Richtig löten?

anschleifen klingt grad am besten
das klingt ganz und gar nicht gut.

wenn du eine Dauerlötspitze hast (andere gibt es eigentlich nur in den 5€ Lötkolben)
und diese Mechanisch Bearbeitest, dann ist die Kaput!
 
Zuletzt bearbeitet:
poste doch mal ein Bild der Spitze.
wenn es eine Dauerlötspitze ist, kann man versuchen diese mit Ameisensäure wiederzubeleben.
(bringt aber meist nur kurz Besserung ehe man die Lötspitze entsorgen darf)
wenn die Eisenschicht Zerstört ist, dann hilft aber nur eine Neue Lötspitze.

mit der Zeit gehen diese ja auch kaput.
Jeh nach verwendeter Temperatur kann man diese alle paar Hundert oder erst nach Zehntausend Lötungen austauschen.


nachdem du aber sagst, dass das schon immer so war, denke ich ehr an einen Handlings Fehler.
 
Zuletzt bearbeitet:
Halt dich mal bitte mit deinen ausfallenden Äußerungen zurück florian.

Selbstverständlich kann man auch bei einer Dauerlötspitze eine Oxidschicht mit 1200er Schleifpapier vorsichtig entfernen. Die Beschichtung der Dauerlötspitze ist dick genug.

Die vorsichtige Bearbeitung mit 1200er Schleifpapier (kalte Spitze vorsichtig in einem Stück Schleifpapier drehen) nutzt die Spitze nicht viel mehr ab als einige 10 Stunden Löten. Irgendwann muss die Spitze sowieso gewechselt werden.

Die Wahrscheinlichkeit, mit irgendeiner Säure einen Schaden anzurichten, ist ungleich höher.

Meine Löterfahrung reicht jetzt mehr als 35 Jahre zurück und ich habe auf diese Art und Weise noch keine Lötspitze zerstört. Im Gegenteil, die Verzinnung hält wesentlich länger an der Spitze.

Die Alternative ist einfaches Küchenkrepp, mit dem man die heiße Spitze kräftig abreiben (Vorsicht Handschuh benutzen) und anschließend verzinnen kann. Das ist etwas schonender aber nicht so wirksam bei neuen oxidierten Spitzen.

Auch STANNOL Lötspitzenreiniger bleifrei (Serie Tippy) funktioniert gut und verzinnt die Spitze während der Reinigung.
 
Zuletzt bearbeitet:
recht haste, hab mal alles unnötige wegeditiert

Du hättest ja zumindest auf den Umstand hinweißen können, dass die Spitze bei zu starkem Schleifen unbrauchbar wird.

ähnlich dem Essig Tipp welcher hier letztens zur Geruchsminderung von Grafikkarten empfohlen wurde.
der Fragesteller hat es falsch angewendet und dadurch die Grafikkarte völlig Ruiniert.
Ist dem Tippgeber natürlich egal, bei ihm funktioniert es ja.
 
In meinem Tipp hieß es ja auch nicht umsonst 'vorsichtig'. Wer wie ein Berserker die Vernickelung abschleift, kann die Spitze natürlich anschließend entsorgen.

Etwas Feinmotorik setzten wir doch bei einem Löter voraus. Sonst kann er auch gleich mit einem Lötbrenner arbeiten... ;)
 
wobei mich dieser satz:
"lötkolben war neu und es war von anfang an so..."
immer noch an einen Handhabungsfehler glauben lässt.
ein Anschleifen wird also vermutlich nichts verbessern.
 
Diesen Effekt hatte ich mal bei einem billigen Werkzeugset, wo ein Handlötkolben mit drin lag. Dessen vernickelte Spitze wollte auch keinen Lötzinn annehmen. Ein Anschleifen funktionierte. Allerdings benutze ich solch ein Teil nur zum zusätzlichen Zuführen von Wärme bei starker Wärmeableitung (Potenzialflächen in Netzteilen, usw.).
 
Bevor der Thread ganz im Nirvana versinkt, gibt es noch weitere Erfahrungsberichte zu diesen Lötstationen:

http://www.amazon.de/Lötstation-ele...0IAI/ref=sr_1_2?ie=UTF8&qid=1346959363&sr=8-2

http://www.amazon.de/L%f6tstation-i...=sr_1_2?s=ce-de&ie=UTF8&qid=1347593740&sr=1-2

http://www.amazon.de/ELV-80-W-Komfo...ZK68/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1347593613&sr=8-1

Wie ist jeweils die Aufheizzeit? Funktioniert die Temperaturregelung der Spitze gut? Ist die Lötkolben-Zuleitung flexibel? Wie sieht es mit Zubehör und Ersatzteilen aus?

Als günstige Zweitstationen scheinen die Teile ganz interessant zu sein, besonders die 80 W Version.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo! Sicher bist du jetzt inzwischen sicher schon ein richtiger Löt-Profi, bzw. vielleicht kann mir jemand von den Kollegen helfen.
Ich habe mich mun bereits durch mehrere Foren durchgehangelt und bin schließlich hier hängen geblieben, da es hier die meisten interessanten antworten gab.
Auch ich habe meine Probleme und konnte diese trotz aller Tips bisher nicht lösen und ich bin entweder ein Vollidiot beim Löten oder es gibt noch einen Trick/Kniff, welchen ich lernen muss. Ansonsten habe ich bisher alles gelernt, aber beim Löten versagen alle meine Handwerklichen Geschicke.

Hier nun mein Problem und meine Lösungsversuche:

Ich habe heute 2 Sachen vergeblich versucht zu löten.
1.) an dem Armband der Uhr meines Sohnen ist am Verschluss ein Stück abgebrochen. Hierbei handelt es sich wahrscheinlich um eine nicht rostende Edelstahl-Art.
2. Von meiner Kettensäge ist vom Gaszug ein Stück vom Haken abgebrochen und da ich mich gerade in Brasilien aufhalte ist es etwas schwierig mit Ersatzteile. das Stück ist aus Guß hergestellt.

ich benutze eine Lötpistole mit 100 Watt und selbst mit einer neuen Spitze (hufeisenförmig) habe ich keinen besseren Erfolg (Frage: Woran erkennt man übrigens, ob die Spitze kaputt ist, obwohl ich nicht glaube, dass daran das Problem liegt).
Nach den ersten Fehlversuchen habe ich wie in den Tips angegeben die Spitze gereinigt (es war nur wie ein weißer Staub da drauf) Und nach einem weiteren Fehlversuch mit einem feinem Schleifstein glänzend abgezogen. Aber wieder nur das gleiche Ergebnis erhalten.
Der Schweißdraht ist ein brasilianisches Produkt mit dem Namen "Emavi" und ist mit Fließmittel speziell für elektronische Geräte geeignet. Drahtdurchmesser 1 mm.

Alle Teile wurden blank geschleift.
Wenn die Lötpistole heiß ist, wird der Lötdraht in weniger als eine Sekunde flüssig und bildet wunderschöne glänzende Perlen, welche sofort runtertropfen und an die Seite rollen, aber vom Heftenbleiben keine Spur oder sogar vom drüberlaufen - ein Traum.
Ich habe die zu verlötenden Teile 3-4 Minuten mit der Lötpistole erhitzt, den Draht auf dem Lötmaterial gelegt und dann die Pistole darauf gesetzt und - Lötzinnkugeln weggerollt.
Wieder blank gemacht, wieder erhitzt und den Draht unter dem Lötgut gelegt und anschließend das Lötgut weiter erhitzt und - null schmelzen. Dann den gleichen Vorgang wiederholt mit einer großen dicken Lötzinnkugel aus den vorherigen Versuchen unterlegt - die Kugel hat sich oberflächlich aufgelöst und auch die Form angenommen, aber von einer Verbindung mit dem Lötgut nichts zu sehen. Anhaftungen an der Spitze der Lötpistole ebenfalls negativ.
der Lötzinn bleibt abweisender wie Öl, welches man ins Wasser gießt.
Ich habe übrigens diese Arbeiten auf einer stark verrosteten Eisenplatte gemacht, damit es vor der Wärme geschützt ist, aber die Wärme nicht allzu schnell abfließen kann.
Alles hat rugig gelegen und sich nicht bewegt und - - - ich weiß nicht mehr weiter! denn ich wollte eigentlich die Teile verbinden und nicht nur schöne glänzende Kügelchen produzieren.
 
Loeten
Was löten?

Du kannst nicht alles löten, da sich die Werkstoffe nicht mit Lot verbinden lassen. Das wäre eben so wie im zweiten Link, bei dem jemand versucht nen Nagel mit Holz zu verbinden. Daher wäre es wichtig zu wissen aus welchem Material die Werkstoffe sind. Ebenfalls benetzt man die Lötspitze nur ein wenig, sehr kurz. Das Lötzinn sollte dabei schon fast verdampfen wenn es auf den Lötkolben trifft. Hast du eine zu niedrige Temperatur kannst du es sofort vergessen, und dann bekommst du dein Werkstück mit dem Kolben auch nicht warm genug.

Du könntest versuchen Hart zu löten, das geht nur mit nem Brenner. Schließlich bliebe dir noch schweißen, das hat aber nichts mehr mit Löten zu tun.
 
*Thread auskram*
Ich scheiterte heute daran Kondensatoren auszulöten. Das Lot will einfach nicht schmelzen. Daher vermute ich mal daß es sich um bleifreies Lot handelt und mein guter, alter Lötkolben einfach zu schwachbrüstig ist, die Temperatur nicht ausreicht. ABER: Stimmt das?

Es handelt sich übrigens um diese Platine. Zweites Bild.
Der verwendete Lötkolben leistet 16 Watt und bringt maximal 350°C nach Herstellerangaben.
Für meine sonstigen Lötereien ist das Teil sehr gut, aber nun überlege ich ob nicht vielleicht eine Lötstation mit höherer möglicher Temperatur besser wäre, diese mit 48 Watt und max. 450°C z.B..

Da es nur um das Entlöten geht wäre ich auch für andere Vorschläge offen (die Platine soll dabei allerdings schon erhalten bleiben;)).
 
Zuletzt bearbeitet:
wieso wollen immer alle die Temperatur erhöhen?
es gibt eine Richtige Temperatur und die sollte man verwenden.
(mein Lötkolben hat gar keine Temperaturregelung und der war nicht billig)

was für ein FLussmittel nimmst du denn?



@wolf.peter
Guss Teile kann man in der regel nicht Löten.
mit einem Lötkolben wirst du die auch nicht auf ~300°C bekommen.
 
Ich will entlöten. Da hat Flussmittel keinen Sinn (soviel ich weiß). Und wenn die zu niedrige Temperatur nicht daran schuld ist daß das Lot nicht löst/schmilzt was dann?
 
zu wenig leistung des lötkolbens kanns auch sein. (halte ich hier für gut möglich)
 
gerade beim Entlöten gibt flussmittel sinn.
jeh länger Lötzinn Warm ist, desto zähflüssiger wird das ganze.
Durch Flussmittel wird es wieder schön geschmeidig.
 
bis jetzt hat meine löterei (keine SMD) hab ich eigentlich nur selten flussmittel benötigt.
und wenn hats in alkohol aufgelöstes kolophonium getan :)

soll jetzt nicht heissen, dass mans nicht braucht, aber es ist nicht immer zwingent nötig, zudem ist in vielen elektronik-loten eine flussmittelseele drin.
 
Zurück
Oben