News RAMageddon: Den RAM-Verbrauch von Windows zu senken, ist Fokusthema

3,8 GB nach W11 - Boot auf einem 16 GB - System
4,8 GB nach W11 - Boot auf einem 32 GB - System

So sieht es bei mir aus. Natürlich, das Fedora auf dem 16 GB nimmt sich gerade mal 2,4 GB nach dem Boot. Schon ein Unterschied. Dennoch sind 4,8 mit einem 8 GB - System auch noch erträglich. Ich habe W10 über die ganze Lebensdauer mit einem 2 GB und 4 GB - System genutzt. Ich lebe noch.
 
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Kann nur zustimmen. Erst wenn man es sieht kann man sich freuen. Ankündigungen gibt es genug von MS.


Und Windows ist hungrig ja aber Teams ist am schlimmsten. Es braucht teilweise mehr RAM als Games und kann nicht viel…


Mir Teams 2.0 sollte es damals auch besser werden laut MS Support. Merke ich nichts von.

Schlimm sind auch die Browser oder liegt es an den Websiten? Einige legen meinen Rechner für Sekunden lahm und ziehen 7 GB+ (Discord+Traderie+paar Recherche Seiten)
 
subcontractor schrieb:
Du vergisst den gestressten Admin der der sich darum kümmern muss das die Software für die CNC Fräse aus den frühen 1990ern weiter läuft weil die Fertigung sonst auf die Bretter geht.....

Z.B..Am Flughafen von Paris werden die Koffer von einer DOS Anwendung sortiert 8-)

Heute erst hat mich ein Kollege angerufen und gefragt wie er bei einem Win 3.11 Rechner ein Netzlaufwerk verbindet. Musste mich erst mal wieder einlesen. Spassig.

Das ganze hängt auf einem Win 2025er Server, somit SMB V1 aktiviert und damit Sicherheitslücken Ole.

Aber wenn die Maschine aus den 90ern halt immer noch super läuft, was willst du machen.
 
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Hallo,

das Windows 11 26H2 besser läuft bzw schneller läuft, kann ich so nicht bestätigen.

Starte ich zum Beispiel Itunes dauert das bis zu 5 bis 10 Sekunden.

Also genau so schlecht wie vorher.

In Windows 10 und älter war das deutlich schneller.
 
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Quabit schrieb:
Kommt für uns im Betrieb zu spät. Wir nutzen bei uns in der Firma viele MiniPCs. Aufgrund der Rampreise haben wir jetzt unsere Software für Linux fit gemacht und kaufen wieder PCs mit 8GB Ram. Und die alten werden nach und nach ebenfalls auf Linux umgestellt, damit es einheitlich bleibt.
Lol wenn das der Grund war, kann wohl eher jemand nicht rechnen.

"Hey, statt 100€ pro User auf 3 Jahre stellen wir unsere kompletten Client-Ökosystem um".

Das ist Unsinn.

Desktop-Software läuft ja oft eh nicht / gibt's nicht und Browser brauchen auf Linux auch nicht weniger Speicher.
 
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Dr.Snuggels schrieb:
das Windows 11 26H2 besser läuft bzw schneller läuft, kann ich so nicht bestätigen.
...warum sollte das auch so sein? Steht das irgendwo?
Es aktiviert primär Funktionen, die auch unter 25h2 schon vorhanden - aber nicht alle aktiv waren. Die Basis ist allerdings dieselbe wie seit 24h2. Kann man nachlesen...
 
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P!X3l schrieb:
Mir Teams 2.0 sollte es damals auch besser werden laut MS Support. Merke ich nichts von.
Ob dus glaubst oder nicht, das hat es deutlich besser gemacht.

Davor war es Electron und Teams ist in einem mitgebrachten Browser gelaufen.
Wenn mehrere Electron Apps gestartet waren lief da jede in einer separaten Instanz.
(Whatsapp, Slack, Signal etcpp.)
Sehr speicherhungring, singlethreded und lahm.

Teams 2.0 läuft auf dem im OS bereits vorhandenen Webview 2 Chromium Engine von Edge.
Das halbiert den Ramverbrauch.
Das Frontent ist jetzt React, was die UI flüssiger macht.
Auch das Datenmanagement und die Suche wurde verbessert.
Das hilft schon hier und da.

Aber am Ende ist es immer noch eine Webapp und kein nativer Code.
Sprich lahm und hungrig.
Aber natürlich geht MS diesen weg, einmal "geschrieben* ein paar Schalter neu gesetzt und
es läuft auf jedem Gerät, dass nen Browser hat.
CPU Architektur egal, OS egal. Da macht man sichs einfach.
Aber grad für MS als Herausgeber von Windows und Teams oder Office ist das fast schon peinlich.
Das muss nativ, inklusive Windows Komponenten.
 
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Eagle-PsyX- schrieb:
Absolut, daher sind alle hier beschriebenen Maßnahmen nicht viel mehr als Duck-Taping.
Es muss ein tiefere Umstrukturierung mit gebrochener Abwärtskompatibilität geben, damit es wirklich effizient werden kann. Ich verstehe nur bedingt warum man dies nicht macht, und fährt eine gewisse Zeit zweigleisig bis das deprecated System eingestellt wird.

Das "klassische" Zeug (also das bis Win XP oder auch Win 7) war ressourcentechnisch sehr effizient. Win XP lief mit paar 100 Mhz und 128 MB RAM schon recht ordentlich, wenn der Massenspeicher DMA konnte. Win 7 war ab nem GHz und 1-2 GB RAM gut verwendbar (drunter hab ichs nie probiert). Und die damaligen CPUs waren auch bei gleicher Taktfrequenz deutlich langsamer. Der Rekord bei Win XP liegt übrigens bei 8 MHz bzw. 18 MB RAM ( https://www.winhistory.de/more/386/xpmini.htm).
Die Seuche mit gefühlt 1000 UI Frameworks und Webmurks fing danach an - und das ist das, was weg muss, auch wenn dann ein paar Anwendungen vielleicht nicht mehr funktionieren. Die meisten Framewokrs sind eh auf der Strecke geblieben. Bleibt zu hoffen, dass das WinUI wieder ähnlich schlank ist.
Ergänzung ()

R4Z3R schrieb:
Lol wenn das der Grund war, kann wohl eher jemand nicht rechnen.
"Hey, statt 100€ pro User auf 3 Jahre stellen wir unsere kompletten Client-Ökosystem um".
Das ist Unsinn.
Desktop-Software läuft ja oft eh nicht / gibt's nicht und Browser brauchen auf Linux auch nicht weniger Speicher.

Unter Linux (aktuelles Debian, Firefox als Browser) geht mit 8 GB RAM noch sehr, sehr viel. Und wenn die nur ein paar Fachanwendungen, die bei ihnen recht leicht portierbar waren (notfalls mit wine), Browser und mit Libreoffice zurecht kommen kann das schon gut funktionieren.

Vermutlich war das auch nur eher der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen gebracht hat.
 
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Nagilum99 schrieb:
Ich hab die Tage noch auf einen Windows Server 2008 zugegriffen: 554 MB im Leerlauf.
Ergänzung ()


Was gibt dir Anlass hier solch abstruse Spekulationen abzuladen?
Der Zusammenhang: "Windows verbraucht weniger RAM <-> Spiele haben Kompatibilitätsprobleme" existert erst einmal überhaupt nicht.



Du hast offensichtlich überhaupt keine Ahnung, wo das Zeug z.T. läuft. Den Leuten zu Windows 95 zu raten unterstreicht das nur. "Moderne Hardware" hat nichts mit "verbrennt doch einfach Geld weil jemand reudig programmiert" zu tun. Kaufst du auch immer den größten Tank und den größten Motor, egal wofür das Fahrzeug gedacht ist? Wäre ziemlich dämlich.
Muss man wirklich "irgendwas" rauspressen, damit man doch noch den Beitragscounter um 1 anheben kann?
Und auf diesen Sachen läuft dann aber Win 11 als Unterbau?
 
@R4Z3R Es geht aber nicht um den Ramverbrauch aktueller Browser, sondern um die Betriebssysteme. Und wenn das eine einfach 5-7 Gigabyte weniger als das andere verbraucht, ist mehr RAM für andere Programme übrig.

Ob das Unsinn ist, muss die Firma wissen :)
 
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Tzk schrieb:
Die Frage ist doch wie alt diese Spiele sind und ob man das ggf virtualisieren kann.
Nicht wirklich, denn die Pflege lässt Microsoft älteren (fremden) Spielen gewiss nicht mehr angedeihen und virtualisierte Spiele machen oft genug auch Probleme in der Darstellung/beim Spiele-UI, der Spielgeschwindigkeit, usw.

Im Normalfall wird es schlechter mit der Kompatibilität, das war bisher leider immer so und Microsoft unter der aktuellen Führung traue ich vieles zu, aber gewiss nicht die Kompatibilität älterer Spiele zu bewahren, denn schon das ggf. aufzugeben, damit deren Windows 11 auf 8GB während die Speicherkrise - die man maßgeblich mit dem ganzen KI-Blasen-Zirkus als wie kaum eine anderer involvierter Hyperscaler mit zu verantworten hat - laufen kann, zeigt doch die ganze Misere auf (andere müssen bluten, weil Microsoft selber den Mist verzapft hat).
 
Microsoft erzählt auch viel wenn der Tag lang war, ich glaube das erst wenn es passiert.
 
will-lee schrieb:
Frag mich eh, wofür das sein muss.
Vermutlich, um die von Microsoft maßgeblich mit angezettelte Speicherkrise bzw. deren Auswirkungen zu lindern, so daß man weiterhin Geld mit (eigenen Surface) 8GB Einsteigergeräten auf dem Markt machen kann und um die mögliche, bröckelnde Nutzerbasis von Windows 11 Nutzern und evt. KI Anwendungen darauf zu vergrößern.

Man hat wohl erkannt, daß es alleine mit dem Bau von (sich massiv verspätenden, wenn überhaupt wie per Planung gebauten) Rechenzentren nicht gelingen wird und man zukünftig mehr auf lokale KI Nutzung angewiesen sein dürfte und evt. mit niedrigeren Vorausetzungen, was RAM angeht, hofft mehr Leute dafür zu gewinnen.

Eine Glaskugel habe ich aber selber diesbzgl. auch nicht, halte diese Verschlankung von Windows 11 mit möglichen Auswirkungen auf weitere, schlechtere Kompatibilität zu alter Software und älterer Peripherie eher für nachteilig aus Verbrauchersicht.

Ich musste schon herumdoktern in Windows 11, um meinen HP Druckertreiber noch in Windows 11 lauffähig zu bekommen, mit der original HP Software war das ein Disaster und schlug die Installation immer fehl, aber unter Windows 10 hatte das noch einwandfrei mit der Standard-Installation geklappt.
 
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Mir würde es schon erstmal reichen, wenn Sie keine fehlerhaften Windows Updates mehr ausliefern, so das ich nicht noch kurz vor 20.00Uhr auf Arbeit rumeiern müsste, weil hier ein Update die RDP-Funktion zerschossen hat, so das ich heute 2x den Hyper-V hart ausmachen musste und grad die defekten Updates von den VMs runterschmeißen muss.
 
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Warum schmeißt man nicht einfach diesen ganzen unnötigen Mist aus Windows 11 oder macht ihn zumindest optional? Vermutlich würde dann sogar 6GB ausreichen. 😏
 
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Terabyte100 schrieb:
Was soll man den da gros sparen ? Selbst wenn win 95 bis XP alle noch zusätzlich im Hintergrund laufen würde wären das nur ein paar hundert MB. Die Sachen die wirklich Speicher brauchen sind die modernen Sachen.
Angekündigt bzw. für den Moment bestätigt ist der Austausch von Windows 95 Elementen durch WinUI3 Elemente und das lässt vermuten, daß man den Rest älterer Überbleibsel auch beseitigen könne wollte. um das System effizienter zu machen ... evt. geht es frei nach dem Tesco Motto: "every little helps".

Wie viel das wirklich bringt, wird wohl nur Miocrosoft wissen, aber ich rechne eher mit Verschlimmbesserungen durch die Verschlankung was Kompatibilität angeht und man wird sich wenig um die alten Produkte anderer scheren (vermutlich nicht einmal um eigene) und die anderen da wohl auch keine Arbeit mehr freiwillig hinein stecken.
 
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0xffffffff schrieb:
Windows 10 war schon bei ~2,5 GB Eigenbedarf.
Nein, bei grob 800MB. Ich hatte Windows 10 auf einem Acer W500 (mit 2GB Ram - 128MB VRam) am laufen, lief besser als die meisten Linux, nur Arc Linux war ähnlich gut. Wenn Win10 muss, kann das durchaus sparsam sein, wenn es nicht muss, nutzt (oder verschwendet, wie man es sieht) es deutlich mehr Ram als es eigentlich braucht.
 
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modena.ch schrieb:
Ob dus glaubst oder nicht, das hat es deutlich besser gemacht.


Teams 2.0 läuft auf dem im OS bereits vorhandenen Webview 2 Chromium Engine von Edge.
Das halbiert den Ramverbrauch.
Das Frontent ist jetzt React, was die UI flüssiger macht.
Das hilft schon hier und da.

Aber am Ende ist es immer noch eine Webapp und kein nativer Code.
Sprich lahm und hungrig.

es läuft auf jedem Gerät, dass nen Browser hat.
Das will ich nicht abstreiten. Es wurde sicher besser. Das Problem ist leider dennoch vorhanden. Der Ressourcen Bedarf kann so stark explodieren dass sogar Server stehenbleiben die für Multisessions gedacht sind.

Eine echte native App wäre ein Traum.
 
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