte verpennt und unsere riesige deutsche Autoindustrie, die Jahrzehnte die Welt dominiert hat, hat es jahrelang verpennt und wird jetzt vor allem von den Chinesen eingeholt. Aber die Chinesen sind ja alle blöd, wird seit Jahren gesagt. Sagte man auch zum Kohleausstieg: Aber die Chinesen haben doch auch so viele Kohlekraftwerke und verursachen doch viel mehr CO2. Dabei geht es ja nicht allein nur um CO2, sondern einfach um die Tatsache, dass es Sinn macht, seinen Energiehaushalt unabhängiger zu gestalten.

(Wobei man sicher auch darüber sprechen müsste, wo die Rohstoffe für die Batterien herkommen)
 
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