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Portables Datenkonzept

XMeaningx

Lieutenant
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Juli 2008
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779
Hallo zusammen,
da ich häufiger zwischen meinen zwei Orten hin und her reise, habe ich immer das Problem, mit meinem Datentransport.
An beiden Orten werden Desktops betrieben.

Bei den Daten handelt es um:
Fotos aktuell ca. - 100 GB (Lightroom verwaltet)
Mails - 5 GB
Akademische Daten - 30 GB
Private Daten - 5 GB

Auf diese Daten muss/soll immer nur von einem PC aus zugegriffen werden.
Aktuell werden Daten immer teilweise auf eine Externe HDD (USB 2) Kopiert und dann hin und her transportiert.
Die Nachteile sind, dass es ewig dauert, immer Doppelte Datenversionen vorhanden sind, etc. Daher soll ein neues Konzept her.
Cloud oder Online ist eigentlich mangels Teil langsamen Internet Zugang sowie Verfügbarkeit auch ohne Online sein zu müssen keine Option.

Daher habe ich mir folgendes ausgedacht:
Es werden in Beiden Desktops Sharkoon SATA Quickport Intern Multi Wechselrahmen verbaut
Eine Crucial M500 240 GB dient als Portable Datenplatte und wird immer mitgeführt.

Der 3,5 Zoll Slot wird für Backups auf HDDs und Externe Speicherung selten benutzter Daten verwendet.
(Aktuell ist schon ein Sharkoon SATA QuickPort Intern 1-Bay in einem Rechner verbaut, diese wird aktuell für Backups genutzt und soll ersetzt werden)

Zusätzlich wird ggf. noch ein Sharkoon QuickStore Portable USB 3.0 gekauft um die Daten an anderen PCs nutzen zu können.
Die SSD ist zusätzlich mit Truecrypt verschlüsselt und wird regelmäßig gebackupt.

Eine frage die sich mir stellt ist die Art des Sharkoon Controllers, werden die Daten 1:1 weitergeleitet oder irgendwie noch verarbeitet.

Hat jemand Verbesserungsvorschläge und Anregungen?


Danke schon mal
 
Gutes Konzept. Da gibt's nicht zu bekriteln. Der Wechselrahmen hat keinen SATA-Controller oder dgl. Das Signal wird im Welchselrahmen nicht verändert. In der Regel wird es zwar für die Activity LED abgegriffen, aber das wars auch schon...
 
Ich würde dir als ersten Schritt mal vorschlagen eine Software zum Synchronisieren von Ordnern wie Synctoy oä. zu verwenden. Auch wenn dein kompletter Datenbestand 150GB belegt, wird der Großteil davon sich nur relativ selten ändern. Damit hast du dann automatisch immer den kompletten aktuellen Stand an beiden Standorten ohne irgendwas von Hand kopieren zu müssen.

Abgesehen davon halte ich SATA auch nicht für unendlich Hotswap-tauglich. Ich hab selber einen Sharkoon Quickport und man merkt schnell wenn eine Platte mehrfach benutzt wurde weil sich das Plastik abnutzt. Da du schon USB 3.0 erwähnst würde ich das als portable Lösung definitiv vorziehen. Da kannst du dir auch eine M4 in ein Gehäuse packen wo sie wesentlich besser aufgehoben ist.
 
Hinagiku schrieb:
Ich würde dir als ersten Schritt mal vorschlagen eine Software zum Synchronisieren von Ordnern wie Synctoy oä. zu verwenden. Auch wenn dein kompletter Datenbestand 150GB belegt, wird der Großteil davon sich nur relativ selten ändern. Damit hast du dann automatisch immer den kompletten aktuellen Stand an beiden Standorten ohne irgendwas von Hand kopieren zu müssen.

Diese Daten sollen, aber zwecks Bearbeitung, vor allem die Fotos auf einer SSD liegen, aktuell HDD.
Dafür müsste ich mir also zwei SSD anschaffen.
Ebenso brauche ich dann immer noch ein Medium zum Transport der neuen Daten, und die damit einhergehende Kopierzeit (neue Fotos - > einige GB) gibt es dann immer noch.

Eine Möglichkeit wäre natürlich eine SSD nur in einem Case wobei ich persönliche das als Dauerlösung irgendwie nicht mag.
Wie ist hier die Performance über USB3 im Vergleich zu SATA direkt?
 
Der Nachteil bei USB 3.0 ist, dass man nur mit sehr ausgewählter Hardware die Leistung einer modernen SSD annähernd nutzen kann.

Wenn man z.B. Win 7 benutzt, ist die Leistung schon mal auf maximal 300MB/s reduziert (wenn überhaupt), alleine durch das Betriebssystem.
Mit Windows 8.1 oder OSX 10.9 erreicht man auch mit USB 3.0 gute Leistung (bei Win 8.1 natürlich aber wieder abhängig von der Hardware - die sollte neu und hochwertig sein!) aber es kommt immer noch auf das Gehäuse an!
Ich habe ein inXtron SK-2500, mit dem ich mit OSX tatsächlich bis zu 420 MB/s sequentielles Lesen schaffe, aber das ist wirklich eine Ausnahme (bisher, leider...)
Ob das SK-2500 Gehäuse ohne Firewire Ports die selbe Leistung bringt, kann ich nicht sagen - ich würde es sehr hoffen, müsste man aber erst noch ausprobieren. (Nachtrag: Das SK-2500 Gehäuse mit ausschließlich USB 3.0 Anschluss ist genau so schnell, das habe ich inzwischen getestet. Es hat einen ASMedia ASM-1053E Chipsatz mit UASP)
Diese Gehäuse sind jedenfalls auch von der Verarbeitung her sehr gut.

Wenn also USB 3.0 genutzt werden soll, aber die hohe Leistung der SSD auch wichtig ist, dann muss man extrem darauf achten, die richtige Hardware zu kaufen!
Unterstützung für UASP ist schon mal extrem wichtig, und das Betriebssystem.
Wenn Windows 8.1 keine Option ist, sondern Win 7 genutzt werden soll, dann kann man es mit der hohen Leistung über USB 3.0 schon mal gleich vergessen.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Natürlich ist USB langsamer als eine direkt an SATA hängende SSD. Selbst wenn bei sequenziellem lesen die USB-Schnittstelle auf 300MB/s begrenzt ist das noch mehr als doppelt so schnell wie eine interne HDD.

Die Frage ist, ob das für dich wirklich einen großen Unterschied macht. Was genau bedeutet für dich Fotos bearbeiten? Regelmässige Stapelverarbeitung von sehr vielen Dateien wo es wirklich auf den maximalen Durchsatz ankommt? Eine RAW mit 30MB öffnet auch eine langsame HDD in sekundenbruchteil. Das müssen schon PSDs mit mehreren hundert MB sein um beim öffnen einen halbwegs erwähnenswerten Geschwindigkeitsvorteil zu haben. Wobei in beiden Fällen schnell eher die CPU zum Flaschenhals wird.

Ich kann dir nur raten das ganze erst mal selbst durchzutesten. Installier dir eine Freeware RAMdisk und kopier deine Bilder dorthin und dann arbeite damit so als wäre es deine HDD. Meiner Erfahrung nach macht selbst das keinen großen Unterschied. Und eine RAMdisk lässt praktisch jede SATA SSD Staub fressen.

Auch was das kopieren der neuen Dateien angeht solltest du mal grob überschlagen, was für Datenmengen da wirklich anfallen. Selbst wenn du am Wochenende ne 32GB Karte vollgeknipst hast sollte das über USB 3.0 in 2 Minuten kopierbar sein. Auch wenn eine interne SSD das nochmal um eine halbe Minute verkürzen könnte, warten musst du in jedem Fall. Und da dein Gesamtbestand gerade mal 100GB beträgt gehe ich mal von weit geringerem Datenaufkommen aus.

Mir persönlich wäre die Gefahr eines abgenutzten oder gar ausgebrochenen SATA Ports den (eventuellen) Geschwindigkeitsvorteil nicht wert.
 
XMeaningx schrieb:
Die Nachteile sind, dass es ewig dauert, immer Doppelte Datenversionen vorhanden sind
Im Sinne der Datensicherheit solltest Du nicht darauf verzichten die Daten auch immer doppelt zu halten und zwar auf Medien, die in einem anderen Gehäuse stecken. Wenn Du Daten nur auf einer externen USB HDD hast, dann kann es schon reichen wenn diese einmal runterfällt und die Daten sind weg dort nur für viel Geld vom Profi zu retten.
 
Hinagiku schrieb:
Natürlich ist USB langsamer als eine direkt an SATA hängende SSD. Selbst wenn bei sequenziellem lesen die USB-Schnittstelle auf 300MB/s begrenzt ist das noch mehr als doppelt so schnell wie eine interne HDD.

Ich sagte ja nur: wenn die hohe Geschwindigkeit einer SSD voll genutzt werden soll, muss man bei USB 3.0 aufpassen.

Mir war das nämlich lange nicht klar, dass USB 3.0 nicht einfach gleich USB 3.0 ist, weshalb ich jetzt z.B. schon die dritte Dockingstation für eine SSD gekauft habe, bei der mir die Geschwindigkeit sehr wichtig ist (die SSD wird in einem Videorekorder mit ProRes oder unkomprimiertem Video bespielt, und sollte danach möglichst flott auf ein Notebook oder Desktop mit SSD übertragen werden können)

Wenn man sich sagt, 250MB/s ist auch völlig okay, dann kann man natürlich jedes Gehäuse nehmen und auch bei Windows 7 bleiben.
Ich wollte es nur gesagt haben, weil eben die allgemeine Meinung verbreitet ist, USB 3.0 sei einfach grundsätzlich wahnsinnig schnell - es wird einem in der Werbung ja immer so suggeriert. Aber das stimmt so leider nicht!

Ob es im konkreten Fall was ausmacht, muss jeder selber wissen!
 
Danke für die vielen Anregungen.
Ich habe mich nun für die zwei Wechselrahmen + SSD entschieden.
Dieses ist bereits installiert, und es läuft soweit alles zu meiner Zufriedenheit.

Als Backup sind die Daten momentan auf Jedem Rechner auf der internen HD gespeichert.
Was wäre hier ein Empfehlenswertes Konzept?
 
Backup intern ist jetzt nicht unbedingt ein so tolles Backup, weil es eben ständig im System läuft, und dort sämtlichen Gefahren ausgesetzt ist.
Ich würde mir zusätzlich noch eine externe Platte holen, auf diese regelmäßig ein Backup ziehen, und die Platte ansonsten im Schrank lagern. Damit sind dann auch so Fälle wie Hardwareschaden am Rechner, Blitzschlag, schlimmer Virus etc. abgesichert.

Da die Daten ja in zwei Rechnern auf der internen Platte liegen, plus auf der mobilen Platte, ist das zwar schon relativ sicher - aber bei so vielen Fotos und anderen privaten Daten sollte man sich schon richtig absichern, und dazu gehört eben mindestens ein externes Backup, das geschützt im Schrank steht.
 
Ich habe das praktisch ähnlich wie du gelöst, nur über Sharkoon extern und das via ESATA angeschlossen.

Dabei habe ich 2 externe Platten in verschiedenen Zeitrythmen als Sicherung, die jeweiligen internen der Rechner und zusätzlich noch ein NAS.

Zum Abgleich habe ich noch die kostenlose Software PureSync in Verwendung, die synchronisiert bei mir sowohl die ausgewählten Festplattenordner wenn das Medium angeschlossen ist, oder gleich übers Netzwerk aufs NAS, je nach Bedarf welchen Job ich anstoße.
 
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