News RAM Preise könnten weiter steigen: Verschieben Hersteller Neuerscheinungen?

@Holzfällerhemd Mit einem 5700X3D bist du ja noch sehr gut aufgestellt. Von daher sehe ich da kein Problem.
 
@Kazuya91
Ich habe mich vielleicht doof ausgedrückt, ich wollte ursprünglich auf einen 5700X3D upgraden, der ging dann EOL, dann wollte ich ein bisschen Geld sparen und Ende des Jahres stattdessen mein ganzes System aufrüsten. Hat sich jetzt mit der RAM-Krise auch erledigt (hab halt nur Erwerbsminderungsrente, muss da ein bisschen mehr aufs Geld achten).
 
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incurable schrieb:
"Der Markt" funktioniet hier konkret prima. Jeder, der Arbeitsspeicher benötigt, kann diesen kurzfristig erhalten, weil die Preise so gelegt sind, dass die vorhandene Produktion mit der Nachfrage im Einklang steht.
Das gilt nur dann, wenn man Markt als System ohne Zweck und nur mit Mechanik begreift. Wie es leider die meisten Ökonomen tun, obwohl quasi in jeder Einleitung von Ökonomie-Büchern ja der Zweck drin steht.

Der Zweck von Wirtschaft und Märkten ist die Versorgung von Menschen zur Deckung der Bedürfnisse. Und damit sind idealerweise ALLE Menschen gemeint.
Märkte können und werden ständig manipuliert und beeinflusst, um dieses Ziel zwecks individueller Ausbeutung zu unterminieren.

Wenn ich Aussagen, wie Deine lesen, klingt das, als wären ALLE Manipulationen quasi "normal" und Teil des Marktes. Für mich klingt das absurd, weil das eigentliche Ziel dann gar keine Rolle mehr spielt. Und ich habe den Eindruck viele Ökonomen scheinen genau das zu glauben.
Aktuell ist eindeutig eine Manipulation im Gange. Und nichtmal um hohe Preise zu verursachen.

Wenn ich es richtig einschätze hat OpenAI aus Angst vor Verknappung selber eine Verknappung verursacht. Und ist dies wirklich die Art wie wir wollen dass unsere Märkte funktionieren?
 
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Booth schrieb:
Der Zweck von Wirtschaft und Märkten ist die Versorgung von Menschen zur Deckung der Bedürfnisse. Und damit sind idealerweise ALLE Menschen gemeint.
Ein Markt kann nur dort Versorgung gewährleisten, wo Waren und Dienstleistungen mit entsprechend hohen Margen angeboten werden können.
 
Na das sollte doch momentan mehr als gegeben sein, oder? ;)
 
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Drakrochma schrieb:
Ich hasse deren dämliche App.
Kann die Links nie öffnen ohne im App Store zu landen.
Schrottseite.... :(

Du kannst den Zwischenteil entfernen, also https://www.mydealz.de/share-deal-from-app/2706237 (= https://www.mydealz.de/2706237), dann geht es im Browser.

Firefox mit uBlock Origin killt den Trackerlink automatisch und leitet mich zur Browserversion des Deals.
 
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Etwas schade ist dass das RAM der AI konzerne auch nicht wirklich sinnvoll nutzbar auf dem Gebrauchtmarkt landen wird, wenn das ausgemustert wird.

Das wäre sonst so wie bisher Rdimm Module, wenn man ein passendes Serverboard hat wurden die immer gebraucht "verramscht" weil nur ganz wenige die nutzen können - und es trotzdem massig welche aus dem "ausgemusterten" Serverbereich gab.

Wenn man ausgemustertes RAM der AI Konzerne später nutzen könnte, waer das halt cool geworden in ein paar Jahren - der Heimserver mit 1 bis 64 TByte RAM Disk :D aber so werden die Module einfach ins Recycling wandern.
 
Zuletzt bearbeitet:
incurable schrieb:
Ein Markt kann nur dort Versorgung gewährleisten, wo Waren und Dienstleistungen mit entsprechend hohen Margen angeboten werden können.
Ich würde weitergehend behaupten, unser Konstrukt Wirtschaft sollte so gebaut sein, DASS wir die Versorgung möglichst überall gewährleisten!
Oder dies sollte zumindest unser Anspruch sein, oder? Wir wollen doch keine Unterversorgung?
Mir ging es ja darum, was das ZIEL von "Wirtschaft" ist und ob "der Markt" (oder eben all die Märkte) überhaupt Ziele haben (sollten).

Gleichzeitig sollte natürlich die Überversorgung nicht übertreiben. Also dass wir uns nicht gegenseitig mit Konsumwaren regelrecht überschütten, weil übertriebener Konsum ja offensichtlich auch nicht gerade gesund ist (wurde von dem einen oder anderen hier auch erwähnt, weshalb die jetzige Situation evtl gar "heilsam" wäre).

Was ich skizziere Ist natürlich ein Ideal. Aber ich habe nicht den Eindruck, dass dieses Ideal in der Ökonomie eine echte Rolle spielt. Daher ja mein "Reflex" auf solche Aussagen zu reagieren, die behaupten "der Markt" würde quasi astrein funktionieren, während in Wirklichkeit eine unfassbar übertriebene Goldgräberstimmung in einem fokussierten Bereich für Lieferengpässe in anderen Bereichen sorgt.

Die Frage bleibt bestehen:
Wollen wir, dass Märkte so funktionieren, dass die Angst eines Konzerns in eine Verknappung zu laufen, dafür sorgt, dass dieser Konzern eine Verknappung auslöst?
 
Shinsaja schrieb:
Das ist Kapitalismus. Angebot und Nachfrage.
Richtig. Nur sehen viele es leider nur in diese Richtung. Ich sage Nachfrage und Angebot. Der Konsument (oder in manchen Situationen eher Nichtkonsument) formt mit seinem Geldbeutel den Markt mit.

Aber wenn man mal die Forennutzerschaft so liest, so betreibt jeder ein Superrechenzentrum, ist ein Filmeditor für Hollywood oder arbeitet auf der ISS und BRAUCHT auf Teufel komm raus dieses Jahr das Upgrade für seine (fügen Sie hier die inflationierte Hardware Ihrer Wahl ein) um weiterhin überleben zu können.
 
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Gestern für meinen Sohn nach DDR5 gesucht und nach 2 Stunden fündig geworden:
16 GB DDR5 (leider nur 4800 MHz) für 142,00 EUR neu.
 
Ehering 2026 :

1000046171.jpg
 
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Booth schrieb:
Wir wollen doch keine Unterversorgung?
...
Gleichzeitig sollte natürlich die Überversorgung nicht übertreiben.
Es gibt weder eine Unter- noch eine Überversorgung. Es gibt nur ungleiche Verteilung.

Am Ende wird der Preis über Angebot und Nachfrage entschieden. Selten = teuer.

Wenn die nicht ihre Kapazitäten ausbauen wird sich an dem Preisniveau eher wenig ändern. Denn ich seh AI nicht als Phänomen was bald wieder verschwindet. Dazu sind die Tätigkeitsfelder wo AI sinnvoll verwendet werden kann viel zu groß.
 
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Bin mir eigentlich ziemlich sicher das die Produktionen anrollen (wenn die nicht schon dabei sind)
Der Goldpreis ist auch wieder extrem gestiegen die letzten Wochen, was auch (so schwurbel ich mir das mal zusammen) mit der Produktionsaufnahme der Rams zu tun haben KÖNNTE.
Aus rein Produktiver Sicht einer Firma würde es ja jetzt genau Sinn machen, so schnell wie möglich wieder Arbeitsspeicher zu produzieren um der erste auf dem Markt zu sein, der wieder Arbeitsspeicher anbietet und somit wieder andere Firmen anstiftet DDR4 oder DDR5 Rams zu produzieren?!
Der Preis wird sicherlich nicht mehr so sein, wie zuvor - dafür waren die Speicher meiner Meinung nach die ganzen Jahre viel zu günstig.
Ich würde mir aber generell keine sorgen machen, zumindest als Privatperson. Nach einem Hoch kommt immer wieder ein Berg ab wie an der Börse.
Das war schon mit CPUs so, genau so wie mit Festplatten, wo auf einmal jeder eine Online-Cloud haben wollte.

Wünsche euch einen schönen Wochenstart, kommt gut ins neue Jahr. Wir werden das alle überstehen :daumen: :schluck:
 
Mondgesang schrieb:
Richtig. Nur sehen viele es leider nur in diese Richtung. Ich sage Nachfrage und Angebot.
Angebot und Nachfrage sind so alt, wie die Menschheit. Unser aktuelles Wirtschaftssystem ist ca. 200-250 Jahre alt. Eigentlich (inkl. moderne Finanzmärkte, Gewerkschaften, etc) erst ca. 150 alt.

Von daher - nein - Angebot und Nachfrage sind nicht einfach unser Wirtschaftssystem. Dies besteht aus viel mehr. Zum Beispiel auch aus künstlicher Verknappung und SCHAFFUNG von Nachfrage.

Aktuell findet eine (möglicherweise sogar ungewollte) Manipulation des RAM- und einiger anderer Hardware-Märkte statt.
Der Microsoft-Chef hat letztens in einem Interview, wo auch Altman zugegegen war, quasi zugegeben, dass die Hardware auf Halde kaufen, obwohl sie nicht ansatzweise den Strom haben, um all die Geräte anschließen zu können.
https://www.tomshardware.com/tech-i...hips-sitting-in-inventory-that-i-cant-plug-in

Eigentlich würde kein Konzern Hardware kaufen, um diese zu lagern, wenn man die Hardware einsetzen will, aber nicht kann. Das macht betriebswirtschaftlich (Stichwort KAPITALISMUS!) keinen Sinn. Wobei es unter gewissen Umständen doch evtl Sinn macht. Es macht z.B. dann Sinn, wenn man absolut nicht planen kann. Das will ich diesen Leuten aber nicht unterstellen. Oder es macht dann Sinn, wenn man Sorge hat, zu einem späteren Zeitpunkt die Hardware nicht mehr bekommen oder nicht mehr zu diesen Preisen bekommen zu können. Wobei der Aufkauf dieser Menge, die im Raum schwebt, die Preise erst hat explodieren lassen. Was wiederum AUCH von OpenAI/Microsoft demnächst dann bezahlt werden muss!

Sodass am Ende für Microsoft(OpenAI evtl gar kein bessere Ergebnis rauskommt, als wenn sie diesen Riesenkauf NICHT gemacht hätten. Und auch sonst niemand. Preise wären niedrig oder moderat geblieben und es hätte keine Engpässe gegeben. Aber dass Sie ANGST davor haben... das könnte ich noch verstehen.

Dieses Verhalten ist übrigens eines der Gebiete was tatsächlich einigermassen gut erforscht ist in der Ökonomie und hängt teilweise mit der Spieltheorie zusammen, die ich für unsäglich dünn halte halte (Verhalten wird halt auf sehr einfache Impulse reduziert).
Denn das Konzept der Spieltheorie ist ja quasi wie Snooker-Billard. Also ich sabotiere andere, damit ich einen Vorteil davon habe. Es geht eben auch darum, anderen einen Nachteil zu verschaffen. Wenn hier aber spieltheoretische Annahmen eine Rolle von OpenAI/MS eine Rolle spielen, war die Verknappung natürlich voll und ganz gewollt und geplant und anderen etwas vorzuenthalten. Das wäre auch ein "Sinn".

Das wäre dann wohl eine der übelsten Versionen von Marktmanipulation. Und lustigerweise ist das auch der Moment, wo Ökonomen aufhören, zu "forschen", mit der Schulter zucken und das sagen, was Ihr sagt: "Angebot und Nachfrage - Kapitalismus halt".
Ähm ne. Betrügerische Marktmanipulation!
(Wenn es denn wirklich der Kontext wäre).
Und gerade HIER würde Ökonomie als Fachgebiet erst ANFANGEN, Sinn zu machen. Nämlich mit der Frage: Wie können wir eigentlich Märkte schaffen, in der pawlowsche Reflexe, aber auch betrügerische Marktmanipulation tatsächlich unterbunden werden könnten?

Um den Markt letztlich zu schützen! Jaja... denn Marktteilnehmer können einen Markt tatsächlich zerstören und es gibt ja auch z.B. Gesetze gegen Kartelle.

braindamage10k schrieb:
Es gibt weder eine Unter- noch eine Überversorgung. Es gibt nur ungleiche Verteilung.
Die ist nicht wirklich klar, dass Du eine Teilmenge einer anderen beschreibst, aber behauptest, es wären verschiedene Dinge, oder?
Eine Situation mit Unter- und Überversorgung ist Teilmenge von ungleicher Verteilung.

Zu dem was Du danach geschrieben hast, siehe oben. "Angebot und Nachfrage" sind eine Ausrede nicht danach zu schauen, ob dumme oder gar betrügerische Marktmanipulation vorliegt.
Ich glaube ja zu verstehen, dass Du und andere es sich möglichst einfach machen wollen. Aber... WIESO? Ihr seid doch intelligent und gebildet?! Wieso WOLLT Ihr komplexe Ökonomie so einfach darstellen, dass Ihr am Ende wichtige Elemente (wie Marktmanipulationen) einfach ignoriert?
Verstehe ich nicht.
 
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