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News Right-to-Repair in der EU: Nintendo soll Switch 2 bald anpassen

EU for the win.
Hab auch schon an Produkten gearbeitet, wo auf diese Regularien geachtet werden musste, bin etwas übberrascht das Nintendo das nicht bedacht hat.
 
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Die USB-C-Richtlinie fand und finde ich weiterhin als fragwürdig, da hier u.a. jegliche Innovation im Keim erstickt wird und bsw. mit Lightning bei Apple die bessere Physische Steckverbindung weichen musste,

Die Akku-Richtlinie begrüße ich aber. Jedes Gerät für den Endverbrauchermarkt sollte so gestaltet sein, dass der Akku unter vertretbaren Aufwand und ohne Beschädigung des Gerätes getauscht werden kann/
 
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Sacro schrieb:
Jein - die Hersteller haben im Prinzip die Wahl:

Entweder leicht austauschbare Akkkus oder

Akkus die nach 1.000 Ladezyklen mindestens noch 80% Restkapazität haben, und komplett Staub- und Wasserdicht sind. Zumindest wenn ich mich an die Antwort der EU-Komission zu dem Thema recht entsinne.
Und wir alle wissen wo das hingeht ;) Natürlich 1000 Ladezyklen bei mindestens 80%

Als ob die Austauschbare Akkus Smartphones herstellen :D

Aber ich brauch kein Wasserdichtes Smartphones. Gehe doch nicht jedes mal mit mein Handy Baden. Dann lieber einfach austauschen. Vor allem bei Tablet würde ich das bevorzugen.
 
Hylou schrieb:
Fairerweise muss man sagen - schwer ist der Tausch auch heute nicht.
Es ist schon ein großer Unterschied, wenn man den Akku innerhalb einer Minute wechseln kann und nicht 1-2 Stunden alles demontieren und wieder zusammen bauen musss.
 
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Sowas freut einen Release Käufer doch sehr
 
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Habe mir gerade die Anleitung auf ifixit.com durchgelesen, wie man den Akku der Switch 2 derzeit tauschen kann. Allein schon wenn man mit Heißluft arbeiten muss, um irgendwelche Aufkleber auf der Seite zu entfernen, nur um an Schrauben ranzukommen, ist schon ein Unding heutiger Geräte.
Ich begrüße den Schritt der EU zum Zwang nach besserer Reparierbarkeit sehr. Sogar Apple ist mit dem Neo auf einem besseren Weg, als ich mir je hätte vorstellen können.
 
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Clany schrieb:
Es ist schon ein großer Unterschied, wenn man den Akku innerhalb einer Minute wechseln kann und nicht 1-2 Stunden alles demontieren und wieder zusammen bauen musss.

Richtig.
Es dauert heute schon keine 1-2 Stunden.

Nochmal: Die Richtlinie besagt, dass es mit einfachen Mitteln tauschbar sein muss.
Es reicht also aus, wenn die Schrauben sichtbar werden und nicht mehr hinter Aufklebern versteckt sind.

Also auch Zukunft kann (!) es durchaus möglich sein das weiterhin geschraubt werden muss.

Wir alle träumen von einem Deckel den man mit dem Fingernagel hochzieht - das muss so aber nicht kommen.

Allerdings muss halt das Interne Design vermutlich verändert werden. Aktuell muss man Kabel entfernen und den Hitzeschild entfernen. Das könnte Leute überfordern.
 
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just_fre@kin schrieb:
Die USB-C-Richtlinie fand und finde ich weiterhin als fragwürdig, da hier u.a. jegliche Innovation im Keim erstickt wird und bsw. mit Lightning bei Apple die bessere Physische Steckverbindung weichen musste,
Musste sie nicht. Apple hätte auch Lightning und USB-C spendieren können, genau wie Smartphones mit USB-C davon besser zwei als bloß einen haben sollten.
Damit kann sich ausgesucht werden, ob oben oder unten geladen und oben oder unten der externe DAC / der USB-Stick / whatever drangehangen wird. Das war ja auch das Problem bei der Entfernung der Klinkensteckerbuchse: Anstatt das ein Port geupgraded wurde, wurde er gestrichen.

Genau deshalb haben ja die neuen Macbooks auch MagSafe.
just_fre@kin schrieb:
Die Akku-Richtlinie begrüße ich aber.
Schön!
just_fre@kin schrieb:
Jedes Gerät für den Endverbrauchermarkt sollte so gestaltet sein, dass der Akku unter vertretbaren Aufwand und ohne Beschädigung des Gerätes getauscht werden kann/
Mit der Einschränkung, dass darunter der Schutz des Gerätes nicht leiden sollte, gibt es auch schlicht kein Gegenargument. Akkus wechselbaren auszulegen schrenkt ihre Qualität schließlich auch nicht ein.
 
Ähnlich wie die USB-C-Richtlinie (2022/2380), die Apple zur Verwendung von USB-C in allen iPhones genötigt, hat, nötigt die Batterieverordnung Hersteller dazu, ihre Akkus so zu verbauen, dass diese leicht austauschbar sind.
Ich finde es hier nicht richtig (auch noch zwei Mal) von Nötigen zu sprechen. Beides sind im Sinne des Verbraucher- oder/ und Umweltschutz sinnvolle Regeln, die in einem großen Wirtschaftsraum aufgestellt wurden und an die sich auch große Konzerne zu halten haben, wenn sie die Vorteile, in diesem Wirtschaftsraum zu verkaufen, nutzen möchten.
Auch wenn es faktisch richtig, im Sinne von, jemandem etwas abverlangen, ist, so ist Nötigen doch allgemein sehr negativ belegt.

Wenn schon versuchen Hersteller, durch schlechte oder unrentable Reparierbarkeit, uns im Falle eines Defekts zu nötigen das Produkt oder einen Nachfolger neu zu kaufen, statt ihn einfach und günstig zu reparieren.

(+ ein Komma zu viel?)
 
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Privat344 schrieb:
Also wenn das so ist - Ein positives Argument für den Kauf dieser Konsole. Mich haben die Akkus vor einem Kauf bisher eher abgeschreckt.

Hatte bisher noch nie eine Nintendo-Konsole benutzt, hätte mal gerne eine. Sofern der Preis stimmt, versteht sich natürlich. Aktuell sind die doch eher teuer für das, was an Hardware geboten wird…
Das Releasemodell ist ohnehin eine Frechheit: Der SOC wird weiterhin in Samsung 8nm gefertigt, als hätte es in den letzten Jahren keinen Fortschritt mehr gegeben. Entsprechend unnötig Strom verbrät das Teil; könnte mittlerweile mindestens die doppelte Akkulaufzeit bieten. Der Bildschirm ist ebenfalls mieß, das Dock bietet kein HDMI 2.1...
...alles sieht danach aus, als hätte Nintendo schlicht die erste Revision des Nvidia-SOCs auf Halde produzieren lassen, um damit EarlyAdopters abzuzocken.
Problem: Der Sprung zur originalen Switch ist halt so riesig, dass sie sich trotzdem lohnt. Ihr Verkaufserfolg war daher dennoch vorgezeichnet...
 
Hylou schrieb:
Also auch Zukunft kann (!) es durchaus möglich sein das weiterhin geschraubt werden muss.
Ist ja auch in Ordnung, ich glaub keiner erwartet dass Oma Erna mit dem Tremor aus der Hölle Akkus tauschen können muss.

Aber wenn es einfach nur schon prinzipiell darauf ausgelegt ist, ist ja schon viel gewonnen; Erinnere mich an einen Akku-Wechsel, wo der Akku quasi "im Inneren" festgeklebt war, und gleichzeitig keinerlei Steifigkeit besaß. Heißt: Wenn man gehebelt hat, dann hat man den Akku auch automatisch gebogen, mit dem Potenzial ihn zu knicken - und es sollte offensichtlich sein, warum das mehr als "nur" konsumentenfeindlich ist.

Jaco_E schrieb:
Auch wenn es faktisch richtig, im Sinne von, jemandem etwas abverlangen, ist, so ist Nötigen doch allgemein sehr negativ belegt.
Ich würde sogar noch weiter gehen und behaupten, dass Nötigung als solche fast immer im Kontext zu strafbaren Handlungen verwendet wird, also im Sinne von "jemanden unrechtmäßig zu etwas zwingen" - was im Kontext von Verordnungen, Erlassen und Gesetzen etwas absurd ist.
 
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CDLABSRadonP... schrieb:
alles sieht danach aus, als hätte Nintendo schlicht die erste Revision des Nvidia-SOCs auf Halde produzieren lassen, um damit EarlyAdopters abzuzocken.

Ooooder damit es keine Verknappungen gibt zu Beginn und auch um es für einen Preis anzubieten der Marktfähig ist.

Es wird oft unterschätzt wie lange Konsolenentwicklung dauert. Es ist nicht damit getan einfach einen größeren Chip einzupflanzen und die Konsole ist fertig.

Da gehen Jahre ins Land. Dazu kostet es Milliarden.

So leicht wie du es dir hier vorstellst, wird es nicht sein. Gleiche Diskussion gibt es auch immer wieder bei Sony/MS gerade im Bezug auf RAM. Da wird auch immer geweint das es zu wenig ist.
 
Bright0001 schrieb:
Ich würde sogar noch weiter gehen und behaupten, dass Nötigung als solche fast immer im Kontext zu strafbaren Handlungen verwendet wird, also im Sinne von "jemanden unrechtmäßig zu etwas zwingen" - was im Kontext von Verordnungen, Erlassen und Gesetzen etwas absurd ist.
Nicht unbedingt, man könnte das dann auf verfassungswidrige Gesetze anwenden. Also wenn z.B. in der Verfassung steht, dass die Todesstrafe abgeschafft ist und eine Verordnung Beamte dazu bringen soll, Personen hinzurichten. (das Beispiel ist absichtlich drastisch gewählt)
 
9t3ndo schrieb:
Nein, weil Wasser- und Staubgeschützt.
Wobei es ab der Galaxy S25 Serie schon spürbar vereinfacht wurde. Bei dem S21 war es noch eine Qual, da der Akku verklebt war was jetzt nicht mehr der Fall ist. Das war der größte Aufwand der nun weggefallen ist.
 
DennisK. schrieb:
Nintendo scheint bei der Konzipierung der Switch 2 wohl eine EU-Regulierung übersehen zu haben

Nintendo: Achja, zum überzogenen Preis der Konsole sowie auch den Games, ist es uns übrigens egal wie gut die Konsole zu reparieren ist.

Danke für nichts ;) ... Eine Switch 1 im Haushalt - alles andere einfach ein Unding. Sowie mittlerweile wired Gamepads. Die anderen sind einfach Schrott. Pack mal eine alte Konsole aus, die gehen immer noch! Kein Vergleich zu dem Zeug heute :/
 
Hylou schrieb:
Ooooder damit es keine Verknappungen gibt zu Beginn und auch um es für einen Preis anzubieten der Marktfähig ist.
Nvidia oder Samsung wird Nintendo auf jeden Fall einen tollen Preis angeboten haben, damit der olle Krempel genommen wird; das ist klar.
Hylou schrieb:
Es wird oft unterschätzt wie lange Konsolenentwicklung dauert. Es ist nicht damit getan einfach einen größeren Chip einzupflanzen und die Konsole ist fertig.
Wieso größerer Chip? Der wäre kleiner; moderner Node und so. Ich sprach noch nicht einmal von einem modernerem Design, nur von einem Shrink.
Hylou schrieb:
Da gehen Jahre ins Land. Dazu kostet es Milliarden.
Das ist richtig; tut es aber in beiden Fällen.
Hylou schrieb:
So leicht wie du es dir hier vorstellst, wird es nicht sein. Gleiche Diskussion gibt es auch immer wieder bei Sony/MS gerade im Bezug auf RAM. Da wird auch immer geweint das es zu wenig ist.
Arbeitsspeicher ist in dem Kontext das wohl zweitschlechteste Beispiel. Festspeicherkapazität wäre das schlechteste; nichts ist einfacher, als diese zu erhöhen; schließlich wird hier ja der Formfaktor nie ausgereizt. Arbeitsspeicher kommt an zweiter Stelle. In der Regel werden dort nicht die DIEs mit der höchsten gerade möglichen Kapazität eingesetzt oder nicht ausschließlich; siehe Series X mit ihrem Mischmasch. Überall auf volle Kapazität zu gehen ist der leichteste Workaround. Clamshell käme danach und dort müsste man tatsächlich an das Board gehen.
Nochmals zur Series X: Microsoft hätte die jederzeit auch mit bloß 10 GiB, ganzen 20 GiB oder jeder natürlichen Zahl dazwischen bringen können. (siehe Schritt 11: https://de.ifixit.com/Teardown/Xbox+Series+X+Teardown/138451)
 
Tjoa, scheinbar war ja doch die richtige Entscheidung, bisher keine Switch 2 zu kaufen.
 
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