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NewsPkw-Neuzulassungen: E-Autos liegen in Deutschland erstmals vor Benzinern
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Nissan Leaf, Tesla Model S, Renault Zoe, BMW i3, der erste e-Golf und solche sind dir demnach nicht bekannt?
Alles Elektrofahrzeuge die seit über 10 Jahren im Verkauf sind. Beschäftige dich besser nicht mit deren Akkudegradation. Und für danach auch nicht mit second life Lösungen für Akkus.
Könnte was viel fürs verschrobene Weltbild sein, so auf den Sonntag …
Das ist kein Quatsch, das Zeug muss auch gekauft werden um auf günstige Ladekosten zu kommen.
Ergänzung ()
UweW. schrieb:
Warum wird in diesen Diskussionen immer ein Highend E-Auto für >150.000€ und auf der anderen Seite ein 20 Jahre alter Verbrenner mit 200.000km auf der Uhr gerechnet?
1.) VW iD3 vs. Golf -> Preise anschauen. Bei gleichen PS ist der Golf mit vergleichbarer Ausstattung teurer
Wer 11 kW in der Küche hat, hat ein völlig anderes Problem... zumal ein ganzes Viertel bereits mit dieser Leistung pro Küche auch schon Probleme hätte.
Wer 11 kW in der Küche hat, hat ein völlig anderes Problem... zumal ein ganzes Viertel bereits mit dieser Leistung pro Küche auch schon Probleme hätte.
11kW ist die ganz normale Anschlußleistung eines E-Herds, Standard in wohl den allermeisten Haushalten.
3phasig, abgesichert mit 16A.
Meine Nachbarn stehen nicht im Dunkeln, wenn ich koche oder backe, oder beides gleichzeitig mache. Genauso wenig tun sie das, wenn mein Auto an der Wallbox klemmt (so ganz ohne PV auf dem Dach). Es geht sogar alles gleichzeitig.
Schlimmer noch, ich befürchte, manche Nachbarn benutzen ihren Herd zu ähnlichen Zeiten, wie ich.
...
Und zur Relevanz der Ineffizienz: Die Lobby hat das mal schön vorgerechnet und nimmt dabei an, dass ab 2030 ein logistisches Wachstum bei der Beimischung einsetzen würde, was (s. oben) an der Realität vorbei gedacht ist. Die Kosten sind ohne Gewinnaufschlag und Steuern Anhang anzeigen 1720626
Also selbst wenn man keine Relevanz in der Effizienz sieht, sind die E-Fuels bis 2035 kein ernstzunehmendes Thema, obwohl sie in einigen Bereichen sogar gebraucht würden.
Lies doch bitte was da da schreibst. Du zeigst mir hier Produktionskosten inkl. Transport. Ich sage nun zum 4ten Mal, das es um die Nutzung des immer größeren Bergs an Müllstrom geht, den die Energiewende zwangsläufig produziert. Schon ab einem Anteil von ca. 80% EEG Strom ist dieser Müll vorhanden, da diese alleine das Netz nicht stabil halten können. Was da bei den festgelegten Zielen des EEG Ausbaus an Müll anfällt ist gigantisch und dieser fällt in Deutschland an.
h00bi schrieb:
Die Elektrolyse ist aber nicht wirtschaftlich, wenn du sie nur zeitweise bei Überschuss einschaltest. Zumindest bei aktuell verfügbarem Überschuss.
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Wenn ich das Netz stabilisieren muss und dazu Anlagen abschalte oder Strom verschenke, bzw. nur mit Aufpreis losbekomme, das ganz aber auch nur bis zur Übertragungskapazität, dann rechnet sich die dezentrale Elektrolyse schon, selbst wenn ich mit dem Wasserstoff gar nichts mache, weil die Überschussvernichtung schon das verfolgte Ziel sein kann.
Das Argument, besser gar nichts zu tun, nur, weil es andere gibt, die auch noch nicht mitmachen, hat bei uns dazu geführt, dass die deutschen Autobauer bei der E-Mobilität nicht - wie früher - führend sind, sondern Tesla und den Chinesen hinterherlaufen müssen.
Mich wundert tatsächlich, dass das krampfhafte Festhalten an einer schmutzigen und veralteten Technik offenbar so stark ideologisch besetzt und motiviert ist. Ich stelle mir gerade vor, wie sich die Menschen zu Beginn des 20. Jahrhunderts in den Schlaf geweint haben, weil man ihnen die schönen Dampfmaschinen weggenommen hat
Aber ganz im Ernst: Schlimm genug, dass es so lange gedauert hat, bis die lauten Dreckschleudern ersetzt werden konnten. Das jetzt - wo es endlich möglich ist - auch noch zu verzögern, ist etwas, für das mir das Verständnis fehlt.
Lies doch bitte was da da schreibst. Du zeigst mir hier Produktionskosten inkl. Transport. Ich sage nun zum 4ten Mal, das es um die Nutzung des immer größeren Bergs an Müllstrom geht, den die Energiewende zwangsläufig produziert.
Ändert ja nichts daran, dass es bis 2035 keine Kapazitäten für E-Fuels gibt, mit denen man Energieüberschüsse nutzen könnte oder hab ich die riesige Fischer-Tropsch-Anlage irgendwo in der Republik übersehen, die das leistet?
Wenn ich das Netz stabilisieren muss und dazu Anlagen abschalte oder Strom verschenke, bzw. nur mit Aufpreis losbekomme, das ganz aber auch nur bis zur Übertragungskapazität, dann rechnet sich die dezentrale Elektrolyse schon, selbst wenn ich mit dem Wasserstoff gar nichts mache, weil die Überschussvernichtung schon das verfolgte Ziel sein kann.
Überschußstrom kann man mit nur sehr geringen Verlusten in Batterien speichern. Dazu muß man nicht rund ⅔ des gewonnenen Stroms aus EE in chemische Prozesse vergeuden. Zudem lassen sich Batterien bei Unterversorgung sekundenschnell ans Netz klemmen.
Man kann sogar BEV netzstabilisierend laden. Das ist heute schon Realität und von Stromanbietern beispielsweise durch sogenannte Grid Rewards gefördert.
Gerade jetzt echte Daten mal abgefischt aus dem Livestream elektrotrucker.
Soweit ich weiß geht es um einmal ne fahrt mitm elektro LKW von Deutschland bis in die arktis region in Norwegen müsste das gewesen sein und mit verbrenner gabs wohl nochmal die exakt selbe tour.
e-lkw war im winter denkbar schlechte bedingungen wenn man so will.
Da der Untertitel vom Video:
Im zweiten Teil der Norwegen-Deutschland Tour vergleichen wir nach fast 3.000 km in der Kolonne die Kosten und die CO2-Emissionen zwischen dem Diesel DAF und dem Elektro DAF. Zudem gibt es in diesem Video weitere spannende Insights zum Thema Depot-Ladeinfrastruktur und ich spreche auch darüber, warum wir immer mehr Elektro-LKW an öffentlichen Ladesäulen sehen, obwohl die Zulassungszahlen das gar nicht vermuten lassen. Viel Spaß mit dieser Episode des Elektrotruckers.
Überschußstrom kann man mit nur sehr geringen Verlusten in Batterien speichern. Dazu muß man nicht rund ⅔ des gewonnenen Stroms aus EE in chemische Prozesse vergeuden. Zudem lassen sich Batterien bei Unterversorgung sekundenschnell ans Netz klemmen.
Man kann sogar BEV netzstabilisierend laden. Das ist heute schon Realität und von Stromanbietern beispielsweise durch sogenannte Grid Rewards gefördert.
Zitat aus dem hier verlinkten Spiegel-Artikel über unsere Wirtschaftsministerin zum Thema Batteriespeicher:
Es stehen auch schon riesige Mengen privaten Kapitals dafür bereit, ohne jede Subvention: Für Batteriespeicher liegen Anschlussbegehren für mehr als 500 Gigawatt Leistung allein für Deutschland vor. Die werden nicht alle gebaut, aber die Größenordnung ist trotzdem ein Indikator für einen Markt, der weltweit gerade in atemberaubendem Tempo wächst.
... nein, nicht alle! Und was die (Milchmädchen)-Berechnungen zu den Kosten pro GW erzeugten Stroms angeht: In diesen Berechnungen werden bis heute in der Regel weder die Kosten für die Endlagerung (und die Kosten der Suche nach einem bisher noch nicht gefundenen Lagerort) berücksichtigt, noch alles, was für einen (sicheren) Betrieb solcher Kraftwerke notwendig ist. Auch die Umweltbelastung durch Strahlung und Erwärmung von Flüssen etc. wird oft ignoriert.
Und das sind ja "nur" die Kosten, wenn alles perfekt funktioniert. Für die Behebung der Folgen des Unfalls in Fukushima geht man heute von Kosten von mehr als 500 Milliarden US-Dollars aus.
Selbst, wenn man das Leid der Menschen und Tierwelt mal ganz außen vor lässt, zieht sogar so ein einzelner Unfall die gesamte Kostenbilanz so weit ins Minus, dass kein vernünftig denkender Mensch noch auf die Ideen kommen kann, dass es ein Fehler war, diese Kraftwerke abzuschalten.
Das Schöne für die Betreiber ist natürlich, dass sie den Strom scheinbar günstig abgeben können, weil der riesige Kostenapparat, der dafür notwendig ist, ganz geschickt über Steuergelder finanziert wird.
So verdienen die Betreiber ordentlich Geld und die Energie-Nostalgiker können weiter träumen, dass alles besser und billiger wäre, wenn wir die schönen Atomkraftwerke noch hätten.
Geht am Thema vorbei, denn meines war nicht der Strommix bei uns, sondern dass andere Länder wie eben Polen nicht so einen dreifachen Salto machen wie Deutschland sondern langsam umstellen. Eben wirtschaftlich sinnvoll. Hier wollte man alles gleichzeitig. Dadurch benachteiligt man sich unnötig.
trendliner schrieb:
Schau dir besser das gesamte Video an, sei aber nicht enttäuscht, wenn sich deine Meinung und Behauptungen als unhaltbar herausstellen.
Ernsthaft? China und ideologiefrei oder Gemeinwohl in einem Satz? Dort wird rücksichtslos einfach alles durchgesetzt, was der Regierung in den Sinn kommt.
Geht am Thema vorbei, (..) Lesen geht 5x so schnell, daher schaue ich solche Videos nie ganz, aber die Ausschnitte haben an meiner Meinung schon mal nichts geändert.
Es lohnt sich, die paar Minuten in die Erweiterung des Horizonts zu investieren. Dann hättest du auch relativ schnell festgestellt, daß der Link nicht am Thema vorbeigeht und daß dein Mythos keinem Faktencheck standhält.
Dieses "ideologiefrei"-Geschwafel. Jedes Ideal, Glaube, Weltvorstellung die als Basis für Politik herhält ist eine Ideologie. Wer sich selbst die Freiheit von Ideologie zuschreibt will einfach seine Ideologie nicht zur Diskussion stellen. Und Gerade das politische System in China ist getrieben von Ideologie der nationalen Unabhängigkeit sowie Wirtschaftswachstum.
Edit: Wobei Umweltschutz in China mittlerweile auch eine Rolle spielt. Eskalierende Umweltfolgekosten sind halt auch da unbeliebt.
RMS_der_Zweite schrieb:
Geht am Thema vorbei, denn meines war nicht der Strommix bei uns, sondern dass andere Länder wie eben Polen nicht so einen dreifachen Salto machen wie Deutschland sondern langsam umstellen. Eben wirtschaftlich sinnvoll. Hier wollte man alles gleichzeitig. Dadurch benachteiligt man sich unnötig.
Den Ausbau erneuerbarer wird in Deutschland immer wieder sabotiert. Die Anlagenbauer für Windkraftanlagen haben mächtig einen abbekommen, unsere Solarbranche (Produktion von Zellen/Panelen) wurde in die Pleite geführt. Dafür zahlen wir gerade am Weltmarkt utopisch hohe Preise für den Import von Energierohstoffen.
Zweimal aufstrebende Industriezweige samt der erfolten Investitionen/Subventionen abgefackelt, Bundesländer die beim Netzausbau bremsen, bei Windkraftanlagen Auflagen stellen, ein VDE der mit Normierung legale Balkonkraftwerke unwirtschaftlich werden lässt..
Du willst es LANGSAMER?
Im Jahrestakt 2..3% der eigenen Energieversorgung auf erneuerbare Energien verlagern ist ein gewaltiges Tempo.
Edit: Tabelle überlebt das Einfügen nicht. Nehmt den Link.
Die letzten, fetten Prozentwerte in jeder Zeile sind der Anteil Erneuerbare.
Und dabei nicht begriffen, dass es nicht nur um die Anschaffung eines Fahrzeuges ging, deswegen gehe ich nicht auf Ausführungen ein, wenn mein Gegenüber den Kontext schon nicht begriffen hat.
Ergänzung ()
Piktogramm schrieb:
Den Ausbau erneuerbarer wird in Deutschland immer wieder sabotiert. Die Anlagenbauer für Windkraftanlagen haben mächtig einen abbekommen,
Zurecht! Ich lebe selbst in einer Region, die einen enormen Überschuss produziert, der abgeregelt werden muss. Da noch mehr hinzustellen, der ebenfalls abgeregelt werden muss und trotzdem bezahlt werden soll, ist nicht zielführend. Das ist nur unsäglich teuer und einige wenige schaufeln sich die Taschen voller Geld.
Ich tatsächlich schon, der Ausbau von Erzeugern muss verlangsamt werden, bis die Netze ausgebaut und Speicher geschaffen worden sind. Nach spätestens 20 Jahren nach Bau der aktuell noch subventionierten Anlagen wird sonst der Spuck ein jähes Ende finden. Dann ist das Geschrei groß, dass sich das ja nicht mehr lohne, etc. bla bla. Dann wird Bestand nicht mehr ersetzt werden und somit wird das ganze nach und nach verschwinden.
Solange die Erneuerbaren von Konventionellen gestützt und vom Staat subventioniert werden müssen, ohne an der Infrastruktur etwas zu ändern, die dafür mitverantwortlich ist (neben dem Merit-Order-Prinzip), läuft die Geldvernichtungsmaschine weiter und weiter.
Die Mär nach 100 % erneuerbarern hat nun mal kein Happy End, wenn der darüber erzeugte Strom doppelt und dreifach bezahlt aber nicht sinnvoll genutzt werden kann. Mit Binsenweisheiten wie "Die Sonne schickt keine Rechnung" lässt sich eine Energiewende, die durchaus sehr sinnvoll ist, eben nicht erreichen.