News RAM-Knappheit bis 2030: Acer-Chef hält das für „unmöglich“

12nebur27 schrieb:
Dann wird einfach mehr produziert und am Ende haben wir dann doch wieder die Preise die wir vorher hatten.
eben nicht, wenn der Großteil der Produktion in HBM Speicher gesteckt wird, werden die Preise erst fallen wenn dahingehend auch die Nachfrage nach Server Speicher sinkt und dann kommt's auch noch drauf an, bei welchem Kurs in der breiten Masse die Leutz wieder Speicher kaufen

und wenn sie meinen ahjo 32GB lagen bei 600€, kauf ich halt mal bei 300€, dann werden die Hersteller nen scheiß tun und den Ram wieder für 100€ wie vor der Krise anbieten
 
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Wenn DDR4/5 Speicher wirklich in so großen Mengen verfügbar wäre, würden die Preise nicht weiter steigen. Einfachste Makroökonomie.
 
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Denke auch spätestens Mitte 2028 ist der Spuk (endlich) überstanden.
 
Verak Drezzt schrieb:
also bei Mindfactory ist in den letzten Tagen das "günstige" Patriot 32GB 6000CL30 von 449 auf 479€ gestiegen, keine Ahnung in welchem prallel Universum der gude Jason Chen unterwegs ist, aber ja, verfügbar ist DDR5 Ram...

muss halt nur wieder bezahlbar werden, aber dahingehend sieht man nicht wirklich Licht am Ende des Tunnels

Deine Erfahrung deckt sich doch exakt mit dem was im Artikel steht. Hast du nur die Überschrift gelesen? :-D
 
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Benna schrieb:
Wenn DDR4/5 Speicher wirklich in so großen Mengen verfügbar wäre, würden die Preise nicht weiter steigen. Einfachste Makroökonomie.

Deine Aussage legt nahe, dass du den Artikel nicht vollständig gelesen hast.

"Für Käufer bedeutet die bessere Versorgung allerdings noch nicht unmittelbar sinkende Preise." - siehe auch Titel "Marge statt Mangel". Der Acer-Chef hält es für eine künstliche Verknappung.
 
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Immerhin macht der Acer CEO uns Mut, oder versucht es.
Dass muss ich ihm lassen.

Trotzdem glaube ich es erst, wenn ich wieder in den Laden oder online gehen, nach Flashspeicher (egal ob SSDs oder Arbeitsspeicher) schauen kann, ohne anschließend in ein Kissen schreien zu wollen.
 
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Ich möchte dem acer chef hier zustimmen. Nicht nur werden sich die Kapazitäten an allen fronten vervielfachen bis 2030 sondern die exponentielle ausbaukurve an anderer Stelle schon rein marktphysikalisch ein Ende nehmen.

Wir werden zeuge des größten Kapazitäten-overstretches der Geschichte sein.

Sehe ich preise wie vor einem Jahr? Absolut nicht, jedenfalls nicht direkt. Aber wer so viele werke anschaltet in nächster Zeit kann sie nicht einfach nur rumstehen lassen und das wird ohne Zweifel und wie so oft schon in der Geschichte der letzten Jahre und Jahrzehnte die Preise drücken

Und das ist ein schöner Gedanke. Streichelt euren RAM, er muss noch ein bisschen durchhalten aber der doppelte Boden eines günstigen Ersatzes kommt näher. Wie nahe er schon ist kann keiner sicher sagen aber das er kommt ist sicher :D
 
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Den Höhepunkt erwartet Chen erst Mitte 2027. In der ersten Jahreshälfte dürften die durchschnittlichen Verkaufspreise von PCs demnach zunächst auf hohem Niveau verharren. Erst in der zweiten Jahreshälfte 2027 hält der Acer-Chef sinkende Preise für wahrscheinlich.
@PhiE ist halt Glaskugel Schwachsinn, kann dir auch Artikel teilen wo die Branche mit der Krise bis weit nach 2036 rechnet, es weis halt keiner, auch dein guter Acer Chef aus dem Artikel nicht, vor allem wenn erst in den kommenden Jahren erst neue Fabs fertig werden und selbst dann heisst dies noch nichts wenn die KI Servernachfrage weiter konstant hoch bleibt

deshalb ist es Schwachsinn von einer "wahrscheinlichen" Erholung zu faseln und eher den Leutz zusagen kauft unsere Acer Produkte bevor die Preise noch weiter anziehen, ist nur gammliges Marketing blabla
 
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Verak Drezzt schrieb:
also bei Mindfactory ist in den letzten Tagen das "günstige" Patriot 32GB 6000CL30 von 449 auf 479€ gestiegen, keine Ahnung in welchem prallel Universum der gude Jason Chen unterwegs ist, aber ja, verfügbar ist DDR5 Ram...

muss halt nur wieder bezahlbar werden, aber dahingehend sieht man nicht wirklich Licht am Ende des Tunnels

Jason Chen spricht aus seiner/Acers perspektive nur weil bei Großkunden sich die Situation verbessert heißt das noch nicht dass sich das sofort auf den Einzelhandel auswirkt.
Es wurde doch gesagt dass bis Mitte 2027 die Preise noch anziehen und erst dannach anfangen wieder zu sinken.

Lagerbestände und bestehende Abnahmeverträge etc. ändern sich nicht von heute auf Morgen und nur weil die Situation der verfügbarkeit besser wird heißt das noch nicht, dass die Hersteller und Händlern auf vollen Lagern sitzen und mit dem Preiskampf anfangen müssen.
 
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Sein Wort in Jensens Ohr!
Eine schnelle Entspannung der gesamten Marktsituation kann nicht schnell genug erfolgen, auch in Hinsicht auf das rapide Sterben von Computershops um die Ecke.
 
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Verak Drezzt schrieb:
eben nicht, wenn der Großteil der Produktion in HBM Speicher gesteckt wird, werden die Preise erst fallen wenn dahingehend auch die Nachfrage nach Server Speicher sinkt
Oder die Produktion stark steigt. Oder eine Mischung aus beidem. Aber am Ende wird die Nachfrage auf die eine oder andere Art gedeckt werden weil da genug Geld zu verdienen ist. Und das gleiche gilt auch für den Automobilmarkt der Speicher braucht, den Medizinmarkt etc. etc. und natürlich auch den Endkundenmarkt.

Ja die Speicherkrise derzeit ist einmalig in ihrem Ausmaß aber von den wirtschaftlichen Grundcharakteristika ist das nichts was die Welt nicht schon zig mal vorher gesehen hat. Ist halt ein massiver Anstieg der Nachfrage und die Produktion braucht Zeit um sich daran anzupassen.

Interessant ist viel eher was passiert sollte die Nachfrage wieder auf das Vorkrisenniveau zurückgehen.
 
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Verak Drezzt schrieb:
also bei Mindfactory ist in den letzten Tagen das "günstige" Patriot 32GB 6000CL30 von 449 auf 479€ gestiegen, keine Ahnung in welchem prallel Universum der gude Jason Chen unterwegs ist, aber ja, verfügbar ist DDR5 Ram...
Das ist wie mit dem Spritpreis, wenn der einen Cent steigt, geben alle sofort 25 Cent an den Verbraucher weiter. Sinkt allerdings der Preis, lässt man sich sehr viel Zeit, um das weiterzugeben, wenn überhaupt.
 
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Denke auch, dass die Preise wieder stark fallen werden.
Aktuell werden Produktionskapazitäten aufgebaut und die KI-Unternehmen müssen immer mehr tricksen, um Verluste schönzurechnen und weiterhin Geld zu bekommen. Die Blase platzt also irgendwann.

Bis dahin hoffe ich, dass mein DDR5-System von 2024 keinen Defekt hat. ;)
 
Na mal abwarten, wie es nächstes Jahr um die Zeit aussieht, es ist schon einmal etwas positiv auch wenn es erstmal so bleibt oder noch schlimmer wird für den Endkunden.

Am dunkelsten ist immer die Nacht vor der Dämmerung.
 
Benna schrieb:
Wenn DDR4/5 Speicher wirklich in so großen Mengen verfügbar wäre, würden die Preise nicht weiter steigen. Einfachste Makroökonomie.

Wenn man RAM wie an der Börse global im handumdrehen handeln könnte vielleicht, aber hier geht es um ein physisches Produkt.

Bei Lieferketten kommen Preisänderungen gerne mal Zeitlich versetzt an, da es ein paar Wochen bis Monate dauert, bis RAM seinen weg in etwaige Märkte findet.

Also ich mag ja die CCP ja eigentlich nicht, aber wenn China zumindest sich komplett selbst mit RAM versorgen könnte wäre denen und dem Rest der Welt geholfen.

In großen und ganzen bin ich nicht ganz so optimistisch, aber Teile die Ansicht des Acer-Chefs. Es ist Goldgräberstimmung und irgendwann kommt man an den punkt, der Überproduktion. Und ich glaube, aber das am ehesten die Geldgeber hier dem Preiswahn ein Ende setzen werden.
 
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BloodGod schrieb:
Wirklich empfindlich ist guter RAM nicht, war er noch nie.
Ja, sterbende RAM-Module gibt es. Sollten aber noch weniger sein, als 5090-iger, deren Stecker schmilzt.

Nachdem ich mir Ende letzen Jahres noch in leichter Panik 64 GB DDR4 gekauft habe (gebraucht und mehr als ich eigentlich brauche), habe ich es gewagt, die alten 32 GB in ein weit entfernten PC einzubauen (liegen also nicht mehr schnell verfügbar in der Schublade).

Wenn mir von den 64 GB jetzt was flöten geht, falle ich auf 16 GB zurück (crappiges Ersatzkit).

Wird diwses Szenario eintreten? Vermutlich nicht.

Und ja, alle Kits werden mit OC betrieben. Die 64 GB sogar jenseits des XMP-Profils.
 
In einem anderen Artikel wird die Situation prägnant zusammengefasst:

Laut Chen soll der Mangel an Speicherriegeln und SSDs heute schon nicht mehr akut sein. Es gebe aktuell genügend DDR4 und DDR5, vermutlich auch wegen der eingebrochenen Nachfrage bei PCs und Notebooks. Allerdings haben sich die hohen Preise fest etabliert. Dazu dürften auch die diversen neuen Langzeitverträge zwischen Speicherherstellern und deren Kunden beitragen.

Das entspricht auch meinem Bauchgefühl. Die gesamte Branche hat die vermeintliche „RAM-Krise“ als willkommenen Anlass genommen, die Preise kräftig zu erhöhen – unabhängig von der tatsächlichen Knappheit der Chips. Damit werden Rekordgewinne nach Rekordgewinnen eingefahren. Auf dem Rücken der ahnungslosen Endverbraucher.
 
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WinstonSmith101 schrieb:
Das entspricht auch meinem Bauchgefühl. Die gesamte Branche hat die vermeintliche „RAM-Krise“ als willkommenen Anlass genommen
Würde sich zumindest mit dem überschneiden, was ich bei SSDs seit einer Dekade bemerke, dass die Preise fast alle konstant bleiben, zumindest für alles über 1T Speicherplatz.
 
Na ja, sag niemals nie und alles ist möglich 🤣 Kommt auch immer drauf an wen man fragt. Der Speicherhersteller möchte natürlich verkaufen, für den ist Ängste schüren sicher gut.
Letztendlich interessiert es mich wenig, wie verfügbar etwas für Großkunden ist, wenn die Preise sind wo sie sind. Aber mal eine optimistische Aussicht ist doch auch ganz nett.
Die große Frage ist halt ob noch mehr und noch größere KI Farmen wirklich so viel bringen. Also den Einen mehr Geld und den Anderen mehr Nutzen.
 
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