News Pkw-Neuzulassungen: E-Autos liegen in Deutschland erstmals vor Benzinern

TeaShirt schrieb:
Vermutlich weil viele gemerkt haben die Reichweitenangst ist eingebildet. Im Alltag von mehr als 50% der EV fahrer spielt das gar keine rolle.
Weil die nur kurzstrecke auf Arbeit fahren.... Natürlich spielt das dann keine Rolle....

Wer sich Fotovoltaik auf dem Dach des Eigenheims und das entsprechende Auto leisten kann ist fein raus alle anderen wird es früher oder später treffen das da dann auch der gefahrene km mit Strom teuer wird, da wird schon an der Preis schraube gedreht da muss man sich keine Illusion machen
 
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kolyeah schrieb:
Es ist immer wieder witzig wie in einem hightech-forum wie hier es immer noch so viele leute gibt die an verbrennern festhängen obwohl die technologie doch, gerade für sonst so "early-adopter" wie uns, jetzt schon ganz geil ist.

ich verstehe schon viele der gründe sich (bis vor 14 tagen ca.) noch einen verbrenner zu kaufen, uns sei es aus liebhaberei.

aber kommt schon.. die EV-technik ist schon cool!
Dann erklär mir doch bitte mal anhand von trockenen Fakten was ein E-Auto besser macht als ein Verbrenner. Für mich bedeutet Fortschritt eine Verbesserung. Ja, Elektroautos haben in bestimmten Szenarien Vorteile, von diesen Vorteilen profitiert aber nur ein Bruchteil der Menschen. Dann lass mal Dienstwagen Fahrer und Eigenheim Besitzer außen vor und sag mir mal was ein Elektroauto besser macht.

Als Elektroautos immer relevanter wurden hieß es noch groß, weniger Komponenten, weniger Aufwand, niedrigere Preise. Stand heute kostet ein Kompaktklasse Auto mit 300km realitischer Reichweite mal eben 40.000€. Also wo genau ist die Verbesserung? Ich zahle also mehr und bekomme weniger? Selbst wenn in 3-4 Jahren die ersten Autos mit Feststoff Batterie auf den Markt kommen, dann wird es die Technologie vorerst nur in der Oberklasse geben, bis diese Batterien in der Kompaktklasse ankommen dauert es noch locker 7-8 Jahre. Mit Glück. Dann bist du von der Reichweite auf Benziner Niveau. Glückwunsch. Fürs nachladen brauchst dann immernoch 20min. Und komm nicht mit, ja brauch man nicht und Pause machen ist doch gut. Sondern einfach mal bei den Fakten bleiben.
 
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Wenn eine Neuanschaffung eh im Raum steht, macht es durchaus Sinn direkt umzusteigen.

Ich hadere noch.
In der Zeit in der meine PV die Leistung bringt, bin ich natürlich arbeiten.
Speicher kostet dann zusätzlich einiges an Geld.
Ein brauchbares E-Auto kostet eh schon utopisch viel Scheine.

Ideal ist es natürlich wenn der Arbeitgeber Ladestationen hat und womöglich kostenloses Laden anbietet.

Alles in allem kann man schon auch bei den aktuellen (sehr frechen) Preisen, noch lange Verbrenner fahren bis sich ein umstieg lohnt.

Dazu noch die weiterhin lückenhafte Infrastruktur.

Schwierig, schwierig.

Elroq sieht schon toll aus.
Aber mit einiges an Ausstattung dann auch weit über 40k.
Wenn man dann PV und Speicher dazu rechnet ist es für viele einfacher einen gebrauchten verbrenner für 10k zu kaufen.

Tiguan könnte so langsam durchaus einen Nachfolger brauchen.
Aber mehr wie 30k bin ich nicht bereit zu zahlen.
Wichtig wäre neben dem Preis..
  • Anhänger Kupplung
  • 350km definitive Reichweite. Auch bei Autobahn inkl Bleifuss
  • Frontantrieb oder Allrad
  • Format Tiguan oder minimal T-Roc (Elroq).

Da siehts schon mau aus.

Anstatt die Fahrzeuge günstiger anzubieten wird jetzt eben der Hammer woanders angesetzt.

Sicher haben viele einiges richtig gemacht zu wechseln.
Aber nicht zu früh freuen.
Mit steigendem Ölpreis folgt auch der Strompreis mit etwas Latenz...
 
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GRB221009A schrieb:
Schade das so viele Hersteller (noch) auf Lithium-Ionen Technologie statt LFP setzen und somit alle Vorteile zugunsten der Reichweite opfern.
Und wann kommen die Natrium-Ionen Akkus an den Markt? Sind doch gefühlt schon Jahre lang nahezu fertig entwickelt.

LFP Akkus sind auch Litium-Ionen Akkus, nur das Kathoden Material ist ein anderes.
 
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scryed schrieb:
Weil die nur kurzstrecke auf Arbeit fahren.... Natürlich spielt das dann keine Rolle....

Wer sich Fotovoltaik auf dem Dach des Eigenheims und das entsprechende Auto leisten kann ist fein raus alle anderen wird es früher oder später treffen das da dann auch der gefahrene km mit Strom teuer wird, da wird schon an der Preis schraube gedreht da muss man sich keine Illusion machen
Das merken die Leute dann auch, ich hätte nicht gedacht das die EV Fahrer so vernarrt sind wie Leute in einem Heilpraktiker Forum für Vitamin D.
Schade das man hier nicht realistisch diskutieren kann.
 
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scryed schrieb:
Weil die nur kurzstrecke auf Arbeit fahren.... Natürlich spielt das dann keine Rolle....
Ich fahre im Monat 2x 1000km Langstrecke. Geht super und ich habe keine Reichweitenangst.
Die haben nur die, die kein E-Auto besitzen.

scryed schrieb:
Wer sich Fotovoltaik auf dem Dach des Eigenheims und das entsprechende Auto leisten kann ist fein raus alle anderen wird es früher oder später treffen das da dann auch der gefahrene km mit Strom teuer wird, da wird schon an der Preis schraube gedreht da muss man sich keine Illusion machen
Quatsch-Argument bzw. nur ne billige Ausrede. Wo wird der Strom aktuell teurer? Ich zahle 25ct/kWh.
Aber zahl ruhig weiter an der Tanke 15€ für 100km während ich mit einem Drittel auskomme und schon Tausende Euro gespart haben.
 
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Zum Thema: Also ganz ehrlich, echt jetzt?

Wer kauft denn heutzutage ein E-Auto? Nur höchstens die, die sich das auch leisten können. Neue Verbrenner gibt es eher weniger und Hybrid-Autos mit 50km Reichweite machen wenig Sinn. Für alle drei Varianten sind die Preise zu hoch, vor allem für die E-Autos. Warum soll ich ein 5 Jahre altes E-Auto kaufen, wo ich jetzt schon weiß, dass ich irgendwann neue Akkus für weitere Geld kaufen muss?

Dann lieber das alte Verbrenner-Auto weiterfahren, bis es nicht mehr geht. Und das denken ganz bestimmt die meisten, auch wenn die Spritpreise gestiegen sind. Niemand will vor allem jetzt, wo eine große Unsicherheit herrscht, mehrere 10t Euro für ein neuses E-Auto bezahlen.

Mag ja sein, dass die aktuellen Neuzulassungen für E-Autos höher sind, aber meine Meinung ist und bleibt, dass das ganze irreführend ist. Es hat sich nichts geändert im Laufe des letzten Jahres, auch wenn es gerade so ausschaut, dass es andersherum zu sein scheint.

Bis ich mir ein E-Auto kaufe, muss der Preis für E-Autos auf ein erträgliches Maß sinken.
 
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scryed schrieb:
Wer sich Fotovoltaik auf dem Dach des Eigenheims und das entsprechende Auto leisten kann ist fein raus alle anderen wird es früher oder später treffen das da dann auch der gefahrene km mit Strom teuer wird, da wird schon an der Preis schraube gedreht da muss man sich keine Illusion machen
Und für Benzin und Diesel gilt weiterhin der Sozialismus?
 
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Bei uns im Örtchen steht ne kleine Dual-Säule am Bahnhof, da steht nie ein Auto zum laden.

Eigentlich komisch, man kann hier für 5€ pauschal soviel laden wie das Parkticket hergibt. Zwar nur mit 11kW, aber wenn man Sonntag das Auto hinstellt, könnte man bis Montag 16 Uhr laden.

Selbst probiert, leider gehen in meinem E300de nicht mehr wie 10 kWh.

Will eigentlich meine Frau zu einem Stromer überreden, sie will aber nicht so recht.

Ich habe Anfang März noch Diesel für 1,69 getankt und dann bin ich fast ausschließlich zur Arbeit gestromert....Anfang April hatte ich 444 km mit 11 Litern Diesel und 60 kWh Strom verbraucht. Also nach neuem Preis zusammen ungefähr 40€. Finde ich fair, dafür dass das auch ein schöner Wagen ist. Ich lade allerdings in der Garage(Wochenendpendler).
Momentan sieht er selten Langstrecke, kostenlosem Bahnfahren sei dank. Fluch und Segen zugleich.

Auch ich mit der bescheidenen Reichweite des Mercedes habe elektrisch keine Reichweitenangst...wenn da 10 km Rest steht komme ich mindestens 12....

Wenn ich doch nur mein Frauchen überredet bekäme....
 
Drummermatze schrieb:
Quatsch-Argument bzw. nur ne billige Ausrede. Wo wird der Strom aktuell teurer? Ich zahle 25ct/kWh.
Aber zahl ruhig weiter an der Tanke 15€ für 100km während ich mit einem Drittel auskomme und schon Tausende Euro gespart haben.
Schön für dich.
Jemand der keine Anlage zum Laden hat zuhause zahlt aber keine 25 Cent…

Solche Quatsch-Argumente die nur auf dich passen sind billige Ausreden.
 
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Fighter1993 schrieb:
Jemand der keine Anlage zum Laden hat zuhause zahlt aber keine 25 Cent…
Welche Anlage? Ich hab ne mobile Wallbox. Die kann sich jeder kaufen.
Jeder Mensch mit ner Steckdose kann für den Preis (oder günstiger) laden.
Ansonsten senken gerade ganz viele öffentliche Ladeanbieter ihre Preise.
Informier dich bitte.
 
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✅ Deine Strategie ist trotzdem smart​

Dein Ansatz – 300 km LFP-Reichweite + 200 kW Laden – passt perfekt zu:
  • Stadt-/Pendler-Nutzung (80 % der Fahrten <50 km)
  • Schnellen Zwischenladungen (10–80 % in ~12–15 Min. bei 200 kW)
  • Langlebigkeit (LFP hält oft 2× so viele Zyklen wie NMC)
 
scryed schrieb:
Weil die nur kurzstrecke auf Arbeit fahren.... Natürlich spielt das dann keine Rolle....

Reichweitenangst ist ein rein deutsches Problem.

Habe diese Diskussion in andersprachigen noch nie gelesen.
Machen wir uns nichts vor: Reichweite ist eine Frage der Zeit. In einigen Jahren werden die Stromer weiter fahren als der beste hypermiling Diesel.

Und auch so, die meisten fahren täglich unter 50km. Wofür braucht es da einen Verbrenner? Selbst wenn du daheim nicht laden kannst ist Stromer nahezu immer besser. Auf jedem Supermarktparkplatz stehen mittlerweile Säulen (außer natürlich bei den Gegnern, da ist die nächste Säule 120km entfernt).

Heute erst mit nem Arbeitskollegen unterhalten. Der hat seit 4 Jahren seinen E und hatte seitdem exakt 0 (!) Wartungskosten. 90000km runter. Nichtmal Bremsen - nichts.
 
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sedot schrieb:
Und ich brauch keine rückständige Verbrenner-Technologie und Infrastruktur im Stadtbild oder fahre mit dem Rad auf der Autobahn. Und jetzt?

Wir können uns den Ball noch etwas länger hin- und herspielen, ändert nichts daran, dass die Realität zu Veränderungen in unterschiedlichen Sektoren zwingt. Egal ob es dir oder mir gefällt.
Du meinst mit 2,5to in der Gegend rumzufahren bedeutet Fortschritt? Also in meiner Wahrnehmung bedeutet Fortschritt eine Verbesserung zum aktuellen Stand.
 
E1M1:Hangar schrieb:
Ok, dann her mit dem 500km+ Kombi mit anständigem Stauraum - KEIN SUV oder Pseudo-SUV.

Das ganze Ding bitte <70k€.

Gibts das? Ich find da aktuelle nichts.

Du hast ein Kriterium / Faktor vergessen: 0% (Kompromiss-)Bereitschaft.

Dann zahl halt die aktuellen (und hoffentlich dauerhaften) Spritpreise.
 
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mesohorny schrieb:
Ich würde gerne mal wissen, wie hoch die Firmenwagenrate unter den ganzen Neuzulassungen ist.

Sind wohl um die 65%.

25% der Neuzulassungen sind reine BEV, knapp die Hälfte Hybrid.

Und privat kenne ich kaum Leute, die sich überhaupt einen neuen Wagen kaufen, egal welche Antriebsart.
Fast alle sind auf Leasing umgestiegen oder auf alte Karren.
 
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Echt lustig wie hier manche doch am Verbrenner hängen egal was noch kommen mag. Ich stimme denen voll und ganz zu, die sagen Deutschland ist technikfeindlich und fortschrittsfeindlich. Je Älter desto schlimmer ist es und an die Junge Generation wird dies auch fleisig weitergegeben von älteren Semestern.

Zum Glück ist mein Vater da etwas anders.
Wir (meine Familie) holen uns dieses Jahr auch ein E-Auto hauptsächlich wegen der staatlichen Förderung und der hohen Spritpreise, die aktuell herrschen.
Vor knapp 5 Jahren hat sich mein Vater ein e-Up geholt und das Fahrzeug hat mich definitiv überzeugt von E-Autos. Vorher war ich auch skeptisch.
In unserem Dorf gibt es nur ein E-Auto und zwar das von meinem Vater. Es gibt genug PV Anlagen und Eigenheime aber anscheinend will niemand, da ja in deren Augen anscheinend untauglich.

Naja kann jeder selber entscheiden was er fahren möchte. Regelt wie so vieles der Markt.
 
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