„Restlverwertung“ zu einen neuen Office-PC

Kohlhaas

Lt. Commander
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Hi,
da der vorhandene PC mit einem Abit Board (P35 Pro oder so ähnlich) nicht mehr so reibungsfrei funktioniert und ein Bios-Update nicht mehr möglich ist da die Bude zugesperrt hat, möchte ich diesen mit neuen und vorhanden Bestandteile konfigurieren. Dazu habe ich ein paar Fragen. Anmerken möchte ich auch dass der Rechner nie ins Schwitzen kommen wird (Bildbetrachtung, Internet, Office und etwas „Zocken“ wie Solitair, Minesweeper, Mahjong usw).
Vorhanden sind Gehäuse (Antec Midi), Netzteil (?) und Grafikkarten (6900 und 770) und zwei WD Raptor mit 500 GB.

1) Als Board habe ich ein unbenutztes Gigabyte GA-H87-HD3 das vier Jahre im Regal lag.
Das wird wohl noch funktionieren.
2) Als CPU ist ein XEON E3-1230 V3 boxed oder ein 1231er vorgesehen. Das Board ist mit
dem 1230 kompatibel, beim 1231er weiß ich es nicht. Preisunterschied 20,--
3) Ist der Boxed-Kühler ausreichend und ist er sehr laut?
4) 8 GB RAM (2x4 oder4x2) 1600 sind vorgesehen. Da ist das Angebot sehr groß und für mich
unübersichtlich. Meine preisliche Vorstellung liegt bei ca. 60,--
Kann mir da jemand einen Tipp geben. Sie sollen lagernd sein.

http://www.e-tec.at/frame1/liste.php?shopart=&wg=DD3&wobinich=PC-Komponenten+%3E+Speichermodule+%3E+RAM+DDR3&qs=s95e2609ec900370e47df93ebf97d1a2e&qw=wbe123735fcac640a6aedf74d15263e84&ql=l372590f3ffd7f2c3cc04a1aeb1a1a57c

5) Die 6900 oder die 770 verwenden?
6) Zum Schluss Windows Home. Der Rechner wurde von 7 auf 10 (32 Bit) in der Aktionszeit
aufgerüstet. Jetzt werden aber alle wichtigen Komponenten getauscht. Auch ein Umstieg
auf 64 Bit ist vorgesehen. Spielt da Microsoft mit? Da der Rechner einer Bekannten
gehört aber ich den Rechner bei mir zu Hause zusammenstellen und Win installieren
möchte stellt sich die Frage ob das für die Win-Installation vielleicht ein Nachteil ist
(Modem). Oder soll man gleich ein Gnadengesuch an Microsoft senden?
 
Bei der Installation von Windows 10 kann der Windows 7 Key noch verwendet werden. Ob aber zwischen 32 und 64 bit unterschieden wird, kann ich nicht sagen.

Was für ein Netzteil ist denn vorhanden?
SSD schon im Rechner?
 
Netzteil weiß ich noch nicht Rechner kommt erst zu mir. Wird aber sicher ein 450er Markenteil sein.
SSD gibt es derzeit keine. Die beide Raptoren sind ja schnell genug.
 
Zuletzt bearbeitet:
Eine SSD ist zur HDD ein Upgrade, wie bei Spielern eine Intel iGPU zu einer Titan X.

In jedem heutigen Rechner sollte eine SSD stecken.
 
Kohlhaas schrieb:
Anmerken möchte ich auch dass der Rechner nie ins Schwitzen kommen wird (Bildbetrachtung, Internet, Office und etwas „Zocken“ wie Solitair, Minesweeper, Mahjong usw).

Warum willst Du dann eine Quadcore Xeon mit Hyperthreading (8 Threads) und eine alte Gaming-GraKa haben?
 
Kohlhaas schrieb:
... Anmerken möchte ich auch dass der Rechner nie ins Schwitzen kommen wird (Bildbetrachtung, Internet, Office und etwas „Zocken“ wie Solitair, Minesweeper, Mahjong usw) ...

2) Als CPU ist ein XEON E3-1230 V3 boxed oder ein 1231er vorgesehen. Das Board ist mit
dem 1230 kompatibel, beim 1231er weiß ich es nicht. Preisunterschied 20,--

5) Die 6900 oder die 770 verwenden?
Wofür der Xeon, wenn eh keine Leistung gebraucht wird? Genauso die Grafikkarten: Die Fressen nur unnötig Strom in so einem System.

Mein Vorschlag:
i3-4160 rein in die Kiste, die Grafikkarten und (falls der Speicherplatz nicht benötigt wird) die Festplatten verkaufen. Dafür unbedingt eine SSD in das System und mindestens 8GB RAM.
Für die Grafikausgabe und kleinere 2D Spiele reicht die iGPU des i3 dicke.
Damit spart das System Strom, hat mehr als genug Leistung für Office und ist dank SSD schneller, als es die Raptor Platten je sein könnten. ;)
Wenn man nochmehr sparen will schaut man nach einem 1150 i3 gebraucht. Die Teile bekommt man teils deutlich unter 100€.
 
Sorry, aber ich versteh die Planung nicht.

Ein Büro-PC hat als erstes eine hohe Effizienz zu haben und nicht nur alte, günstige Bauteile.

Ein Xeon ist daher schon mal quatsch wegen des verhunzten Turbo. Ein gleich schneller i5 verbraucht weniger Strom. Dazu gibt es massenhaft Publikationen im Netz.

Speicher sage auch ich, keine Vollbestückung. Lieber 2x4GB.

Grafik -> wenn es ein i5 wäre, würde sich die Frage nicht stellen. Die iGP ist das energieeffizienteste was man haben kann.
Wenn eine zusätzliche, dann eine 2D Karte mit einer TDP ~30W und Passivkühler.

Es ist zwar nett, wenn man viele Teile noch hat. Allerdings sind nicht alle Teile für jedes Projekt sinnvoll und geeignet.

Mein Arbeitstier ist das Surface Pro 3 mit i5 4300U und iGP bei 4GB RAM. Ich kann damit sogar Photoshop in einer für mich ausreichenden Performance betreiben. Und das bei 8W Stromverbrauch inkl. Display wenn ich z.B. MS Word laufen habe.

Mit Xeon & dicker Grafik kommst du je nach Netzteil auf 30-60W fürs selbe ohne Monitor.

Und da stellt sich doch die Frage, warum? Schau das du gebraucht einen i5 bekommst. Der passt besser ins Profil. Das Board kannst nehmen.
 
Unsere Anforderung hier für Office-PCs sind hochgetaktete 2-Kerner (> 3,5 GHz), SSD und 8GB Speicher. Keine von Dir genannte Anwendung kann mehr als 1Kern nutzen, also ist alles über i3 hinausgeschmissenes Geld (der zweite Kern ist für den Virenscanner). Raptoren sind verhältnismäßig laut - dann lieber eine 256 GB SSD für 70€ (Was Du an der CPU locker sparen kannst) = leise und trotzdem noch 500x schneller (iOPs), eine Raptor mit 10K hat gerade mal 50% mehr iOPs als eine 7200'er HDD, eine SSD wirklich 500x mehr (also 500000% ;-) ) als eine Raptor. Grafikkarte brauchst Du bei einem Pentium oder i3 auch keine - macht überhaupt keinen Sinn bei einem Office-Rechner, eine Graka zieht nur Strom und erhöht die Lautstärke.
 
So viele Antworten, vielen Dank vorerst.
Für die Zukäufe hab ich ja deswegen die Anfrage gestellt. Für den Bestand war die Überlegung dass es schade sei das weg zu werfen. Und mit dem Verkaufen ist das Problem vielleicht für mich gelöst aber ich hab`s nur einen Anderen umgehängt. Mein NEC 1980SX ist ca. 13 Jahre alt. Den tausch ich auch nicht aus nur weil er etwas mehr Strom frisst oder das Seitenverhältnis 3:4 hat.
Und wenn man irgendwann Lust verspürt (aus welchen Gründen auch immer) kann man eine SSD und nochmals 8 GB reingeben.
Das waren meine Überlegungen. Bei gebrauchte Teile habe ich weniger vertrauen.
Werde aber jetzt über eure Postings einmal nachdenken.
 
Kohlhaas schrieb:
Und mit dem Verkaufen ist das Problem vielleicht für mich gelöst aber ich hab`s nur einen Anderen umgehängt.

Sehe ich nicht so. Xeon CPUs können für einen anderen ja einen wirklichen Mehrwert liefern und gemäß ihrer Bestimmung verwendet werden. Was nicht Office ist. Wenn sich wer eine billige Workstation oder einen Gaming PC aus gebrauchten Teilen zusammenbauen will, wird er sehr glücklich damit. Du verbrätst hingegen nur sinnlos Strom und Geld.

von den alten gaming grafikkarte ganz zu schweigen. die würde ich in einem office pc auf keinen fall verbauen.

mein rat: neuen oder gebrauchten pentium oder i3 mit onboard grafik kaufen und gut ist es. die alten teile können ja noch verkauft werden, wenn es um nachhaltigkeit geht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Candy_Cloud schrieb:
Ein Büro-PC hat als erstes eine hohe Effizienz zu haben und nicht nur alte, günstige Bauteile.

ABER betriebswirtschaftlich macht es auch keinen Sinn, effizientere Komponenten anzuschaffen, wenn noch welche vorhanden sind. Für das Geld kann man Strom-hungrigere lange betreiben, wenn man den Strommehrverbrauch mal in Eurocent umrechnet; insbesondere bei einem Office PC, der 80% idled, wo die Differenz absolut nochmals geringer ausfällt.

Was zugegebener Maßen garkeinen Sinn macht ist eine Spielegrafikkarte mit einem erst noch zu beschaffenden XEON zu paaren. Hier genügt in der Tat eine integrierte Einheit. Und wenn es doch vier Kerne sein sollen (i5), dann die alte GraKa verticken, wenn anderweitig nicht mehr benötigt...

Eine SSD im Office PC steigert sicherlich die wahrgenommene Performance beim Booten und Starten von Programmen, ist darüber hinaus auch eher Luxus. Und auch hier lässt sich die Anschaffung nicht mit Stromersparnis verargumentieren...
 
@ViperSniper: stimmt, mit der stromersparnis kann man bei der SSD vielleicht nicht argumentieren. Wobei ich mir bei den raptors echt nicht sicher bin. Die, mit denen ich Erfahrungen gemacht habe, sind auf alle fälle sehr sehr heiß geworden, also waren sicher keine kostverächter. und wenn er zu dem sogar vielleicht 2 einstetzen will...

aber auf alle fälle ist das arbeiten viel angenehmer mit SSD und es ist auch viel viel leise wie eine raptor. und das ist schon ein wichtiges argument für einen office pc: das der benutzer nicht durch den pc gestört wird durch die lautstärke.
 
Ja, die Raptors sind etwas lauter, soweit ich mich erinnern kann besonders die 1 GB Platte. Der Vorteil von zwei gleich großen Platten ist dass man sie einfach klonen kann. WD stellt sogar für das Klonen TrueImage gratis zur Verfügung. Da hätte ich mit einer kleinen SSD ein Problem.
 
Welches Problem?
Dann lässt du einfach eine Raptor Platte im System, die du nur zum klonen anstöpselst. Acronis hat kein Problem von oder auf einen anderen Datenträger zu klonen solange mindestens eine WD Platte im System hängt. Unterschiedliche Datenträgergrößen und Typen sind auch kein Problem. (Habe das schon zig mal gemacht.)

Von der Lautstärke und dem Stromverbrauch abgesehen: Eine SSD ist einfach schneller. Das bezieht sich nicht nur auf den Systemstart: Jede geöffnete Datei/Programm usw. hat im Vergleich zu einer HDD praktisch keine Ladezeit mehr. Das macht das arbeiten einfach wesentlich konfortabler. Heutzutage möchte ich an keinem Rechner ohne SSD mehr arbeiten müssen.

Zum Xeon wie oben schon gesagt: Rausgeworfenes Geld. Ein i3 passt besser und verfügt über eine iGPU, welche die Grafikkarte überflüssig macht.
Über die Grafikkarte freut sich dann ein Gamer mit beschränktem Budget und du dich über gesparte Stromkosten und ein paar Kröten für die alte Grafikkarte. Win/Win Situation. Die alte Gaming-Grafikkarte im Office-System versauern zu lassen bringt niemandem was. ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
@xes
Das in diese Richtung wird schon passen. Aber die Rechnung geht doch nicht auf weil:
1) wenn man eine kleine SSD 128 GB als Boot LW benutzt (wie oben vorgeschlagen) nicht alle Daten rauf bekommt und daher zusätzlich einen Datenspeicher benötigt. Dann benötigt man zum Klonen von C:\ noch eine SSD oder Festplatte die zwar in eine Richtung größer sein kann aber du kannst keine 500 GB auf eine 128er klonen. Und dann musst du noch den Datenspeicher sichern. Wenn ich jetzt zwei gleiche Platten habe was derzeit der Fall isthabe ich die gesamten Daten auf einer Platte und klone die alle 14 Tage. Sollte eine ausfallen Bootreihenfolge ändern, weiterarbeiten, SSD oder HD mit selber Kapazität einbauen, klonen, fertig. Muss dazu fairerweise sagen dass auf dem Rechner nicht wahnsinnig viele Daten am Tag geändert werden.
2) ich den Rechner äußerst benutzerfreundlich herrichten muss da die Benutzerin nur zur einfachen Bedienung geneigt ist. Und das mit dem Klonen ist beherrschbar für Sie und ich hab weniger Einsätze.

Das mit dem Xeon werde ich sicherlich überlegen. Wurde im CB gut beschrieben. Wahrscheinlich für den Zweck nicht optimal gedacht.
 
Du musst ja nicht zwangsweise eine "winzige" 128GB SSD verbauen, wenn dir der Speicherplatz nicht ausreicht.
Eine 525GB SSD (falls überhaupt soviel benötigt) gibt es schon für 120€, das ist immernoch weniger, als du durch den i3 gegenüber dem Xeon einsparst (Xeon 260€ - i3 115€ = 145€ Einsparung) und sollte daher im ursprünglich geplanten Budget liegen.

Dazu solltest du aber vorab abklären, wieviel Speicherplatz überhaupt benötigt wird.
Für den Rechner meiner Mutter habe ich z.B. auch nur eine 128GB SSD verbaut, weil die ganz locker für OS, Programme und 20GB Urlaubsbilder gereicht hat und immernoch gut Platz übrig hat.

Meiner Erfahrung nach reicht spätestens eine 250GB SSD für normale Office-PC`s vollkommen aus, solange man keine sehr große Video/Filmesammlung darauf ablegen will.
Du kannst mit Acronis auch von einer 500GB Festplatte auf eine 128GB SSD klonen, wenn die tatsächlich belegten Daten auf der 500GB Festplatte, die 128GB nicht überschreiten, dazu wird dannn einfach die Partition des Klons angepasst.
 
was bringt dir eigentlich das ständige klonen?

erstell dir eine sicherung des systems wenn alles eingerichtet ist und dann mach inkrementelle backups der eigentlichen user dateien.
 
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