Radsport, Tour de France und andere Radrennen

  • Ersteller Ersteller Tiara G.
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jimpannse schrieb:
Neuer Record, und Pog, will dann sicher nächste Woche, mit dem 5ten Sieg in Folge, beim letzten Klassiker der Saison, der Lombardai Rundfahrt, den Deckel auf den neuen Rekord drauf machen.
Gesagt, getan! 🤷‍♂️
 
@@mo Am ende des Tages, wenig überraschend, solange er gesund/fit ist, gibts halt keinen der da mitkommt.
(auf dem Profil)

Diesmal hat es Evenepoel nicht mal versucht (sicher war er laut sein powermeter auch schon im Grenzbereicht, von den was er Fahren will)

Aber trotzdem schön, dass er nach der "schlechten" Tour Leistung, sich am Ende Richtung 100% Niveau, aus dem Jahr, verabschiedet hat.

Dann warten wir mal auf die Frühjahrsklassiker, damit Mathieu van der Poel, bei den "leichteren" Klassikern, Pog wieder bisschen mehr ärgern will und falls Evenepoel gesund bleibt, könnte er mit der Form, sicher auch mit machen.
 
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H1ldegunst schrieb:
Mailand-San Remo und Paris-Roubaix oder?
Ja, beide!

Ich schätze Mailand-San Remo wird er noch gewinnen.
Paris-Roubaix ist einfach von so viel Unwägbarkeiten geprägt, dass er es vielleicht nicht schaffen könnte.

Wenn er jeweils am Schluss noch einen sprintstärkeren Konkurrenten dabei hat wird's schwierig für ihn. Die 2 kleinen Hügel mit 260 km Anfahrt kommen eben auch andere gut rüber.

Und 'Rund um den Henninger Turm'* hat er natürlich auch noch nicht gewonnen! ;)
(Bissl Lokalpatriotismus muss sein!)

(*) Ja, ich weiß, heißt jetzt anders!
 
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Er hat es dieses Jahr bei Mailand-San Remo ja versucht, wenn ich es richtig im Kopf habe. Nur dass MvdP mit über den Hügel kam und Ganna auch nur wenige Sekunden dahinter war, was er dann wieder zu fahren konnte.
Ich traue ihm fast eher Roubaix zu. Das ist ja das irre bei ihm: Er hat auch noch so viel "Glück", dass er gefühlt noch nie in einer rennkritischen Situation einen Defekt hatte oder gestürzt ist.
 
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@H1ldegunst Hust 1 :


nur knapp an den Pillar vorbei und auch ohne ihn, war das alles andere als Spassig, bei dem Tempo und den wunden, die er hatte.

Hust 2 :


auch wieder bisschen Glück, das er früh gestürzt ist, 1 Sekunde später und das Rennen ist auch ganz schnell vorbei.

Hust 3 :


Hier bisschen "harmlos" aber auch dort haben andere dann schon ne menge Pech gehabt und haben zumindest viel Zeit verloren, aber auch "lob" an Vin, dass er damals gewartet hatte

Hust 4 :


Auch wieder ehr harmlos, aber hier hat er zumindest die gute chance auf ein Sieg verloren.

Das mal nur die 4 Beispiele, die mir eingefallen sind und 3 davon dieses Jahr.

Also wenn, dann kann man ehr sagen, dass er wenn er Stürzt "Glück" hat, dass er bis jetzt nie schwer Verletzt wurde (oder sein schutzengel, ein guten teil seinen Gehalts "spendet")
 
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Da bin ich froh, dass ich "gefühlt keine Stürze" geschrieben habe :D

2 und 3 würde ich so mit Einschränkungen sehen, da ohne Auswirkungen.
Bei 1 muss man natürlich respekt zollen, dass er in so einer Situation dann trotzdem gewinnt. Für viele Andere wäre durch den Rückstand das Rennen gelaufen gewesen. Aber er ist einfach so gut, dass er das wieder rausfährt. Das trübt sicherlich meine Wahrnehmung.

4 ist natürlich massiv gewesen, habs ja selbst live gesehen, nur schon wieder verdrängt.

Und natürlich haben die Stürze auch viel mit der Positionierung im Feld zu tun. Das muss man einfach anerkennen, dass das Team und er da sehr aufmerksam sind und auch die Stärke haben zur Not eine ganze Etappe mit vorne zu fahren.
 
H1ldegunst schrieb:
Und natürlich haben die Stürze auch viel mit der Positionierung im Feld zu tun. Das muss man einfach anerkennen, dass das Team und er da sehr aufmerksam sind und auch die Stärke haben zur Not eine ganze Etappe mit vorne zu fahren.
Hm da kommt mir doch for no reasons, der Name Roglic in den Kopf.

Der (hätte hätte und so) hätte ohne zweifel, jede menge mehr Siege haben können.

Wo ich mich immer noch frage, wo in aller Welt er von heute auf morgen, nach dem Super sieg über Aysuo, in der katalonien rundfahrt, seine komplette sprizigkeit verloren hat.
Das ganze Jahr, nichts mehr davon zu sehen, nicht in einen Rennen, dass was ihn ja ausgemacht hat und wo er selbst gegen Pog in den frühen Jahren noch mit halten konnte (die von Pog, Roglic, ist gefühlt ja schon immer alt :P )
 
Jetzt liegt die Strecke für nächstes Jahr vor!

https://www.tour-magazin.de/profi-radsport/tour-de-france/tour-de-france-2026-strecke-etappenplan/

Beginnt mit einem Team-Zeitfahren in Barcelona. Ansonsten alle Gebirgsmassive vertreten mit 8 Bergankünften. Ungewöhnlich, Alpe d'Huez wird in den letzten 3 Tagen 2 mal angefahren. Von verschiedenen Seiten. Wußte gar nicht, dass es da noch eine andere Zufahrt gibt.
Die finale Etappe geht wieder über den Montmartre.
Entscheidung als erst wieder ganz zum Schluss!
 
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@mo schrieb:
Entscheidung als erst wieder ganz zum Schluss!
Scheinbar wollen sie Pogacar stoppen ;) :

„Im Moment habe ich das Gefühl, dass sich im Radsport alles um einen Mann dreht – Tadej Pogacar“, räumt Thierry Gouvenou, technischer Direktor der ASO, ein. „Gegen ein solches Talent können wir nicht viel ausrichten. Aber wir haben versucht, die Spannung aufrechtzuerhalten, indem wir die größten Herausforderungen ans Ende gelegt haben. Wir werden sehen, was passiert.“
 
@mo schrieb:
Wußte gar nicht, dass es da noch eine andere Zufahrt gibt.
Ich auch nicht, aber ich finde es mega, weil
@mo schrieb:
Alpe d'Huez wird in den letzten 3 Tagen 2 mal angefahren. Von verschiedenen Seiten.
das mein "Lieblingsberg" ist. Super. Mit Alpe d'Huez bin ich in den Radsport eingestiegen. Zusammen mit meiner Oma war die Etappe Pflicht. Nervt mich jedes Jahr wenn sie nicht dabei ist.

Ich glaube es ist völlig egal wann man die ganz schweren Etappen bei der Tour legt. Pogacar in der Verfassung wie zuletzt wird auch bei dem Streckenplan mit deutlichem Vorsprung in die 3. Woche gehen. So schafft man maximal Spannung ums Podium.
Also zumindest meiner Meinung nach. Der hockt sich nicht 2 Wochen ins Rad und beobachtet mal.
 
Diese alternative Route nach Alpe d'Huez müsste dann der Col du Sarenne sein wenn ich das richtig sehe.

Pogacar 2 Wochen Kräfte sparen und dann am Schluss erst richtig losbrettern wäre doch mal was. Den Part des 'Langweilers' überlässt er aber wohl lieber Vingegaard. Wo Pog ist ist immer Äktschen! ;)

Mal sehen wie lange sie den Montmartre beibehalten. Das hat m.E. die Tour schon ein Stück weit verändert bzw. spannender gemacht. Vor allem wenn man an die Abfahrt bei nasser Straße denkt, da kann das Gesamtklassement kurz vor dem Ziel noch mal durcheinander gewürfelt werden. Gerade bei 'so einem Irren' wie Pog.
 
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@mo schrieb:
Den Part des 'Langweilers' überlässt er aber wohl lieber Vingegaard.
Des Kontrolleurs bitte. :)

Ist ein wenig wie damals bei Ulrich gegen Armstrong. Der eine immer voll auf Angriff und Sieg oder Spielabbruch und der andere stehts um Kontrolle bemüht.
Hoffentlich geht das aktuelle Duell nicht irgendwann so aus wie das Alte... 2 Rentner die sich gegenseitig bemitleiden weil sie mehr beschissen haben als alles andere... und trotzdem haben mich die 2 mehr oder weniger zum Radsport gebracht.
 
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@mo schrieb:
Diese alternative Route nach Alpe d'Huez müsste dann der Col du Sarenne sein wenn ich das richtig sehe.

Pogacar 2 Wochen Kräfte sparen und dann am Schluss erst richtig losbrettern wäre doch mal was. Den Part des 'Langweilers' überlässt er aber wohl lieber Vingegaard. Wo Pog ist ist immer Äktschen! ;)

Mal sehen wie lange sie den Montmartre beibehalten. Das hat m.E. die Tour schon ein Stück weit verändert bzw. spannender gemacht. Vor allem wenn man an die Abfahrt bei nasser Straße denkt, da kann das Gesamtklassement kurz vor dem Ziel noch mal durcheinander gewürfelt werden. Gerade bei 'so einem Irren' wie Pog.
@Montmartre

Naja, theoretich ja, praktisch nicht wirklich.

Dieses Jahr wurde ja vor beginn neutralisiert und wird sicher beibehalten bei Regen, finde das allgemein "schade" das heutzutage viel mehr gestoppt/abgesagt/neutralisiert wird (als gefühlt "früher")

Also in der Theorie wäre die letzte Etappe natürlich eine Super Klassik Etappe wo noch vieles geht.

Aber denke die Tour will das garnicht so sehr und viele fahrer ausser Pog/van aert und Klassikfahrer.

Könnte natürlich super spannend sein, wenn Pog 1Minute rückstand auf Vin hat oder Evenepoel 1Min auf das Podium.

@ Tour, mal gucken, der Papa von Evenepoel soll wohl hoffen, dass Pog die Tour auslässt und sich auf die Rennen fokussiert, die er noch nicht gewonnen hat und dann die Vuelta/Giro fährt. (zumindest meine ich das in etwa bei Insta gelesen zu haben)
Für Evenepoel würde das freilich nicht viel ändern, ausser das er dann halt gegen Vin verliert und falls Lipo die Tour fährt auch kein Freilos auf den besten Bora fahrer hat.

@FrankenDoM

Muss auch allgemein sagen, dass ich es trauig finde, wie man leute "wie" Ulrich, heute schon fast wieder "bewundert" für seine Leistungen.
Aber gut, dass sieht man ja auch in anderen Ländern, wo die Doping sünder voll Salonfähig sind, vor und hinter der Kamera.
Und am Ende, war Lance mit Doping halt besser als Ulrich mit Doping und genauso wäre es im Fall von Pog gegen Vin.

 
jimpannse schrieb:
Möglichweise. Ob sie deshalb in Monaco beginnt? (Seinem Wohnort)

Allerdings hat sein Teamchef Joxean Matxin im Fachportal cyclingpro.net zuletzt angedeutet, dass Pogacar die Vuelta wohl abermals auslassen werde. Der Fokus liege weiter auf der Tour de France, ein Start in Spanien kurz danach sei "im Moment nicht die machbarste Option."
 
@hendrik. Ja denke auch nicht, dass Pog solange er gesund ist, die Tour nicht fährt, wenn dann nur im letzten jahr seiner Laufbahn, wenn ihn wirklich noch die Vuelta fehlt.
Zur not, was ein Vin kann, kann ein Pog natürlich auch, eine Tour und Vuelta fahren auch wenn sein Programm freilich "100x" schwerer ist als das von Vin.

Ansonsten hat die Tour einfach zuviel wert, für ihn und sein Team und solange ein Del Torro noch nicht an Vin rankommt, ist er auch (noch) keine Option.

@Tour,

https://www.eurosport.de/radsport/t...ingegaard-und-pogacar_sto23234319/story.shtml

"Er hat ja gezeigt, dass ihm in diesem Jahr nur ein Prozent fehlte, um zu Vingegaard und Pogacar aufschließen zu können."

naja da hat Voigt in Mathe wohl nicht so aufgepasst, aber in der Welt, wo Lipo nur 1Prozent an Pog dran ist, in der lebe ich noch nicht, selbst an Vin ist er wohl kaum so nah dran, sofern die beiden bei kaum ein Etappe 100% gefahren sind.
 
Zuletzt bearbeitet:
Naja, was fehlt ihm denn noch an "großen" Erfolgen?

Einzelzeitfahren WM (dieses Jahr wars nix)
Mailand-Sanremo (schwer, aber machbar)
Paris-Roubaix (sehr schwer, weils auch chaotisch werden kann bei schlechtem Wetter)
Olympia Straße
Olympia Zeitfahren
Vuelta

An "Kleineren" ohne Anspruch auf Vollständigkeit: Tour de Suisse, Tour de Romandie, Baskenland-Rundfahrt

Also ich würde drauf wetten, das er 2028 einen Fokus auf Olympia legt, weil das eben nur alle 4 Jahre stattfindet. Das wäre dann auch ein Jahr für die Vuelta. Nächstes Jahr ist auch die EM in Slowenien, da fehlt im noch der EM-Titel im Zeitfahren. Wobei Zeitfahren auch die Disziplin ist, die anderen besser liegt. Aber bislang hat er erst 3 Monumente und 2 GrandTours.

Und die Vuelta wie jede GrandTour und auch Paris-Roubaix sind halt einfach keine "planbaren" Erfolge, da kann zuviel schiefgehen, obwohl man doch mit Abstand der beste bei der Teilnahme war.
 
jimpannse schrieb:
Muss auch allgemein sagen, dass ich es trauig finde, wie man leute "wie" Ulrich, heute schon fast wieder "bewundert" für seine Leistungen.
Ich zumindest tue das nicht!
Aber ja, Pantani z.B. ist ja posthum eine Art Volksheld geworden in Italien, in Russland z.B. hat es eh nie jemanden interessiert wie die Siege zu Stande kamen.
Armstrong hat m.E. eine Sonderrolle, da er als Person bis heute kaum vergleichbar ist mit irgendwem.
Da war zunächst die besiegte Krebserkrankung und dann eben die unglaubliche Siegesserie bei der Tour bei der er alle anderen zu Statisten machte. Sich dabei zu einer Art Pate der Cycling Mafia entwickelt hat und entsprechend verhalten nachdem das ganze Ausmaß des Dopings sichtbar wurde. Letztlich konnten ihn erste Gerichte wirklich bremsen. Sein Ansehen heute in den USA ist nicht sehr hoch. Bei den unbeliebtesten Sportlern meist in der Spitzengruppe. Aber mal sehen, vielleicht hat er ja einen guten Draht zum derzeitigen Präsidenten.

Ulrich ist vom Charakter her das komplette Gegenteil zu Armstrong. Einer der vermutlich nie eine eigene Entscheidung getroffen hat und fast nur von seinem außergewöhnlichen Talent auf dem Rad lebte. Entsprechend auch nach Aufdeckung nichts zur Aufklärung beigetragen und stattdessen lieber abgetaucht und diversen Drogen verfallen. Irgendwie sind alle wieder auf die Beine gekommen aus dem Team deutsche Telekom, nur er nicht.
Generell haben es aber gestrauchelte Helden in Deutschland eben schwerer als anderswo und werden nach himmelhochjauchzender Verehrung aus Enttäuschung fallen gelassen wie eine heiße Kartoffel. Einen sensiblen Charakter wie Ulrich trifft es da besonders hart als 'Opfer'. Eine Katrin Krabbe z.B., der es ähnlich erging, konnte damit einfach besser umgehen.

Ich habe seinerzeit die Duelle von Armstrong, Ulrich, Pantani, Virenque etc. natürlich auch mit Faszination verfolgt und war schon sehr enttäuscht als sich alles bestätigt hat was man insgeheim befürchtet hatte. Während mich Armstrong aber nur noch angekotzt hatte (auch weil ich seine Autobiographie noch im Kopf hatte), hat mir Ulrich irgendwie nur noch leider getan weil schnell klar war, dass er mit der ganzen Situation völlig überfordert war, vorher fremdbestimmt und nun allein gelassen geteert und gefedert. Hätte mich definitiv nicht gewundert wenn er Suizid begangen hätte.
Sehr spät dann noch die Kurve gekriegt und heute wieder mit einem Platz im Leben und das ist gut so.
 
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Super zusammengefasst @ @ Mo (dein Name lässt sich so nicht taggen, das ist doch Absicht :schluck: )

Kann dir da nur zu 100% zustimmen, die Ausführungen zu Armstrong und Ulrich sind top auf den Punkt gebracht.

@ Tourroute 2026, ich freue mich wieder auf Alp D'Huez, bin auch auf die Alternative Auffahrt gespannt. Montmartre in Paris fand ich zwiegespalten, super Profil zwar, Ber bei Nässe dieses Jahr saß ich bangend vor der Übertragung, dass alles gut ausgeht, hat ja zum Glück geklappt.

Und falls Pogi wirklich beschließen sollte auf eine Tour zu verzichten, wird der Sieger immer zu hören bekommen "tja ohne pogacar..."
 
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