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Auf dem Land herrscht, durch dünnere Besiedlung, aber auch deutlich weniger Nachfrage.
Hier gibt´s noch nicht mal Car-Sharing, hat man mal zaghaft versucht, nach zwei Jahren, mangels Nachfrage, wieder eingestellt.
Dazu kommt, immer mehr meiden den ÖPNV, incl. mir.
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0x8100 schrieb:
was meinst du, wie schnell du in london unterwegs bist?
Aha, soso. Viel Dampfplauderei. Gleich der erste Satz kann schon mal nicht stimmen - denn wenn das Robotertaxi ZUSAMMEN mit anderen Autos auf der Straße mitfährt, dann kommt eine ZUSÄTZLICHE Unsicherheitskomponente dazu. Denn die anderen Fahrer wissen nicht unbedingt, wie das Robotertaxi sich verhalten wird. Das bedeutet, dass die Straßen (an sich) eben nicht sicherer werden (können).
Ja, das Ding baut vielleicht weniger Unfälle in Bezug auf die Statistik, aber auch da wissen wir nicht, welcher Vergleich herangezogen wurde.
Der scam mit dem Klimawandel ist sowieso durch. Die 1,5° haben wir jetzt und jedes Jahr stoßen wir global MEHR co2 aus als im Jahr zuvor. Und nachts einen leeren bus fahren zu lassen ist sicherlich auch nicht ökologischer als ein kleines Auto.
Und ne stichsichere Weste brauche ich im Robotaxi auch nicht.
Und den größten Punkt den robo taxis lösen hast du noch übersehen: akuter Fachkräftemangel.
Wie viel produktive Arbeit man verrichten könnte in der Zeit in der man damit beschäftigt ist von A nach B zu fahren oder andere von A nach B zu fahren...
Aber vielleicht bekommst du deinen Sohn ja überzeugt mit den Eishockey Klamotten und drei mal bus und Bahn umsteigen zum Training zu fahren.
Warum nicht einfach eine Tram bauen, idealerweise auf einer extra Trasse, die nicht in der Straße liegt? Das ist immer noch pro Passagier günstiger und jede Tramfahrt ersetzt sicher 100 Autofahrten.
Was zu beweisen wäre. Ein Auto um 40.000 für 4 Personen bedeutet 10.000 pro Platz - Google sagt 20.000 für einen Tramplatz - dazu noch die Kosten für die Infrastruktur, Gleise Oberleitung etc.
Insofern sollte nicht die Tram der Anfang der Überlegung sein sondern eine günstige und komfortable Möglichkeit sich fortzubewegen.
Und das macht jeder für sich selbst und handelt entsprechend und am Ende sieht man was wirtschaftlich ist weil es vielen zusagt und was nicht.
Das Gegenteil ist der Fall so braucht jeder ein Auto nur das man es nicht mehr selbst fährt.
Wenn mein Auto den ganzen Tag auf dem Parkplatz steht sind die Straßen ja immer noch voll.
Wenn du leere städte willst musst du Leute effizient bewegen und das können Autos nicht egal wer oder was die durch die Gegend fährt.
Wieso sollte jeder ein Auto brauchen?
Wenn das 23 Stunden nur rum steht reicht ein Auto für 24 Personen.
Und natürlich können Autos Personen effizient bewegen. Sonst würden damit nicht Millionen Leute jeden Tag zur Arbeit fahren.
Wird mit ausschließlich Robotaxis sogar noch geiler wenn wir Ampeln, Kreisverkehr und sonstige Leitsysteme alle abschaffen können und die Autos einfach so durcheinander fahren. Wie die Raumschiffe in Star wars.
Am besten begrenzen wir die auch noch auf eine bestimmte Spur vielleicht mit so Metallstangen in der Straße und weil viele in die gleiche Richtung fahren könnten wir die auch irgendwie koppeln das wäre dann etwas effizienter... oh wait.
Das ist mir schon klar, aber es gehört zum Fahren und Teilnehmen im Verkehr eben dazu, dass man a) mit Fehlern von anderen rechnet und b) diese ausbügeln kann. Und das muss auch ein Robotertaxi können.
Weiterhin sehe ich da große Probleme mit unseren hundertausend Baustellen und Lieferverkehr etc. Schilderwald, gelbe Linien, die die weißen überzeichnen, aber gerne auch mal verrutscht sind. Der Lieferfahrer, der in zweiter Reihe parkt aber das Taxi sich nicht vorbei traut und alles staut. Usw. usf.
Ja, all das liegt "ursächlich" an anderen, aber nichts desto trotz muss man damit im Verkehr zurecht kommen.
Wird mit ausschließlich Robotaxis sogar noch geiler wenn wir Ampeln, Kreisverkehr und sonstige Leitsysteme alle abschaffen können und die Autos einfach so durcheinander fahren. Wie die Raumschiffe in Star wars.
Es ist eine Lernphase und Waymo fährt mit Level 4, es gibt also weiterhin eine Steuerzentrale mit Menschen die jederzeit eingreifen können.
Es wird ein langwieriger Prozess für alle Parteien, jedoch muss einer den ersten Schritt machen. Denke zum Beispiel an Baustellen, die einfach falsch/unlogisch beschildert sind, da wird man in der Zukunft speziell auf autonome Fahrzeuge Rücksicht nehmen müssen und solche Fehler abstellen.
Solange es solche Fahrzeuge aber nicht gibt, existiert kein Bedarf dafür. Mir reicht es derzeit schon, wenn ein beschissener Spurhalteassistent, auf der Baustelle meint das Auto in die Fahrbahnbegrenzung zu steuern. Erst wenn Unfälle passieren und man die analysiert, können die Schuldigen bestimmt werden und solche Fehler in der Zukunft unterlassen.
Bei Waymo in den USA wird jeder Vorfall an Verwaltungsbehörden geschickt und die Ursachen bestimmt, das brauchen wir zeitnah auch hier, damit überhaupt die richtigen Prozesse entwickelt werden können. Wenn die Baufirma eine Baustellenbeschilderung nicht korrekt ausführt und ein Unfall verursacht wird, sollte sie die Kosten übernehmen, schnell werden solche Stellen in der Zukunft weniger werden.
Sowas sieht man leider viel zu oft und auch wenn die gelbe Markierung hier Vorrang vor der weißen hat, ist es je nach Sicht, Zustand der Straße, Tageszeit oder Niederschlag, schwer zwischen den beiden Markierungen zu unterscheiden, für eine Kamera erst Recht.
Sowas muss abgestellt werden.
Hier dürfte selbst ein menschlicher Fahrer ein "häääää?" hervorbringen..
Zählt man jetzt schon als Fachkraft, wenn man lediglich einen Lappen hat?
Auch wenn es Dir bisher verborgen blieb, die Anzahl an freien Fachkräften nimmt stetig zu, gerade aus einem Bereich, der mit PKWs zu tun hat.
Gandalf2210 schrieb:
Wenn das 23 Stunden nur rum steht reicht ein Auto für 24 Personen.
Die Rechnung geht natürlich nur auf, wenn die Leute das Auto nacheinander benötigen und im besten Fall dort übernehmen, wo der Vorbenutzer die Karre stehen gelassen hat.
Falsch! Mittelfristig wird es einfach weniger Taxis geben, schon durch Uber und Carsharing ist die Anzahl der Taxis rapide gesunken und die meisten Uber Fahrer dürften mit einem Fahrzeug unterwegs sein, was sie auch selbst nutzen.
Na toll. Jetzt haben die Geschichtsstudenten, die nach 25 Semestern endlich den Magisterabschluss haben, gar keine Perspektive mehr. Macht sich denn keiner Gedanken darüber, was dieser Personenkreis in Zukunft machen soll?
Supi, also werden wir ab nächstes Jahr unzählige Arbeitslose Taxifahrer auf den Londoner Arbeitsämtern antreffen Sorry, aber Robotaxis brauchen wir hier (In der EU) nicht...
Dass Automatisierung zu Arbeitslosen führt ist seit zig Jahrzehnten klar.
Aber ausgerechnet beim Verkehr sehr ich auch viele Vorteile wenn der zum Großteil umgestellt wird
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immutef schrieb:
Stehen die Teile dann auch überall nutzlos im Weg rum, so wie die tollen E-Scooter? 😂
In der Theorie waren insgesamt weniger Autos notwendig, wenn alles autonom ist. Denkt man darüber nach, dass die meisten PKWs 90% der Zeit Parken, also nicht in Verwendung sind, könnte man das -ich wiederhole: in der Theorie - auf die reduzieren die tatsächlich gebraucht werden.
Würde sogar dazu führen, dass es weniger Parkplätze braucht, mehr Grünflächen gibt.
Dazu müssten halt aber viele in der Stadt das Auto aufgeben
Das ist das einzige was theoretisch passieren könnte. Autos die auf Parkplätzen Rum stehen sorgen nicht für den Verkehr. Robotaxis die dauernd hin und her fahren müssen sorgen für mehr Verkehr so ein Ding ist selten da wo es gebraucht wird.
CruellaDE schrieb:
aber der Vekehr besteht ja nicht nur aus urbanen Massentranspor
Natürlich nicht nur werden wir außerhalb der Metropolen und Großstädte wohl nie ein robotaxi zu sehen bekommen ist wie guter ÖPNV nicht wirtschaftlich.
Abschaffung des Individualverkehrs ist eine Illusion.
In Berlin sind zur Rush Hour jetzt schon alle öffentlichen Verkehrsmittel überfüllt. Fahr mal mit der Ringbahn um 16:30 Uhr. Die fährt teils schon im 3 Minuten Takt und musst trotzdem kuscheln.
Solche Robotaxis oder allgemeiner autarker Verkehr ist die einzige Möglichkeit in der Großstadt dem Tarnsportbedürfnis Herr zu werden. Zumal die Bevölkerungsdichte tendenziell nur steigt.