Radsport, Tour de France und andere Radrennen

  • Ersteller Ersteller Tiara G.
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@@mo Hm soll "gerüchte" geben das es ehr an was anderes liegen könnte.

Seine Freundin, TT und Straßenmeisterin in Slownien, darf nicht zu Olympia.

Durchaus möglich, dass es das da noch ein kleines Dankeschön an den Verband gab.
Und er die Zeit dann lieber mit ihr verbringt als den Verband die Lorbeeren zu schenken.

Aber nicht schlimm so gibts vlt ne 1% chance das er doch die Vuelta fährt.

Gewinnen würde er dort ja auch selbst wenn er "müde" ist.

Denke Hauptproblem ist vlt das man Ayuso oder die anderen den "Sieg" versprochen hat.
 
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FrankenDoM schrieb:
Gehe ich natürlich mit. Wir hatten auch diese Tour die ein oder andere Strafe. Unser Mann in grün wurde ja auch mal bestraft als Beispiel.
Die UCI-Strafen sind auch gerne mal fragwürdig, aber es kommt nicht von ungefähr, dass es regelmäßig Anpassungen gibt, um Veränderungen im Peleton Rechnung zu tragen. Aktuell das Kartensystem und die Erweiterung der 3 km-Regel.

FrankenDoM schrieb:
Der Umgang untereinander ist zumeist deutlich fairer als in meinem "Paradesport" Fußball. [...] Da geben sich die Fahrer gegenseitig Gummibärchen oder helfen sich mit Wasser usw. aus.
Aber nur, wenn es passt. Man sieht auch, dass eine Flasche nicht weitergegeben wird, wenn man auf seinen Fahrer wartet und nichts über hat.

FrankenDoM schrieb:
Sitzen beim "Ausfahren" nebeneinander und quatschen. Sowas sieht man nicht in allen Sportarten, obwohl es nur Kleinigkeiten sind.
Ich denke nicht, dass dies in anderen Sportarten wesentlich anders ist. Während dem Wettkampf kennt man keine Freunde und denkt zuerst an den eigenen Vorteil. Gerade beim Fußball mag dies besonders auffallen, da hier den Kameras kaum etwas entgeht und die Regie das auch gerne nutzt. Hinterher wird man sich meist trotzdem die Hand geben, wovon es dann vielleicht keine Bilder gibt. Ist auch immer von den Persönlichkeiten und der Inszenierung abhängig.

Im Radsport gibt es durchaus Phasen, wo es ruhiger ist und gerade im Groupetto tut man gut daran zusammenzuhalten. Dem Ganzen hängt etwas heroisches an. Aber wenn man Bilder direkt aus dem Peleton sieht, gerade beim Sprint, wundert man sich ev. nicht mehr, warum es so viele Stürze gibt.


Vieles bleibt bei einer Übertragung außen vor. Die Fahrer selbst beklagen sich recht häufig. Man versucht wie gesagt durchaus, dem Rechnung zu tragen.

Ist vielleicht ähnlich wie mit Doping im Fußball. Wir entwicklen Stereotype und halten gerne daran fest. EM, Olympia etc. sind riesige Events und wie bei der Tour de France ist man bemüht, als Ausrichter wie als Fan die Erzählung zu leben, damit Umsatz und Erlebnis stimmen.

https://www.sueddeutsche.de/sport/d...all-hat-definitiv-ein-dopingproblem-1.3434850

Nächstes Jahr soll es die "Enhanced Games" geben – mit Doping. Wir leben in wahrlich interessanten Zeiten.
 
Pogacars Verzicht auf Paris kann auch Kalkül sein, denn der Kurs beim WM Rennen in Zürich kommt ihm (noch) mehr entgegen.
Interessant ist eh, welche Rennen er noch nicht gewonnen hat. Eben die WM, die Vuelta, Paris-Roubaix und Mailand-Sanremo – und eben der Olympiasieg.
Den kann er vermutlich noch 2 mal "nachholen". Bei den beiden Klassikern muss er sich in den kommenden Jahren der Konkurrenz stellen, da kann er aber in so guter Form sein wie es nur geht, er ist dann allenfalls Mitfavorit.

Für das olympische Rennen ist es halt schade dass 3 Zugpferde mit Pogacar, Roglic und Vingegaard fehlen. Schlecht besetzt ist es trotzdem nicht.
 
@Rossie
Ich bin natürlich weder beim Fußball in der Profikabine nach dem Spiel, noch beim Radsport. Ich hab halt nur den Eindruck gewonnen und fühle mich regelmäßig bestätigt.
Kann natürlich auch komplett falsch liegen.

Ich will Dir da jetzt gar nicht groß widersprechen, weil ich keine Fakten habe, sondern nur subjektive Eindrücke. Ich hoffe die bleiben noch ein wenig so, weil es mir so viel Spaß macht :)
 
FrankenDoM schrieb:
[...] sondern nur subjektive Eindrücke. Ich hoffe die bleiben noch ein wenig so, weil es mir so viel Spaß macht
Unbedingt. Darum geht es natürlich (auch) und mir bereitet der Radsport ebenso Freude, wobei sich manchmal doch ein gewisse Verwunderung einstellt.

Das Mohoric Zielinterview bei seinem TdF Etappensieg (kurz nach dem Tod des Teamkollegen) letztes Jahr transportiert für mich sehr gut, was die Fahrer leisten (müssen) und damit Teil der Faszination:


Die Nahbarkeit ist sicher auch etwas, was den Radsport gegenüber vielen anderen Sportarten abhebt, wie eine kleine Geste gegenüber einem Fan illustriert, wobei vom Sponsor dann gleich wieder sehr professionell ausgeschlachtet (und leider auch mit Schattenseiten durch respektlose Zuschauer):

 
Zur Info:
Heute gegen halb 5 startet das EZF der Männer in Paris (oder wo die Strecke ist).
 
14:30 die Frauen, 16:32 die Herren.
Die Strecke ist direkt in Paris wenn es über den Place de la Bastille und den Place de la Nation geht.
32,4km mit 150HM.

Bei den Damen aus DACH-Sicht:
Mieke Kröger und Antonia Niedermaier (D), Elena Hartmann (CH) und Christina Schweinberger, Anna Kiesenhofer (beide A).
Anna Kiesenhofer hatte in Tokyo das Straßenrennen der Frauen gewonnen, lohnt sich das nochmal anzugucken, wer es damals verpasst hat :D
Zu den Favoriten kann ich hier nicht sagen, bin nicht im Thema, aber die Startliste liest sich schon wie das Who-is-Who des Damenradsports mit Kopecky, Longo Borghini, Vollering und Chloe Dygert auf der 1...

Für die Herren : Felix Großschartner (A), Max Schachmann (D), Stefan Bisegger und Stefan Küng (beide CH).
Da hat vermutlich nur Küng eine Chance auf eine vordere Platzierung, denke ich.
Ich drücke Schachmann die Daumen, dass WvA ihn nicht zu fährt bei nur 90 Sekunden Abstand.
Sonst starten z.B. noch Filippo Ganna, WvA und Remco Evenepoel.
 
Ich vermute Ganna hat sich zu sehr auf den Giro eingeschossen, fraglich ob er über 2 Monate die Form konservieren konnte, WvA ist so ein bisschen die Wundertüte, hat er sich von den Stürzen mittlerweile so weit erholt, dass er wirklich vorne mitmischen kann?
Remco Evenepol geht für mich als Favorit ins Rennen, seine Form von der Tour konnte er sicherlich diese eine Woche konservieren und mangels Vingegard und Pogacar, sehe ich ihn als Top Favoriten im EZF.

Bei den Frauen bin ich raus, deren Saison verfolge ich nur kaum bis gar nicht.
 
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Bei den Männern gehört neben Ganna und Evenepoel noch Joshua Tarling zum Kreis der Favoriten. Die komplett flache Strecke kommt imo Ganna und Tarling eher entgegen als Evenepoel, der ja im Hinblick auf die Bergetappen bei der Tour de France einige Kilos abgespeckt hatte.

Bei den Frauen sind Chloe Dygert, Ellen van Dijk und Grace Brown die Favoritinnen (wenn man die letzten Weltmeisterschaften als Anhaltspunkt nimmt).

Lord B. schrieb:
Ich vermute Ganna hat sich zu sehr auf den Giro eingeschossen
Für Ganna geht es dieses Jahr fast nur um die Olympischen Spiele. Es wäre eine große Überraschung, wenn seine Form nicht gut ist. Allerdings tritt er auch auf der Bahn an und z.B. die Einzelverfolgung ist sehr viel kürzer (4 km bzw. ~4 Minuten), mal sehen, wie gut er diese unterschiedlichen Herausforderungen unter einen Hut bringen kann.
 
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Scheint echt glatt zu sein.
Hoffe, niemand stürzt schwer.

edit: Grace Brown holt Gold mit nem 49er Schnitt, nice :daumen:
 
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Skateboard haben sie wegen Regen auf Montag verschoben. Dabei haben die 4 Räder....!? ;)

Wenn das Wetter so bleibt könnte es einen Überraschungssieger geben, wenn die Favoriten zu viel riskieren.
 
@Rossie
Wir sind uns da ja grundsätzlich einig. Möglicherweise bin ich auch etwas zu "romantisch", aber das erhalte ich mir aktuell.
Diese kleinen Gesten gegenüber den Fans gibt es auch in anderen Sportarten, klar, ist aber auch gut so und sollte selbstverständlich sein. "Wir" zahlen durch unser Interesse die Show.
Danke für die Videos.

Bronze für Wout van Aert freut mich sehr. Ich mag ihn und die Saison lief bisher eher nicht so für ihn.
 
Morgen 11 Uhr Start des Straßenrennens der Herren.
Vorhersagen sind da schwer, denke ich.
Persönlch würde ich auf eines der starken Viererteams setzen, also Belgien oder Dänemark, aber wer weiß schon :D
Man darf auf die Taktiken gespannt sein, weil wirklich kontrollieren wird es kein Team können mit so wenigen Fahrern.

275km, kein Funk (so war es bisher bei den Spielen immer), wenig Steigungen und diese kurz und nicht übermäßig steil mit 5,X% im Schnitt.

Ich denke mal für Politt/Schachmann ist die einzige Chance in der richtigen Gruppe dabei zu sein, aber da gehört sicherlich auch ein großes Quentchen Glück dazu.
 
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H1ldegunst schrieb:

Das Profil ist den ganzen Tag über wellig, die drei Schlussrunden um den Montmartre haben es in sich – auch, weil der Anstieg mit 1,1 Kilometern bei sechs Prozent und auf Kopfsteinpflaster erfolgt.

H1ldegunst schrieb:
Ich denke mal für Politt/Schachmann ist die einzige Chance in der richtigen Gruppe dabei zu sein, aber da gehört sicherlich auch ein großes Quentchen Glück dazu.
Sehe ich auch so. Politt als bärenstarker Helfer von Tour-Sieger Tadej Pogacar, Schachmann als Neunter im olympischen Zeitfahren. Ein weiteres Top-Ten-Ergebnis von einem der beiden wäre ein zufriedenstellendes Ergebnis.

H1ldegunst schrieb:
Vorhersagen sind da schwer, denke ich.
Favoriten sind für mich die üblichen Verdächtigen: Mathieu van der Poel, Wout van Aert, Remco Evenepoel.
Oder Tom Pidcock?
 
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Pidcock würde mich sehr überraschen bei den kurzen Anstiegen und Abfahrten. Da kann ich mir nicht vorstellen, dass er einen MvdP oder WvA oder Mads Pedersen dauerhaft abschüttelt.

Aber grundsätzlich würde ich auch auf einen "Außenseiter" tippen, der aus der Spitzengruppe antritt und die verbliebenen Fahrer der großen Nationen gucken sich an nach dem Motto: "Führ du nach, ich mach es nicht!"

Hab gestern noch den Lanterne Rouge Podcast etwas geschaut, ab KM130 wird es ja hügelig, dann könnte es losgehen mit Rennen :D
Vorher immerhin die Chance für die, die nur teilnehmende Fahrer sind, sich mal zu zeigen und eine Ausreißergruppe zu bilden. :)

edit: Faszinierend, wie klein das Feld doch bei Olympia ist. Verdränge ich immer.
 
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hendrik. schrieb:
die drei Schlussrunden um den Montmartre haben es in sich – auch, weil der Anstieg mit 1,1 Kilometern bei sechs Prozent und auf Kopfsteinpflaster erfolgt.
So isses!
Der kleine Anstieg wird wohl der Scharfrichter, wie es ausschaut 30 km vor Schluss.
Ergänzung ()

Junge, Junge 3 km vor dem Ziel fängt der sich noch einen Defekt ein.
Aber saustark von Evenepoel!
Schade halt, dass Pogacar nicht am Start war. Dürfte heute der einzige gewesen sein, der ihm hätte Paroli bieten können.
 
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Kleines Drama eingebaut, aber Evenepoel hat das Ding sauber nach Hause gefahren!
Er gewinnt nach dem Zeitfahren auch das Straßenrennen bei den Olympischen Spielen 2024. Somit ist er der erste Fahrer, der das Double aus Straßenrennen und Zeitfahren schafft! 🏆🏆
 
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Schöne Zieleinfahrt, kann man bei der TDF auch mal bringen.
 
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