Privater Server / NAS

Akorian schrieb:
Aber ist das zu empfehlen?
Nö.

Die Fritz!Box ist auf stromsparen optimiert und hat als quasi-NAS mit per USB angeschlossener Festplatte ziemlich schlechte Leistung. Bei 30MB/s ist glaube ich schon schluss, obwohl über Gigabit über 100MB/s drin sind.
 
Haben moderne Fritzboxen denn kein USB 3? Dann haste schon mehr als 30MB/s.
 
Fritzboxen und NAS sollte man bleiben lassen, auch USB 3.0 bringt da nichts (die neuen haben das) die können technisch einfach nicht viel übertragen, da es nur eine rudimentäre Funktion ist.
Jedes handelsübliche NAS ist tausend mal besser.
Fritzbox würde ich nur als USB-Speicher benutzen wenn es um ein paar MB Daten geht....
 
Okay, so externe Festplatten direkt am Router betreiben ist schon ne Notlösung oder für einfache Anwendungszwecke.
 
ameisenbaer schrieb:
Du kannst auch jeden handelsüblichen PC als NAS konfigurieren.
Ist dann bloss oft nicht so gut optimiert/praktisch/wartbar...


Einspruch!
Mit irgendwelchen NAS kriegst du Teilweise nichtmal updates wenn das Teil ne Sicherheitslücke wie ein Scheuenentor hat.
Nen "richtigen" Rechner hingegen aktuell zu halten ist kein Problem.

Am besten irgend ein Ubuntu mit LTS und fertig...
 
Oli_P schrieb:
Okay, so externe Festplatten direkt am Router betreiben ist schon ne Notlösung oder für einfache Anwendungszwecke.
So wie ichs verstanden habe ja. Bringt nichts bei großen Datein, da starke Geschwindigkeitslimitierungen vor liegen und Fritzboxen nicht darauf ausgelegt sind.
 
Seufz.
Nas ist kein Server. Und Server sind auch keine Hardware.
Nas ist ein Storagekonzept. Man stellt Dateisysteme übers Netzwerk bereit. Im gegensatz dazu DAS (Lokal angebunden) und im weiteren Sinne SAN als Blockdevice im Netzwerk, dh die Platte als Ganzes wird bereitgestellt, NICHT der Inhalt. Zuhause kann man das per iScsi haben.

Implementiert wird das Ganze durch einen Server. Server sind Anwendungen, die etwas bereitstellen, die also ihren Kram nicht selber nutzen/verbrauchen.

Da Nas Dateisysteme im Netzwerk sind, werden diese durch Fileserver bereitgestellt: das sind alle Server, die Dateien verfügbar machen. Gängige Protokolle sind SMB, NFS oder FTP.

Die Geräte mit dem Namen sind einfach kleine Multifunktionsgeräte mit Optimierung auf Stromverbrauch. Am Ende sind das FertigPCs in klein. Mehr nicht.
 
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Akorian schrieb:
Aber wo ist der Unterschied zwischen einem Server, der dafür da ist, Daten zu speichern und einem NAS? Beides ist doch irgendwie an Netzwerk angebundener Speicher?!?
Keiner, denn NAS steht für Network Attached Storage und jeder Rechner der im Netzwerk Speicherplatz bereitstellt, auch ein PC mit einer Dateifreigabe, ist damit schon ein NAS. Anders sieht es aus, wenn man die Fertiggeräte betrachtet die so als NAS oder Server bezeichnet werden.
SoDaTierchen schrieb:
Ein NAS ist eine Funktion: "Network Attaches Storage". Ein Server ist eine Geräteklasse. Also ein Gerät, das darauf spezialisiert ist, etwas bereitzustellen (englisch: to serve).
Eben und ein Service den ein Server anbieten kann, ist eben Speicherplatz im Netzwerk und dann ist es ein NAS, egal auf welcher Hardware er basiert.
Oli_P schrieb:
NAS-Geräte sind kleine Rechner mit eigenem Betriebssystem. Die haben Motherboard, CPU, RAM, Festplatten... dienen aber dazu Daten im Netzwerk oder auch im Internet verfügbar zu machen.
Ob groß oder klein sei mal dahingestellt, aber da der Unterschied zwischen einem NAS und einem DAS (Direct Attached Storage) eben ist, dass bei NAS der Server das Filesystem verwaltet (iSCSI mal ausgenommen) und bei DAS der Rechner an dem dies angeschlossen ist, muss jedes NAS immer eine eigene CPU haben auf der das OS läuft um diese Verwaltung zu machen und die Daten im Netzwerk bereitzustellen.
Oli_P schrieb:
Haben moderne Fritzboxen denn kein USB 3? Dann haste schon mehr als 30MB/s.
Es kommt nicht nur die Leistung der Platte oder Schnittstelle mit der diese angebunden ist an, sondern auch auf die der CPU die dies verwaltet und da dürfte bei den Fritzboxen der Flaschenhals sein, denn die NAS Funktion (nämlich USB Platten im Netzwerk freizugeben), ist bei denen ja nur Nebensache.
 
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