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NewsRaspberry Pi 5: Neues Lötverfahren hat Rücklaufquote um 50 Prozent gesenkt
Seit anderthalb Jahren gibt es den Raspberry Pi 5. Vier Jahre nach der 4. Generation erschien dieser mit Chiplet-Design und einer Änderung, deren Auswirkungen erst jetzt offensichtlich wurden: einem neuen Lötverfahren. Das soll die Rücklaufquote um 50 Prozent reduziert haben, gab der Hersteller jetzt bekannt.
Ich bin verwirrt. Die bisherigen Raspberries sind doch zu 100% auch schon im Reflow gelötet. Das ist doch alles SMD, die ganzen Bauteile waren doch keine Durchsteckmontage (THT) bei den älteres Pis...?
// Ah, die originale Pressemitteilung ergibt mehr Sinn:
Es geht um die Durchsteckbauteile, also alles mit Pins, die durch die Platine gehen (z.B. USB- und Ethernet-Buchsen). Die wurden bisher im Wellenverfahren gelötet (Die bestückte Baugruppe wird mit den zu verlötenden Pins über eine flüssige Lötzinnwelle gefahren).
Und diese Lötwelle für THT-Bauteile wird jetzt ersetzt durch das "instrusive Reflow". Dabei wird wir bei den ganzen anderen SMD-Bauteilen die Lotpaste (winzige Lötzinnkugeln in Flussmittelbinder) in the THT-Durchkontaktierungen eingeschmiert und dann werden die THT-Buchsen gemeinsam mit den SMD-Bauteilen im Reflow verlötet.
Also neu ist nicht der Reflow-Prozess an sich. Der wird schon immer für SMD-Bauteile verwenden. Neu ist, dass die THT-Bauteile (also Bauteile in Durchsteckmontage) jetzt auch im Reflow-Ofen gelötet werden.
2. Edit: Damit es nicht bei anderen zu Verwirrung kommt:
Der Artikel wurde mitlerweile angepasst
Korrektur am Artikel:
Vorher wurde nicht das "Durchsteckverfahren" verwendet. Das ist keine Loetmethode.
Wenn ich die Pressemitteiluing richtig verstanden habe, wurden die Raspberrys frueher in zwei Schritten geloetet.
Wellenloeten (https://de.wikipedia.org/wiki/Wellenlöten) fuer die Durchsteckteile war ein separater Schritt.
Der Rest duerfte vorher schon Reflow gewesen sein, anders kann man meines Wissens BGAs nicht industriell in Grosserie verloeten.
Das neue ist jetzt, das jetzt auch die Durchsteckteile im Reflow Verfahren verloetet werden koennen.
Dadurch ist klar: Ein Schritt weniger, Teile werden auch nur einmal erhitzt, dadurch spart man Zeit und Energie, und hat offensichtlich auch ein deutlich zuverlaessigeres Verfahren.
Die Teile sind irgendwie schon interessant, hab auch erst vor einigen Tagen überlegt mir wieder einen zu holen, jedoch hat die vernunft gesiegt, Hatte schon den 2 3 4/4GB und alle lagen dann nach wenigen wochen nur noch in der Ecke rum. Das Ding wäre für mich nur als StreamingBox mit AndroidTV interessant, da mein Sony bald um die 8 Jahre alt ist und da nen steinaltes AndroidTV "glaub 8 oder 9, hat aber mehr SW Upgrades gesehen als viele smartphones aus dem Zeitalter, XE9005" hatte ich immer wieder mit dem gedanken gespielt nen PI als ersatz via HDMI dadran zu nutzen. Jedoch nutze ich schon seit jahren den TV nimmer. Auch ist ja bis heute die Umsetzung von ATV auf nem PI eher schlecht als recht. Ebenso hatte ich damals mit dem 4er wo ich dann noch nen 2ten von Amazon bekam, starke Wlan Probleme. Sobald Wifi 5 oder so aktiviert wurde, kratzte das Wlan alle paar minuten ab. Hatte dann beide wieder verkauft. War mir dann zu doof.
Was ich ebenfalls ziemlich schade finde, die PIs haben im Preis ganz schön angezogen.
Mich wundert die Retourenqoute über das teil, von reihenweise HW defekten hab ich persönlich noch nie was mitbekommen, kleine ausnahmen bestätigen ja die Regel.
@Hatsune_Miku , der Sprung von 4 auf 5 ist schon enorm. Als da zb wären:
-bis zu 16GB
-PCIe M.2 NVMe möglich
-Neuer Videocore (12-core VideoCore VII @ 800MHz)
etc etc. Hier eine gute Übersicht mit teils brachialem Unterschied, da ist der Preis ok.
ABER: Auch ich verwende mittlerweile alte Thinkcenter (6th/8th) die man für wenig Geld gebraucht kriegen kann mit i5 . Da hat man mehr davon je nach Anwendungszweck.
Mich wundert die Retourenqoute über das teil, von reihenweise HW defekten hab ich persönlich noch nie was mitbekommen, kleine ausnahmen bestätigen ja die Regel.
Da steht ja nur was von 50%. Zumindest im Artikel steht nichts von einer absoluten Anzahl. Von daher kann die Retourenanzahl theoretisch 2 Stück betragen. Nach dem neuen Verfahren kam nur noch einer zurück, ist trotzdem eine Verbesserung von 50%
Da steht ja nur was von 50%. Zumindest im Artikel steht nichts von einer absoluten Anzahl. Von daher kann die Retourenanzahl theoretisch 2 Stück betragen. Nach dem neuen Verfahren kam nur noch einer zurück, ist trotzdem eine Verbesserung von 50%
Raspberrys sind halt leider mit den aktuellen Preisen vollkommen uninteressant geworden. Für das Geld mit drum und dran bekommt man schon einen herausragenden Mini der viel mehr kann.
Ja, richtig. Mit dem PoE+ Hat kann man den Raspberry Pi an einer PoE+ (Power over Ethernet 802.3at, ~25 Watt) Quelle betreiben.
Ob er mit PoE ohne Plus (802.3af, ~15 Watt) laeuft weiss ich nicht. Sicherlich ist er dann limitiert was die Peripherie betrifft.
Als Quelle dient idealerweise ein Switch, aber es gibt ja auch Power Injektoren. Wenn du da was suchst ist es wichtig auf die Standards zu achten, denn leider gibt es immer noch Hersteller die PoE oder Power over Ethernet schreiben, damit aber was anderes als Standardkonformes PoE nach 802.3 meinen.
Aha?
Wußte ich gar nicht das es mit älteren Pis auch schon ging.
Son Poe-Switch Habe ich im Netzwerk wegen einem AP wo keine Steckdose ist.
Das muss ich denn mal testen, habe den Pi 3b.
Auch ich verwende mittlerweile alte Thinkcenter (6th/8th) die man für wenig Geld gebraucht kriegen kann mit i5 . Da hat man mehr davon je nach Anwendungszweck.
Ich denke, diese Art des Wechsels vom Raspberry Pi (gleich welcher Generation) zu irgendwelchen Uralt-Büchsen (welche ansonsten aussortiert und damit auf dem Elektro-Schrott gelandet wären), konterkariert wahrscheinlich für einen Gutteil der typischen Anwender den eigentlichen Einsatzzweck des Raspi: Ein Rechner, der kein großen Strombedarf hat und notfalls selbst mit Akku-Pack sinnvoll betrieben werden kann.
Preis hin oder her: Der Raspberry Pi ist günstig, solche Büchsen einfach nur billig. Gravierender Unterschied!
Weil diese veralteten Klient-Computer und Rechner-Terminals (engl. Thin-Clients) für die typische MS AD-Landschaft in Unternehmensbereich, sind oft nicht nur technisch vollkommen unbrauchbar für ein heutiges Windows, sondern verbrauchen auch meist 65–95W für das bisschen an schwachbrüstiger Leistung, was sie zu bieten imstande sind – Die kleinsten Modelle mit Zwei-Kern i3 oder i5 schlagen noch immer mit 35–45W zu Buche und ruinieren meist die scheinbar preisgünstige Anschaffung durch die verursachten Stromkosten.
Und ja, ich verstehe, daß es durchaus verlockend sein kann, solche älteren Modelle vermeintlich günstig zu schießen, aber das wird aufgrund der gebotenen Leistung, des Stromverbrauchs und nicht zuletzt der Kompatibilität meist ein Bumerang – Ich war nämlich auch mal in dieser Position.
Was viele anscheinend noch nicht verstanden haben, ist, daß gerade Intel seit Jahrzehnten den Markt mit billigen Chips flutet, welche dann in irgendwelchen grenzwertigen Büchsen zusammengeschustert werden, um für ein paar hundert Euro/Dollar über den Ladentisch zu gehen (aber Intel so satte Profite bescheren).
So hält Santa Clara noch immer ihre Fertigung am Laufen und die Gewinne sprudeln, weil sie damit oftmals eigentlich unbrauchbare (oder zumindest extrem uneffiziente) Chips in den Markt drücken – Im Grunde wird so Millionen Einheiten an de facto Elektroschrott im Markt verklappt, weil die Effizienz Niemanden juckt und Keiner sich drum schert …
Deswegen gibt es diese ganzen abermillionen an Mini-PCs, die alle Intel sponsort bei AliExpress & Co.
Eine der Gründe, weswegen Intel krampfhaft an ihrer Fertigung festhält …
Nur dadurch, daß sie die teildefekten SKUs mit horrenden Yield-Defekten trotzdem noch in Millionen Stückzahlen im asiatischen Markt verklappen können, kann Intel noch immer trotz Verlust an Marktanteilen so viel Profit machen. In dem Moment, wo Intel ihre Fertigung abstoßen, würde damit ihre weitestgehend "unsichtbare" Re-Finanzierung im Hintergrund verpuffen und ihre Finanzen augenblicklich zusammenbrechen.
Das ist übrigens das Schema F von Intel seit den achtziger Jahren. Deswegen muß Intel ihre Fertigung um jeden Preis behalten, weil ansonsten Finanzen und Marktanteile implodieren.
Vollkommen? Nein. Geht es um Gewicht, Kompakt, Verbrauch, ist der PI immer noch in der ersten Liga.
@TechFA , ich schrieb je nach Anwendungszweck. Ich nutze die Thinkcenter als Retro Konsolen und da ist selbst eine 6th dem 5 überlegen, alleine schon wegen PCIe4 (NWM/Videovorschau). Da kommen selbst dem 5 die Tränen.