Platine wechseln bei defekter Elektronik?

ok, also auffälligkeiten kann ich an der platine eigentlich nicht erkennen, also keine löcher in den widerständen, was ja nicht heisst dass sie nicht trotzdem kaputt ist.
hab auch mal noch ein bild gemacht.

zum gehäuse kann ich sagen, dass ich es nun mal ohne hdd angeschlossen und eingeschaltet habe .. also die LED geht noch und dieses "dingdong" Geräusch kommt auch noch.
 

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wenn das ding dong geräusch kommt und die platte in dem usb gehäuse steckt dann ist das lediglich der usb-massenspeicher controller/chip der da erkannt wird.
das ding dong würde wohl auch ohne hdd kommen.



wie war das als du die hdd über sata intern angeschlossen hattest.
wurde sie vom bios registriert?

hast du im geräte hdd-manager von windows nach der hdd geschaut als sie angeschlossen war (usb und sata)?

kennst du fdsik?

mal versucht mit live linux zu booten?
das gpart von linux ist ein gutes tool.

die frage ist eben ob die hdd irgend einen logischen fehler hat oder tatsächlich ein hardware defekt vorliegt.

das scheint mir noch nicht eindeutig geklärt.
 
also das mit dem gehäuse war gerade der test OHNE HDD .. wie es Ernst@at vorgeschlagen hatte um zu schauen ob das Gehäuse einen Defekt hat.
aber hat ja dingdong gemacht . also gehe ich davon mal aus, dass es die nächste hdd da drinne überleben wird.

Zu der Frage mit intern anschließen:
also die wird garnicht erkannt .. sie springt erst garnicht an.
hängt halt einfach drinne ^^

übrigens .. interessant wie du einfach mal so aus spaß die platinen wechselst ;)
ich hoff das klappt bei mir auch so gut sobald ich die austauschplatine morgen mal gekauft habe ^^
Ergänzung ()

übrigens hab ich gerade antwort von samsung bekommen.
wie nicht anders erwartet wird die platte nur ausgetauscht.
hätte mich auch stark gewundert wenn die da was gemacht hätten.
aber n versuch wars wert :)
 
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maista schrieb:
wenn das ding dong geräusch kommt und die platte in dem usb gehäuse steckt dann ist das lediglich der usb-massenspeicher controller/chip der da erkannt wird.
das ding dong würde wohl auch ohne hdd kommen.

Wenn Du den Text so verstanden hättest, wie ich ihn geschrieben habe: Das sollte ein Test des Bridge-Chips im ext. Gehäuse sein(ob der noch lebt), ohne Platte drin!
 
na gut dann liegt wohl ein hardware defekt vor.
wenn die hdd noch nciht mal anfängt zu drehen dann deutet das sehr stark auf die platine hin.
die hdd müsste zumindest irgend einen mux von sich geben.
motor oder lesekopf.

naja ich schraub eben schon immer alles auf.
vor mir ist nix sicher:D

und meistens klappt das auch.
hier und da ein wenig löten ist auch schon mal drinn.
 
Wenn Dir ein Digital-Multimeter in die Hand fällt, kannst Du ja messen, was da zumindest kaputtet ist.

die rot eingekreisten Dinger sind die Schutzwiderstände, welche durchbrennen bei zu hohem Strom - wie eine Sicherung.
die beiden mit TVS bezeichneten schwarzen Blöcke sind die Schutzdioden, die falsch gepolte oder zu hohe Spannung ableiten sollen, um die restlichen Schaltkreise vor Schaden zu bewahren - die brennen bei zu hoher und zu langer Belastung ebenfalls durch (machen Kurzschluss oder es besteht keine Verbindung mehr)

Bei Einstellung des Multimeters auf 10kOhm (oder Diodensymbol -->|-- ) zeigt das
an den gelben Punkten gemessen
- 0, wenn der Schutzwiderstand OK ist,
- 1--- wenn er durchgebrannt ist
an den grünen und blauen Punkten gemessen (Messspitzen für 2.Messung vertauschen)
- 2x 0 wenn die Diode einen Kurzschluss verursacht
- 2x 1--- wenn die Diode nicht mehr funktioniert
- in eine Richtung 0, in die andere 1--- wenn sie OK ist

Die Messpunkte für den 12V-Schutzwiderstand kann ich so nicht eruieren, da bräuchte ich noch ein Foto aus der Richtung des weißen Pfeiles.

Die Schutzdioden kann man auslöten und die Schutzwiderstände überbrücken - damit geht man das Risiko ein, noch mehr Schaden auf der Platine oder den Innereien anzurichten, wenn das Netzteil zu hohe Spannungen (oder auch nur kurzfristige Spitzen) liefert.
Sinnvoller ist es, diese Teile zu ersetzen - gibt es z.B. bei Farnell entsprechende TVS-Dioden um 50 Cent, die Widerstände um 5 Cent/Stück :)
 

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Danke Ernst@at. Ich werd mal morgen nen Bekannten Fragen ob der so ein Gerät hat, würde mich nämlich schon interessieren was da genau kaputt ist.
Hier noch das Foto aus der anderen Richtung .. falls es nicht gut ist mach nich noch eines.
Ergänzung ()

Also, ich hab mir heute eine neue Platte zum Platinenwechsel geholt.
Verkäufer hatte aber nur noch Platten von 11.2009 .. die Kaputte ist von 07.2009

Die Platine sieht zumindest identisch aus, lediglich auf den Speicherbausteinen sind von der Beschriftung her Unterschiede zu sehen.
Das Einzige was mich bisschen stört ist, dass es sich bei der Kaputten um eine HD154UI/Y handelt und bei der Neuen um eine "normale" HD154UI. Auf irgedneiner Seite habe ich gelesen, dass es sich bei der HD154UI/Y scheinbar um eine OEM Platte handelt obwohl ich die damals ganz normal bei einem Internethändeler bestellt hatte.
Meint ihr deswegen könnte es beim Platinentausch Probleme geben?
Revison der Platten ist beides mal A.
Ich hab dazu einfach mal paar Bilder gemacht (dunklere Platine ist die der neuen HDD)
 

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Davon würde ich abraten - weil es nichts bringt.
Wenn die Platte nicht aus exakt dem gleichen Werk/Produktionscharge stammt, sind die verbauten Teile untereinander meist nicht kompatibel.
Die Firmwareversion des Chips muss mit jener der Firmwareteilen auf den Oberflächen zusammenpassen, sonst wird das nichts. Das die unterschiedlich sind, belegen die verschiedenen Aufdrucke auf den Chips - selbst die Motorsteuerung ist eine andere, welche dann dem falschen Motor einer anderen Charge Schaden zufügen kann. Gleiches gilt für die Preamps der Köpfe

Jetzt hast Du wenigstens ein Vergleichsmodell zum Messen der Sicherungsschaltkreise, die ident sind. Ein Multimeter vom Baumarkt kriegst Du um 10€.
Das gibt Dir die Chance, die Daten von der kaputten Platte nach Auslöten der geschossenen TVS-Dioden und Überbrücken der geschossenen Sicherheitwiderstände
(wenn sonst nichts beschädigt wurde) auf die neue (ohne Experimente noch funktionsfähige Platte :D ) zu kopieren.

Ohne Ersatz dieser Elemente (oder Tausch der gesamten Platine gegen eine tatsächlich kompatible, die auch einzeln erhältlich sind) kann die alte, wenn sie nach dieser Notreparatur wieder anläuft, aber in diesem Zustand jederzeit bei Netzteilschwankungen oder statischen Entladungen ex gehen

Diese Vorgangsweise gilt nur für HDDs von Samsung! Bei anderen Herstellern ist das nicht anzuwenden!
Ergänzung ()

Übrigens wäre zur Abschätzung des Schadens hilfreich, wenn Du die Daten des anderen Netzteils, welches Du irrtümlich eingesteckt hast, bekanntgeben würdest (Bild des Typenschilds und Steckers des falschen und richtigen Netzteils; eventuelles Messen der Polarität des Steckers)
 
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Ok, danke nochmal für die Antworten

Also so wie ich das sehe hab ich folgende Möglichkeiten

1. defekte Dioden auslöten und defekte Schutzwiderstände überbrücken
2. defekte Dioden und Schutzwiderstände austauschen
3. eine identische Platine besorgen
4. defekte Platine durch die Platine meiner neuen Platte ersetzen.

am Besten wäre doch die Liste von Oben nach Unten durchzugehen bzw. besser bei Punkt 2 anzufangen, da du ja meintest,
dass durch Punkt 1 evtl. noch mehr Schaden entstehen könnte.
Falls das nicht klappen sollte, könnnte ich immernoch eine identische Platine besorgen und falls ich keine
finde sollte, könnte ich notfalls als letzten Schritt immernoch die Platine der neuen Platte verwenden.

Dann hab ich mal noch zwei fragen:

Woher weiss ich welche Dioden und Schutzwiderstände ich denn überhaupt brauche und kaufen muss?

Und falls das nicht klappen sollte. Wo bekomme ich denn eine baugleiche einzelne Platine her
ohne gleich eine ganze Festplatte zu kaufen?


Übrigens bzgl. des verwendeten Netzteils.
Was das genau für Werte hat kann ich leider nicht sagen, da das garnicht mir gehört und der Besitzer die nächste Zeit nicht
die Möglichkeit hat das nachzuschauen. Aber ist das nicht auch egal? Denn wenn es defekt war, dann kann ja alles mögliche
an Spannung da rausgekommen sein.
 
Und falls das nicht klappen sollte. Wo bekomme ich denn eine baugleiche einzelne Platine her
ohne gleich eine ganze Festplatte zu kaufen?

So etwas findest du mit viel Glück manchmal bei Ebay. Ist aber höchst unwahrscheinlich, dass du genau die Platine findest, die du suchst. Um den Kauf einer identischen HDD wirst du nicht herumkommen.
 
von 4. ist absolut abzuraten - Das könnte die Kopfverstärker schrotten, das wars dann -ohne Kopftausch geht nix mehr - und das ist teuer. Gleiches könnte dem Motor angetan werden

1. Vorausgesetzt, es ist sonst nichts kaputt geworden, ist das eine Not/Übergangslösung, um wichtige Daten die rasch benötigt werden, sofort zu erhalten. Dabei sollte an einem intakten internen Netzteil kein Problem auftreten, wenn nicht gerade ein Gewitter tobt. Da die Platte dann ohne diese Sicherungsmechanismen weiterläuft, werden die anderen Schaltkreise auf der Platine bzw der Motor bei Überspannungen zerstört.
Messen und Auslöten sollte für Leute mit etwas technischem Geschick und etwas Lötpraxis (Nich zu heiß, Elektronik-Lötkolben 25-35W) kein Problem sein. Platine dazu von der Platte schrauben! Ein Torxx-Schraubendreher sollte dazu verwendet werden. Immer vor dem Anfassen der Platte/Platine mal das PC-Gehäuse berühren, um sich elektrisch zu entladen

Funktioniert das Ding dann, jedenfalls mal die Daten auf die neue kopieren, damit die in Sicherheit sind - dann kann man über Ersatzteilbesorgung+Reparatur zur völligen Wiederherstellung nachdenken, ansonsten mit identischer Ersatzplatine probieren - dann war mehr kaputt. Es gibt Unternehmen, welche die richtigen Ersatzplatinen liefern können.
 
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Ok, dann werd ich mal dieses WE, falls ich Zeit finde, mit Punkt 1 anfangen
bzw. ich lass das wahrscheinlich von nem Bekannten machen, denn ich selber habe dazu zu wenig Erfahrung und würde sicher mehr kaputt machen als nötig ist ^^

Welche Unternehmen könne denn die richtigen Ersatzplatinen liefern?



EDIT

Also,
meine Bekannter hat sich nun heute an die Arbeit gemacht, war sich aber auch nicht ganz sicher ob das so richtig ist.
Ich hab dazu nochmal ein Bild gemacht. Die Widerstände sind rot eingekreist und die veränderten Sachen sind orange.
Die zwei Dioden wurden also ausgelötet und der rechte Widerstand (also der 5V Widerstand) überbrückt (siehe orangener Pfeil).
Beim linken Widerstand meinte mein Bekannter, dass es hier beim Überbrücken zu einem Kurzschluss kommen würde.
Das will ich natürlich nicht unbedingt riskieren, weil ja nicht mehr kaputt gehen soll als schon ist, v.a. soll ja der Rest vom PC heil bleiben.

Im Anhang nochmal die Ausgangslage wie von Ernst@at beschrieben und das derzeitige Zwischenergebnis des Lötexperiments.
Was denkt ihr, bzw. du Ernst@at? Wie soll der linke Widerstand überbückt werden bzw. soll er überhaupt überbrückt werden?
Und sind die bisherigen Schritte richtig umgesetzt worden?
 

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Wie Du und Dein Kumpel ja wohl gemerkt haben, war ich mir bei dem linken kleinen rot eingekreisten SMD-Teil nicht sicher - jetzt, wo die Diode weg ist, sieht man besser, dass diese direkt zwischen 12V und Ground hing - also wird das linke rot eingekreiste Teil ein kleiner Kondensator zu Filterung von Störungen sein, der zwischen 12V und Ground hängt (wie der etwas viel größere für 5V unterhalb der linken ausgelöteten 12V- Diode)
Eines Schutzwiderstand gibt es also im 12V Kreis an dieser Platine nicht.
Sowas hab ich mir schon gedacht - deswegen auch keine Messpunkte angegeben...
Eine Überbrückung dieses Teils würde tatsächlich einen Kurzschluss bauen

Waren beide Schutzdioden kaputt (Kurzschluss in beiden Richtungen) ?

Prinzipiell sieht es gut aus - etwas heiß gelötet vielleicht (hoffentlich ist auf der Unterseite nichts runtergefallen oder verrutscht :) ). War die Platine runtergeschraubt beim Löten?

In einem ähnlichen Fall hab ich mit einem älteren Plattenmodell dasselbe gemacht - da war ich erstmal etwas vorsichtiger und hab statt der Überbrückung so eine runde Miniatur-Gerätesicherung mit 2,5A statt einfach einem Stück Draht verwendet.

Sollte aber auch so für einen Probebetrieb reichen. Wenn die Platte hörbar anläuft, wird sie vielleicht auch erkannt. Tut sich nichts, hat möglicherweise der Motor nicht überlebt. Beginnt es zu rauchen und zu stinken, dann hat ein anderes Teil der Platine auch einen Schaden weggehabt. Fängt sie nach dem hochfahren längere Zeit zu klackern an und wird nicht erkannt, dann dito.

Leg sie am besten neben den PC verkabelt auf den Tisch, mit der Platine nach oben und mach dann Power-On, mit der anderen Hand am Netzteilschalter bereit für ein NOT-Aus ...
3 ... 2 ... 1 ... PUFFF :freak:
 
Erfolg! :daumen: :daumen: :daumen: :schaf:

gestern Abend hatte ich die nun gelötete Platte an den Rechner gehängt.
Zuerst hab ich sie in einem externen Gehäuse reingebaut und dort fing sie immerhin schonmal an zu arbeiten.
Jedoch wurde die Platte so nicht als externe erkannt und ich hätte sie neu initialisieren sollen.
Hab ich aber nicht gemacht.
Dann hab ich die Platte direkt an den PC gehängt und siehe da .. sie wurde sofort erkannt und in Windows konnte ich endlich auch auf meine Daten wieder zugreifen.

Also ein großes Danke an alle die hier Tips gegeben haben und besonderen Dank an Ernst@at für die große Hilfe mit der Platine.

Übrigens war der Schutzwiderstand und eine Diode kaputt, aber er hat trotzdem beide Dioden mal ausgelötet ^^
Leider hatte er den Schraubenzieher vergessen gehabt, Platine war also während des Lötens nicht runtergeschraubt.




Jetzt stellt sich mir nur die Frage wie ich weiterverfahren soll.
Die Daten werden gerade auf die neue Platte kopiert, aber was soll ich mit der gelöteten machen?
Soll ich da Dioden kaufen und reparieren oder sollte ich nach einer neuen Platine gucken, die ich von einer anderen HDD gleichen Typs und gleichen Produktionsdatums nehme, die evtl einen Headcrash hinter sich hat, also lediglich die Mechanik defekt war?
Letzteres würde ich fast anbieten.
Ich hatte die Platte mit einem Kumpel zusammen mit einer zweiten Platte in einem Onllinestore bestellt. Der Kumpel meint nun, dass genau diese zweite Platte bei ihm wohl bald kaputt geht. Also könnte ich doch die Platine von dieser Platte nehmen. Ich gehe mal stark davon aus, dass die fast identisch sein dürften.





EDIT
Ich glaube das externe Gehäuse hat damals auch nen Schaden abbekommen, als das kaputte Netzteil angelegt war.
Zwar geht es noch an und die jeweils eingelegten Platten laufen an, aber diese werden nicht mehr im Windows erkannt.
Das einzige was zu sehen ist ist ein nicht initialisierter Datenträger in der Datenträgerverwealtung und die Aufforderung ich solle doch die Platte initialisieren.
Naja . muss halt doch noch n neues externes Gehäuse her ^^
 
Zuletzt bearbeitet:
Es ist relativ einfach, jemanden zu beeindrucken, wenn man ein wenig Elektronikkenntnisse hat und Ideen(die im Netz zu finden sind), aufgreift und ausprobiert.

Im externen Gehäuse wird der Bridge-Chip durch keine derartige elektronische Sicherungsschaltung um €0,51 geschützt(damit das Zeug nicht ewig funktioniert) und wird die zu hohe Spannung (der hängt auch auch an 5V) nicht überlebt haben.

Wie weiter mit der wiederbelebten HDD verfahren?
Die Garantie ist mit dieser Aktion jedenfalls erloschen
Die HDD ist jetzt nackt und schutzlos - Verpolungen und zu hohe Spannungen vom Netzteil sowie Spitzen von einigen kV bei statischen Entladung nach Schlurfen über einen Kunstoffteppich wird sie so nicht überleben, dabei kann alles auf der Platine und in der Platte zerstört werden, was nur mehr durch eine teure Kopf/Motortauschaktion zu den Daten führen kann, die da drauf sind.

Im Moment ist am Markt eine Tauschplatine nicht erhältlich, dafür sind für dieses Modell wohl noch zu wenige geschrottete Platten mit Headcrashs, Kopf- oder Oberflächenproblemen oder Lager/Motorschaden am Recyclingmarkt eingelangt.
Es gibt Firmen, welche defekte Platinen reparieren können, aber die werden auch nicht viel billiger sein.
Außerdem ist die Frage, ob das den Preis von etwa 50-60€ lohnt, wenn man eine neue Platte gleicher Kapazität um diesen Preis vielleicht schon in einem Jahr bekommt und darauf Garantie hat.
Eine fachgerechte Selbstreparatur macht nur Sinn, wenn man geübt ist, derartige Feinstarbeit zu machen - ansonsten könnte man die jetzt lauffähige Platte schrotten

Ich würde unter den gegebenen Umständen die Platte als externe Sicherung verwenden (NICHT ALS ARCHIV!), die einmal in der Woche in einem neuen Gehäuse oder mit Adapter mit den PC-Daten synchronisiert wird und sonst im Schrank liegt - Damit ist die Gefahr, dass sie gemordet wird, relativ gering. Wenn sie hin ist, hat man die Originaldaten ohnehin am PC und muß sich nur um ein Ersatzmedium zum Sichern kümmern.
Das wäre nicht unsicherer als bei jeder 100% intakten Platte, die einem beim Rausnehmen aus dem Schrank runterfällt und dann tot ist.

@TE: Wenn alle Daten gesichert sind, kannst du den Platinenwechsel ausprobieren...wäre interessant zu wissen, ob es mit der baugleichen funktioniert

Das würde ich derzeit unterlassen - jetzt hat er mühsam die alte zum Leben erweckt und auf die neue(wo die "Ersatz"platine, die nicht baugleich ist, drauf ist) übertragen - bei einem Platinentausch könnten danach beide kaputt sein - aber so, dass ein weiterer Tausch mit einer dritten nichts mehr erweckt, und die Garantie von der neuen auch futsch ist.

Außerdem: Wenn Kumpel's Platte kaputtgeht, kann er die ja noch auf Garantie tauschen, so alt kann die ja noch nicht sein...
 
@Ernst@at: Nur keine falsche Bescheidenheit, so einfach ist das auch nicht. Es ist einfach dieses nachzulesen und für sich mal auszuprobieren, eine fachlich Anleitung/Hilfestellung im Forum zu geben, bedarf da schon einiges mehr. Aber gut, ich höre auf.

@TE: Das mit dem Platinenwechsel...ich möchte dich zu nichts überreden, worüber du dich hinterher ärgern würdest. Höre da lieber auf den Fachmann (auch wenn er seine Kenntnisse scheinbar nur hier und da aus dem Netz aufgreift ;))
 
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