News RAM Preise könnten weiter steigen: Verschieben Hersteller Neuerscheinungen?

cfreak84 schrieb:
Dann gibt’s sehr viel RAM zum Schleuderpreis.
Das gleiche wie damals als die Mining-Blase geplatzt ist und Unmengen von Grafikkarten aus den Rechenzentren plötzlich den Markt überschwemmt haben? Es wird beim RAM das gleiche passieren, die Hardware ist dann einfach weg, nur vereinzelt wird da wieder was auftauchen. Die Hersteller selbst haben nichts, da bis dahin weiterhin die Lager leer sind, auch da muss erst nach produziert werden.

Letztendlich wird es genauso wieder ablaufen, irgendwann wird es wieder RAM geben nur zu einen viel höheren Preis wie es bisher üblich war.
 
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Ist man deswegen früher nicht froh über so Möglichkeiten wie den Gebrauchtmarkt gewesen? Leider, so kommt es mir vor, ist der mittlerweile auch nur ein AddOn des normalen Marktes.
Niemand versucht da einfach seine gebrauchten Sachen loszuwerden, es geht um den maximalen Gewinn, ganz gleich was man selbst bezahlt hat.

Ich bin naiv, vielleicht auch Romantiker, oder habe Hoffnung. Hab mir damals zu Release eine RTX 3070 für knapp 600€ gekauft, kurz bevor die dann irgendwann sogar 900€ gekostet hatte. Und verkauft habe ich die ein Jahr später, hab sie ja auch gebraucht, für 500€!
So bin ich bisher immer verfahren.

Wenn ich da heute unterwegs bin kommt es mir vor, dass jeder Konsument meint auch auch Geschäftsmann sein zu wollen ("Ich orientiere mich am (Gebraucht)Marktpreis.") .

Na, nach jedem hoch kommt auch ein Tief. Kopf hoch und durchhalten! Gibt ja schönere Sachen als Ram.;)
 
Mysterion schrieb:
Wenn der PC-Markt vorher schon am Boden lag, dürfte das nicht nur die bequeme Grube im nasskalten Boden sein, sondern auch der letzte Sargnagel sitzt... die ersten Komplettsysteme werden ohne RAM ausgeliefert...
Für DIY wird die Luft erstmal dünn.

Mysterion schrieb:
Im heutigen PCGH Video auf YT kündigt man schon an, nächstes Jahr den Fokus mehr auf Retro zu richten...
Die tun mir jetzt schon leid. Außerhalb von GPUs und Balken gibt es ja kaum Expertise.

Die neuen Rubberdomes fürs Yamaha P-515 liegen schon herum und warten noch auf den Einbau zwischen den Jahren. Diese Kiste hat nur ein paar MB RAM und der wird noch eine Weile reichen. Gibt immer genug zu basteln, auch ohne PC(GH)...
 
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Ich benötige 2026 zum Glück nix neues mit viel RAM (wenn meine PCs nicht kaputt gehen). Solange neue Monitore aufgrund RAM-Knappheit nicht ebenfalls im Preis explodieren, schaue ich mir die Entwicklung entspannt an.
 
michimii schrieb:
ganz gleich was man selbst bezahlt hat.
Das ist für den Marktpreis auch völlig unerheblich, unabhängig von der Richtung.

Teuer gekauft? Billig gekauft? Es zählt einzig, was die Sache dem nächsten Eigentümer wert ist.
 
Das Thema PC hat sich für mich erstmal erledigt. Allerdings bin ich auch versorgt und habe keinen Bedarf.
Mit 7800X3D, 32GiB DDR5, 2TB 980 Pro SSD und einer RTX 5070 Ti lässt sich alles problemlos auf einem 27 Zoll Monitor in 1440p zocken. Der PC muss reichen.

Ein neuer Schreibtisch darf gerne her... aber das ist ein anderes Thema.
Für die nächsten drei Jahre bin ich noch mal Azubi, da sind teure PC Upgrades eh nicht drin.

Die Steam Machine interessiert mich noch, aber die Konsole lässt auf sich warten und dürfte auch einiges kosten. Ansonsten gibt es auch viele gute Brett- und Kartenspiele, die man mit Freunden oder der Familie spielen kann. Wird auch an Silvester wieder stattfinden.

Konsum-Stopp, auch mal was feines. Nicht jeder Euro muss ausgegeben werden.
 
John_Wick schrieb:
Die Steam Machine interessiert mich noch, aber die Konsole lässt auf sich warten und dürfte auch einiges kosten.
Darf ich fragen wieso? Dein aktueller Rechner ist doch schon erheblich leistungsfähiger als die Ansammlung von der AMD-Resterampe.
 
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incurable schrieb:
Das ist für den Marktpreis auch völlig unerheblich, unabhängig von der Richtung.

Teuer gekauft? Billig gekauft? Es zählt einzig, was die Sache dem nächsten Eigentümer wert ist.
Ja, eben nicht!

Aber ich sag ja auch, ich bin naiv. Wenn die Apokalypse kommt und der Mensch sich gegenseitig auffrisst, bin ich, stand jetzt, ganz sicher ein Kandidat der gefressen wird anstatt zu essen. Mit 46 bin ich zwar nicht mehr soooo zart wie ein Lamm, aber das juckt mich dann auch nicht.;)
 
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Ich verstehe die ganze Aufregung nicht! Wenn man zurück blickt, dann hat es solche Phasen immer Mal gegeben. Das geht soweit, bis sich die Hersteller selbst die Luft abschnüren und aufgrund zu hoher Preise keiner mehr die Ware haben will und aufgrund voller Lager stürzen die Preise dann ins bodenlose. Sowas gab es Ender der 80er (PC Boom), Mitte der 90er (Win95) und Anfang der 2000er (Handyboom, hauptsächlich Elkos und SMD Bauteile). Nach ein/zwei Jahren ist wieder alles vorbei. Da heute für den Normalanwender ein 10Jahre alter PC meist noch ausreicht ist doch alles O.K. und Windows schadet es auch nicht, wenn nächste Updates den Speicherhunger des Systems verringern.
 
samuelclemens schrieb:
Und so schließt sich der Kreis. Wir haben bei mehreren netto Monatsgehältern für ein Heim PC begonnen
Nein. Man konnte immer Heim-PCs für unter 2000 Mark/Euro bekommen - meist auch für ca. 1.000 Mark/Euro dann natürlich deutlich schwächere Hardware.
mozo19 schrieb:
Ich verstehe die ganze Aufregung nicht! Wenn man zurück blickt, dann hat es solche Phasen immer Mal gegeben.
Dass sich in 6 Wochen Preise von einem wichtigen Bauteil verdreifacht haben? Eher nicht. Dass ein Marktteilnehmer zig Tausende dieser Komponenten auf Vorrat kauft, weil er die irgendwann demnächst mal in seinen Datacentern verbauen will? Auch eher nicht.

Sicher gab es immer mal eine Verknappung - und Preisschwankungen sind auch nicht ungewöhnlich. Das aktuell hat aber schon eine sehr individuelle Ausprägung. Das kann man erstmal so anerkennen, ohne direkt "schlimmes" befürchten zu müssen. Kann sich ja theoretisch auch alles einfach nur Abschwächen und Normalisieren. Wir wissen es einfach nicht. Und ziemlich sicher weiss es absolut NIEMAND.

Und da stellt sich MIR wieder die Frage: Wir sind doch eine intelligente Spezies. Wir mögen doch Sicherheit - insb. Planungssicherheit. Wir mögen doch Stabilität. Die Wirtschaft ist ein vollständig von uns konstruiertes System. Wieso können wir dieses System nicht BESSER machen, damit solche seltsamen Unsicherheit nicht mehr vorkommen? Wo sind die ökonomischen Modelle der hunderttausenden von Ökonomen weltweit, die eine Verbesserung vorschlagen? Wieso thematisieren wir stattdessen in Talkshowas und klassischen Medien nur Arbeitslosen-Drangsalierung und Immigrations-Bewältigung?
 
incurable schrieb:
Darf ich fragen wieso?
Das stimmt. Aber ich kann mir durchaus eine Konsole im Wohnzimmer vorstellen, mit der ich auf meine Steam Bibliothek zugreifen kann und gemütlich von der Couch aus zocken kann. Besonders nach einem lagen Tag. Manche bauen sich auch einen kompakten Wohnzimmer PC, der wird mehr Leistung haben als die Steam Machine.
Aber mir würde der kleine Würfel vermutlich reichen. Für Spiele wie It Takes Two, Ori, oder andere Spiele mit nicht so hohen Anforderungen.
Am Ende ist es natürlich eine Preisfrage.
 
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freekymachine schrieb:
Ansonsten ... gibs nur was zum "lachen" - bisschen Ironie - sonst kann man es ja nicht ertragen
Ich kann nicht mehr. Der Witz dem Dodge hat mich so sehr weggesprengt, ich hab den all meinen Kumpels geschickt :daumen:

Wenn das Realität wird, hol ich mir auch nen RAM!
 
Sacky schrieb:
Wie damals in DDR Zeiten...
zu* DDR Zeiten^^

Echte DDR KInder erkennt man an der korrekten Schreibweise
 
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scryed schrieb:
der Markt reguliert schon lange nichts mehr
"Der Markt" funktioniet hier konkret prima. Jeder, der Arbeitsspeicher benötigt, kann diesen kurzfristig erhalten, weil die Preise so gelegt sind, dass die vorhandene Produktion mit der Nachfrage im Einklang steht.
 
Zum Glück bin ich mit meinem 5600X und 32GB RAM noch sehr gut bedient. Ich werde wohl sowiso erst Upgraden wenn es DDR6 gibt.
Ich zocke leider kaum noch.

Was dümmer für mich ist, ich habe noch einen Ryzen 3400G übrig. Leider bietet der Gebrauchtmarkt keine mITX Boards bei mir zurzeit. Aber nach dem ich gesehen habe das der RAM so teuer wurde, muss ich die Teile wohl einzeln verkaufen. Mir fehlt eigentlich echt nur ein Mainboard. Einen einzelnen DDR4 Riegel hätte ich noch ^^
 
Dabei schreiben alle Firmen für KI tiefrote Zahlen.
Am Ende zahlen WIR als Steuerzahler dann deren Konkurs und haben zuvor Speicherkrise.

Zur Erinnerung, Google wurde groß weil der Algorithmus zur Suche extrem effizient war.
Bei KI wird eher Brute Force verwendet.
 
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Ob sich Speicherriegel genauso gut anfühlen wie Goldmünzen!? 😅 💲 💲 💲

Überlegt mal: Gold kostet aktuell pro Gramm etwa 120 €.
Ein 64 GB RAM Riegel (ca 15 Gramm) ... hmm.. ok, Gold ist immer noch ne Ecke teurer pro Gramm...:mussweg:
 

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