News Robotaxis: Waymo darf große Gebiete Kaliforniens autonom befahren

Schinken42 schrieb:
Das was du beschreibst gab es halt "schon immer", wenn man es sich leisten konnte. Nennt sich Taxi.
Nur ist das auf Dauer halt zu teuer weshalb der einzige Sellingpoint der Preis ist.
Bei wirklich guten Preisen würd ichs auch mal nutzen, aber prinzipiell wär ich schon froh wenn die meisten Autos autonom fshren, sich dadurch grösstenteils an die STVO halten und Menschen mit ihren 2 Tonnen-Gefährten nicht mehr in Lebensgefahr bringen weil sie grad vom Verkehr gestresst sind.

Mit Robotaxis könnte es dann halt in Zukunft eine deutlich sicherere Alternative geben.

"Drei von vier jungen Frauen meiden demnach den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) nach Einbruch der Dunkelheit"

Das halt eine sehr grosse Einschränkung ins Sozialleben. Man kann das auch dann staatlich subventionieren - sinnvoller als eigene Frauen Waggons in der U-Bahn, die auch doch immer wieder im Gespräch sind - denn da bleiben mindestens die Haltestellen problematisch.
 
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HtOW schrieb:
Selten so sehr über ne Aussage lachen müssen :D

Ich zahle pro Strecke nach Stuttgart VVS Einzugsgebiet 8,3€ pro Person und Strecke.
Das unterbietet jedes Auto bei entsprechender Auslastung. Klar wenn man täglich pendelt mag das sein, aber wenn ich 4 mal im Monat mal in die Innenstadt muss wäre so eine Lösung zu realen Preisen immer besser. Und erst ab da rechbet sich nen D Ticket.
Und das findest du teuer? Da würdest du mit Waymo eher 20-25Euro zahlen, PRO STRECKE. Und welches Auto ist da bitte billiger? Du rechnest wohl nur den Sprit ein .. (oder strom)
 
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Rainbowprincess schrieb:
Fand die Aussage auch nicht gerade nett. Ich bin selbst beruflich auf der Straße unterwegs (kein Lkw). Jeden Tag über 100km. Und die Verkehrsteilnehmer, die am meisten Intelligenz im Verkehr zeigen, sind Berufskraftfahrer meiner Erfahrung nach. Rettungsgasse, klug halten an Ampeln ohne die Kreuzungen zu blockieren, etc.
Im Verkehr hilft dir Bildung nicht weiter, da braucht es Intelligenz.

Das Wort, das du suchst ist Erfahrung, nicht Intelligenz.
 
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Salamimander schrieb:
Und das findest du teuer?
Unfassbar teuer, für das Geld fahr ich selbst in der Schweiz die doppelte Strecke. In Frankreich nen ganzen Tag im Öpnv und in der Türkei 7 mal 50km zum Flughafen.

Für Sprit und Gemeinkosten eines Durchschnittsautos fallen in meinem Beispiel 6€ pro Strecke in‘s Zentrum an.
Das die Fahrt am Ende mehr wie 8,3€ kosten würde ist selbstverständlich logisch.
Aber zu viert oder fünft, je nach dem was erlaubt ist, dennoch möglich für 20€ anzubieten. Zumindest wenn man den publizierten Margen trauen darf.

Und abgesehen davon, was soll an 8,3€ für ne Strecke am ÖPNV bitte preiswert sein? Durch nen extra Gast entstehen keine messbaren Kosten - on top hab ich mit meine Steuern den ÖPNV bereits mit knapp 290€ pro Jahr subventioniert.

Zumal andere Verkehrsunternehmen ein vergleichbares Angebot auch zu Stande, kann daran also nicht liegen. Immerhin haben die Nahverkehrsunternehmen eine absolute Monopolstellung die Alternativen nicht haben.
 
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Metalyzed schrieb:
Das Wort, das du suchst ist Erfahrung, nicht Intelligenz.
Sehe ich anders. Um umsichtig und klug im verkehr zu handeln braucht es eine gewisse Intelligenz um mögliche Szenarien abschätzen und vorhersehen zu können. Mit Erfahrung kommt man da auch zum Ziel, aber da würde ich vielmehr sagen, dass die Intelligenz dafür verantwortlich ist, dass man aus der gemachten Erfahrung lernt.
 
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@Rainbowprincess deine Beschreibung bestätigt mich absolut in meiner Meinung. Szenarien abschätzen und vorhersehen kann man dann, wenn man Erfahrungen hat, was in diesen passieren kann. Ich bin bestimmt 100.000km gefahren, bis ich das erste Mal in einem Stau stand, der eine Rettungsgasse benötigte. War absolut nicht erfahren was Autobahnfahrten angeht, ab und an mal 3 Ausfahrten auf der A8 und 1x im Jahr nach Bayern. Und doch hat mich die Erfahrung dann geprägt, in Zukunft besser auf die Gassen zu achten. Ich habe Erfahrung gesammelt. Intelligenter wurde ich nicht.
 
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@Metalyzed Hättest du von vorn herein die Intelligenz besessen, dass eine Rettungsgasse immer eine gute Idee sei, hattest du nicht erst die Erfahrung machen müssen.
 
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@Jason224
Jetzt wo du es schreibst, dass Frauen Waymo bevorzugen, fällt es einen wie Schuppen von den Augen.

@Raul99
Klares jein zum Preis der Arbeiten von Menschen und Maschinen.
In Billiglohnländern funktioniert es nicht das man sich dort teure Maschinen kauft. Weil man vom Preis jahrelange menschliche Arbeit finanziert.
In Industrieländern stellt man sich lieber ne Maschine hin. Weil Lohnkosten der größte Batzen sind.
 
Kuhprah schrieb:
Das gute Daran, Autonome LKW machen mir keine Sorge, die klauen mir den Job nicht
Sehe ich ähnlich selbst wenn es später Autonome LKWs gibt ..... Wer be und entläd die beim Kunden wer befreit schwere Ladung von dem ketten , wer fährt die Baumaschine rauf und runter von der Ladefläche .... Wer cirkelt den grossen Lastzug über die unübersichtliche verschlamte und zugeparkte Baustelle :)

Usw

Genormte Paletten funktionieren ja noch aber bei allem anderen ist man noch weit weg
 
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Wir waren im Frühjahr in Phoenix und haben dort jede Menge weiße Waymo Jags fahren sehen.
Echt spuky wenn dich son Teil ohne Fahrer, im Kreisverkehr, AUSSEN überholt :p
Langsam fahren die Dinger definitiv nicht.

Natürlich wollten wir dann auch damit mal fahren, war aber gar nicht so leicht,
da die nötige Waymo App nicht im deutschen Playstore verfügbar ist.
Aber Android und APK-Sideloading machens möglich.

So wartest dann vorm Hotel und das Ding kommt dann pünktlich, ohne jemand im Wagen angerollt´🤓
kurz Bestätigen per App das man auch da ist und ab gehts.
 
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scryed schrieb:
Sehe ich ähnlich selbst wenn es später Autonome LKWs gibt ..... Wer be und entläd die beim Kunden wer befreit schwere Ladung von dem ketten , wer fährt die Baumaschine rauf und runter von der Ladefläche .... Wer cirkelt den grossen Lastzug über die unübersichtliche verschlamte und zugeparkte Baustelle :)

Usw

Genormte Paletten funktionieren ja noch aber bei allem anderen ist man noch weit weg

Der Punkt muss nichtmal sein, dass der Laster ohne Besatzung fährt. Aber bei Langstrecken hat man oft zwei Fahrer. die sich abwechseln - das geht dann mit nur einem.
Dazu könnte die Zeit als Fahrgast im LKW eben nicht zur Lenkzeit zählen, was dann effektiv die Reichweite ehöhen würde, bzw. den Job für den Fahrer sehr viel angenehmer und für alle sicherer machen würde.Die Idee also: Der LKW übernimmt die lästige Autobahnfahrt, der Fahrer die Baustelle, Entladung etc.

Ich bin immer wieder verwundert, wie wenige LKW-Unfälle es gibt, Respekt an die Fahrer.
Ich habe keine Ahnung, wie die Jungs am Steuer eines LKW wach bleiben (obwohl ich den Führerschein habe). Wenn ich da am Steuer säße, würde ich wahrscheinlich schon in der zweiten Woche ins Stauende rauschen.
 
Kuhprah schrieb:
Das gute Daran, Autonome LKW machen mir keine Sorge, die klauen mir den Job nicht :D
Dann geht dein Job deutlich über das hinaus, was typischerweise von einem LKW-Fahrer erwartet wird. Ganz einfach. Ist doch gut für dich.

An den Gegebenheiten der Branche bzw. dem Anforderungsprofil an einen LKW-Fahrer ändert das freilich nichts. Da brauchst du in der Regel einen Hauptschulabschluss, wenns für gebrochenes Deutsch reicht ist das auch schonmal nicht schlecht und natürlich muss man auch mal anpacken können.

Aber so zu tun als wäre dies ein beliebter Job der großartige Bildung voraussetzt ist halt einfach gelogen.
Ergänzung ()

scryed schrieb:
Wer be und entläd die beim Kunden wer befreit schwere Ladung von dem ketten , wer fährt die Baumaschine rauf und runter von der Ladefläche
Optimus, Baumaschinen fahren in größeren Dimensionen bereits selbst (https://www.caterpillar.com/en/news/caterpillarNews/2022/500-autonomous-trucks.html)
scryed schrieb:
.... Wer cirkelt den grossen Lastzug über die unübersichtliche verschlamte und zugeparkte Baustelle :)
Auch das ist das kleinste Problem. Warum sollte ein einfaches Wendemanöver, einparken etc. eine Maschine vor ein Problem stellen? Da sind Menschen eine viel größere Fehlerquelle.
 
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Finde ich gut, das es dort voran geht. Tesla mit FSD ist ja auch schon ziemlich weit. Ich würde mir auch sofort so einen Wagen zulegen, der mich fährt und ich hinten sitzen kann..
 
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LikeHike schrieb:
Baumaschinen fahren in größeren Dimensionen bereits selbst
Aber ohne Haftung! Da die Softwarehersteller diese sicherlich ausschließen würde ich erwarten, dass das Leeren und Beladen vom AG bzw Auftragnehmer gemacht wird sodass im Zweifelsfall ne Versicherung zahlt.
Die Guten Zeiten von früher wo es dann halt kurz ne Überweisung gab ohne Anwalt usw sind eh vorbei,

Aber alleine für LKW Züge von 4-5LKWs die mit einem Abstand von 50cm fahren, sind level 5 LKWs unschlagbar. So kann man den Energiebedarf mehr als halbieren und mit 500kwh locker 1000km am Stück fahren. Das wäre so eine Ersparnis auch für Verbrenner LKWs. Abends Beladen, Staue vermeiden und in der Früh einmal beinahe quer durch Europa gefahren.
 
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@Rainbowprincess alleine das du mir die Worte bezüglich Rettungsgassen im Mund legst, ich hätte das vorher für eine schlechte Idee gehalten bzw. nicht gemacht, lassen mich nun doch an deiner Fähigkeit zweifeln, eine Diskussion zu führen. Das ist schon ne rote Karte. Und da es zum Thema passt: An deiner Erfahrung wird es nach deinem Standpunkt nicht liegen?
 
Ich kann mich noch an die Anfänge des autonomen Fahrens erinnern, als die ersten Test-Fahrzeuge durch die Bay Area fuhren. War ein interessanter Anblick, aber dennoch hatte ich damals schon Sorge, dass die Zuverlässigkeit im Rahmen der vollständigen Komplexität des Straßenverkehrs nicht gegeben ist.

Und wenn ich mir zurück in DE anschaue, wie unzuverlässig selbst modernste Premium-Fahrzeuge Verkehrsschilder erkennen, wie soll denn da autonomes Fahren funktionieren?

Ich glaube schon, dass es irgendwann realistisch ist, aber aktuell zweifel ich noch die Zuverlässigkeit an.
 
HtOW schrieb:
Aber alleine für LKW Züge von 4-5LKWs die mit einem Abstand von 50cm fahren, sind level 5 LKWs unschlagbar. So kann man den Energiebedarf mehr als halbieren und mit 500kwh locker 1000km am Stück fahren.
Next Level wäre dann, das autonome lkw schneller fahren dürfen, wenn die vernetzt arbeiten.
Bei 120 kmh wäre die dann nicht so ein verkehrshindernis und würden die rechte Spur auch für nicht schleichende PKW nutzbar machen.
Kann ja so defensiv programmiert sein, das es bei schlechter Sicht oder Nässe dann entsprechend langsam fährt
 
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Von LA nach San Diego sind es rund 120 Meilen, also 193 km. Da von "hunderten Kilometern" zu sprechen ist schon mutig. Mal schauen, ob sie sich trauen San Francisco mit LA ebenfalls zu verbinden. Das sind knapp 400 Meilen oder eine (große) Tankfüllung.
 
Ayo34 schrieb:
Allerdings muss man auch sagen, dass wir am Anfang sind. Wenn das erst mal funktioniert in großem Maßstab, dann wird es von Jahr zu Jahr enorme Einsparungen geben. Die Autos werden günstiger, die Technik wird günstiger... in 2-3 Jahren geht man davon aus, dass Waymo bereits Gewinne einfahren (haha) kann.
Abgesehen vom finanziellen ist voll automatisierter Verkehr und Transport um Welten effizienter, als das, was wir jetzt haben. (fast) Keine Staus mehr, viel bessere Berechnung der Aus- und Belastung von Straßen, bessere Raumausnutzung, etc. etc. .

Welche Frage bei mir an der Stelle wiederum aufkommt: Bei all dem, was Waymo bisher erreicht hat und vor allem wie es erreicht wurde, wie kann da eigentlich immer noch irgendjemand denken, dass Tesla "aus dem nichts" plötzlich die Weltherrschaft mit Robotaxis übernimmt?
 
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daVinci schrieb:
dass Tesla "aus dem nichts" plötzlich die Weltherrschaft mit Robotaxis übernimmt?
Ich denke, von Tesla kommt nix mehr. Vom absoluten EV Vorreiter, dorthin wo man jetzt ist. FSD soll seit einem Jahrzehnt da sein, kommt aber garantiert in 6 Monaten (diesmal bestimmt, elon schwört), man wollte schon tausende Optimus ausgeliefert haben und wurde jetzt von BYD überholt, was verkaufte Autos angeht.

Die Aktie war schon von Beginn an ein reiner Memestock.
 
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