Regeln für das PuG Forum noch zeitgemäß?

n/a

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Feb. 2025
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Ich habe mir die Regeln genau durchgelesen und dann beschlossen, dort nichts zu schreiben.

Praktisch darf man dort zwar etwas schreiben, aber die Regelungen sind so streng, dass es praktisch nichts mehr gibt, worüber man schreiben kann.

Was könnte man zu den Themen, Corona, Russland, Ukraine, China, Taiwan, Demokratie oder Trump denn auch schreiben, was nicht in irgendeiner Form anstößig wäre?

Das gleicht einer Zensur, finde ich. Bitte haltet doch die Verhältnismäßigkeit im Blick. Jm2c
 
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Dafür gibt es dort aber reichlich und enorm lange Threads. Backrezepte werden dabei eher selten ausgetauscht.
 
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n/a schrieb:
Das gleicht einer Zensur, finde ich. Bitte haltet doch die Verhältnismäßigkeit im Blick. Jm2c

Schau mal wieviel Threads offen sind und wieviele geschlossen nur auf den ersten 2 Seiten. 😉

Man koennte sich den Verwaltungsaufwand sparen und PuG generell zu machen. Muss man nix mehr schliessen, sich nicht das Geheule der Einigen anhoeren und schon garnicht das Nachfragen nach Aufweichen von Regeln fuer das PuG. 😁

Anyway.
Finde Deine Entscheidung gut dort nix zu posten. 👍😁
 
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Ich halte mich aus dem PuG-Forum weitestgehend heraus und bewundere immer wieder die Geduld einiger der dort regelmäßig Schreibenden und der Moderation und der Administration. :D
 
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n/a schrieb:
Das gleicht einer Zensur, finde ich.
Dann hast Du nie den Unterschied zwischen Zensur (staatlich) und Ausübung des Hausrechtes (Privat) begriffen!
 
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Zensur in Internetforen bezieht sich IMO auf die Kontrolle und Einschränkung von Inhalten, die Benutzer dort veröffentlichen. Dies erfolgt durch die Betreiber der Foren und betrifft oft Beiträge, die gegen die Forenregeln, geltende Gesetze oder die Gemeinschaftsrichtlinien verstoßen.
 
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n/a schrieb:
Was könnte man zu den Themen, Corona, Russland, Ukraine, China, Taiwan, Demokratie oder Trump denn auch schreiben, was nicht in irgendeiner Form anstößig wäre?

Das gleicht einer Zensur, finde ich. Bitte haltet doch die Verhältnismäßigkeit im Blick. Jm2c

Stöbert man ein bisschen in den PuG-Threads, so findet man genug Beispiele, wo genau über diese Themen sehr umfangreich geschrieben wurde.

Beispielthreads Corona:

China

Demokratie

Ukraine & Russland
Trump

Die Liste beinhaltet genug Beispiele, die zeigen, dass man bei Computerbase auch über kritische PuG-Themen diskutieren kann und darf. Etliche der verlinkten Threads haben mehrere Hundert Beiträge. Von Zensur ist das also meilenweit weg.

Wie in vielen Fällen heißt es auch im PuG: Der Ton macht die Musik. Denn persönlich sehe ich den Hauptgrund, warum viele PuG-Threads geschlossen werden, dass laufend vom Hauptthema abgewichen wird. Oder alternativ sich eine Gruppe von weniger als 10 Leuten dieselben Argumente in 1000 Untervarianten wiederholen. Das auch gerne in Verbindung von schmutzigen rhetorischen Tricks wie Whataboutism, Überdehnung von Einzelfällen zu allgemeinen Regeln oder Polemik. Würden da alle Schreiber einfach einen Gang zurückschalten, dann gäbe es viel weniger Schlösser.
 
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areiland schrieb:
Dann hast Du nie den Unterschied zwischen Zensur (staatlich) und Ausübung des Hausrechtes (Privat) begriffen!
Ich glaube, da verschwimmen die Grenzen gerade...
Ergänzung ()

Faluröd schrieb:
Das auch gerne in Verbindung von schmutzigen rhetorischen Tricks wie Whataboutism, Überdehnung von Einzelfällen zu allgemeinen Regeln oder Polemik.
Da geht es doch schon los. Wieso ist es nicht (mehr) gestattet, auch eine gewisse rhetorische Schärfe in seine Beiträge einfließen zu lassen? Wer würde denn dadurch benachteiligt werden? Die, die sich damit nicht auskennen? Sorry.
 
Was nicht verschwimmen kann, verschwimmt auch nicht.
Bei dem Vorwurf der Zensur gehen bei mir immer sämtliche Alarmglocken an und vor allem wundere ich mich dann immer, dass der Unterschied zum Durchsetzen von Regelungen nicht gesehen wird.
 
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LotusXXL schrieb:
Bei dem Vorwurf der Zensur gehen bei mir immer sämtliche Alarmglocken an und vor allem wundere ich mich dann immer, dass der Unterschied zum Durchsetzen von Regelungen nicht gesehen wird.

Ich verstehe darunter so etwas wie

Zensor:
eine Person, die Informationskontrolle ausübt, siehe Zensur (Informationskontrolle)
https://de.wikipedia.org/wiki/Zensor

Das Ganze geht übrigens auf einen altrömischen Sittenrichter zurück...

weniger die schlichte Ausübung des Hausrechts. Kann sein, dass ich mich irre
 
n/a schrieb:
Da geht es doch schon los. Wieso ist es nicht (mehr) gestattet, auch eine gewisse rhetorische Schärfe in seine Beiträge einfließen zu lassen?
Weil die Mehrheit hier ein friedliches Miteinander möchten, und man in der Regel nur zu Beleidigungen greift wenn man selber keine Argumente mehr hat und zu Stur ist anzuerkennen das die andere Person vielleicht doch Recht hat oder zu kleinlich ist einfach mal zu akzeptieren das es unterschiedliche Ansichten und Meinungen gibt.

Das argumentieren um Fakten, Ideen und Lösungen kann man auch ohne scharfe Worte und Whataboutism - sogar viel Zielgerichteter und effizienter.

Am Ende wenn man unbedingt über Politik polemisieren möchte gibt es dafür am Ende Facebook, X, Reddit und tausend andere Plattformen - warum muss das unbedingt auch hier möglich sein?
 
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n/a schrieb:
weniger die schlichte Ausübung des Hausrechts. Kann sein, dass ich mich irre
Du irrst Dich! Ich greife in meinem persönlichen Umfeld auch ein, wenn Diskussionen über unerwünschte Themen angeschoben werden und ich weiss genau, dass diese in kürzester Zeit aus dem Ruder laufen werden. Dann nutze ich mein Hausrecht, unterbinde diese Diskussion und wer dies nicht respektiert, der muss dann gehen. Um des lieben Friedens willen ist das nämlich gelegentlich notwendig und es führt dazu, dass unsere Zusammentreffen immer sehr harmonisch sind und selbst nach ordentlichem Alkoholkonsum niemand laut oder aggressiv wird.

Nichts anderes macht der Forenbetreiber, bzw. seine Moderatoren im PuG und weil dort Diskussionen regelmässig aus dem Ruder laufen, hat dieses Unterforum direkt einen klaren Satz von Sonderregeln bekommen, die jeder Diskutant akzeptieren und sich daran halten muss.

Mit Zensur hat das rein gar nichts zu tun, weil da kein staatlicher Akteur still und heimlich mitliest und vielleicht sogar noch unerwünschte Redewendungen notiert, um sie an irgendwelche anderen staatlichen Dienste zu übermitteln.
 
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n/a schrieb:
Wieso ist es nicht (mehr) gestattet, auch eine gewisse rhetorische Schärfe in seine Beiträge einfließen zu lassen?
Wenn es denn nur bei einer gewissen rhetorischen Schärfe bliebe!
Wie schon von anderen geschrieben: schau dir die meisten geschlossenen Themen an. Hier wird nicht mehr mit Worten argumentiert (das heißt Rhetorik für mich), sondern entweder nur noch in unterschiedlichster Weise gesagt „ich habe Recht, du nicht“, es wird verunglimpft oder das Totschlagargument „es wird ja immer alles von allen zensiert“ verwendet.
Dass hier von der Moderation durchgegriffen wird, halte ich für äußerst sinnvoll.

Eine momentan rühmliche Ausnahme ist übrigens das Thema https://www.computerbase.de/forum/threads/akws-reaktivieren-sinnvoll.2231758/, das seinen Start allerdings nicht im PuG-Unterforum hatte.
 
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Hier wurde ja jetzt schon so viel Input gegeben, da kann ich ja eigentlich gar nichts mehr hinzufügen 😃

n/a schrieb:
Praktisch darf man dort zwar etwas schreiben, aber die Regelungen sind so streng, dass es praktisch nichts mehr gibt, worüber man schreiben kann.

Wenn du einen Gedanken hast, den du gerne äußern würdest, frage dich vorher "Kann ich das fair und sachlich argumentieren?" und wenn die Antwort ja lautet, dann hau raus.

Ansonsten ist die Debattenkultur heute leider so "scharf", dass die Chancen für echten Konsens nicht mehr wirklich gegeben sind. Und mit Konsens meine ich in diesem Zusammenhang, dass man auch unterschiedliche Meinungen und Standpunkte akzeptiert - oder wenigstens toleriert.

Diskussion, die nach dem Motto "ich hab Recht!" ablaufen und gespickt mit schwarzer Rhetorik sind, nützen ohnehin niemandem etwas.
 
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