Machst du woran fest? An persönlicher Erfahrung mal garantiert nicht. Welcher codec, welches footage auf welcher Basis? Wenn ich deine sig sehe- hast du den direkten Vergleich 4770 vs 1600X beim encoding oder ist das nur gesundes Halbwissen?Da du VB explizit erwähnst scheint es doch relevant für dich zu sein und da ist Ryzen eben die weitaus bessere Wahl.
Nochmals- natürlich ist etwas auf Ryzen-Basis die weitaus versatilere Basis, aber einfach mal in die Landschaft rausposauen, ohne auch nur einen encoder zu benennen ist schon mehr als dreist.
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Vielleicht zur Erklärung, warum die Aussage ‚für die Videobearbeitung sind mehr Kerne immer besser‘ einfach nur falsch ist.
Diese Aussage stimmt nur für einige codecs, längst nicht für alle. Grundsätzlich muss man also immer die verwendeten codecs erfragen, die Auflösung und die Komplexität der timeline.
Zwei ganz gegensätzliche Beispiele:
Redcode liebt Kerne/threads. Wenn du als Eingangsfootage 8k Red bekommst und die nach 4k H.264 encodierst, schreddert ein Ryzen1700X einen 7700k (dazwischen liegen über 30%).
Das Gegenbeispiel sind ProRes422 und ProRes4444, in 1080p können die mit mehr als 4 Kernen nichts anfangen, wird dann die timeline noch komplex, hat der i7 auch keinerlei Vorteile gegenüber einem i5 mehr (bei identischem Takt versteht sich). Genau aus dem Grund und da ich viel mit intermediate codecs arbeiten muss, lass ich dazu meinen transcoder auf einer Kiste mit einem 7350k laufen.
Nimm so ein Mittelding dazu: 1080p H.264 zu 1080p H.264. Der codec ist ziemlich gut parallelisiert, weshalb da zwischen einem 1700X und einem 7700k ungefähr 15% zugunsten des Ryzen liegen.