News Preiserhöhung von Amazon Prime in 2022: Betroffene können sich jetzt bei Sammelklage anmelden

Neodar schrieb:
Ist ja nicht so, als könnte man solch ein Prime Abo kündigen, wenn einem eine Preiserhöhung nicht passt, ne?
Nein, da muss geklagt werden. Einfach nur erbärmlich.

Du hast ganz offenbar nicht verstanden worum es geht.

Zudem wurden überhaupt keine Preise erhöht, es wurde eine neue Abostufe eingeführt, die kann man abschließen oder es sein lassen. Kern der Klage ist, dass Amazon plötzlich anfängt Werbung einzublenden UND gleichzeitig die (Audio-)Standards absenkt.

Du fändest es ja auch nicht okay, wenn du dir ein Auto least und nachträglich deaktiviert der Hersteller per Software-Update deine Lautsprecher und zeigt dir erstmal 20 Sekunden Werbung im Auto-Display, bevor du das Auto starten kannst.

OK wäre gewesen ein günstigeres Abo mit Werbung einzuführen und ein teureres mit zusätzlichen neuen Features. Aber ein bestehendes Abo abzuwerten, ohne auch den Preis zu senken geht nun mal nicht.
 
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Falscher Thread, um die Werbung geht es hier nicht, sondern die Preiserhöhung im September 2022 ;).
 
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h00bi schrieb:
Nein, du hast "Bann" geschrieben. Also Rauswurf aus dem akuellen Vertrag inkl. Sperrung des Zugangs zu deinen erworbenen Digitalen Inhalten. Das geht eben NICHT!

Das ist absolut richtig, aber das müsste sich Amazon überlegen, BEVOR sie dir an eine Plattform gekoppelte digitale Inhalte verkaufen. Egal ob ebooks oder gekaufte Filme auf Prime Video, ein pauschales Aussperren weil "dich wollen wir nicht mehr" ist ohne triftige Verfehlung des Kunden nicht möglich.
Doch das geht weil du nur Lizenzen zur nutzung der digitalen Inhalte erworben hast und nicht die physische Kopie.
Wenn Amazon sagt deine Serie XY fliegt aus der Datenbank dann ist es zwangsläufig auch bei dir weg.
 
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M-X schrieb:
Und wenn ich da mitmache bekomme ich zwar paar euro zurück aber damit auch gleich einen Account Bann von Amazon ?
Ich denke nicht, dass Amazon das machen wird. Auf Schlag 180.000 Kunden weniger machen die nicht freiwillig. Falls doch, dann will ich da auch nicht mehr Kunde sein.

Preiserhöhungen mit Opt-out möchte ich nicht als Standard etabliert sehen. Dann muss ich mir eben andere Händler suchen.
 
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M-X schrieb:
Na klar können Sie das, genauso wie du den Vertrag jederzeit Kündigen kannst, kann Amazon das auch. Es gibt keine Pflicht mit dir Geschäft zu machen. Daher viel Spaß ohne Amazon Account. Ist vielleicht auch besser für einige. Von den 20€ kann man sich dann ein paar Bier kaufen um sich mit dem Support von den anderen Shops zu streiten die man ab dann nutzen muss.
Dann mach ich halt mit einer anderen Mail Adresse einen neuen Account, als wenn die das überprüfen (wollen) würden. Mal abgesehen davon glaube ich nicht drann, das die mehrere 10.000 Kunden einfach so raus schmeissen desshalb. Habe auf jeden Fall beide Klagen jetzt gemacht, war ne Sache von 5 Minuten für beide zusammen.
 
LH96 schrieb:
Dann mach ich halt mit einer anderen Mail Adresse einen neuen Account, als wenn die das überprüfen (wollen) würden.
Umziehen musst du dann wohl auch und neues Bankkonto/Kreditkarte brauchst du auch, sie überprüfen das sehr wohl frag mal die Leute die wegen zu vielen Rückgaben gesperrt wurden.
LH96 schrieb:
Mal abgesehen davon glaube ich nicht drann, das die mehrere 10.000 Kunden einfach so raus schmeissen.
Warum nicht ? Sie wollen ja offensichtlich kein Prime mehr für den genannten Preis? Was sollen sie sonst machen. Für diese Leute den Preis für immer niedrig halten ?
 
Cool, ich bin "betroffen". Unabhängig davon, dass 89,90€ in meinem Fall ein guter Deal sind...wenn was bei rumkommt sind die nächsten Jahre CB Plus finanziert :)
 
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Neodar schrieb:
Ist ja nicht so, als könnte man solch ein Prime Abo kündigen, wenn einem eine Preiserhöhung nicht passt, ne?
Nein, da muss geklagt werden. Einfach nur erbärmlich.
haben dich mittlerweile genug leute zittiert und erörtert worum es wirklich geht?
 
Ich habe Prime seinerzeit aus genau jenem Grund gekündigt und bin somit nicht anspruchsberechtigt.
 
Ghostshield schrieb:
Doch das geht weil du nur Lizenzen zur nutzung der digitalen Inhalte erworben hast und nicht die physische Kopie.
Wenn Amazon sagt deine Serie XY fliegt aus der Datenbank dann ist es zwangsläufig auch bei dir weg.
Aber eine Perpetual Lizenz ist unbegrenzt.
 
Neodar schrieb:
Ich sehe hier in keinster Weise irgendein schlimmes Verhalten seitens Amazon.
Neodar schrieb:
Achso, immer schön auf große Konzerne draufhauen ist also erstmal gut, ja?
leave amazon alone.jpg

Nein, aber im Ernst:
Auch große Konzerne wie Amazon müssen sich an geltendes Recht halten, und nach geltendem Recht sind einseitige Vertragsänderungen ungültig. In der Praxis ist es leider so, dass Konzerne ab einer gewissen Größe es oft nicht für nötig halten sich an die Regeln zu halten, da die Gesetzgeber einfach keine Strafen verhängen (können), die hoch genug sind.

Von daher, ja, immer schön auf große Konzerne draufhauen, die haben es verdient.
 
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SuperHeinz schrieb:
Vielleicht ist der Hinweis angebracht, dass sich natürlich nur die Leute der Klage anschließen können, die seinerzeit der Preiserhöhung NICHT zugestimmt hatten.
Lustig, wie der erste Post hier direkt Falschinformation ist.
 
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Ich glaube, manche Leute missverstehen, dass es nicht um die Preisanpassung per se geht. Preise erhöhen ist grundsätzlich natürlich absolut legal. Bloß das wie, also die Preise einseitig ohne rechtlich wirksame Zustimmung zu erhöhen, das ist illegal. Und offensichtlich war "einfach Weiternutzen" eben keine rechtlich wirksame Zustimmung.
 
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Dass die einfach Werbung aktiviert haben und ich plötzlich 3€ mehr zahlen soll kotzt mich heute noch an.

Hätte den scheiß auch instant gekündigt wenn waifu nicht angeboten hätte die Hälfte zu übernehmen und so gerne Prime anschauen würde. Ich bezahle jährlich somit habe ich bereits 12 MONATE IM VORAUS für WERBEFREI bezahlt und die ändern das einfach einseitig.

Wer hier Milliardenkonzerne mit Milliardengewinnen auch noch verteidigt ist mmn einfach nur kompl lost. Hier 3€ hier nochmal 5 mehr, spotify jedes Jahr 1€ mehr ich kann diese Seuche nicht mehr sehen und hören.
 
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Rexaris schrieb:
Preiserhöhungen mit Opt-out möchte ich nicht als Standard etabliert sehen.
Bei Autoversicherungen akzeptiert man das aber jedes Jahr aufs Neue. Wie hier erhält man die Möglichkeit rechtzeitig zu kündigen oder stillschweigend zu akzeptieren. Ich sehe da jetzt auch nicht das große Problem.

Wie wäre denn sonst der Ablauf? Amazon fragt, ob man mit der Preiserhöhung einverstanden ist, stimmt man nicht zu endet der Vertrag fristgerecht.
Das Geschrei hätte ich dann hören wollen, wenn diese Nachricht genauso übersehen worden wäre, wie es hier etliche bei der tatsächlichen geschafft haben und am Wochenende wäre plötzlich das Streaming nicht mehr möglich und die 'gekauften' Inhalte nicht abrufbar, weil der Vertrag ausgelaufen ist.
 
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Neodar schrieb:
Das Unternehmen will halt nicht auf den Gewinn verzichten und legt deshalb gestiegene Kosten auf seine Kunden um

Und wir wissen ja alle das nur und nur die auf den Kunden umgelegt werden und das gleichzeitig nichts mehr draufgeschlagen wird ....ja das war Sarkasmus
 
Incanus schrieb:
Bei Autoversicherungen akzeptiert man das aber jedes Jahr aufs Neue. Wie hier erhält man die Möglichkeit rechtzeitig zu kündigen oder stillschweigend zu akzeptieren. Ich sehe da jetzt auch nicht das große Problem.
Meinst du die dynamische Erhöhung von Versicherungen (nicht nur Auto)? Die ist bereits bei Vertragsabschluss zu Beginn geregelt und damit liegt das Einverständnis vor.

In diesem Fall kann man sogar darauf verzichten und muss die Erhöhung nicht mitnehmen (ist bei mir jedenfalls so). Dann erhöht sich aber auch entsprechend nicht der Versicherungsschutz.

Bei uns in der Region war das jedenfalls bei der Sparkasse so mit der automatischen Kündigung. Da ist das sogar noch deutlich kritischer, als bei Amazon prime (https://www.mdr.de/nachrichten/sach...o-fehlende-zustimmung-preiserhoehung-100.html)
 
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Ich habe das jetzt nur am Rande verfolgt und es ist mir zu viel Input. Vielleicht wurde die Frage beantwortet:

Wieso einer Sammelklage beitreten ? Ich habe noch im Monat der Preiserhöhung gekündigt und eine volle Rückerstattung bekommen. Sind die, die nicht gekündigt haben, dann nicht selbst schuld ?
 
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