News RAMageddon: Den RAM-Verbrauch von Windows zu senken, ist Fokusthema

Einfach den kompletten Telemetry-Müll aus dem System werfen und schon ist easy Speicher freigeschaufelt.
 
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Und wenn Microsoft durch ist mit den Optimierungen, wundern sich User von Teams, Discord, Spotify, Steam und Co. dass sich nicht wirklich was am Problem verändert hat.

Ich finde es unglaublich wieviel Ressourcen banale Programme heutzutage nutzen. Nur weil man mittlerweile oft Webdesigner ranlässt die es so einfach wie möglich haben sollen und ihren ganzen Browser mitbringen wenn sie nur nen Bild darstellen wollen...
 
will-lee schrieb:
Frag mich eh, wofür das sein muss. In anderen Bereichen beschwert sich ja auch niemand, dass 30 Jahre alte Sachen auf moderner Hardware nicht mehr gehen.
Doch natürlich würde man sich da beschweren.
Stell dir vor Fahrzeuge könnten nach 30 Jahren nicht mehr auf modernen Strassen fahren, der Schuko-Stecker würde alle paar Jahrzehnte so runderneuert, dass von Waschmaschine bis Toaster nichts mehr an den alten Steckdosen funktioniert etc pp.

Also von wegen da würde sich keiner beschweren...
 
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Penman schrieb:
Hier geht es um ein Fenster. Was ist, wenn eigentlich gar keine Fenster offen sind, außer die normale Oberfläche? Dann sind es Dienste und Bibliotheken und da wird es wirklich bedauerlich.
Nur das Anzeigen des Desktops ist halt dennoch ein >=FullHD Bild, Rendern von Schrift mit UTF-8 Zeichensatz und Kantenglässtung, Anzeige von Desktopicons samt Voransicht, ..

Keine halbwegs moderne Desktopumgebung wird mit den Ressourcen auskommen, die für alte Betriebssysteme und ihre DEs ausgereicht haben.
 
Die Sache ist recht einfach. Eine automatische Erkennung der Hardware ist eine Selbstverständlichkeit und bei der Ersteinrichtung sollten paar Profile dementsprechend angeboten werden. Bei 4 oder 8 GB Ram die meisten Dienste auf manuell stellen, die sich im Betrieb erst bei wirklichem Bedarf einschalten lassen.
Es kommen mit Jahren immer mehr Sachen dazu, mit ihren Diensten und Ressourcenbedarf. Alles startet automatisch dann mit und wen wundert's, wenn irgendwann auch 8 GB nicht reichen? Oder hat Microsoft vom Android abgeschaut?
 
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Moderne Programme sind auch oft der volle Schrott geworden schau dir zB den Adobe Reader an, über 1 GB für nen fucking PDF Reader.

Auch bei Spielen wird oft nix mehr optimiert weil ja so viele Ressourcen vorhanden sind. Wird Zeit dass mal wieder richtig entwickelt wird und nicht nur irgendwas hingerotzt.
 
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Penman schrieb:
Hier geht es um ein Fenster. Was ist, wenn eigentlich gar keine Fenster offen sind, außer die normale Oberfläche? Dann sind es Dienste und Bibliotheken und da wird es wirklich bedauerlich.
Piktogramm schrieb:
Nur das Anzeigen des Desktops ist halt dennoch ein >=FullHD Bild, Rendern von Schrift mit UTF-8 Zeichensatz und Kantenglässtung, Anzeige von Desktopicons samt Voransicht, ..
Windows macht mWn. kein Software-Rendering mehr. Die Fenster, Surfaces etc. dürften im VRAM liegen und nicht im System-RAM.

Der normale Desktop ist bei WQHD ein 2560 x 1440 x 24bit Buffer, da braucht man keine 8bit für Transparenz da es das finale Bild ist. Das sind 10,8 MB, das nehmen wir mal 2 für Dual-Buffering.

Und pro Fenster mit 1920x1080x32bit (hier brauchen wir die Transparenz) sind wir bei 8,1 MB. Dazu ein paar Textur-Atlasse für Icons, Grafiken und Fonts von 2048x2048x32 (=16 MB) da passt der 0815-Desktop mit ein paar Fenstern locker in < 256 MB VRAM. (VRAM = RAM bei iGPUs)
 
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Kristatos schrieb:
Jetzt fehlen noch die Browser wie Firefox - die sind extrem verschwenderisch geworden, v.a. wenn viele Tabs offen sind.

Hin und wieder schau ich in about:memory rein. Das Placebo "Speicher-Nutzung minimieren" zu drücken, hilft dann wieder für paar Minuten mit den eher in-aktiveren Tabs.

Wenn jedoch alle Stricke reißen, gibt es da so eine radikale Schaltfläche mit einem "X" drauf.

Die würde ich jetzt allerdings nur im äußersten Notfall drücken. Weil es einfach der Flex schlechthin ist viele unnütze Tabs offen zu halten.

Ist das Büro-equivalent zu mit dem Klemmbrett durch die Gegend laufen und wichtig/beschäftigt aussehen. :P
 
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Largrande schrieb:
Ich hätte da ne Lösung einfach Windows 7 als Basis nehme und neu anfangen.
Ich hätte noch eine Lösung: Kein Windows 11 mehr nutzen und auf Linux umsteigen ;-)
 
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xXDariusXx schrieb:
@Floorp das ist echt viel für Idle ohne was offen zu haben.

Mit Garuda Linux KDE im Idle und Video Hintergrund der auch einiges an RAM frisst, bin ich so bei max. 2.1GB.

Würde ich einen normalen Hintergrund nutzen wären es ca. 1.6GB RAM im Idle.

Jetzt noch einen anderen Desktop anstatt KDE gehts runter auf ~1GB mit vollem Funktionsumfang.
Mit Fedora Linux 44, KDE Plasma 6.7.5, Linux Kernel 7.2.8 bei 3840x2160 @ 120 Hz und 200% UI Skalierung mit Hintergrundbild und Oxygen Theme schon bei 3,1 GB RAM und 1,2 GB VRAM im Leerlauf.

Ich hatte damals 16GB RAM Idle in Windows 11 und das war ungewöhnlich hoch...

Es ist gut dass Microsoft den ersten Schritt durch ist, reicht es aber nicht aus, uns zu Überzeugen. Es muss viel getan werden.
 
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ChrFr schrieb:
ich bin mir sicher ich reise auf Windows 10 noch ins nächste Jahrzehnt. Merkt Euch meine Worte.😉
Warum sollte man sich Windows jetzt noch weitere drei oder vier Jahre antun? Das klingt schon sehr nach Masochismus.
 
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wenn ich bei MS schon lese Optimierungen in Arbeit dann warten wir die nächsten Jahre noch drauf ..
 
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Könnte man glatt loben, wenn MS nicht vorher Win11 so zugemüllt hätte, dass überhaupt mehr als 8GB nötig sind.
 
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Redirion schrieb:
nicht ambitioniert genug. Microsoft sollte daran arbeiten die eigens gestellten Systemanforderungen einzuhalten.

4GB muss das Ziel sein.
tun sie doch, Windows 11 läuft mit 4GB Ram, von Programmen steht da ja nix.
Chismon schrieb:
Die Frage ist, ob diese Verschlankung und damit einhergehender geringerer Speicherbedarf (etwa durch geplanten Abbau von noch vorhandener Windows 95 Reste in Windows 11) nicht zu größeren Kompatibilitätsproblemen mit älterer Software (natürlich auch Spielen) führen wird zum eher größeren/wachsenden Leidwesen von vielen Nutzern.
als ob die Kompatibilität daran schuld ist. Es ist der ganze unnütze Quatsch der im Hintergrund ungefragt mitläuft.
Sie sollten die ganzen Apps die keiner will mal runterschmeisen, früher konnte man bei der Windowsinstallation tatsächlic noch angeben was mit installiert werden soll.
Dazu noch die ganze Telemetrie und Schnüffelsoftwarerunter
Weg von den Electronapps usw.
CoPilot, Cortana etc wollte auch keiner, wer es braucht kann es ja nachinstallieren.
 
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Eagle-PsyX- schrieb:
Absolut, daher sind alle hier beschriebenen Maßnahmen nicht viel mehr als Duck-Taping.
Es muss ein tiefere Umstrukturierung mit gebrochener Abwärtskompatibilität geben, damit es wirklich effizient werden kann.

Ganz im Gegenteil, wenn du sämtliche OS seit Win95 im Hintergrund in den Ram laden würdest, verbrauchst vielleicht 500-800 MB Ram zusätzlich.
Das was heute wirklich Ram braucht ist der neue Webdev und Chromium Mull. Nicht mal mehr
der Datei Explorer oder die UI sind komplett native Anwendungen, alles nur noch Webanwendungen und Browsermüll.

Was das ganze auch Singlethreded macht.
Was dann auch den Nachteil mit sich bringt, dass für Minigrütze wie Teams oder One Drive immer die Performance Kerne feuerst, was dann den Verbrauch und die Akkulaufzeit negativ beeinflusst.
Auch wenn du 24 E Kerne hättest, die liegen einfach brach für sowas.

Also wenn Win11 optimieren willst, dann muss der neue Müll weg, nicht die Legacy Software.

Und genau das scheint Microsoft ja zu versuchen, wieder mehr Software in nativem Maschinencode und nicht Browsergrütze. Und eben loswerden was man nicht braucht, wie AI Grütze im Paint oder ähnlichem Quatsch.
 
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Oktober 2026
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