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NewsPreiserhöhung von Amazon Prime in 2022: Betroffene können sich jetzt bei Sammelklage anmelden
Dass Amazon im Jahr 2022 die Preise für Amazon Prime erhöhte, bewertet die Verbraucherzentrale NRW als rechtswidrig. Ein Gericht hat bereits entschieden, dass die entsprechenden AGB-Klauseln unwirksam sind. Betroffene können sich nun bei einer Sammelklage anschließen.
Vielleicht ist der Hinweis angebracht, dass sich natürlich nur die Leute der Klage anschließen können, die seinerzeit der Preiserhöhung NICHT zugestimmt hatten.
Wer ist anspruchsberechtigt?
Einen Anspruch haben alle, die vor dem 5. Februar 2024 ein Amazon-Prime-Abo hatten, das bis mindestens zum 6. Februar 2024 lief.
@aluis
Generell hast Du nicht unrecht - es bleibt die Frage, ob sich der Aufwand für die paar Euro für einen einzelnen lohnt - in der Summe kann da aber einiges zusammenkommen und Unternehmen künftig davon abhalten, ähnliches zu machen.
Ist ja nicht so, als könnte man solch ein Prime Abo kündigen, wenn einem eine Preiserhöhung nicht passt, ne?
Nein, da muss geklagt werden. Einfach nur erbärmlich.
Bei erfolgreicher Klage und Zurückzahlung des Betrages (ich dachte, die Summe wir dann den Staatskassen zugespielt und nicht den jeweiligen Nutzern?) kommen dann auch schon die Kündigungen/Sperrungen der Prime-Abonennten auf Lebzeit :-D
Ich versteh diese Urteile immer nicht. Nicht, dass ich das nicht gut finden würde, eher im Gegenteil. Aber Amazon erhöht die Preise, wer nicht will kündigt dann. Wie kann eine Preiserhöhung dann "nicht rechtens" sein?
Ein anderes Thema:
Amazon hatte im Sommer 2022 die Preiserhöhungen „generellen und wesentlichen Kostenänderungen aufgrund der Inflation“ begründet.
Immer diese Scheinheiligen Ausreden. Klar steigen auch für Amazon kosten, aber wie man sowas sagen kann, wenn dann gleichzeitig der Gewinn seit Jahren nur eine Richtung kennt, ist halt einfach nur verlogen.
Vielleicht ist der Hinweis angebracht, dass sich natürlich nur die Leute der Klage anschließen können, die seinerzeit der Preiserhöhung NICHT zugestimmt hatten.
Wie ich schon geschrieben hab, versteh ich diese Klagen auch nicht so ganz, aber hey alles was irgendwie gegen die großen Konzerne ist, finde ich erstmal gut. Die haben eh viel zu viel Macht und können tun und lassen was sie wollen. Sollten sie mal gegen irgendwelche Gesetze verstoßen, wird ein kleines Bußgeld verhängt, was nicht ansatzweise in die Nähe dessen kommt, was die dadurch eingenommen haben.
Immer diese Scheinheiligen Ausreden. Klar steigen auch für Amazon kosten, aber wie man sowas sagen kann, wenn dann gleichzeitig der Gewinn seit Jahren nur eine Richtung kennt, ist halt einfach nur verlogen.
Daran ist überhaupt nichts scheinheilig und auch keine Ausrede.
Das Unternehmen will halt nicht auf den Gewinn verzichten und legt deshalb gestiegene Kosten auf seine Kunden um. Das ist deren gutes Recht.
Und es ist des Kunden Recht, diese Preiserhöhung mitzugehen, oder auf den Dienst des Unternehmens zu verzichten.
Ich sehe hier in keinster Weise irgendein schlimmes Verhalten seitens Amazon.
Ist ja nicht so, als könnte man solch ein Prime Abo kündigen, wenn einem eine Preiserhöhung nicht passt, ne?
Nein, da muss geklagt werden. Einfach nur erbärmlich.
Nach Ansicht der Verbraucherzentrale NRW waren die Preiserhöhungen nicht rechtmäßig, weil Amazon die Verträge mit den Kunden ohne Zustimmung geändert hatte. Die zugrundeliegende AGB-Klausel bezeichnet man als unangemessen benachteiligend und intransparent.
Achso, immer schön auf große Konzerne draufhauen ist also erstmal gut, ja?
Aber die Dienstleistungen und Produkte dieser großen Konzerne, die möchtest du dann aber doch bitteschön haben und das möglichst zu niedrigen Preisen, ne?!
Deutscher geht die Kommentar Spalte hier nicht: 15€ hier, Scheinheiligkeit da. Ich frage mich warum solche Sachen von Milliarden Unternehmen auch noch verteidigt werden.
Es geht nicht darum 15€ zurück zu bekommen, sondern das Unternehmen künftig sowas nicht mehr ohne weiteres machen.
„Warum kündigen die Leute nicht einfach“ - Vllt weil es viele gar nicht mitbekommen? Mag sein das Sie die 3€ dann übrig haben, aber solche Praktiken dürfen sich einfach nicht durchsetzen.
Meines Erachtens nach sollte Amazon nicht nur den reinen Betrag zurückzahlen sondern jeden Entschädigen der in den Jahren Stundenlang Werbung gucken musste weil er halt nicht die 3€ Extra Zahlen wollte bei Prime. Da kann sich nen Prüfer hinsetzen, ausrechnen was Amazon mit der Werbung eingenommen hat und das dann auszahlen. Meiner Meinung nach dürfen Sie auch schätzen wieviele Produkte durch die Werbung verkauft wurden und die Nettosummen ausrechnen. War ja alles von Anfang an nicht genehmigt.
Und natürlich bestelle ich dort auch, aber das geht auch alles ohne den Kunden zu bescheißen.
Joa ist halt meine Meinung. Ich finde es scheinheilig. Die Gewinne der großen Konzerne steigen Jahr für Jahr, wodurch einige wenige Personen so viel Geld horten, die wissen schon nicht mehr was sie damit machen sollen. Gleichzeitig immer mehr Leute an der Armutsgrenze leben.
Man könnte auch auf die Erhöhung verzichten, dann würde aber halt leider der Gewinn nicht mehr ganz so hoch ausfallen und das geht ja nicht, weil unendliches Wachstum um jeden Preis ist ja die Devise. Das diese Denkweise aber auf lange Sicht sehr viel Schaden anrichtet ist egal.
Das waren zwei verschiedene Vorgehensweisen, sofern ich mich richtig erinnere. Bei der Erhöhung der Jahresgebühr von Amazon Prime gab es ein aktives Zustimmungsfeld, bei der Einführung der Werbung bei Amazon Prime Video dann schon nicht mehr. Amazon hat dann aber im ersten Fall auch bei den Kunden, die dieser Erhöhung nicht zugestimmt hatten, die Preise einseitig erhöht, das ist nun Gegenstand der Klage.
Bei der Klage gegen die Werbeeinblendungen ist der Fall allerdings anders gelagert. Hier wurde einseitig der Vertrag geändert, ohne, dass man dem Kunden ein aktives Mitspracherecht einräumte.