Timmi schrieb:
Ich bekomm VL und habe mit deshalb bei der DEKA ein Depot für Fondsparen eingerichtet
[...]
Ist natürlich alles abhängig von den Aktien, aber das was ich eingezahlt habe, bekomme ich garantiert wieder raus.
Geiles Produkt - können die Zaubern???
Bei Fondssparplänen gibt es kein Garantiekapital. Wenn es bei Deinem Produkt doch so sein sollte, nenne doch mal die genaue Bezeichnung - das will ich auch.
_killy_ schrieb:
bei allen Riester Verträgen gibt es kein Geld zurück.
Quatsch mit Soße.
Natürlich kann man den Vertrag kündigen und erhält den Rückkaufswert zurück!
Dieser liegt in den ersten Jahren bei 0,- oder ist nur sehr gering. Deshalb prüfe, wer sich ewig bindet!
_killy_ schrieb:
Unter anderem auch, dass Geld erst ab Rentenbeginn entnommen werden darf. (es soll ja zur Altersvorsorge dienen)
Äh... Nein. Unbeschadet von staatlichen Zulagen und steuerlichen Föderungen darf erst ab dem 60. Lebensjahr Geld entnommen werden. Vorher ist eine Kündigung möglich, wobei nur der Rückkaufswert zurückgezahlt wird. Staatliche Zulagen und die damit erzielte Rendite gehen dabei verloren.
guzzi97 schrieb:
Das beste, die Versicherung "ruhen" zu lassen..
Guter Tipp, wenn man kurzfristig kein Geld hat.
guzzi97 schrieb:
Weiß einer von Euch, was er an Gebühren für seinen Vertrag bezahlt ?!??!
Ihr werdet Euch wundern, i.d.R. sind die Gebühren fast so hoch wie die jährliche Prämie.
Und das beste, sie steigen mit der Prämie !!
Quatsch! Es gibt Abschluss- und Verwaltungskosten. Diese Kosten werden in den ersten Jahren dem Vertrag belastet. Sie sind aber nicht so hoch, wie die Prämie und sie steigen auch nicht. Jedenfalls nicht bei seriösen Versicherungen.
guzzi97 schrieb:
Meiner nervenden Nachfrage nach, musste meine Banke mir die Gebühren und deren Zusammensetzung nennen. (Gebühr: € 150,00, Prämie: €195,00, Gewinn: € 45 !!)
Darufhinn habe ich den Vertrag in den Status "Ruhevertrag" setzen lassen..
Kluge Entscheidung. Erst der Bank die Abschlusskosten bezahlen, die in Zukunft nicht wieder auftreten würden und dann nix mehr einzahlen...
Oh Mann - lasst Euch doch erst beraten und schließt dann ab.
Austin1 schrieb:
In der Stifung Finanztest hat die UniProfiRente von UnionInvestment (Bei Volks-Raiffeisenbanken) gut abgeschnitten, da keine teure Versicherung.
Sondern auf Fonds basis. In den jugen Jahren wird in einen Aktienfonds investiert, später im alter wird in einen Rentenfonds investetiert.
Vorteil umso jünger, umso mehr Gewinne möglich, da teilnahme am Aktienmarkt mit dem prinzip der Risikostreuung und Garntie.
Auch bei einem Fonds-Riester sind die eingezahlten Beiträge garantiert. Aber das Garantiekapital ist trotzdem um einiges niedriger, als bei einer Rentenversicherung, da es keinen Garantiezins gibt.
Außerdem hat Union Investment letztes Jahr ganz fiese Probleme durch die Risikoreiche Geldanlage gehabt, was viele Verträge stark belastet hat (ganz miese Renditeeinbrüche).
Riester ein absolutes Must-Have. Die staatliche Förderung und die Hartz-IV-Sicherheit machen Riesterverträge absolut attraktiv. Natürlich gibt es auch renditestärkere Produkte, aber bei Riester kann man eh maximal 2100,- Euro jährlich einzahlen und gerade, wenn man nur den Mindestbeitrag zahlt, wird Riester auch lukrativ.
Auch für die eigenen vier Wände ist Rieser nicht uninteressant, weil man durch Wohn-Riester seinen Immobilienkredit mit dem Kapital aus der Riesterrente ablösen kann - ohne die staatliche Förderung zu riskieren.
Lasst Euch einfach von einem Versicherungsmakler oder -vermittler beraten, dem Ihr vertraut oder dem Eure Eltern oder Bekannten vertrauen. Am Ende des Gesprächs entscheidet Ihr dann selbst, ob Riester etwas für Euch ist oder nicht.