Reicht 8GB RAM?

kc_m schrieb:
Ich hätte ein Kit Value Ram mit 2 * 8 GB DDR 4 So-Dimm 2666 Mhz von Kingston übrig. Da ich mir gerade 2 x 16 GB bestellt habe. Ram war gerade mal ein gutes halbes Jahr im Notebook welches ich nur ein paar mal eingeschalten habe, somit quasi neuwertig.
Das bringt dem TE nur leider nichts, da das erwähnte Notebook nur verlöteten RAM und keine Sockel hat.
 
halbtuer2 schrieb:
Da wird mein Laptop hier wohl noch ein paar Jahre länger halten müssen, da ist zumindest der RAM nicht verlötet und die olle CPU, ein core i 5 2410m reicht mir auch noch hin.

Ja, sieht natürlich nicht so schick aus, hat dicken Displayrahmen, klobig, aber: funktioniert und hat sogar noch goße Wartungsklappen, auf das man die Kiste auc mal öffnen und reinigen kann.

Leistungsmäßig war vielleicht früher nicht alles besser, aber ansonsten?

Willkommen im Club. Ich tippe dies hier auch gerade auf einem 9 Jahre alten Laptop mit der gleichen CPU und ebenso 8 GB (aber schon vor paar Jahren aufgerüstet, ursprünglich herstellerseitig waren es mal 4 GB) RAM.
 
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TorenAltair schrieb:
Privat hatte ich auch noch keinen defekten Speicher, aber gerade Notebooks und Fertiggeräte kommen mir leider regelmässig in die Pfoten mit defektem RAM. Von daher würde ich verlöteten RAM meiden wie der Teufel das Weihwasser. Ja, man kann den zwar meistens auslöten, aber wer zahlt den Arbeitsaufwand bei einem 600 Euro-Gerät.
25 Jahre in der IT mit Notebooks und Desktops noch und nöcher (über die Jahre weit über 20.000 Geräte) in der Firma. Defekte Geräte zu Hauff... aber nicht ein einziges mal ging verbauter Ram kaputt.
Das soll nun nicht heißen, dass das nicht möglich sei, aber gerade bei Notebooks gibt es so viele andere und vor allem (sehr viel) wahrscheinlichere Quellen für einen Defekt. Ja, sogar für einen Defekt, der zu einem "Totalausfall" führen kann (Reparatur / Austausch der Komponente ist unverhältnismäßig teuer, so dass eine Neuanschaffung sinnvoller ist), wie ein defektes Display, Mainboard oder defektes / aufgeplatztes Gehäuse.

@Mathis07P
Zur Zeit reichen 8GB Ram für klassische Office Tätigkeiten locker aus. Je nach dem, was dir im Bereich Programmierung und Gaming vorschwebt ebenfalls.
Allerdings würde ich dennoch gerade wegen der Programmierung doch eher direkt 16GB empfehlen. Da das Gerät primär für dein Studium ist, solltest du dahingehend nicht auf einmal gezwungen sein Abstriche / Kompromisse einzugehen, oder dich während des Studiums ungeplant mit der Anschaffung eines neuen Notebooks rumärgern müssen.
 
@catch 22 die kommen bestimmt alle zu mir :D Aus dem Bauch heraus würde ich schätzen, so 2 Geräte im Monat mit RAM-Defekt, CPU alle Schaltjahre mal, Festplatten laufend... Notebooks müssen sich super als Hammer eignen, denk ich mir oft...
 
Cardhu schrieb:
Glückwunsch, aber 0 representativ.
Hatte schon etliche defekte Speichermodule bei Kunden.
Kannst dir ja nun überlegen, ob dein Einzelfall oder viele andere Fälle mehr Bedeutung haben. Tipp: Du bist es nicht.
Weiß nicht, aber null Representativ stimmt nicht. Wir "supporten" in der Firma ca. 500 PC's und viele Notebooks. Einen defekten Arbeitsspeicher hatten wir noch nie. Gewisse PC's sind 10 Jahre alt und laufen mit dem dritten OS. Soviel zum Thema.
 
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Als ich vor ein paar Wochen mein IdeaPad 5 bei Lenovo konfiguriert habe meine ich mich zu erinnern dass der Aufpreis von 8 auf 16 GB bei rund 30€ lag. Ich hab da keine Sekunde überlegt und das Häkchen bei 16 GB gesetzt. Und es bisher keine Sekunde bereut.
Aktuell kann man bei Lenovo eh nur 16 GB Modelle bestellen...
 
Ach ja, bzgl verlöteter Ram.
Ja, natürlich ist es schöner, wenn der Ram gesockelt wird, und nicht verlötet, genauso wie es auch beim Akku schöner ist, wenn der, idealerweise ohne Schraubendreher, ausgetauscht werden kann.
Allerdings darf man LPDDR Ram nicht vergessen, den es nur verlötet gibt und durchaus seine Vorzüge hat.
 
Hach ja... Bloß keinen verlöteten Arbeitsspeicher, weil der geht ja kaputt und dann ist das Gerät Elektroschrott! Genau deswegen geben sämtliche Speicherhersteller Garantien von bis zu 25 Jahren. Weil die Ausfallrate so riesig ist. Nein - die Hersteller sind nicht einfach großzügig. Erfahrungswerte. Speicherchips gehen nicht einfach so kaputt. Entweder sie haben bei Auslieferung schon einen Defekt, der hoffentlich frühzeitig auffällt, oder sie laufen und laufen... Das ist halt ähnlich wie bei CPUs...
Darüber würde ich mir keine Gedanken machen. Jetzt beantwortet das halt auch nicht die Frage ob 8 oder 16 GB. Bei dem Anwendungsgebiet sollten 8 GB aktuell locker reichen. Ob sie das in Zukunft noch tun, ist Kaffeesatzleserei. Heutzutage wird ja grundsätzlich und überall 16 GB empfohlen. Ich sehe jetzt zwar nicht, wo beim "einfachen programmieren" und "Uni-Aufgaben" (wahrscheinlich bisschen Office-Kram) in Zukunft 16 GB notwendig sein sollen, aber nun gut.
Sollte es doch so sein, wird ein neues Gerät fällig. Das wäre ungünstig. Jetzt musst du dir selbst die Frage beantworten, ob dir der Aufpreis zum doppelten RAM es wert ist, dieses durchaus bestehende (aus meiner Sicht geringe) Risiko, dass 8 GB möglicherweise in Zukunft doch nicht mehr reichen, auszuschließen.
(Wenn der Aufpreis wie beschrieben nur 30 Euro beträgt, würde ich aber nicht lange fackeln und die 16 GB mitnehmen)

Allgemein zum Thema verklebte Batterien oder verlötete Hardware: Das ist halt der Kompromiss, den man für "dünne" Geräte eingeht. Je nach Hersteller ist ein Akkutausch aber auch nicht wesentlich teurer (je nach Geräteklasse zahlt man bei Lenovo auch gerne mal bis zu 110 Euro für einen Akku), als wenn ich mir nach Zeitraum X einen neuen Original(!)-Akku kaufe. Apple will meine ich 129 Euro außerhalb der Garantie für einen Akkutausch beim 13"-MacBook (Air und Pro). Da bezahlt man natürlich die Serviceleistung mit.

Wie gesagt: Das ist der Preis für die Bauform. Wenn ich ein leichtes und dünnes Notebook will, muss ich im Zweifel damit leben. Hat auch hier seinen Grund, dass quasi alle Hersteller es bei ihren dünnen Geräten so halten. Egal ob Apple, Lenovo oder Dell (um mal die typischen "Arbeitsgeräte" zu nennen). Sicher nicht, um den Kunden zu ärgern. Aber manche sehen ja in jedem Herstellerverhalten eine Gängelung des Kunden.
 
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halbtuer2 schrieb:
Verklebte Akkus, verlöteter RAM, ist doch alles irgendwie Käse, oder?
(...)
Alles fest zu verbauen senkt halt die Produktionskosten und hat den (un)schönen Nebeneffekt, dass sich der Kunde eher früher als später einen Nachfolger zulegen muss. Für die Umwelt ist es natürlich Käse, vor allem die fest verbauten Akkus. Der Akku ist das Verschleissteil schlechthin, aber scheinbar sollen wir den als Kunde nicht mehr selber tauschen können.

Aber bzgl fest verlötetem Arbeitsspeicher bin ich nicht so kritisch. Der RAM gesellt sich nur zu den ganzen anderen fest verlöteten Komponenten im Notebook. CPU, GPU, Audio-Chip, USB Controller etc. Alles Sachen die potentiell kaputt gehen könnten, es aber in der Regel nicht tun.

Ich hab früher privat häufig PCs für den Bekanntenkreis zusammengebaut und gewartet. Ein einziges mal in diesen ca. 15 Jahren kam es vor, dass ein Speicherriegel einen Defekt hatte, und das war direkt ab Werk nach dem Auspacken. Ansonsten habe ich es noch nicht erlebt, dass jemanden mal der Speicher abgeraucht ist. Übertaktete CPUs dagegen schon, vor allem als sie noch keinen integrierten Temperaturschutz hatten und einfach immer Vollgas gegeben haben.

Bzgl. der Menge an Arbeitsspeicher: Wenn es lange halten soll und nicht erweiterbar ist, dann würde ich eher 16 GB nehmen anstatt 8 GB. Ansonsten ärgert man sich in ein paar Jahren nur.
 
TorenAltair schrieb:
Das bringt dem TE nur leider nichts, da das erwähnte Notebook nur verlöteten RAM und keine Sockel hat.
Das ist natürlich bitter. Der Kommentar gilt logischerweise auch für andere.
 
Dafür gibt es dann aber den Marktplatz auf CB, außerhalb ist es eigentlich ganz klar unerwünscht
 
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