Fragen:Hovac schrieb:Das ist massiver, teurer Müllstrom
Was ist massiver Strom?
Warum ist dieser Strom teuer? Noch teurer wie Kohle oder gar Atom?
Und was ist daran Müll?
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Fragen:Hovac schrieb:Das ist massiver, teurer Müllstrom
Sorry, wir reden schon wieder von unterschiedlichen Sachen. CO2 regt doch das Wachstum an und das 2. war eine Frage, ob es stimmt, dass das Biomassewachstum stimuliert wird. Das wurde ja mit der NASA Studie bejaht. Ist da irgendwas falsch?catch 22 schrieb:also für mich klingt sowas hier
schon nach einem förderlichen Aspekt
Ich möchte da nichts diskutieren. Wenn ihr aber mir Sachen unterstellt, dann verwehre ich mich diesen.trendliner schrieb:Der Thread hier dreht sich um Zulassungszahlen der BEV im März, im weiteren Sinne ggf. noch um die Folgen für die Umwelt.
Zumindest ich interpretiere damit eine Aussage, wie die von dir, immer in diesem Kontext. Wenn du etwas anderes diskutieren möchtest, wäre das nicht in einem eigenen Thread passender?
Ich lenke die Diskussion überhaupt nicht in andere Bahnen. Die Luftqualität, sprich Feinstaub, wird sich in der Stadt nicht stark verbessern durch BEV und Pflanzen profitieren vom CO2 Düngeeffekt. Beides klar so benannt in den zitierten Studien. Wen trolle ich denn damit? Verstehe ich nicht. Habe ich irgendwann gesagt, dass ich den Effekt auf das Klima bzw. den Klimawandel nicht sehe? Habe ich irgendwo gesagt, dass ich den Wechsel vom Verbrenner auf die BEVs nicht will? Habe ich irgendwo gesagt, dass das alles Mumpitz ist? Nein, ich habe nur 2 Sachen genannt, die man realistischer Weise auch sehen sollte. Und dann kann man die in den Kontext setzen. Das macht ihr aber nicht, sondern verfallt in einen Beißreflex. Wenn ihr bzw. du dich dadurch getrollt fühlst, dann ist das Problem auf deiner/eurer Seite. Man kann immer jemanden auf die Ignoreliste setzen, wenn einem derjenige warum auch immer nicht passt.Incanus schrieb:Und Du bringst ständig Themen ein, die nichts mit dem des Threads zu tun haben und lenkst damit die Diskussion in andere Bahnen. Daher bleibe ich dabei, das ist Trollverhalten.
Wo wir wieder beim Thema Effizienz sind, was hier aus Sicht einiger aber keine Rolle spielt. E-Fuel-Kreisläufe sind im Grunde wie ein Glas Wasser, das ich vom Tisch stoße, alles wieder zusammensuche, zusammenbaue und dann wieder vom Tisch werfe usw. Der Energieaufwand, um entropische Prozesse reversibel zu machen, ist einfach enorm.chithanh schrieb:DAC (direct atmospheric capture) ist noch im Versuchsstadium.
Da würde ich den überschüssigen Strom aber lieber in eines von Frau Reiches Fusionskraftwerken leiten. Die haben gerade ungefähr den gleichen Zeithorizont wie E-Fuels, würden aber weniger verbrauchen: Die ZeitHovac schrieb:Da dir anscheinend das ganze Thema fehlt, z.B. in Wikipedia Hellbrise eingeben.
Wie ist wohl die Entwicklung bei dem geforderten Zubau.
Vielleicht verstehst du es ja so, obwohl ich daran Zweifel.Boimler schrieb:Wo wir wieder beim Thema Effizienz sind, was hier aus Sicht einiger aber keine Rolle spielt. E-Fuel-Kreisläufe sind im Grunde wie ein Glas Wasser, das ich vom Tisch stoße, alles wieder zusammensuche, zusammenbaue und dann wieder vom Tisch werfe usw. Der Energieaufwand, um entropische Prozesse reversibel zu machen, ist einfach enorm.
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Ernsthaft?Samurai76 schrieb:Fragen:
Was ist massiver Strom?
Warum ist dieser Strom teuer? Noch teurer wie Kohle oder gar Atom?
Und was ist daran Müll?
Elektrolyseure können nicht einfach dauerhaft ein und aus geschaltet werden, sie benötigen schon eine gewisse Grundlast, die immer verfügbar ist. 3% oder 5% des deutschen Stromverbrauchs ganzjährig, die 'über' sind, reichen da bei weitem noch nicht. Und wenn man die 3-5% mit Batterien aufs ganze Jahr streckt, ist's plötzlich gar nicht mehr 'viel'.Hovac schrieb:Vielleicht verstehst du es ja so
Dann hier mal ein Tipp vom Elektriker:Duststorm schrieb:Ergo, ich würd meinem Mieter gern eine Wallbox geben, aus wirtschaftlicher Sichtweise jedoch nicht darstellbar.
Danke, werde ich prüfen!ghecko schrieb:Dann hier mal ein Tipp vom Elektriker:
Es geht also schon wenn man will.
Das ist nicht der Sinn von "massiv". Du meinst scheinbar "enorm", dann schreib das doch so. Im Zweifel bitte den Duden bemühen, danke.Hovac schrieb:
- Massiv im Sinne von viel, eine große Menge.
Das lässt sich vermutlich politisch regeln. Da werden vermutlich einige Alt-Anlagen-Besitzer mit absurd hohen Einspeisevergütungen nach "Gerechtigkeit" und "Vertrag" schreien, aber unser aktuelles Berechnungsmodell ist sowieso absurd (EEG, Netzendgelte, Steuern auf Steuern), da kann der Staat bestimmt eine Lücke finden, um den Einspeisern den unnötigen Strom wieder madig zu machen.Hovac schrieb:
- Teuer weil er bezahlt werden muss, auch wenn ihn niemand braucht.
Das bezweifle ich aber stark. Gerade Atom kann man nicht gut regeln, die müssen stundenlang hoch- und runterfahren.Hovac schrieb:
- Daher wären Kohle und Atom auch nicht teurer, denn die wären nicht produziert worden, weil man sie nicht abnehmen muss.
Erfahrungen nicht, habe eine CEE-Dose gesetzt. Vielleicht geht das ja auch bei dir?Duststorm schrieb:Hat hier jemand Erfahrungen damit, ein E Auto ganz normal an der Steckdose zu laden?
Ich lade regelmäßig bei den Schwiegereltern über eine normale Schuko-Steckdose.Duststorm schrieb:Hat hier jemand Erfahrungen damit, ein E Auto ganz normal an der Steckdose zu laden?
Der von mir erwähnte Go-E Charger hat einen internen Zähler, d.h. du könntest die genauen kWh ermitteln die du geladen hast und entsprechend in der Firma angeben.Duststorm schrieb:Problem ist nur das ich den Strom dann nicht über die Firma abrechnen kann da hier dann der private Stromzähler zählt. Aber gut, linke Tasche, rechte Tasche
Das würde ich vorher mit der Firma abstimmen. Manche sind sehr flexibel und wollen nur Screenshots vom Zähler des Ladereglers (Wallbox/ICCB/...).Drummermatze schrieb:Der von mir erwähnte Go-E Charger hat einen internen Zähler, d.h. du könntest die genauen kWh ermitteln die du geladen hast und entsprechend in der Firma angeben.
Und dann noch Win-Win-Win, der Wagen steht in der Firma mit Netz gesteckt. Weiterhin Netzdienlich und per SW dann einstellbar, mit wie viel % des Akkus das Netz arbeiten darf. Dieser Service wird dann natürlich auf Zeit entlohnt (vom Versorger? Firma? Oh, da herrscht glaube massiver Regelbedarf).Fixy Hartmann schrieb:Win-Win-Situation
Das Laden an so einer einpoligen 16A CEE Dose ist quasi wie das Laden an einer Schuko-Steckdose, nur sind die Schukosteckdosen nicht dafür gedacht, über längere Zeit mit 16A belastet zu werden.Duststorm schrieb:Hat hier jemand Erfahrungen damit, ein E Auto ganz normal an der Steckdose zu laden?
Wie gesagt, nicht nur die Dosen sondern auch die Leitung an sich kann ein Knackpunkt sein. 1,5mm² statt 2,5mm² bedeutet auch mehr Verlust durch Abwärme, also Energie- bzw. Geldverluste. Ist nicht viel, aber auch Kleinvieh macht Mist.ghecko schrieb:Das Laden an so einer einpoligen 16A CEE Dose ist quasi wie das Laden an einer Schuko-Steckdose, nur sind die Schukosteckdosen nicht dafür gedacht, über längere Zeit mit 16A belastet zu werden.
Im Prinzip ja. Aber wie immer, es kommt drauf an. Es gäbe auch Zwischenlösungen, z.B. eine alte oder ungünstig verlegte Leitung vorhanden, aber 3-phasig? Diese könnte man mit 13A betreiben, also mit ca. 9kW. Damit also ca. 300km Reichweite in 5 Stunden nachladen.ghecko schrieb:Aber an sich: Laden mit effektiv ~3,5kW bedeutet 3,5kWh laden in einer Stunde. Ein 50kWh Akku (250-300km Reichweite) ist damit in ~15h voll. Und da man in der Regel keine 50kWh am Tag verfährt, reicht das Nachladen mit ~3kW über Nacht vollkommen aus.
Bei Shelly habe ich persönlich gewisse Bedenken. Ist hübsch, kann man machen. Aber für eine Abrechnung sollte es wenigstens eine MID-geeichte Lösung sein.ghecko schrieb:Ich würde nur drauf achten, das eben die CEE-Dosen und 2,5mm² Kabel genutzt werden und nicht Schukostecker / 1,5mm². Als Freischaltung/Energiezähler bekommt jeder einen Shelly oder einen kleinen Anschlusskasten mit Schlüsselschalter/Energiezähler.
Wie meinen, Somalia hat jetzt einen bürokratisch-sozialistischen Wohlfahrtstaat?foofoobar schrieb:Warum wanderst du nicht nach Somalia aus?
Dann fällt man aber wieder unter steuerbare Verbrauchseinrichtungen, das was wir gerade vermeiden wollen.Fixy Hartmann schrieb:Diese könnte man mit 13A betreiben, also mit ca. 9kW. Damit also ca. 300km Reichweite in 4 Stunden nachladen.
Hab ich oben erwähnt dass für solche Steckdosen 2,5mm² besser sind.Fixy Hartmann schrieb:Wie gesagt, nicht nur die Dosen sondern auch die Leitung an sich kann ein Knackpunkt sein. 1,5mm² statt 2,5mm² bedeutet auch mehr Verlust durch Abwärme, also Energie- bzw. Geldverluste. Ist nicht viel, aber auch Kleinvieh macht Mist.
Das dies keine geeichte Lösung ist, ist mir klar. Aber solange das Mietern und Mieter klar ist, kann man zb. irgendwo einen alten Ferraris-Zähler vor die Dosenverteilung setzen und die Kosten darüber anteilig umlegen.Fixy Hartmann schrieb:Bei Shelly habe ich persönlich gewisse Bedenken. Ist hübsch, kann man machen. Aber für eine Abrechnung sollte es wenigstens eine MID-geeichte Lösung sein.
Hier. Zwei Jahre lang gemacht. Geht.Duststorm schrieb:Hat hier jemand Erfahrungen damit, ein E Auto ganz normal an der Steckdose zu laden?
Ich verstehe den Punkt mit der überschüssigen Energie durchaus, aber deinerseits solltest du dich mal mit Entropie und dem zweiten Hauptsatz der Thermodynamik befassen. Die spielen bei E-Fuels eine außerordentliche Rolle und sind der Hauptgrund, warum selbst überschüssiger Strom daran verschwendet werden würde. Ein einmal laufendes Fusionskraftwerk wäre hier vielleicht sogar die sinnvollere Lösung, aber dann müsste man das Problem der CO2-Fixierung immer noch effizient lösen.Hovac schrieb:Vielleicht verstehst du es ja so, obwohl ich daran Zweifel.
Es ist das Glas Wasser, das man unter die tropfende Leitung hält.