News Preiserhöhung von Amazon Prime in 2022: Betroffene können sich jetzt bei Sammelklage anmelden

Neodar schrieb:
Ist ja nicht so, als könnte man solch ein Prime Abo kündigen, wenn einem eine Preiserhöhung nicht passt, ne?
Nein, da muss geklagt werden. Einfach nur erbärmlich.
Rechtlich gesehen ist es schon lange so, dass keine Reaktion keine Zustimmung bedeutet. Und wenn ich keine Zustimmung gebe, hat Amazon genau zwei Möglichkeiten: Den alten Vertrag mit den alten Konditionen weiterlaufen zu lassen (unwahrscheinlich) oder den Vertrag zu kündigen. Mehr nicht.
 
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Neodar schrieb:
Ist ja nicht so, als könnte man solch ein Prime Abo kündigen, wenn einem eine Preiserhöhung nicht passt, ne?
Nein, da muss geklagt werden. Einfach nur erbärmlich.
Versuch doch mal Amazon einfach weniger für Prime (order eines ihrer Produkte) zu zahlen und schau was passiert.



Meiner Meinung nach wird hier existierendes Recht durchgesetzt. Und mir kann keiner erzählen, dass ein Milliardenkonzern sich des Risikos, dass das als illegal befunden wird, nicht bewusst war.

Wenn man mit dem Vorgehen nicht einverstanden ist, also von Gerichten und hier Verbraucherschutz, ist der richtige Weg die Gesetze (im entsprechenden politischen Prozess) zu ändern. Und nicht zu hoffen, dass sie nicht anwendet werden.
 
Neodar schrieb:
Achso, immer schön auf große Konzerne draufhauen ist also erstmal gut, ja?
Aber die Dienstleistungen und Produkte dieser großen Konzerne, die möchtest du dann aber doch bitteschön haben und das möglichst zu niedrigen Preisen, ne?!

Wenn ein Konzern sich nicht an geltendes Recht hält und in seinen AGB rechtswiedrige Klauseln einbaut, dann ist eine Klage gerechtfertigt. Und wenn das Landgericht auch noch zustimmt (wie in diesem Fall!) hat man auch die rechtliche Rückendeckung. Daran ist absolut nichts mit "auf große Konzerne draufhauen" sondern Gesetze durchsetzen.

Du verletzt die Regeln, du wirst bestraft. Aktion - Reaktion.
 
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SuperHeinz schrieb:
Das waren zwei verschiedene Vorgehensweisen, sofern ich mich richtig erinnere. Bei der Erhöhung der Jahresgebühr von Amazon Prime gab es ein aktives Zustimmungsfeld, bei der Einführung der Werbung bei Amazon Prime Video dann schon nicht mehr. Amazon hatte dann aber im ersten Fall auch bei den Kunden, die dieser Erhöhung nicht zugestimmt hatten, die Preise einseitig erhöht, das ist nun Gegenstand der Klage.
Nein. Es gab nur eine eMail dass die Beiträge erhöht werden. Es wurde keine Zustimmung verlangt. Wenn man diese nicht gesehen hatte, hat man pech gehabt.
 
Neodar schrieb:
Achso, immer schön auf große Konzerne draufhauen ist also erstmal gut, ja?
Joa, schon. Sonst ist es ja immer andersherum.
Neodar schrieb:
Aber die Dienstleistungen und Produkte dieser großen Konzerne, die möchtest du dann aber doch bitteschön haben und das möglichst zu niedrigen Preisen, ne?!

Soviel zum Thema Verlogeneheit.
Möglichst niedrig nicht unbedingt, zu passenden Preisen. Ich zahl auch beim Einkaufen auch mal ein paar Euro mehr für die Milch usw. aus der Region zum Beispiel.

Wenn man sich aber mal anschaut, was diese großen Konzerne für Gewinne einfahren, Steuerschlupflöcher nutzen, Umwelt oder auch Menschen bewusst vergiften etc. dann hab ich einfach keine Sympathien mehr für solche Konzerne und kann es auch absolut nicht verstehen, wie man als Otto Normal Bürger diese dann verteidigen kann.
 
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Ist für 3 PfennigFuffzig bissl zuviel Arbeit, hab den Temu Abklatsch eh schon ende 2024 gekündigt und vermisse es kein einziges mal ...
 
60KU schrieb:
Es geht nicht darum 15€ zurück zu bekommen, sondern das Unternehmen künftig sowas nicht mehr ohne weiteres machen.
Ja prinzipiell hast Du ja Recht, aber wieso muss das so Umständlich gehandhabt werden. Sollen sie einen Fragebogen online stellen und am ende bestätigt man das man sich anschließen will, wegen den 20€ den Aufwand, ist einfach lächerlich, den würde ich bei der GEZ oder sonnst einem unnützen scheiss treiben aber die 90€ im Jahr bei Amazon sind Ihr Geld eben auch in vielen Augen nun mal wert, und wenn nicht kann man es immer noch kündigen.
Allein der Aufwand der da betrieben wird steht in keinem Verhältnis zum nutzen, denn niemand ist auf Prime Angewiesen, wem es zu teuer ist geht, machen das zuviele wird es der Markt regeln.
 
Ich habe mir die zu viel gezahlten Beiträge bereits über den Kundenservice erstatten lassen. Es gab vor ein paar Wochen mal kurz die Möglichkeit dazu, nachdem das Urteil feststand.
 
Amazon bietet mir den besten Kundensupport, den es gibt. Als meine 4080 nach knapp zwei Jahren den Geist aufgegeben hat, habe ich dort angerufen, und da der Artikel nicht mehr auf Lager war, habe ich direkt über 1.000 € Rückerstattung bekommen.

Ähnlich bei weniger hochpreisigen Artikeln.

Die paar Euro gönne ich ihnen.
 
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Leute, einfach anmelden und fertig. Dauert 1 Minute.

Geht doch nicht um die Kohle, sondern darum Konzernen wie Amazon mal beizubringen, dass es bei uns so nicht läuft...
 
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dewa schrieb:
Nein. Es gab nur eine eMail dass die Beiträge erhöht werden. Es wurde keine Zustimmung verlangt. Wenn man diese nicht gesehen hatte, hat man pech gehabt.
Ja, bei Amazon Prime Video kam ein entsprechendes Mail am 03.01.2024 an.
Nicht aber bei der Erhöhung der Jahresgebühr von Amazon Prime im September 2022.
 
@SuperHeinz nein eben nicht. Darum geht es doch bei dem Urteil. Wie kommst du darauf?
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Man beachte den letzten Satz
 
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dewa schrieb:
s gab nur eine eMail dass die Beiträge erhöht werden.
Bei Sky früher stand ja in den AGB irgendwo, dass sie das Recht haben einseitig zu erhöhen, wenn es nicht mehr als x% sind. Das ging ja offenbar durch, frage mich warum Amazon sowas nicht genutzt hat.
 
Neodar schrieb:
Einfach nur erbärmlich.
Ganz ehrlich? Erbärmlich ist hier nur dein Textverständnis.

Da ich mein Prime Abo zum Jahresende 2023 gekündigt habe, bin ich wohl nicht dabei. Ein Platz mehr für euch. 😬

Vor Jahren hatte mal McFit angekündigt die Gebühren von 16,99 € pro Monat auf 19,99 € zu erhöhen. Sollte ich der Erhöhung nicht zustimmen, so behält sich McFit das Recht vor, den Vertrag zu kündigen, so die Situation damals. Ich habe der Erhöhung per Mail widersprochen und der Vertrag lief zu alten Konditionen weiter, bis ich selbst gekündigt habe.

Was Amazon hier jedoch macht, ist einfach nur dreist. Somit klagt man hier zu Recht.
 
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SuperHeinz schrieb:
bei der Erhöhung der Jahresgebühr von Amazon Prime gab es ein aktives Zustimmungsfeld
Bei mir gab es das auch nicht. In meiner Mail von 2022 stand:
Du kannst diese Änderung ablehnen, indem du deine Prime-Mitgliedschaft innerhalb von 30 Tagen kostenfrei nach Erhalt dieser E-Mail kündigst, z.B. über dein Mitgliedskonto oder über den Amazon Kundenservice. Nach deiner Kündigung läuft deine Prime-Mitgliedschaft bis zum Ende deines aktuellen Zahlungszeitraums weiter. Lehnst du diese Änderung nicht ab, gehen wir davon aus, dass du mit den aktualisierten Mitgliedsgebühren einverstanden bist.
 
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wir haben bei der verbaucherschutzzentrale sachsen an der sammelkalge teilgenommen die hier vor etwa einem monat verlinkt wurde und auch bereits post vom gericht erhalten. können wir denn auch zusätzlich an der sammelklage der verbrauchschutzzentrale nrw teilnehmen? weil eigentlich sollte man doch für ein vergehen nicht doppelt entschädigt werden können.
 
SternburgExport schrieb:
Und mir kann keiner erzählen, dass ein Milliardenkonzern sich des Risikos, dass das als illegal befunden wird, nicht bewusst war.
Davon gehe ich aus das Ihnen das bewusst war. Aber wieviele geprellte Leute werden sich an einer Sammelklage beteiligen? vermutlich nur ein geringer Anteil so dass die Aktion trotzdem ein finanzieller Erfolg ist. Man muss ja auch die eigenen Anwälte bei Laune halten.
 
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kann man nun also selber entscheiden, ob man die paar Euro sich erstreitet und damit dann das Abo gekündigt bekommt oder man darauf verzichtet und alles lässt, wie es ist...
 
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Witzig, wo die Verbraucherzentrale ihre Ausfüllhilfe Hostet 😬 :D

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