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News Right-to-Repair in der EU: Nintendo soll Switch 2 bald anpassen

just_fre@kin schrieb:
Die USB-C-Richtlinie fand und finde ich weiterhin als fragwürdig, da hier u.a. jegliche Innovation im Keim erstickt wird und bsw. mit Lightning bei Apple die bessere Physische Steckverbindung weichen musste,
Nein, die ist physisch nicht besser. Wie kommst du darauf?

Die EU ist offen für neue bessere Standards, dann würde USB-C ersetzt werden.
 
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Längst überfällig.
 
just_fre@kin schrieb:
Die USB-C-Richtlinie fand und finde ich weiterhin als fragwürdig, da hier u.a. jegliche Innovation im Keim erstickt wird und bsw.
Also für mich machen beide genau das gleiche… einstecken und los gehts es.
Gerade die ersten Jahre hatte ich viele Probleme mit Lightning. Das hat sich später zwar gebessert (ich weiß andere hatten nie Probleme) aber ich wüsste nicht welche Psydo Innovationen du möchtest?
Wieder aller 2 Jahre Kabel wechseln und Ladeadapter? Für 5 Geräte 5 Lademöglichkeiten mitnehmen?
RGB Beluchtung per Standard?
 
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OpenSystemFan schrieb:
Nein, die ist physisch nicht besser. Wie kommst du darauf?
Bei Lightning gibt es keine mittig in der Buchse stehenden Kontakte, die über eine Plastiklippe stabilisiert werden müssen.
 
Hylou schrieb:
Wir alle träumen von einem Deckel den man mit dem Fingernagel hochzieht - das muss so aber nicht kommen.
Nein, träumen wir nicht. Es geht schlichtweg darum das man selber den akkutausch ohne Spezialwerkzeug und/oder tiefes Fachwissen vornehmen kann. Was natürlich auch voraussetzt das die Komponenten nicht verklebt werden.

Ich hab hier z. B. noch ein altes Smartphone liegen, bei dem man einfach hinten das Gehäuse öffnen und den Akkut rausnehmen kann, dabei ist das Gerät nicht wirklich größer als aktuelle Smartphones bei denen das nicht geht.
Ergänzung ()

just_fre@kin schrieb:
Die USB-C-Richtlinie fand und finde ich weiterhin als fragwürdig, da hier u.a. jegliche Innovation im Keim erstickt wird und bsw. mit Lightning bei Apple die bessere Physische Steckverbindung weichen musste,
Finde ich nicht, ich bin ein Freund von Allgemeinen Standards, die mehr kompatibilität bringen. Ich sehe auch nicht wo Lightning mechanisch merklich besser sein soll als USB-C.

Von mir aus hätten Sie aber auch Lightning von Apple als Standard festlegen können.

Das bei Standards jegliche Inovation im Keim erstickt wird, stimmt ja so auch nicht. Der gesetzte Standard kann ja trotzdem weiterentwickelt werden. Siehe z.B. Arbeitsspeicher bei Computern, der ist auch standardiesiert und wird trotzdem weiterentwickelt.

Herstellerspezifische standards haben idR eher Nachteile für den Kunden und sind vor allem Vorteilhaft für den Hersteller, da es ggf. keinen wirklichen Wettbewerb gibt. Schließlich kann der Hersteller bestimmen wer dafür Dinge herstellen darf.
 
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bit_change schrieb:
Für 5 Geräte 5 Lademöglichkeiten mitnehmen?
War doch toll früher, wenn das Handy leer ging.

Siemens c35, Nokia 3210, Sony irgendwas, alle hatten anderen Ladegeräte......

Heute nimmst irgendeinen charger. Finde ich einen riesen Fortschritt.
 
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Ich freu mich drauf, wenn Akkus wieder leicht austauschbar sind. Hatte damals ja bei meinem Samsung Galaxy S5mini den gebrauchten Akku so leicht testen können, weil er eben problemlos tauschbar war. Und als jemand der gerne mal (auch gebrauchte) Akkus prüft ob sie noch was taugen, oder gewechselt werden sollten, freue ich mich, wenn das ab 2027 wieder leichter möglich ist (nicht nur bei Handy, Akkus sind heutzutage überall drin)
 
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habichtfreak schrieb:
freue ich mich, wenn das ab 2027 wieder leichter möglich ist (nicht nur bei Handy, Akkus sind heutzutage überall drin)
Da gibt es viele Ausnahmen.

Ich glaube nicht, dass wir mehr Handys sehen werden, bei denen der Akku ohne Aufwand entnehmbar seien wird.
 
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Ich finde die Regelung gut, auch wenn ich hier eine Day1-Switch2 mit dementsprechend schwerer zu tauschendem Akuu habe. Aber ich habe auch eine 2017er Switch1, die auch intensiv mobil genutzt wurde, und deren Akku zwar mittlerweile etwas schwächer ist, aber weit davon entfernt, ausgetaucht werden zu müssen. Auch die JoyCons (ich gehe davon aus, dass diese auch angepasst werden müssen) der ersten Switch funktionieren noch tadellos.

Dass das Ganze mit großen technischen Änderungen einhergeht kann ich mir hingegen nicht vorstellen. Ich kenne die Regelung icht im Detail, aber die Auszüge, die ich jetzt gefunden habe, besagen, dass der Wechsel mit Spezialwerkzeug erlaubt ist, wenn dieses beiliegt. Ich könnte mir also vorstellen, dass Nintendo die neue Regelung darauch erfüllt, dass auf das Verkleben des Akkus verzichtet und ein Mini-Schraubendreher für deren eigenes System beilegt wird. Wir werden sehen.

Aber: Bislang ist das erst mal ein Gerücht hier. Wie so oft könnte es auch Bestandsschutz geben, da die Switch2 ja vor Inkrafttreten der Regelung in den Markt eingeführt wurde. Ein eventuelles Redesign in ein paar Jahren (OLED, Lite, o.ä.) würde aber vermutlich wie ein neues Modell dann diesesn Regelungen unterliegen.

Auch bei Handys ist es wohl nicht so einfach, wie sich das manche hier vorstellen. Ich lese hier was von Ausnhamen für Geräte, die "für die regelmäßige Nutzung im Wasser designt sind", und das tritt nicht auf ganz wenige Nischen-Modelle zu.
 
incurable schrieb:
Da gibt es nichts zu verkleinern. Der Umstieg zu TSMC wäre eine komplett neue physikalische Ausführung, selbst wenn sie logisch identisch sein sollte.
Wieso Umstieg zu TSMC? Es bliebe doch bei einem Samsung-Prozess, nur halt aktuell. Halt genau, wie es für die Refreshes des SOCs bislang gemutmaßt wird.
Letztes Jahr wäre dafür 3nmGAA in Frage gekommen und der Exynos 2500 hat ja auch gezeigt, dass das ein prinzipiekk tauglicher Prozess ist.
incurable schrieb:
Und weil Nintendo lieber günstig schlechtere Leistung einkauft als selbst in Fortschritt zu investieren, haben sie sich halt vor vielen Jahren für einen adaptierten Tegra von Samsung entschieden.
Das ist richtig. Aber sie hätten zumindest direkt den Shrink bestellen können...
 
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CDLABSRadonP... schrieb:
Das ist richtig. Aber sie hätten zumindest direkt den Shrink bestellen können...
Nein. Nvidia müsste ihren soc erst auf den neuen Prozess anpassen.


Edit: oder gibt es den? Dann habe ich nix gesagt.
 
Belerad schrieb:
Was hat Wasser- und Staubgeschützt mit leicht zu wechselnden Akku und Reparierbarkeit zu zun?
Erst einmal ist es eine Batterieverordnung und betrifft alle mobilen oder wechselbaren Akkus, also auch E-Scooter bspw. Das Gesetz ist schon sehr komplex und diese Verkürzung auf die Wasserdichtigkeit steht so auch nicht im Gesetz:

Die Ausnahme gemäß Buchstabe a gilt nur, wenn eine solche Ausnahme im Interesse der Sicherheit des Nutzers und des Geräts erforderlich ist.
Die Ausnahme muss also begründet werden und zielt auf Geräte ab, die bspw im beruflichen Umfeld starken Umweltbelastungen ausgesetzt sind. Die von vielen hier genannten Geräte mit wechselbarem Akku und Zertifizierung gegen Staub und Spritzwasser sollen ja gerade die Regel und nicht die Ausnahme werden.

CDLABSRadonP... schrieb:
Was Leute auch vergessen: Man kann bei leicht zu tauschenden Akkus auch gut testen, ob es an einem Akku liegt, dass das Gerät nicht mehr angeht: Einfach ein baugleiches Gerät (mit Zustimmung für das folgende) leihen, Akkus tauschen und prüfen, ob es daran lag.
Man kann dann auch wieder über die Notwendigkeit von Powerbanks reden. Ich hatte bei meinem S5 Neo früher einfach einen Wechselakku dabei und habe dann auch regelmäßig getauscht, um die Laufzeit zu schonen. Nahm viel weniger Platz weg und war leichter als die Powerbank mitzuschleppen.
 
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Boimler schrieb:
Man kann dann auch wieder über die Notwendigkeit von Powerbanks reden. Ich hatte bei meinem S5 Neo früher einfach einen Wechselakku dabei und habe dann auch regelmäßig getauscht, um die Laufzeit zu schonen. Nahm viel weniger Platz weg und war leichter als die Powerbank mitzuschleppen.
Noch besser: Man gibt dem Wechselakku ein Powerbankgehäuse, aus dem man ihn rausholen kann. Mehrfachverwendbarkeit ist der Hammer --- Framework-Mainboards kann man z.B. auch ohne Laptopgehäuse starten.
 
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iGameKudan schrieb:
Mal schauen... Ich rechne ja damit, dass es dann einfach bedeuten wird, dass die EU-Version eine mit schlechterer Akkuperformance wird und man somit dank eines (mMn. überflüssigen) EU-Gesetzes das schlechtere Produkt aufgezwungen bekommt. Wieder mal...
Wenn es so kommen sollte, gibt es aber nur eine Stelle, der man das anlasten kann, und das ist nicht die EU. Es gibt technisch überhaupt keinen Grund, ein schlechteres Produkt anzubieten, nur weil der Akku leichter tauschbar sein muss. Ein Gerät von Grund auf so zu konzipieren, dass der Akku leicht zugänglich ist und man auf einen Haufen Kleber verzichtet, ist kein Hexenwerk.

Allein die Tatsache, dass Nintendo lieber zwei verschiedene Produktionslinien fahren lässt, zeigt, woher der Wind weht. Ich mag Moneten.
 
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leon2k2 schrieb:
Die die jüngeren oder älteren

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Elderian schrieb:
Ich könnte mir also vorstellen, dass Nintendo die neue Regelung darauch erfüllt, dass auf das Verkleben des Akkus verzichtet und ein Mini-Schraubendreher für deren eigenes System beilegt wird. Wir werden sehen.
Wenn der Akku nicht mehr verklebt wird, muss er anderweitig fixiert werden, z.B. mit einem Rahmen, der im Gerät verschraubt wird. (siehe Apple Macbook Neo)

Mit anderen Worten: Um die grundsätzliche Überarbeitung kommt Nintendo nicht herum. Ob sie darüber hinaus weiter Schrauben mit Dreieckskopf verwenden, ist wohl einfach eine Frage, ob sie die Kunden ohne Grund zusätzlich traktieren wollen. (siehe besagtes Macbook Neo und Apples Fünfblattschrauben)
Ergänzung ()

CDLABSRadonP... schrieb:
Letztes Jahr wäre dafür 3nmGAA in Frage gekommen und der Exynos 2500 hat ja auch gezeigt, dass das ein prinzipiekk tauglicher Prozess ist.
Die Tegras kamen schon Mitte 2024 aus der Produktion, was hatte Samsung denn Anfang 2023 an günstigen Optionen für Logik?
 
Mein Motorola Defy hatte 2010 einen ohne Werkzeug wechselbaren Akku und war trotzdem IP67-zertifiziert. Angehängt hab ich ein Foto vom Defy+ meiner Frau, das hier noch auffindbar war.

Unsere aktuellen Telefone haben zumindest noch IP55 und wechselbare Akkus. Mein Fairphone 5 werkzeuglos, bei ihrem FP6 muss man zwei Schrauben lösen.

Es ist kein verlorenes Schamanenwissen, die Hersteller wollen nur nicht. Nintendo zeigt jetzt, was mit vernünftiger Gesetzgebung möglich ist. Mit zwei Produktlinien können sie auch sehen, wie oder ob überhaupt sich die Anpassung des Produkts auf die Verkaufszahlen auswirkt.

Bin auch gespannt, ob es Originalakkus mit DRM werden.
 

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schwimmcoder schrieb:
Nur wenn diese nicht wassergeschützt sind.
Wobei man zumindest IP44 oder IP54 hinsichtlich Schutz vor Fremdkörpern bzw. Wasser auch mit wechselbarem Akku hinbekommen sollte. Dafür dürfte es schon ausreichen, wenn die Abdeckung des Akkufachs ein umlaufende Gummidichtung hat.

Höhere Schutzarten sind evtl. etwas schwieriger, aber auch nicht unmöglich. Ging ja früher, als wechselbare Akkus bei Handys/Smartphones noch Standard waren, auch irgendwie - sind dann halt 1-2 mm dicker. Bei klassischen Armbanduhren bekommt man es doch auch seit jeher hin, ohne dass die Wartbarkeit drunter leidet oder man einen Klotz am Handgelenk hat.

Es muss aber auch nicht jedes Geräte IPX6 oder IPX7 haben, da die wenigsten ihr Gerät mit in die Dusche nehmen oder damit Schwimmen gehen. Die Leute können sich ja einfach ein entsprechendes "ruggedized" Gerät kaufen. Für die normale Alltagsnutzung (selbst unterwegs im Regen) dürfte IPX4 völlig reichen.
 
CDLABSRadonP... schrieb:
Wieso größerer Chip? Der wäre kleiner; moderner Node und so. Ich sprach noch nicht einmal von einem modernerem Design, nur von einem Shrink.

Es wird Gründe haben warum Nintendo/Nvidia sich entschieden haben es so zu machen.
Ich vermute es liegt am Preis.
Könnte aber auch an der Ausbeute liegen, durchaus möglich das Nintendo gesagt hat sie wollen X Millionen Stück garantiert haben pro Jahr und das ging nur so.

incurable schrieb:
Ob sie darüber hinaus weiter Schrauben mit Dreieckskopf verwenden

Wenn ich die Richtlinie richtig verstehe, dürfte das nicht als Haushaltsüblich gelten und müsste verboten sein. Es steht explizit drin, dass kein Spezialwerkzeug benötigt werden darf. Dreieckskopfschraubendreher haben sicherlich die wenigsten daheim.
 
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