Port Bündelung Frage

Zero_Official

Lieutenant
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Wenn man zb. an einem NAS 2 Ports 1gbe bündelt ALB/Static oä. und natürlich am Switch auch,
aber an dem anderen Ende 1x Port 2,5 gbe Anschluss anliegt, wird die doppelte Gigabit Leistung abgerufen oder nicht?

Hat jemand so was ausprobiert?

bitte keine Theorie Mutmaßungen.
 
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Kommt drauf an was du damit machst und welche Protokolle du nutzt.
Zum Loadbalancing kann das beispielsweise sinnvoll sein.
 
Dazu brauchst Du erstmal ein NAS, was Dir mit dem Datenträger entsprechende Performance liefert, sprich SSD, NVMe, und bei größeren NAS mit mehr HDDs in Raid0/5/6.
Ansonsten ist da nichts weiter spektakuläres, natürlich wird das abgerufen, wenn die Netzwerkkette es liefern kann. Für eine einzelne HDD ist es sinnlos.
 
Wenn es um SMB Zugriff geht, wirst du nur mit SMB Multichannel einen Vorteil haben, Server und Client müssen dies supporten. Ansonsten wird nur eine Leitung genutzt für einen einzelnen File-Transfer. Ganz so einfach und trivial wie @nutrix es sagt ist es also nicht.
 
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gaym0r schrieb:
Wenn es um SMB Zugriff geht, wirst du nur mit SMB Multichannel einen Vorteil haben, Server und Client müssen dies supporten. Ansonsten wird nur eine Leitung genutzt für einen einzelnen File-Transfer.
Wir hatten einen SSD-Cache in einem Synology NAS eingebaut, daß hatte bei uns zumindest der Trunk die Netzwerkgeschwindigkeit uns im Netz "geboostet".
gaym0r schrieb:
Ganz so einfach und trivial wie @nutrix es sagt ist es also nicht.
Das habe ich so nicht gesagt, ich sagte, das es dann unspektakulär war, als es lief. 😉
 
Bei Balace-ALB wird jedem Client eine Schnittstelle zugewiesen, also kannst du keine 2GBit über einen Client übertragen.
https://www.qnap.com/de-de/how-to/t...-qnap-switch-und-einem-qnap-nas-konfigurieren:
QTS ordnet gemäß dem Balance-Alb-Algorithmus jedem verbindenden Client eine feste Schnittstelle in der Reihenfolge der Verbindung zu. In unserer Testumgebung hat QTS dem Mac den Adapter 7 und dann der Windows-Workstation den Adapter 8 zugewiesen. Wenn ein dritter Client an den Switch angeschlossen würde, würde QTS ihm den Adapter 7 zuordnen. Diese Zuordnungen ändern sich erst, wenn einer der Clients die Verbindung trennt.
 
@nutrix
alles vorhanden....
NAS 1621+, 10gbe, 2,5 gbe, auch platten die das Schlücken, es ist aber alles anderweitig konfiguriert,
und bevor ich das ummodele Frage ich ob das einer schon gemacht hat.
 
Ich hatte nur das NAS konfiguiert, den Switchzusammenschluß 2x1GBe zu einem Trunk hatte der Kollege damals an einem Cisco Switch gemacht, ich weiß nicht mehr genau, wie er das konfiguriert hatte. Das müßtest Du eben auch noch bedenken, daß Du einen Switch haben mußt, der das kann.
Ansonsten wird es hier aktuell angesprochen:
Bei mir privat hatte ich gleich direkt auf 10G Netzwerk mit NAS gesetzt. Wenn Du Dir das Gekekse mit Link Agreggation ersparen willst, nutze doch den freien PCIe Slot des 1621+ bei Dir mit einer Synology E10G18-T1
https://www.synology.com/de-de/products/E10G18-T1#specs
Kostet mit ca. 142-149 € jetzt auch nicht die Welt, und Du mußt dafür dann auch nichts weiter konfigurieren.
 
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@nutrix
10gbe in der NAS schon Drin. :)
Aber die NAS hat ja 4x 1 gbe (z. Zeit 2x ALB als VPN und Cloud dran) und manche Rechner haben 2,5 gbe onboard da fragte ich mich ob so was noch Sinnvoll genutzt werden kann?
 
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Ich denk, jetzt wirds klarer... Wenn NAS & Switch entsprechend konfiguriert sind und zum Client dann die entsprechende Geschwindigkeit durchgehend möglich ist, sollte das mit den 2,5 Gbit/s auch passen - sofern das NAS natürlich entsprechend die Daten liefern kann.
 
Zero_Official schrieb:
10gbe in der NAS schon Drin. :)
Dann bist Du ja schon prima und vorbildlich ausgestattet.
Zero_Official schrieb:
Aber die NAS hat ja 4x 1 gbe (z. Zeit 2x ALB als VPN und Cloud dran) und manche Rechner haben 2,5 gbe onboard da fragte ich mich ob so was noch Sinnvoll genutzt werden kann?
Du kannst es als Loadbalancer mit Ausfall definieren, aber eigentlich brauchst Du das so für ein Heimnetz nicht. Letztlich holst Du Dir mit jeder Änderung und Erweiterung wie LA mehr Aufwand, Komplexität und Fehlerquellen ins Netz, und die Frage ist, ob Du das unbedingt brauchst. Mir reicht es schon aus, wenn ich beruflich so viel rumfummeln muß, da halte ich es zu Hause lieber simpel, was dann auch die Fehlersuche vereinfacht. Du kannst ja beispielsweise jederzeit bei Problemen Dein NAS mal schnell durchstarten, was im Firmenumfeld so nicht gegeben ist.
 
@nutrix
tja... das Kind ist schon ins Wasser gefallen.... ich habe es schon so komplex das ich manchmal mehr Zeitz mit Fehlersuche verbringe als das es Spaß macht...
Andererseits wenn alles läuft ist es mir zu langweilig und denke nach was ich noch "verschlimmbessern" kann.

Ich habe aber schon gelernt Config Dateien zu Sichern und Backups erstellen. ;).

Daher die Frage, denn ich möchte nicht die Konfiguration ändern nur um zu sehen das es genau so ist wie als wenn ich LAGG's (ob es nun Static, Dynamic oder ALB) erstelle und Feststelle das es doch keine Datenrate Verdoppelung gibt.

als Anwendungsfall wäre iSCSI angedacht, SMB läuft über 10gbe.
 
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