News Politische Kommunikation: SPD, Grüne und Linke verlassen gemeinsam X

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ueg schrieb:
Wenn man das zu Ende denkt, bleiben auf X mehrere Millionen Menschen in einer seltsamen rechten Verschwörungstheorie-Bubble hängen.. weiß ich nicht, ob das so ideal ist..
Ich fürchte, die meisten sind eh für die Gesellschaft verloren.

Gute Entscheidung der Parteien.
Cool Master schrieb:
Sind wir ehrlich die verlassen X nur weil sie dort auch Gegenwind zu dem bekommen was sie glauben/posten und auch außerhalb der Bubble sind.
Dafür gibt es doch die Springer "Presse"
 
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Ich finde dieses symbolische Handeln immer schwierig zu bewerten, denn es stört den Accounts, die Desinformation etc. verbreiten, recht wenig, ob da Parteien oder einzelne Politiker mit ihren Privataccounts fehlen oder nicht.
 
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Gigaherz schrieb:
Ein erträglicher Verlust. Für beide Seiten.
Nicht ganz, Elmos Plattform lebt wie jede Social Media Plattform von den Nutzern, weniger Nutzer, weniger Creator, weniger nutzung, heißt weniger Einnahmen, weniger Reichweite, weniger Einfluss usw.
 
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Jetzt noch mal ein paar Wochen X getestet. Das ist wirklich bitter, was aus der Plattform geworden ist. Es gibt null Meinungsaustausch, Massen an Bots und sobald man eine eigene Meinung äußert wird man beschimpft und blockiert. Es ist auch kein Ziel der Plattform Informationen zu teilen, sondern massiv Fakenews zu produzieren. Es wird alles beliebig. Krass finde ich aktuell die Atomkraftlobby, die massiv bei X spammt. Wenn man da als einzelner Politiker agieren will, hat man kaum eine Chance. Grok selbst, als er noch frei war, hat auf die Frage zum Algorithmus ausführlich dargelegt, wie die Plattform zugunsten der Klickraten die Sichtbarkeit von Fakenews und Hass priorisiert. Es werden standardmäßig rechte Inhalte überproportional gepusht. Das kann jeder schnell herausfinden, daher wundert es mich, dass die stark nicht-rechten Kräfte solange ausgehalten haben.
 
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subcontractor schrieb:
Die Parteien gehen dahin wo ihre Wahler sind; was nicht X zu sein scheint.
Naja auf X ist halt keiner mehr. Nur ein paar Leute, die sich im Kreis drehen.

Zusätzlich wurden viele Regelungen gestrichen, die Hassrede/Populismus unterbunden haben, zusammen mit dem wieder freischalten ehemals gesperrter Accounts, die genau dies die ganze Zeit gemacht haben.

Wenn ich mich in einem Diskussionsraum befinde, in dem ich permanent nur angefeindet und beleidigt werde und der Moderator in diesem Raum nichts macht, würde ich diesen mit der Zeit auch verlassen.

Ich persönlich bekomme dabei den Eindruck, dass dies nicht der Meinungsfreiheit dient, sondern eher eine bestimmte Agenda pushen soll.

Mit der Anwesenheit gibt man einem Medium eine gewisse Relevanz. Und mit dem Verlassen verliert die Plattform diese Relevanz Stück für Stück. Auch wenns nur vermeintlich unwichtige kleine Parteien sind. Das läppert sich mit der Zeit und Anzahl.
 
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Wie wäre es denn, wenn sie im gleichen Atemzug auch geschlossen Facebook verlassen? Das würde ich mal konsequent nennen....
 
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Wenn die nicht mehr auf X rumhängen haben die ja mal Zeit für ordentliche Politik.
 
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Egal wie man zu X oder Elmo steht. Solche Dienste sollten in öffentlicher Hand sein und nicht in der Hand eines Milliardärs.
 
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Damit werden diese Parteien weiter an Bedeutung verlieren. Ansich würde es mich nicht stören, es macht durch die Brandmauer am Ende nur die AFD stärker.
 
Bin erstaunt, wie viele hier echt schreiben "guter Schritt". Ja den Diskurs zu verlassen weil es Gegenwind gibt, ist natürlich ein guter Schritt, nicht.
Vor allem lest euch das Statement genau durch, da steht was von wegen Austausch. Nur mal als Beispiel Katharina Dröge hat nicht einmal auf kritische Kommentare reagiert, so viel zum Austausch.

Die wollen in ihre Wohlfühlbubble zurück, das ist traurig, noch trauriger ist, dass es einige auch noch gut finden.
 
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Hat ja lange gedauert. Guter und überfälliger Schritt. Würde ja sagen, ich bin da sofort weg von Twitter, aber ich war da eh nie 🤣
 
Die wilde Inge schrieb:
Für Nutzer stellt sich die Frage, wie sie künftig politische Informationen konsumieren....
Nein, für den Wähler, von mir aus auch Nutzer, stellt sich die Frage, was ist mit den anderen Parteien? Und sagt das etwas über diese aus? Und wenn ja, was? Und: wieso haben die drei Parteien das erst nach 3 Jahren gemerkt, was für ein unseriöser Haufen sich dort versammelt und dass diese Netzwerke "Made & Hosted in USA" nichts zum Mitteilen von seriös sein wollenden politischen Informationen und deren Herausgeber aus Deutschland und sowieso auch anderen in großen Ansätzen (noch) demokratischen (JA!) Ländern ist?

Zu dem "Häuptling" des Firmenkonglomerates ist wohl genug gesagt, doch leider noch lange keine Stille :heul:
 
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HOT schrieb:
Das ist halt einfach dämlich, denn somit verballert man sich die eigene Reichweite. Man kann ja von der Plattform halten was man will, aber aus Marketingsicht ist das ein katastrophaler Schritt...
Für manche ist Rückgrat halt doch wichtiger. Wundere mich aber, wieso die SPD auch mitgemacht hat bei dem Ausstieg.
 
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Von X zu Truth Social?
 
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Fujiyama schrieb:
Linke und Grüne haben nun mal ein Problem mit Meinungsfreiheit.

Wie kommst du bitte darauf? Wäre mir neu. Es ist nur so, dass "links-grün" von rechten Trollen und ausländischen Bots ständigen Diffamierungskampagnen ausgesetzt ist. Aber du hast sicher ein paar Beispiele.

Fujiyama schrieb:
Letztlich ist die Flucht in die Wohlfühlblase vermutlich der falsche Weg.

Selbstschutz ist eher der zutreffende Begriff. Wenn du mit dem Rücken zur Wand stehst, was sollst du stattdessen tun? Es ist im Endeffekt auch egal, was "links-grün" macht - es ist immer falsch, weltfremd und ideologisch. Also... sagt zumindest die konservative, rechte "Wohlfühlblase".
 
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