Natürlich bleibt das Risiko bestehen, dass die tatsächliche Monetarisierung hinter den Erwartungen zurückbleibt. KI ist extrem kapitalintensiv und wenn sich herausstellt, dass viele Anwendungsfälle keinen ausreichenden Return liefern, könnten die Investitionen im Nachhinein als zu hoch erscheinen. Aber selbst in diesem Szenario würde ich eher von einer klassischen Überinvestitionsphase sprechen als von einer rein künstlich erzeugten Nachfrage. Denn die zugrunde liegende Nutzung ist real: Unternehmen setzen KI produktiv ein und die großen Anbieter schaffen aktiv Märkte, indem sie die Technologie über ihre Plattformen zugänglich machen. Das eigentliche Risiko liegt daher weniger in "Fake-Nachfrage", sondern darin, ob sich das aktuelle Investitionsniveau langfristig wirtschaftlich trägt.