Hallo! Sicher bist du jetzt inzwischen sicher schon ein richtiger Löt-Profi, bzw. vielleicht kann mir jemand von den Kollegen helfen.
Ich habe mich mun bereits durch mehrere Foren durchgehangelt und bin schließlich hier hängen geblieben, da es hier die meisten interessanten antworten gab.
Auch ich habe meine Probleme und konnte diese trotz aller Tips bisher nicht lösen und ich bin entweder ein Vollidiot beim Löten oder es gibt noch einen Trick/Kniff, welchen ich lernen muss. Ansonsten habe ich bisher alles gelernt, aber beim Löten versagen alle meine Handwerklichen Geschicke.
Hier nun mein Problem und meine Lösungsversuche:
Ich habe heute 2 Sachen vergeblich versucht zu löten.
1.) an dem Armband der Uhr meines Sohnen ist am Verschluss ein Stück abgebrochen. Hierbei handelt es sich wahrscheinlich um eine nicht rostende Edelstahl-Art.
2. Von meiner Kettensäge ist vom Gaszug ein Stück vom Haken abgebrochen und da ich mich gerade in Brasilien aufhalte ist es etwas schwierig mit Ersatzteile. das Stück ist aus Guß hergestellt.
ich benutze eine Lötpistole mit 100 Watt und selbst mit einer neuen Spitze (hufeisenförmig) habe ich keinen besseren Erfolg (Frage: Woran erkennt man übrigens, ob die Spitze kaputt ist, obwohl ich nicht glaube, dass daran das Problem liegt).
Nach den ersten Fehlversuchen habe ich wie in den Tips angegeben die Spitze gereinigt (es war nur wie ein weißer Staub da drauf) Und nach einem weiteren Fehlversuch mit einem feinem Schleifstein glänzend abgezogen. Aber wieder nur das gleiche Ergebnis erhalten.
Der Schweißdraht ist ein brasilianisches Produkt mit dem Namen "Emavi" und ist mit Fließmittel speziell für elektronische Geräte geeignet. Drahtdurchmesser 1 mm.
Alle Teile wurden blank geschleift.
Wenn die Lötpistole heiß ist, wird der Lötdraht in weniger als eine Sekunde flüssig und bildet wunderschöne glänzende Perlen, welche sofort runtertropfen und an die Seite rollen, aber vom Heftenbleiben keine Spur oder sogar vom drüberlaufen - ein Traum.
Ich habe die zu verlötenden Teile 3-4 Minuten mit der Lötpistole erhitzt, den Draht auf dem Lötmaterial gelegt und dann die Pistole darauf gesetzt und - Lötzinnkugeln weggerollt.
Wieder blank gemacht, wieder erhitzt und den Draht unter dem Lötgut gelegt und anschließend das Lötgut weiter erhitzt und - null schmelzen. Dann den gleichen Vorgang wiederholt mit einer großen dicken Lötzinnkugel aus den vorherigen Versuchen unterlegt - die Kugel hat sich oberflächlich aufgelöst und auch die Form angenommen, aber von einer Verbindung mit dem Lötgut nichts zu sehen. Anhaftungen an der Spitze der Lötpistole ebenfalls negativ.
der Lötzinn bleibt abweisender wie Öl, welches man ins Wasser gießt.
Ich habe übrigens diese Arbeiten auf einer stark verrosteten Eisenplatte gemacht, damit es vor der Wärme geschützt ist, aber die Wärme nicht allzu schnell abfließen kann.
Alles hat rugig gelegen und sich nicht bewegt und - - - ich weiß nicht mehr weiter! denn ich wollte eigentlich die Teile verbinden und nicht nur schöne glänzende Kügelchen produzieren.