Hach ja... Bloß keinen verlöteten Arbeitsspeicher, weil der geht ja kaputt und dann ist das Gerät Elektroschrott! Genau deswegen geben sämtliche Speicherhersteller Garantien von bis zu 25 Jahren. Weil die Ausfallrate so riesig ist. Nein - die Hersteller sind nicht einfach großzügig. Erfahrungswerte. Speicherchips gehen nicht einfach so kaputt. Entweder sie haben bei Auslieferung schon einen Defekt, der hoffentlich frühzeitig auffällt, oder sie laufen und laufen... Das ist halt ähnlich wie bei CPUs...
Darüber würde ich mir keine Gedanken machen. Jetzt beantwortet das halt auch nicht die Frage ob 8 oder 16 GB. Bei dem Anwendungsgebiet sollten 8 GB aktuell locker reichen. Ob sie das in Zukunft noch tun, ist Kaffeesatzleserei. Heutzutage wird ja grundsätzlich und überall 16 GB empfohlen. Ich sehe jetzt zwar nicht, wo beim "einfachen programmieren" und "Uni-Aufgaben" (wahrscheinlich bisschen Office-Kram) in Zukunft 16 GB notwendig sein sollen, aber nun gut.
Sollte es doch so sein, wird ein neues Gerät fällig. Das wäre ungünstig. Jetzt musst du dir selbst die Frage beantworten, ob dir der Aufpreis zum doppelten RAM es wert ist, dieses durchaus bestehende (aus meiner Sicht geringe) Risiko, dass 8 GB möglicherweise in Zukunft doch nicht mehr reichen, auszuschließen.
(Wenn der Aufpreis wie beschrieben nur 30 Euro beträgt, würde ich aber nicht lange fackeln und die 16 GB mitnehmen)
Allgemein zum Thema verklebte Batterien oder verlötete Hardware: Das ist halt der Kompromiss, den man für "dünne" Geräte eingeht. Je nach Hersteller ist ein Akkutausch aber auch nicht wesentlich teurer (je nach Geräteklasse zahlt man bei Lenovo auch gerne mal bis zu 110 Euro für einen Akku), als wenn ich mir nach Zeitraum X einen neuen Original(!)-Akku kaufe. Apple will meine ich 129 Euro außerhalb der Garantie für einen Akkutausch beim 13"-MacBook (Air und Pro). Da bezahlt man natürlich die Serviceleistung mit.
Wie gesagt: Das ist der Preis für die Bauform. Wenn ich ein leichtes und dünnes Notebook will, muss ich im Zweifel damit leben. Hat auch hier seinen Grund, dass quasi alle Hersteller es bei ihren dünnen Geräten so halten. Egal ob Apple, Lenovo oder Dell (um mal die typischen "Arbeitsgeräte" zu nennen). Sicher nicht, um den Kunden zu ärgern. Aber manche sehen ja in jedem Herstellerverhalten eine Gängelung des Kunden.