Probleme bei USB 3.0-Einführung?

cantknoweveryth

Lieutenant
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Hallo und frohes Fest!:)

Warum geht es bei der Einführung des USB 3.0-Standards so schleppend voran bzw. teils wieder rückwärts. (Man sieht teilweise öfters PCs, die weder den obligatorischen 3.0er vorn und den einen anderen hinten dran haben. An oft behaupteten Kompatibilitätsproblemen kann es doch nicht liegen (ist doch abwärtskompatibel oder nicht?). Hardware (Stifte und Platten) gibt 's doch auch genug in 3.0. Kosten können 's ebenso nicht sein, da die Erweiterungskarten mit 2 Steckplätzen für 15,- Euro rumkullern. Was ist es dann? USB 2.0 hatte sich vor 10 Jahren in einem halben bis ganzem Jahr komplett durchgesetzt ... Es kann doch nicht so schwer sein, an einen PC vorne 2 und hinten 6 von den Dingern dranzubauen!

Gruß,

cke
 
USB 3.0 ist halt einfach nicht so dringend wie damals USB 2.0 ...

Jedes neue Mainboard hat aber doch eigentlich USB 3, ich sehe da keine Probleme
 
Wenn die Chipsätze für Mainboards natives USB3.0 bieten, dann geht das sicherlich einiges zügiger voran. Als Beispiel sei Intel genannt, die das mit "Ivy Bridge" Anfang 2012 einführen. Hierbei werden dann aber nicht alle USB-Ports 3.0 unterstützen, sondern nur ein Teil.
 
und neuste mainboards mit sockel 2011 haben sogar noch uralte PCI steckplätze.
 
USB3 hapert überhaupt nicht an der Einführung. Der Standard wird langsam ausgerollt und ersetzt USB2. Die Teuren Mainboards haben in der Regel USB3 only die günstigeren haben halt noch beides.

USB 2.0 hatte sich vor 10 Jahren in einem halben bis ganzem Jahr komplett durchgesetzt ...
Nein mit Sicherheit nicht die IT ist schnell aber so schnell nun auch wieder nicht. Das hätte nämlich bedeutet das alle 3 großen Chiphersteller damals in einem Jahr die USB2 Chips nativ in die Boards integriert hätten.

Es kann doch nicht so schwer sein, an einen PC vorne 2 und hinten 6 von den Dingern dranzubauen!
Das hat nichts mit schwer zu tun das kostet einfach mehr, mehr als 15...


Zudem sind die USB Internen Stecker neu und nicht Abwärts kompatibel.


und neuste mainboards mit sockel 2011 haben sogar noch uralte PCI steckplätze.
Was auch nicht blöd ist da noch genug neue Hardware mit PCI verkauft und entwickelt wird.
 
Zuletzt bearbeitet:
Naffi hat wohl Recht. Aber der Konsument setzt letzendlich Standards durch. Für Apple ist USB 3.0 ein absolutes Fremdwort oder Tabu? Trotzdem verkauft Apple weltweilt die meisten Laptops.
 
läuft doch relativ gut, bei neuen mainboards ist meistens noch aus geldgründen usb 2.0 zur hälfte verbaut, da nur die wenigsten momentan mit mehreren geräten usb 3.0 nutzen...

in einem jahr sieht das ganz anders aus, meiner meinung nach
 
USB 1.1 war einfach Dreck.
USB 2.0 ist für das meiste noch schnell genug. Außer bei Platten, Sticks und vielleicht noch Kameras bringt es keine nennenswerten Vorteile.
 
Es geht darum, dass es jetzt eine scheiß Übergangszeit ist. Haben einen Zweit-(Alt-)Rechner der nämlich ,,nativ'' USB 1.1 hat. Könnt Euch vorstellen, wie sich alles um die nachgerüsteten 4 USB 2.0 Löcher drängelt. Auch wünschte man sich, die Vorfahren hätten damals nur 6 Monate mit dem Kauf gewartet ...

cke
 
Ist ganz einfach erklärt, welcher 08/15 PC-User braucht die theoretischen 625MB/s? Kein normaler Heimanwender hat derartige Datenmengen, die in kürzester Zeit von A nach B transferiert werden müssen.

USB 2.0 war damals, im Vergleich zu 3.0, bahnbrechend, von theoretischen 1,5MB/s auf 60 MB/s, das war und ist genau das, was der Heimanwender braucht und nicht die 625MB/s.

Wenn ich mir 5 Songs aufn USB-Stick, denke ich mir, wieso zum Teufel bräuchte ich USB 3, wenn selbst USB 2 die 5 Songs in zwei Sekunden auf den USB-Stick lädt? Da hätte man allein wegen der Latenz schonmal keine Vorteile mit USB 3 und genau das ist der Punkt, warum es sich nicht so schnell durchsetzen wird.

Den einzigst nennenswerten Vorteil von USB 3 ist die erhöhte Stromstärke und die dadurch verbundene erhöhte Reichweite inkl. Baumstruktur.
 
cantknoweveryth schrieb:
Warum geht es bei der Einführung des USB 3.0-Standards so schleppend voran bzw. teils wieder rückwärts. (Man sieht teilweise öfters PCs, die weder den obligatorischen 3.0er vorn und den einen anderen hinten dran haben. An oft behaupteten Kompatibilitätsproblemen kann es doch nicht liegen (ist doch abwärtskompatibel oder nicht?)

http://de.wikipedia.org/wiki/USB_3.0#USB_3.0

Und was ist mit USB 3.0 Firmwareupdates...?????

Zumindest sollte man den aktuellsten USB 3.0 Treiber verwenden.

Man sollte keine USB Geräte anschließen, bevor USB nicht ordnungsgemäß funktioniert.

Und USB 3.0 sind halt auch theoretische Werte wie auch bei IDE / Sata Controller Geschwindigkeiten.
 
War da nicht mal was, dass gerade die Intel CPUs bzw. deren Chipsätze zu wenig Lanes haben um so viele I/O Geräte zu verwalten? Irgendwie hab ich im Hinterkopf, das man zu große Geschwindigkeitseinbußen hat, wenn gleichzeitig die SATA-Ports, das Gbit Netzwerk und alle USB-Ports benutzt werden. Irgendwo ist da noch ein Flaschenhals. Zusätzliche USB 3.0 Ports belasten das ganze System dabei natürlich deutlich mehr, als die langsameren 2.0er.
Falls ich Bullshit rede berichtigt mich bitte. Ich such gleich noch nach ner Quelle. :)
 
Ja, ich rede aber von den praktisch gemessenen 30 MB/s zu den ebenso praktischen 90-100 MB/s. Als Beispiel: Ich kopiere große Bilderordner mit etlichen Gigabyte auf eine externe HD. Das hat mit 1.1 3,5 - 4 h gedauert und mit 2.0 eine halbe bis dreiviertel Stunde. Wenn ich mir vorstelle, dass dies mit 3.0 in 10 min bis Viertelstunde erledigt wäre, hätte ich nichts dagegen ...
 
dann kauf dir halt ein mainboard mit usb 3.0. ist weiß grad echt nicht wo dein Problem ist.
 
Apple kann sich nicht irren, die verkaufen doch so viele "PCs": Setze auf Firewire und Thunderbolt! mai ham mir glacht!
 
Ist recht einfach, Intels Sandy Bridge Chipsätze unterstützen USB 3.0 noch nicht. Deshalb braucht es alle USB 3.0 Anschlüsse extra Controller. Das hat 2 große Nachteile zum einen entstehen so extra kosten aber viel gravierender ist das bedingt durch die hohe Geschwindigkeit USB 3 entsprechend viel Bandbreite braucht. Wenn man also zu viele USB Controller einbaut fehlen die pcie lanes an anderer stelle. Da PCIe Lanes bei Sandybridge eh knapp sind haben die meisten boards mit Intel Chipsatz nur 2 sata3 Ports und 2-4USB3 Anschlüsse. Macht aber nix, für fast alle USB Geräte reicht usb 2.0 und es gibt ja immer noch hubs. Zur not verbaust du einen Intern wenn du die Anschlüsse unbedingt am Gehäuse haben willst.
 
cantknoweveryth schrieb:
...mit 3.0 in 10 min bis Viertelstunde erledigt wäre, hätte ich nichts dagegen ...

Auch bei USB 3.0 sind es theoretische Werte.
Wenn man auf USB 3.0 Sticks herunterlädt, heisst es noch lange nicht, dass alles sehr schnell vonstatten geht.

Es sind nicht nur Treiber bzw. Firmware entscheidend.
Die USB 3.0 Mainboard-Technik und nicht auf separaten PCI-e Controllerkarten muss hier stimmen, damit der Durchsatzgeschwindigkeit optimal funktioniert.
 
Hallo,

der Titel und deine Thesen passen ja mal gar nicht zu deinen persönlichen Problemen. Du wirfst den Mainboard und Chipsatzherstellern vor, dass sie USB3 zu schleppend einführen?

Und beklagst Dich über einen alten Rechner mit USB1.1. Und würdest Dich persönlich auf den Geschwindigkeitszuwachs von USB3 freuen.

Jeder 250€ Office Rechner hat heute USB3. Wo liegt dein Problem? Kauf Dir eine USB3 Karte. Aber ich denke der Rest der Hardware eines Rechners, der USB1.1 hat, wird mit de Geschwindigkeiten nichts anfangen können.

Grüße,

Blubbs
 
Tadaaa, ich hab doch noch einen Bericht mit der technischen Begründung gefunden, warum die Einführung so lange dauert. Bitte schön. Noch 3 Lösungsansätze daraus Zitiert:
Die erste Lösung zur Anindung von USB 3.0- bzw. SATA 6G-Controllern ist schlicht dieVerwendung existierender PCIe 1.1-Lanes. Dies resultiert in einer maximalen Bandbreite von 250 MB/s. Dieser Ansatz sollte möglichst vermieden werden, da SATA 6G auf eine geringere Bandbreite als die von SATA 3G reduziert wird und es auch bei USB 3.0 zu einem Flaschenhals kommen dürfte. Solange nur ein einzelnes Laufwerk an USB 3.0 betrieben wird, spielt dies keine große Rolle, aber sobald man zwei Laufwerke parallel betreibt oder SSDs einen Durchsatz von mehr 300 MB/s bieten, dürfte dieser Flaschenhals zum Ärgernis werden.
Der zweite Ansatz die Begrenzung der Bandbreite zu überwinden, ist High-Speed-Komponenten wie USB 3.0- und SATA 6G-Controllern mit primären PCI Express-Lanes zu verbinden, die PCIe 2.0-konform sind und damit eine entsprechende Bandbreite bieten. Im Ergebnis müssen die bestehenden 16 Lanes zwischen Grafik und High-Speed Speicher-Interfaces aufgeteilt werden.
Bleibt noch der eleganteste Ansatz: Die flexible Bereitstellung verfügbarer Bandbreite

Das Problem sind also die fehlenden PCIe Lanes der CPUs. Die vielen einzelnen Geräte und Zusatzchips können nicht alle schnell genug angebunden werden so dass sich neue Flaschenhälse bilden.
Die Große Frage ist doch aber, warum es Intel noch nicht geschafft hat USB 3.0 nativ in seine Chipsätze einzubauen. Ivy Bridge soll da ja endlich aufholen. AMD hat den schritt beim FM1 schon gemacht.

Andererseits gibt es genug Mainboards mit USB 3.0 Ports, man muss sich ja nicht unbedingt eins ohne kaufen. Die Auswahl ist groß genug. Es ist auch schön zu sehen, dass die allermeisten neuen Notebooks (und die AMD Netbooks) schon mit dem "neuen" Standard ausgerüstet sind.
 
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