So, nun zu den Bauteilen:
Den Empfänger mit einer Knopfzelle zu realisieren ist mir leider nicht gelungen.
Dazu benötigte war die Versorgungsspannung zu hoch. Als geeignet erwieß sich eine Versorgungsspannung von 9Volt. Deshalb würde sich zur Versorgung des Senders entweder eine 9Volt-Blockbatterie oder 3 in Reihe geschaltete Knopfzellen empfehlen.
Als Sendedioden wurden statt einer einzelnen Diode drei parallel geschaltete Hochleistungs-IR-LEDs eingesetzt. Es empfehlen sich eigentlich alle gängigen leistungsstarken Modelle. Zur Reichweitenverbesserung empfiehlt es sich Modelle mit einem möglichst geringen Abstrahlwinkel zu wählen. Dies bringt allerdings auch den Nachteil, dass der Sender bei der Bedienung möglichst direkt auf den Empfänger gerichtet werden muss. Der Wiederstand und der Kondensator sollten zu Gunsten der Reichweite so gewählt sein, dass die LED(s) etwa eine halbe Sekunde mit der maximalen kurzzeitigen Belastbarkeit belastet wird.
Als Empfänger kam ein normaler Fototransistor des Typs "BPY63-III" von Osram zum Einsatz, da ich leider keinen geeigneten IR-Fotottransistor zur Hand habe.
Dieser erwies sich aber mit vorgeschalteten IR-Filter auch als geeignet.
Als Verstärker-Transistor kam ein Handelsüblicher Transistor des Typs "BC548C" zum Einsatz. Als Relais empfehlen sich ein gängiges Relais mit einer Spulenspannung von 5Volt. Beachtet sollte werden, dass es schon bei einen möglichst geringen Schaltstrom schaltet, was aber den meisten Sub-Miniatur-Typen der Fall ist.
Der Empfänger wurde im Test mit einer Spannung von 5Volt versorgt.
Zwischen dem Fototransistor und dem Verstärker-Transistor kam noch ein präzisions Trimm-Wiederstand mit einem Wert von 470 kOhm zum Einsatz. Dieser dient dafür um die Empfindlichkeit abzustimmen.
Bei der Abstimmung sollte darauf geachtet werden, dass der Empfänger so eingestellt wird, dass er nicht auf andere Lichtquellen reagiert. Zugunsten der Reichweite sollte er somit an einer Stelle platziert werden wo möglichst wenig Fremdlich mit höheren Infrarot-Anteil auftrift.
Im Test wurde der Empfänger so eingestellt, dass er nichteinmal auf einen 500Watt-Halogen-Strahler reagiert. Die Reichweite des Senders sank jedoch damit auch auf etwa 2.5m. Beim Test in einem normalbeleuchteten Zimmer und der Platzierung des Sensors an einem lichtgeschützten Platz wurde aber sogar eine Reichweite von fast 11m erreicht.
Ich hoffe das die Anleitung einigermaßen gut zu verstehen ist.

Die Bauteilkosten belaufen sich übrigens mit einer geeigneten Streifenrasterplatine auf etwa 3€.
Und viel Erfolg beim Nachbau!
MfG mh1001