@floTTes Wie auch immer, solche "Zurechtweisungen" gehen schöner. Mittlerweile hab ich das über die in Windows 11 integrierte Art gemacht.
Habe das Update meiner Zertifikate auf einem Asus Prime B350-Plus mit UEFI 6232 erfolgreich durchgeführt. Dazu natürlich erst, sofern noch nicht aktiv, SecureBoot im UEFI selbst aktivieren. Danach eine PowerShell mit Adminrechten gestartet und folgende Befehle genutzt:
- Confirm-SecureBootUEFI
(um sicher zu sein, dass es aktiviert ist "True")
- [System.Text.Encoding]::ASCII.GetString((Get-SecureBootUEFI db).bytes) -match 'Windows UEFI CA 2023'
(um zu überprüfen, welchen Stand man gerade hat. "True" für alles auf Stand und man muss nichts weiter tun, "False" für zu alte Zertifikate, die ein Update brauchen)
- Set-ItemProperty -Path "HKLM:\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\SecureBoot" -Name "AvailableUpdates" -Value 22852 -Type DWord
(den Registry-Key auf den Wert setzen, damit ein Update auch angestoßen werden kann)
- Start-ScheduledTask -TaskName "\Microsoft\Windows\PI\Secure-Boot-Update"
(den eigentlichen Updatetask starten, der das Update durchführt)
Danach wurde empfohlen, das System mindestens zwei Mal neu zu starten, da es angeblich ein mehrstufiger Prozess ist, der nach nur einmaligem Neustart nicht unbedingt schon abgeschlossen ist. Bei mir war aber schon nach einem Neustart die Prüfung (zweiter Punkt oben) auf die aktuellen Zertifikate auf "True" und somit eigentlich durch, aber dennoch insgesamt drei Mal neu gestartet.
Jetzt bleibt SecureBoot bei mir erstmal aktiv und ich werde es, solange es problemlos läuft, so lassen. Sobald das aber den Start von anderen Rettungssystemen von bspw. meinem VentoyStick verhindern sollte, wird es wieder deaktiviert.
Diese Angaben sind ohne Gewähr und ich überlasse es jedem selbst, diesen Weg, sofern nötig, einzuschlagen. Falls irgendwo ein Fehler oder eine bessere Option verfügbar sein soll, immer her damit.